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	<title>Camp Reinsehlen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T08:20:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Camp_Reinsehlen&amp;diff=2276138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH: /* Entstehung */</title>
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		<updated>2025-09-01T08:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Camp Reinsehlen Fläche zwei Bäume.jpg|miniatur|hochkant=1.6|Blick über die weite [[Magerrasen|Sandmagerrasenfläche]] von Camp Reinsehlen, in der Mitte das als Kunstobjekt gestaltete Transformatorengebäude, 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Freifläche mit Kunstwerken.jpg|miniatur|hochkant=1.6|Freifläche mit Installationen des Künstlers [[Jörg-Werner Schmidt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Camp Reinsehlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine etwa 100 Hektar große und nahezu baumfreie Fläche nahe der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Ortschaft [[Reinsehlen]] bei [[Schneverdingen]], die wegen ihrer großen [[Magerrasen|Sandmagerrasenfläche]] bekannt ist. Das Gelände hat im 20. Jahrhundert eine wechselhafte Geschichte als [[Militärflugplatz]], [[Flüchtlingslager]] und [[Truppenübungsplatz]] hinter sich. Der Namenszusatz [[Lager (Camp)|Camp]] leitet sich davon ab, dass das Gelände von 1950 bis 1994 als Basislager für [[Panzer]]übungen [[Streitkräfte des Vereinigten Königreichs|britischer]] und [[Kanadische Streitkräfte|kanadischer Streitkräfte]] in der [[Lüneburger Heide]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Heidschnuckenherde.jpg|miniatur|[[Heidschnucke]]nherde auf dem Freigelände]]&lt;br /&gt;
Auf dem offenen Gelände des &amp;#039;&amp;#039;Camp Reinsehlen&amp;#039;&amp;#039; mit seinen &amp;lt;!-- bereits vor 1938? --&amp;gt;nährstoffarmen und trockenen Sandböden haben sich &amp;lt;!-- ohne andere Maßnahmen als den Einsatz von Heidschnucken? --&amp;gt;[[Magerrasen]]-[[Biotop]]e entwickelt. Es finden sich viele gefährdete Pflanzenarten, wie die [[Grasnelke]], die [[Felsennelken]] und [[Sand-Thymian]]. Die vorherrschende Pflanzenart ist der [[Schaf-Schwingel]]. Auf den Grasflächen brüten verschiedene Vogelarten, wie [[Heidelerche]], [[Feldlerche]] und [[Wiesenpieper]]. Der Pflanzenbewuchs wird durch die [[Weide (Grünland)|Beweidung]] einer [[Heidschnucke]]nherde kurz gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 stufte das Niedersächsischen Landesamt für Ökologie, eine Vorgängereinrichtung des [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]], das Gelände wegen zahlreicher gefährdeter und vom Aussterben bedrohter Pflanzen als vorrangig schutzwürdig ein; es ist die größte zusammenhängende [[Magerrasen|Sandmagerrasenfläche]] in Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärflugplatz 1938–1945 ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schneverdingen - Camp Reinsehlen 05 ies.jpg|miniatur|Das weitläufige, ehemalige Flugplatzgelände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Baracken rot.jpg|miniatur|Ehemalige Baracken des Geländes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Birken im Nebel.jpg|miniatur|Nebel auf dem Gelände]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 beanspruchte die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht#Aufrüstung der Luftwaffe|Aufrüstung der Luftwaffe]] das Gebiet bei Reinsehlen zur Einrichtung eines [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorstes]]. Seit der [[Machtergreifung]] 1933 und der folgenden [[Aufrüstung der Wehrmacht]] entstanden an vielen Orten militärische Anlagen. Dies betraf auch die strukturschwache Region der [[Lüneburger Heide]] mit ihrer dünnen