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	<title>Camp King - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:46:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Camp_King&amp;diff=63733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Kriegsgefangenschaft und Internierung (Zweiter Weltkrieg); Ergänze Kategorie:Internierungslager (deutsche Nachkriegszeit)</title>
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		<updated>2025-08-30T22:29:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kriegsgefangenschaft_und_Internierung_(Zweiter_Weltkrieg)&quot; title=&quot;Kategorie:Kriegsgefangenschaft und Internierung (Zweiter Weltkrieg)&quot;&gt;Kategorie:Kriegsgefangenschaft und Internierung (Zweiter Weltkrieg)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Internierungslager_(deutsche_Nachkriegszeit)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Internierungslager (deutsche Nachkriegszeit) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Internierungslager (deutsche Nachkriegszeit)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Camp King&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7707th European Command Intelligence Center&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U.S. Military Intelligence Service Center at Oberursel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thedailybeast.com/articles/2014/02/11/what-cold-war-cia-interrogators-learned-from-the-nazis.html Annie Jacobsen: What Cold War CIA Interrogators Learned from the Nazis. The Daily Beast, 2. November 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Militärbasis|Militärstützpunkt]] der [[United States Army]] in [[Oberursel (Taunus)]]. Davor war es ein [[Kriegsgefangenenlager]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Dritten Reiches]]. Heute befindet sich auf dem 15 Hektar großen Areal ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dulag Luft|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1930er Jahre entstand auf dem nördlichen Teil des Geländes der so genannte &amp;#039;&amp;#039;Reichssiedlungshof&amp;#039;&amp;#039;. Einige Gebäude wurden 1938 im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;1. Deutschen Bau- und Siedlungsausstellung&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt am Main]] errichtet und anschließend in Oberursel wieder aufgebaut. Die 21 Wohn- und Wirtschaftsgebäude dienten der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Universität Frankfurt]] als &amp;#039;&amp;#039;Reichssiedlungsschule&amp;#039;&amp;#039;. Die heute noch vollständig erhaltenen Gebäude stehen mittlerweile unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 wurde das Gelände von der deutschen Luftwaffe als [[Dulag (Kriegsgefangenenlager)|Durchgangslager]] für Kriegsgefangene und insbesondere zur Vernehmung britischer und amerikanischer Piloten genutzt. Insgesamt wurden im &amp;#039;&amp;#039;[[Dulag Luft]]&amp;#039;&amp;#039;, wie das Gelände damals genannt wurde, etwa 40.000 Verhöre durchgeführt. In dieser Zeit entstanden auf dem südlichen Teil des Geländes zahlreiche [[Baracke]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Kriegsende 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende 1945 wurde das Areal zunächst als [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenenlager]] und &amp;#039;&amp;#039;Interrogation Center&amp;#039;&amp;#039; ([[Verhörprotokoll|Verhörzentrum]]) für hochrangige Nationalsozialisten, Geheimdienstleute und Militärs wie [[Reinhard Gehlen|General Gehlen]], [[Hermann Baun]], [[Hjalmar Schacht|Schacht]], [[Hanna Reitsch|Reitsch]], [[Gustav Hilger]], [[Albert Speer|Speer]], [[Julius Streicher|Streicher]], [[Albert Kesselring|Feldmarschall Kesselring]] und [[Karl Dönitz|Admiral Dönitz]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CS-B-72&amp;quot;&amp;gt;Christopher Simpson: &amp;#039;&amp;#039;Blowback – The first full account of America’s recruitment of nazis, and its disastrous effect on our domestic and foreign policy&amp;#039;&amp;#039;. Collier Books, New York 1989, ISBN 0-02-044995-X, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Göring war entgegen manchen Annahmen nicht in Oberursel interniert. Siehe Manfred Kopp: „Im Labyrinth der Schuld. US Army Interrogation Center in Oberursel, 1945–1952“, in: „Jahrbuch Hochtaunuskreis 2010“. Herausgeber Hochtaunuskreis – Der Kreisausschuss. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2009, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Robert Kempner]] führte hier Vernehmungen von zahlreichen prominenten [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nazis]] durch, deren Ergebnisse er später als Ankläger bei den [[Nürnberger Prozesse]]n nutzte. Neben Kempner verbrachte auch [[Eugen Kogon]], der bis 1945 im [[KZ Buchenwald]] inhaftiert war, einige Zeit in dem Lager. Er betätigte sich als Chronist der [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]] und begann hier auch sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der SS-Staat]]&amp;#039;&amp;#039;. Prominente Häftlinge wurden in der Villa des beschlagnahmten Frankfurter Lehrerinnenheims (Militärbezeichnung „Haus Alaska“) gegenüber dem Camp King einquartiert. Zu ihnen gehörten auch [[Fritz Thyssen]], bei den Nationalsozialisten in Ungnade gefallener Großindustrieller und Finanzier der NSDAP, General [[Adolf Heusinger]], später erster Generalinspekteur der Bundeswehr, Oberst [[Bogislaw von Bonin]], Befreier von Geiselhäftlingen aus den Händen der SS in Südtirol, und Generalleutnant [[Gerd von Schwerin]], zuletzt Kommandeur einer Panzerdivision im Westen. In langen Gesprächen und schriftlich konzipierten sie bereits die Grundlagen für eine westliche Streitmacht mit deutscher Beteiligung zur Abwehr denkbarer Angriffe aus dem sowjetischen Machtbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kopp: „Im Labyrinth der Schuld. US Army Interrogation Center in Oberursel, 1945–1952“, in: „Jahrbuch Hochtaunuskreis 2010“. Herausgeber Hochtaunuskreis – Der Kreisausschuss. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2009, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Erkenntnisse über die Organisationsstrukturen der Nazis sowie über die Sowjetunion zu gewinnen, wurden ca. 200 inhaftierte ehemalige Mitarbeiter der [[Schutzstaffel]], des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes]] und der [[Amt Ausland/Abwehr|Reichsabwehr]] beauftragt, schriftliche Aufzeichnungen anzufertigen. Zu diesem Zweck wurden die Autoren in vielen Fällen stillschweigend freigelassen und auf die Gehaltsliste des britischen oder amerikanischen Geheimdienstes gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CS-B-72&amp;quot; /&amp;gt; 1947 gelang dem früheren [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Italien]] [[Friedrich Engel (SS-Mitglied)|Friedrich Engel]] die Flucht aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung des Namens ===&lt;br /&gt;
Am 19. September 1946 wurde das Lager nach dem bei der [[Operation Overlord|Invasion der Alliierten in Frankreich]] am 22. Juni 1944 gefallenen [[Charles B. King|Colonel Charles B. King]] benannt, einem hochrangigen Nachrichtendienst-Offizier (Assistant Chief of Staff) des VII Corps der U.S. Army. Geleitet wurde Camp King zunächst durch Colonel [[William R Philp]], später durch Colonel [[Roy M. Thoroughman]]. Im gleichen Jahr begann die Nutzung durch den US-amerikanischen Geheimdienst [[Office of Strategic Services]] (OSS). Unter seiner Obhut war hier auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Organisation Gehlen]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Vorläufer des [[Bundesnachrichtendienst]]es, tätig. Deren Leiter, General Reinhard Gehlen, war seit dem Juli 1946 in Camp King mit dem Aufbau seiner Nachrichtendienst-Organisation betraut, welche am 1. April 1956 als Bundesnachrichtendienst (BND) von der Bundesrepublik Deutschland übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Nutzung durch OSS, CIA und US-Army entstand auf dem Gelände eine weitgehend autonome Siedlung für etwa 500 Menschen, inklusive Einkaufszentrum, Kino, Sporthalle und Kapelle. Seit 1986 erinnert ein Denkmal auf dem Gelände, unterhalb des Offizierskasinos &amp;quot;Taunus Mountain Lodge&amp;quot; an Colonel Charles B. King.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenstellen ==&lt;br /&gt;
Neben dem schon erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Haus Alaska&amp;#039;&amp;#039; wurden weitere Einrichtungen in der Nähe vom Camp King aus benutzt:&lt;br /&gt;
* [[Schloss Kransberg]]&lt;br /&gt;
* das Opel-Jagdhaus am [[Weihergrund von Anspach]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Olaf Velte |url=https://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/opel-jagdhaus-ist-einer-der-geburtsorte-des-bundesnachrichtendienstes-bnd-90179528.html |titel=Opel-Jagdhaus ist einer der Geburtsorte des Bundesnachrichtendienstes (BND) |werk=[[Frankfurter Neue Presse]] |datum=2021-01-05 |abruf=2021-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die [[Klinik Hohe Mark]] diente als Lazarett.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Camp Ashcan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abzug 1993 und Aktuelles ==&lt;br /&gt;
1993 verließ das amerikanische Militär das Camp King und das Gelände fiel in den Besitz der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]]. Im Mai 1998 wurde das Areal von der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Oberursel (Taunus) erworben, um dort ein Wohngebiet für etwa 1.200 Menschen zu entwickeln. Im Jahr 2006 wurde das Wohngebiet fertiggestellt. Die Bebauung besteht in erster Linie aus größeren Gebäuden mit mehreren Eigentumswohnungen sowie aus Reihenhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Manfred Kopp: &amp;#039;&amp;#039;Im Labyrinth der Schuld. US Army Interrogation Center in Oberursel, 1945–1952.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Hochtaunuskreis 2010.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber Hochtaunuskreis – Der Kreisausschuss. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2009, S. 232–244, ISBN 978-3-7973-1165-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Andreas Pflüger: &amp;#039;&amp;#039;Ritchie Girl&amp;#039;&amp;#039;, Suhrkamp, Berlin 2021, ISBN 978-3-518-43027-9. Der Roman stellt den [[Ritchie Boys]] ein fiktives &amp;#039;&amp;#039;Ritchie Girl&amp;#039;&amp;#039; zur Seite, das nach einem Einsatz in Italien und Wien nach Oberursel abkommandiert wurde. In der Folge steht das Camp KIng im Zentrum des Romangeschehens, das durch gut recherchierte Fakten untermauert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sachgesamtheit_Reichssiedlungshof}}&lt;br /&gt;
* [http://www.campking.org/ Erinnerungsort der Zeitgeschichte: Das Gelände Camp King 1933–1993] Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberursel (