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	<title>Camp du Lizo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:04:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Camp_du_Lizo&amp;diff=1840591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Finderhannes: /* Beschreibung */</title>
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		<updated>2026-01-03T14:45:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Camp du Lizo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Carnac]] im [[Département Morbihan]] in der [[Bretagne]] in [[Frankreich]] ist eine [[Höhensiedlung]]. Sie wurde am Ende der [[Bronzezeit]] errichtet und ist bisher als einzige in der Region erforscht. Das auf einem Plateau oberhalb des Flusses [[Crac’h]], nordöstlich von Carnac gelegene Camp wurde zwischen 1923 und 1926 von [[Zacharie Le Rouzic]] (1864–1939) untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Lizo plan LeRouzic.jpg|mini|Plan von Lizo - von Le Rouzic]]&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Fläche von etwa 200 mal 155&amp;amp;nbsp;m wird, flussseitig gerundet, von geböschten Erdwällen geschützt, die gelegentlich mit Steinen verstärkt sind. Zwischen ihnen verläuft ein breiter Zugang. An exponierten Stellen erreicht der innerste Wall auf dem Plateau eine Stärke von acht Metern und eine Höhe bis zu drei Metern. Auf der Innenseite stützt eine Mauer die steile Böschung. Innerhalb der Wälle fanden sich die Sockel runder bzw. halbrunder Hütten aus großen Steinblöcken. Oft waren die Hütten im Inneren in mehrere Räume aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand große Brennöfen aus Platten mit Lüftungskanälen. Durch eine Erdaufschüttung wurde das Camp du Lizo unterteilt. Ungefähr mittig liegt eine [[Ganggrab|Allée couverte]]. Mehrere flache Steinhügel in der Nähe waren mit [[Herd]]en und kleinen [[Steinkiste]]n versehen. Neben gröberer [[Keramik]], die für die so genannte „sekundärneolithische Kultur“ typisch ist, wurden, speziell im [[Dolmen]], zahlreiche Scherben geborgen, darunter einige von [[Glockenbecherkultur|Glockenbechern]]. Hinzu kamen 50 [[Pfeilspitze]]n sowie Geräte und [[Beil]]e aus [[Feuerstein]] ein [[Kupfer]]beil, Reste einer [[Axt]] und einfache [[Mahlstein|Handmühlen]], die im Museum von Carnac ausgestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren aus der Vorzeit der Bretagne nur geringe Wohnplatzspuren. Vielleicht sind andere Camps, die man in die gallo-römische Epoche einstuft, bei genauer Untersuchung der Vorzeit zuzuordnen. Lediglich von Peu-Richard im [[Département Charente-Maritime]] liegt eine Keramik vor, die neolithisch ist. Die Vielzahl der Steinmale spricht für eine starke Besiedlung der Region, doch scheinen die bretonischen Ureinwohner, ebenso wie jene anderer [[Megalithkultur]]en, nie auf den Gedanken gekommen zu sein, die Bautechniken der Monumente auf den profanen Siedlungsbau zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Menhirs de Lost Marc&amp;#039;h-CROZON.jpg|mini|Der große Menhir von Lost Marc&amp;#039;h]]&lt;br /&gt;
Die Anwohner des Camps bauten [[Gemeiner Lein|Flachs]], [[Gerste]], [[Hirse]] und [[Weizen]] an, wobei sie primitive Pflüge mit Steinspitzen und Haken einsetzten. Hinzu kam die Rinder-, Schweine- und Schafhaltung. Camps mit multiplen Wällen, die von P.-R. Giot in die [[Eisenzeit]] eingestuft wurden und auch als [[Oppidum]] bezeichnet werden, liegen verstreut über die Bretagne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Camp d’Artus]] bei [[Huelgoat]] ([[Département Finistère|Finistère]])&lt;br /&gt;
* Camp de Kercaradec bei [[Quimper]] (Finistère)&lt;br /&gt;
* Camp de Plédran bei [[Saint-Brieuc]] (Cotes-du-Nord).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche liegen an unwegsamen Küsten und bieten eine Abriegelung zum [[Hinterland]]. Wegen ihrer Unpassierbarkeit werden sie auch für Zufluchten gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Castel Meur bei [[Cléden-Cap-Sizun]] (Finistère)&lt;br /&gt;
* Camp de Lost Marc’h bei [[Crozon]] (Finistère).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Megalithanlagen der Bretagne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yannick Lecerf: &amp;#039;&amp;#039;Une nouvelle intervention archéologique au Camp du Lizo en Carnac (Morbihan). Les sondages de 1982 ont précisé les données sur le retranchement néolithique.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revue archéologique de l&amp;#039;Ouest&amp;#039;&amp;#039; No. 3, 1985, {{ISSN|0767-709X}}, S. 47–58.&lt;br /&gt;
* [[Zacharie Le Rouzic]]: &amp;#039;&amp;#039;Premiéres fouilles au Camp du Lizo (Commune de Carnac, Morbihan)&amp;#039;&amp;#039; In: Revue Archéologique Sixième Série, T. 2 (1933), S. 189–219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://intarch.ac.uk/journal/issue16/8/5.html Grundplan des Camp]&lt;br /&gt;
* [https://forteresses56.canalblog.com/archives/2018/10/24/36811238.html Grundplan des Camp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47/37/26/N|EW=3/2/7/W|type=landmark|region=FR-56}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Bretagne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Bronzezeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glockenbecherkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carnac]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Finderhannes</name></author>
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