Besiedlung und ihren kargen, landwirtschaftlich wenig lohnenden Böden. Hier etablierte sich an vielen Stellen das Militär, vor allem mit großflächigen [[Truppenübungsplatz|Truppenübungsplätzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einrichtung des Fliegerhorstes bei Reinsehlen wurde eine 250&amp;amp;nbsp;ha große Fläche bestimmt. Dazu mussten die Landwirte der umliegenden Höfe zunächst entschädigungslos Land abtreten, durften aber später ihre [[Heidschnucke]]nherden auf den Grasflächen des Flugfeldes weiden lassen, um den Bewuchs niedrig zu halten. Erst in den 1950er Jahren erhielten die Landwirte von staatlicher Seite geringe Summen für ihr Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Köster: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des &amp;quot;Camp Reinsehlen&amp;quot;, Von der Fintauquelle zum Magerrasen&amp;#039;&amp;#039;, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Flugplatz wurde ein leicht hügeliges und sandiges Gelände ausgewählt, das teilweise mit Heide, aber auch mit [[Eichen]]- und [[Birken]]wäldern bedeckt war. Im zentralen Bereich lag eine Senke mit dem Quellgebiet des Baches [[Fintau]]. Bei Baubeginn 1938 wurde zunächst das Gelände eingeebnet und [[Tiefpflügen|tiefgepflügt]]. Da der sandige Boden mit einer [[Ortstein]]schicht für den Rasenbewuchs des zukünftigen Flugfeldes eine zu schlechte Qualität aufwies, wurde im großen Stil mit [[Torf]] sowie [[Mist]] gedüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugplatzgelände wurde durch Zufahrtsstraßen erschlossen. Dabei erhielt es einen Anschluss an die [[Reichsstraße (Deutsches Reich)|Reichsstraße]]&amp;amp;nbsp;3, die heutige [[Bundesstraße 3|B 3]]. Auf dem Gelände selbst entstand eine [[Ringstraße]] aus Beton und es wurden zahlreiche Gebäude in [[Baracke]]nbauweise für den Flugbetrieb, wie Flugleitung, Mannschaftsunterkünfte, Kasino, Lazarett, errichtet. Zu Tarnzwecken erhielten die Baracken Spitzdächer und wurden mit [[Reet]]gras bedeckt. Gegenüber der feindlichen [[Aufklärungsflugzeug|Luftaufklärung]] sollte das Gelände den Eindruck eines Heidedorfes erwecken. Auch entstanden [[Bunker|Munitionsbunker]] und unterirdische [[Tank (Behälter)|Tanklager]]. Das größte Gebäude war die [[Kraft durch Freude|Kdf]]-Halle als Baracke mit rund 850 Metern Grundfläche, die als Veranstaltungshalle und Kino diente. Der Materialanlieferung für den Aufbau der Anlagen, wie auch die spätere Belieferung des Flugplatzes erfolgte über eine Feldbahn, die das Areal mit der vorbeiführenden [[Heidebahn]] verband. Beim Bau der Einrichtungen in Reinsehlen wurden ab 1939 [[Zwangsarbeiter]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiv-wintermoor.de/umzu/reinsehlen/camp-reinsehlen |titel=Camp Reinsehlen |hrsg=archiv-wintermoor.de |datum=1986 |abruf=2025-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb ===&lt;br /&gt;
Der Flugplatz diente als Ausbildungs- und Einsatzflugplatz. Er trug den Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;[[Posemuckel]]&amp;#039;&amp;#039;, der auch im Funkverkehr benutzt wurde. Die erste Landung eines Flugzeuges erfolgte am 13. September 1939 kurz nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Während des Krieges wurden zum Schutz der Flugplatzanlage gegen [[Luftkrieg|Luftangriffe]] in der Umgebung mehrere [[Flugabwehrkanone|Flak]]- und Scheinwerferstellungen, einschließlich eines Leit- und Beobachtungsstandes, eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Luftwaffeneinheiten nutzten den Platz zur Flugausbildung der Soldaten und Erprobung neuer Waffensysteme. Von Oktober 1943 bis März 1944 lagen Teile des [[Transportgeschwader 1|Transportgeschwaders 1]] mit der [[Junkers Ju 52/3m]] hier. Im Jahre 1944 waren Teileinheiten der [[Jagdgeschwader 1 „Oesau“|Jagdgeschwader 1]], [[Jagdgeschwader 3 „Udet“|3]], 26 und [[Jagdgeschwader 77|77]]  und des [[Schlachtgeschwader 4|Schlachtgeschwaders 4]] mit der [[Focke-Wulf Fw 190]] hier stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Germany%20%5B1937%20Borders%5D.pdf Henry L. deZeng IV: &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffe Airfields 1935–45 Germany (1937 Borders)&amp;#039;&amp;#039;, S. 560], abgerufen am 13. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den Flugzeugen wurden auch Bombenabwürfe mit Übungsbomben aus Beton auf Heideflächen nahe dem Flugplatz geübt. Auf dem Gelände wurden auch [[Zwangsarbeit]]er aus dem Osten und sowjetische und polnische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] untergebracht. Ihre Arbeitskraft wurde zur kontinuierlichen Erweiterung der militärischen Anlagen und Straßenbauten, auch in der Umgebung, genutzt. Davon zeugt eine an der Erhebung &amp;#039;&amp;#039;Höpen&amp;#039;&amp;#039; vorbeiführende unfertige [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] für eine Straße, die damals nicht vollendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsende ===&lt;br /&gt;
In der Kriegsendphase ab 1945 waren auf dem Flugplatz die ersten neuartigen [[Strahlflugzeug|Düsenflugzeuge]] stationiert, wie der erste strahlgetriebene Bomber [[Arado Ar 234|Arado 234]]. In dieser Zeit diente der Flugplatz auch als Abstellfläche für zahlreiche [[Junkers Ju 88|Ju-88]]-Bomber, die wegen Treibstoffmangels und aus Mangel an Besatzungen dauerhaft am Boden blieben. Der Flugplatz ist, abgesehen von einzelnen [[Tiefflug|Tieffliegerangriffen]], nie im großen Stil bombardiert worden, obwohl er den Briten durch ihre Luftaufklärung bekannt war. Am 7. April 1945 flog eine US-amerikanische Bomberflotte von über 1000 Flugzeugen nach Deutschland ein, um restliche Militärziele vor dem Eintreffen amerikanischer Bodentruppen zu zerstören. Dabei stand auch der Flugplatz Reinsehlen auf der Angriffsliste, der jedoch wegen geschlossener Wolkendecke nicht lokalisiert werden konnte. Unmittelbar vor dem Anrücken britischer Truppen gab es noch den Versuch, einen [[Panzergraben]] zum Schutz des Flugplatzes auszuheben. Außerdem pflügten Bauern auf Anweisung tiefe Furchen in das Flugfeld, um es unbrauchbar zu machen. Mangels Waffen und Personal konnte eine geplante Verteidigung des Flugplatzes nicht stattfinden, er wurde den einrückenden britischen Truppen am 17. April 1945 kampflos übergeben. Wenige Stunden zuvor hatten deutsche Soldaten die abgestellten Flugzeuge in Brand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandsaufnahme 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Bunker Sonne.jpg|miniatur|Ein ehemaliger Munitionsbunker]]&lt;br /&gt;
Noch im April 1945 bezog die [[Royal Canadian Air Force (1924–1968)|Royal Canadian Air Force]] das Flugplatzgelände, die Ende des Winters 1946 wieder abzog. Die Besatzungstruppen machten die militärischen Einrichtungen unbrauchbar, indem sie die vorgefundenen Bomben sowie Munitionsreste sprengten. Sie zerstörten auch die Betonstraßen auf dem Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bestandsaufnahme der Flugplatzanlage durch den Bürgermeister von [[Schneverdingen]] unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg ergab folgendes an Anlagen und Gebäuden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rollfeld]] von 100 Hektar&lt;br /&gt;
* Bebautes Gelände von 60 Hektar&lt;br /&gt;
* 800 Meter [[Bahngleis]]e&lt;br /&gt;
* 6 Munitionsbunker&lt;br /&gt;
* 3 unterirdische [[Tank (Behälter)|Tankanlagen]]&lt;br /&gt;
* 11 [[Baracke]]n für Verwaltung, Gäste, Stab, [[Kraft durch Freude|KdF]], Feuerwehr, Landwirtschaft, Kraftfahrzeuge, Kantine, Kohle&lt;br /&gt;
* 20 Baracken als Unterkünfte&lt;br /&gt;
* Flugzeugwerfthalle&lt;br /&gt;
* [[Hangar|Flugzeughalle]]&lt;br /&gt;
* Diverse Schuppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüchtlingslager 1946–1950 ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Im Februar 1946 kündigte die britische Militärregierung dem [[Landkreis Soltau]] die Ankunft größerer Transporte mit [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten]] an, die unterzubringen waren. In der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] herrschte großer Wohnraummangel für die Bevölkerung aufgrund der vielen Flüchtlinge aus dem Osten des ehemaligen [[Großdeutsches Reich|Großdeutschen Reichs]] und die wohnungslos gewordenen Bewohner von Städten, infolge der alliierten Bombenangriffe. Für die Unterbringung der ankommenden Personen im Landkreis Soltau stellten die Briten die leerstehenden Baulichkeiten des Flugplatzes Reinsehlen mit rund 60 Baracken und zahlreichen Nebenbauten zur Verfügung. Die Baracken hatten zum Teil stattliche Ausmaße und waren bis zu 42 Meter lang. Etwa die Hälfte der Baracken verfügte über ein steinernes Fundament, bei den übrigen, die auf Holzpfählen standen, gab es später Probleme durch verfaulte Pfosten. Die Baracken des entstehenden [[Flüchtlingslager]]s standen wegen vorheriger [[Plünderung]]en weitgehend leer und wurden von der Gemeindeverwaltung mit dem noch spärlich vorhandenen Material an Öfen, Betten und Mobiliar ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb ===&lt;br /&gt;
Im März 1946 trafen in Reinsehlen die ersten 200 Flüchtlinge aus dem [[Flüchtlingslager Uelzen-Bohldamm|Durchgangslager Uelzen-Bohldamm]] ein und bezogen das Lager. Im Mai 1946 kamen in einem Sonderzug rund 1.500 Vertriebene an, bei denen es sich überwiegend um ältere Menschen aus [[Schlesien]] handelte, die zuvor in einem Lager in Polen untergebracht waren. Dadurch entstand eine enorme Überbelegung der Baracken. Wegen des herrschenden Mangels am Nötigsten prägte sich im Volksmund für das Lager der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Dorf der 1000 Sorgen&amp;#039;&amp;#039; ein. Bereits während der Kriegszeit gab es für die Wasserversorgung ein [[Wasserwerk]] und für die Entsorgung eine [[Abwasserbehandlung|Abwasseranlage]], die die Abwässer zu den etwa zwei Kilometer entfernt liegenden [[Rieselfeld]]ern pumpte. Diese Anlagen erwiesen sich als vorteilhaft für die Nutzung als Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem vierjährigen Bestehen des Flüchtlingslagers von 1946 bis 1950 lebten dort durchschnittlich etwa 1.500 Personen, wobei es sich um eine der größten Einrichtungen dieser Art in [[Norddeutschland]] handelte. Die Bewohner lebten darin mietfrei. Regelmäßig trafen monatlich kleine Kontingente von bis zu 50 Personen ein, die unterzubringen waren. Die Lagerbewohner stammten zum größten Teil aus Schlesien, die übrigen kamen aus [[Ostpreußen]], dem [[Baltikum]], [[Wolhynien]], [[Galizien]] und dem [[Sudetenland]]. Etwa zwei Drittel der Lagerbewohner waren [[Fürsorge]]empfänger. Es gab nur etwa 200 arbeitsfähige Männer, die vorwiegend in der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft tätig waren. Der Rasen des früheren Flugfeldes wurde bereits im Frühjahr 1946 umgepflügt und diente als Acker- und Gartenland zum Anbau von Feldfrüchten, um die Verpflegung der Lagerbewohner aufzubessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit gründeten die Lagerbewohner innerhalb des Geländes kleine Betriebe, wie Ofenmacherei, Korbflechterei, Tischlerei. Eine andere Betätigung zur Geldeinnahme war das Sammeln von Beeren und Pilzen. Im Lager bestand für die rund 350 Kinder eine Schule. Eine Kirche wurde in einer großen Halle eingerichtet, die auch für Kinovorführungen genutzt wurde. Verwaltet wurde das Lager vom Landkreis Soltau. Als Vertretung wählten die Lagerbewohner einen Lagerleiter und einen Lagerrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Baracken Krankenstation.jpg|mini|Baracken des früheren Krankenhauses]]&lt;br /&gt;
Mit der Einrichtung des Flüchtlingslagers 1946 entstand in den früheren Offiziersbaracken eine [[Krankenhaus|Krankenstation]] mit rund 150 Betten. Für die ankommenden 1.500 Vertriebenen war wegen mitgebrachter Mangel- und Infektionskrankheiten dringend ärztliche Betreuung erforderlich. Häufige Krankheiten im Lager bei der Unterbringung auf engstem Raum waren [[Typhus]], Lungen-[[Tuberkulose|TBC]] und [[Gelbsucht]]. Die Krankenpflege war bis 1950 in den Händen von etwa 20 [[Ordensschwester]]n, die aus Schlesien ausgewiesen worden waren. Nach der Räumung des Flüchtlingslagers 1950 blieb die Krankenstation weiter bestehen. Sie wurde zum Hilfskrankenhaus und später Teil des Kreiskrankenhauses Soltau. Nach einem Krankenhausneubau 1968 in Soltau wurde das Krankenhaus in Reinsehlen aufgelöst. Die ehemaligen Gebäude sind heute noch annähernd im Originalzustand und befinden sich in Privatbesitz. Eine Besonderheit stellt die ehemalige [[Kraft durch Freude|KdF]]-Halle, die sich in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus befand, dar. Sie wurde abgebaut und nahezu gleichbleibend in [[Dorfmark]] wieder aufgebaut, wo sie heute als [[Reithalle]] dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lagerräumung ===&lt;br /&gt;
Die Eigentumsverhältnisse des Flugplatzgeländes waren bereits bei der Entstehung 1938 ungeklärt und blieben auch nach dem Zweiten Weltkrieg unklar. Die deutsche Luftwaffe hatte das Land, das einigen Bauern aus Reinsehlen gehörte, entschädigungslos enteignet. Der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungsmacht]] stellte sich 1945 das Gelände mit seinen Bauten als Vermögen der [[Wehrmacht]] dar, das sie beschlagnahmte. Zur Unterbringung von Flüchtlingen überließen sie es zunächst den deutschen Behörden, wollten es aber später als militärisches Trainingslager nutzen. Bereits im Sommer 1949 begannen die Briten einzelne Teile des Lagers für ihre Zwecke zu beanspruchen. Im September 1949 stellten sie den deutschen Behörden einen Räumungsbefehl zu, wonach das Lager innerhalb von zwei Monaten geräumt sein sollte. Nach Intervention durch den Niedersächsischen Minister für Flüchtlingsangelegenheiten [[Heinrich Albertz]] wurde der Räumungstermin um ein Jahr auf Ende 1950 aufgeschoben. Für die Bewohner sollte zunächst menschenwürdiger Wohnraum gefunden werden und kein Umzug in ein anderes Barackenlager erfolgen. Deshalb wurden von der Landesregierung Geldmittel zum Hausbau zur Verfügung gestellt. Der größte Teil der Lagerbewohner mit nahezu 800 Personen siedelte sich in [[Hambühren]] an. Dort wurden durch Eigenleistungen der Lagerbewohner Munitionsbunker auf dem Gelände eines ehemaligen [[Arsenal|Munitionslagers]] in Häuser umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hambuehren.de/portal/seiten/lager-reinsehlen-wird-aufgeloest-905000007-20571.html Lager Reinsehlen wird aufgelöst] auf den Seiten der Gemeinde Hambühren.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 200 Personen zogen nach [[Emmelndorf (Seevetal)|Emmelndorf]] zum Bahnhof [[Hittfeld]], wo eine neue Wohnsiedlung entstand. Etwa 200 Lagerbewohner zogen in die benachbarte Gemeinde [[Schneverdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Truppenübungsplatz 1950–1994 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Blick vom Trafohäuschen zum Camp.jpg|miniatur|Blick vom Trafogebäude zu den Gebäuden des Camps]]&lt;br /&gt;
Nach der Räumung des Flüchtlingslagers 1950 nutzen die [[Streitkräfte des Vereinigten Königreichs|britischen]] und [[Kanadische Streitkräfte|kanadischen Streitkräfte]] das Gelände unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Camp Reinsehlen&amp;#039;&amp;#039; als Ausgangspunkt und Basislager für [[Panzer]]übungen in der [[Lüneburger Heide]], insbesondere in der an das Camp unmittelbar angrenzenden, östlich von Schneverdingen gelegenen und überwiegend mit [[Besenheide]] bedeckten Osterheide. Die [[Kanada|Kanadier]] zogen nach kurzer Zeit wieder ab, doch Truppen der [[Britische Rheinarmee|Britischen Rheinarmee]] blieben über 40 Jahre lang dort. Die Soldaten kamen mit ihrer militärischen Ausrüstung von allen Standorten der britischen Besatzungszone und sogar aus Großbritannien. Der Transport der Panzer und Kettenfahrzeuge erfolgte überwiegend auf dem Schienenwege über den Gleisanschluss des Camps, aber auch über die Bahnhöfe der Umgebung. Der An- und Abmarsch erfolgte ebenso auf der Straße über die Bundesstraße 3, von der ein Anschluss zum Camp führte. Die Unterbringung der Soldaten erfolgte zunächst in [[Zelt]]en und später in [[Nissenhütte]]n, die in großer Zahl auf der Freifläche des früheren Flugplatzgeländes aufgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Camp lag, gemäß dem Jahre 1959 entworfenen und 1963 in Kraft getretenen [[Soltau-Lüneburg-Abkommen]], auf den &amp;#039;&amp;#039;Roten Flächen&amp;#039;&amp;#039; im Raum Soltau-Lüneburg, auf denen ständig Militärübungen abgehalten wurden. 1967 besuchte [[Elisabeth II.]] das Camp zum 50-jährigen Jubiläum des [[Royal Tank Regiment]], das in [[Soltau]] stationiert war; dabei fand auf dem ehemaligen Flugfeld und einem eigens errichteten Paradeplatz eine [[Militärparade|Truppenparade]] mit 270 Panzerfahrzeugen und 800 Soldaten statt. In den 1980er Jahren errichteten die Briten noch eine groß dimensionierte [[Panzerwaschanlage]]. Infolge der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] und dem dadurch auslaufenden Soltau-Lüneburg-Abkommen, das die militärische Nutzung in der [[Lüneburger Heide]] regelte, verließen die britischen Streitkräfte das Camp Reinsehlen im Jahr 1994. Zahlreiche Protestaktionen der Bevölkerung hatten zuvor den Wunsch nach einem Ende der militärischen Nutzung der Heide unterstrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Camp Reinsehlen Panorama Norden und Osten.jpg|1500|[[Magerrasen|Sandmagerrasenfläche]] von Camp Reinsehlen, nördlicher und östlicher Bereich mit dem Transformatorenhaus rechts, 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Militärverwaltungsgebäude.jpg|miniatur|links|hochkant=1.5|Ehemaliges Militärverwaltungsgebäude, heute Tagungsstätte der [[Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz]] und Gaststätte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Hallen Lavendel.jpg|miniatur|Ehemalige Werkstatthallen, heute Veranstaltungsräume. Im Vordergrund das [[Lavendel (Gattung)|Lavendel]]-[[Labyrinth]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Hotelauffahrt.jpg|miniatur|Hotel Camp Reinsehlen am südlichen Rande der Freifläche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen Hotelbauten.jpg|miniatur|Die Zimmer des Hotels in flacher Pavillonbauweise]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camp Reinsehlen.jpg|mini|[[Seilgarten|Hochseilgarten]] auf dem Gelände der früheren [[Waschanlage#Waschanlagen für militärische Großfahrzeuge|Panzerwaschanlage]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der britischen Truppen 1994 begannen auf dem Gelände und den nahe gelegenen Panzerübungsflächen in der Osterheide umfangreiche [[Renaturierung]]smaßnahmen, um die teilweise extremen Zerstörungen in der Natur zu beseitigen. Bei der Suche nach militärisch bedingten Umweltlasten wurden auf dem Campgelände 11 Verdachtsbereiche festgelegt, bei denen an zwei Stellen erhöhte Schadstoffwerte gemessen wurden. Es bestand der Verdacht, dass Treibstoff und Schmierstoffe in den Boden gelangt sein könnten. Nachdem die Stadt Schneverdingen den Großteil der Flächen des Camps 1997 vom Bund erworben hatte, wurden die militärischen Bauten und Einrichtungen auf dem Platz teilweise beseitigt. Die letzte öffentlich zugängliche der rund 100 aufgestellten [[Nissenhütte]]n befindet sich heute im [[Freilichtmuseum am Kiekeberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kiekeberg-museum.de/so-ist-es-bei-uns/historischegebaeude/nachkriegszeit/nissenhuette.html |wayback=20110104013923 |text=Foto einer Nissenhütte aus Camp Reinsehlen }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die meisten der zahlreichen Baracken auf dem Gelände sind nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab verschiedene Überlegungen einer zivilen Nachnutzung. Eine Künstlergruppe aus Schneverdingen schlug die Einrichtung eines Friedensparks als Projekt der [[Expo 2000]] vor. Er sollte ein Friedensmuseum erhalten und Veranstaltungsort für Friedensforscher werden. Dieser Plan wie auch Überlegungen für ein Gewerbegebiet scheiterte, weil seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] und dem sowjetischen Truppenabzug aus der ehemaligen [[DDR]] dort viele nicht mehr benötigte militärische Anlagen als Gewerbegebiete zur Verfügung standen. Heute hat die [[Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz]] einen Sitz in einem ehemaligen militärischen Verwaltungsgebäude auf dem Gelände. An Neubauten entstand ein [[Hotel]], das sich in seiner flachen Pavillonbauweise in die weitläufige Landschaft einfügt. Der Bau einer Erweiterung der Hotelanlage um ein neues Seminargebäude sowie eines neuen Übernachtungskomplexes begann im März 2016. Im Bereich der ehemaligen Panzerwaschanlage gibt es einen [[Seilgarten|Hochseilgarten]]. Das weitläufige Campgelände wird gelegentlich für Großveranstaltungen genutzt. Ende Oktober 1998 besuchte der [[Dalai Lama]] den Ort, um auf der 100 Hektar großen Freifläche eine Woche lang täglich vor rund 8.000 Menschen eine Unterweisung zu geben. Dazu wurde innerhalb eines Monats eine 25.000 m² große Zeltstadt aufgebaut. Das größte Zelt, das „Tempelzelt“, war 140 Meter lang und 50 Meter breit. Rund 10.000 Meter Kabel, 35.000 Fußbodenplatten für 16 000 Quadratmeter Teppichboden wurden verlegt. Insgesamt waren über 700 freiwillige Helfer im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/in-einer-zeltstadt-in-der-lueneburger-heide-unterrichtet-der-dalai-lama-die-grundlagen-des-buddhismus-kitzeln-an-der-fusssohle-der-seele,10810590,9501112.html &amp;#039;&amp;#039;In einer Zeltstadt in der Lüneburger Heide unterrichtet der Dalai-Lama die Grundlagen des Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Berliner Zeitung]] vom 29. Oktober 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im September 2015 eingeweihter Rundgang informiert den Besucher, mithilfe von verschiedenen Informationstafeln, über die geschichtlichen Stationen des Camp Reinsehlen und der heutigen naturschutzrelevanten Bedeutung als Magerrasenfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände etablierten sich verschiedene Kunstprojekte. Der Bildhauer und Maler [[Jörg-Werner Schmidt]] richtete im ehemaligen Pferdestall ein Atelier ein. Seine erste Arbeit war 2005 das Bild &amp;#039;&amp;#039;Zwischenräume&amp;#039;&amp;#039; auf dem früheren Transformatorenhaus mitten auf der Freifläche. Dazu malte er rote Streifen auf die sechs Meter hohe alte Gebäudefassade. Bei Sonne flimmert die Fläche von weitem und erscheint dem menschlichen Auge rosafarben. Außerdem gestaltete er 2007 das ursprünglich in Straßennähe aufgestellte Objekt &amp;#039;&amp;#039;Knickpyramide&amp;#039;&amp;#039; – diese erhielt 2017 im Rahmen der Hotelerweiterungen einen neuen Standort nahe dem ehemaligen Exzerzierplatz. Weitere von ihm geschaffene Kunstfiguren, wie &amp;#039;&amp;#039;Lattenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, finden sich ebenfalls auf dem Freigelände. In den zwei früheren militärischen Reparaturhallen (&amp;quot;rote&amp;quot; und &amp;quot;weiße&amp;quot; Halle) befinden sich Veranstaltungs- und Tagungsräume des naheliegenden Hotels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Camp Reinsehlen früherer Pferdestall und Ateliergebäude dann Tagungsstätte.jpg|Früheres Atelier des Künstlers [[Jörg-Werner Schmidt]] im ehemaligen [[Pferdestall]] des Camps, seit 2011 Tagungsstätte&lt;br /&gt;
Schneverdingen - Camp Reinsehlen - Knickpyramide 04 ies.jpg|Kunstobjekt &amp;#039;&amp;#039;Knickpyramide&amp;#039;&amp;#039; von Jörg-Werner Schmidt, errichtet 2007&lt;br /&gt;
Camp Reinsehlen Transformatorenhaus nah.jpg|Kunstobjekt &amp;#039;&amp;#039;Zwischenräume&amp;#039;&amp;#039; von Jörg-Werner Schmidt als rote Streifen auf dem Transformatorengebäude&lt;br /&gt;
Camp Reinsehlen Hotel Kunstwerke.jpg|Kunstobjekte Lattenmenschen von Jörg-Werner Schmidt auf der Freifläche, im Hintergrund das Hotel&lt;br /&gt;
Camp Reinsehlen Kunstwerk Holzsteg.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Eine Stuhlreihe&amp;#039;&amp;#039; von Jörg-Werner Schmidt&lt;br /&gt;
Camp Reinsehlen Parcour Bank.jpg|Kunstobjekt PARCOURS von [[Jeppe Hein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Köster: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des &amp;quot;Camp Reinsehlen&amp;quot;, Von der Fintauquelle zum Magerrasen&amp;#039;&amp;#039;, 2002, Schneverdingen.&lt;br /&gt;
* [[Mitteilungen aus der NNA]]: &amp;#039;&amp;#039;Einer trage des Anderen Last – 12.782 Tage Soltau-Lüneburg-Abkommen&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jahrgang/1993, Sonderheft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.belocal.de/schneverdingen/sehenswertes/das_camp_reinsehlen/seite_1,24053,2,249853.html Beschreibung von Camp Reinsehlen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsspuren.de/artikel/41/122-einsatzhafen-reinsehlen.html Beschreibung des Einsatzhafen Reinsehlen] auf geschichtsspuren.de&lt;br /&gt;
* [http://www.baor-locations.org/Reinsehlen.aspx.html Beschreibung als Stützpunkt der britischen Rheinarmee mit Fotos von Zelten und Nissenhütten aus den 1960er Jahren] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.nna.niedersachsen.de/download/16242 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Camp Reinsehlen&amp;#039;&amp;#039; in: Mitteilungen aus der NNA, 1/2005, S. 15–17]&lt;br /&gt;
* [http://www.campreinsehlen.de/108/freiraeume-fuer-geist-und-sinne/lageplan.html Lageplan der Gebäude von Camp Reinsehlen]&lt;br /&gt;
* [https://archiv-wintermoor.de/umzu/reinsehlen/camp-reinsehlen Beschreibung von Camp Reinsehlen] bei Archiv Wintermoor&lt;br /&gt;
* [https://archiv-wintermoor.de/gmedia/luftbild_camp_reinsehlen_tagungsgeb_ude_im_mai_2017_web-jpg Luftbild mit Gebäuden auf der Fläche von Camp Reinsehlen]&lt;br /&gt;
* [https://archiv-wintermoor.de/wp-content/uploads/2017/03/Camp-Reinsehlen_Atlas.pdf Beschreibung des Hotels in Camp Reinsehlen] mit großräumiger Landkarte (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.1468|EW=9.81784|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüchtlingslager (deutsche Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schneverdingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Heidekreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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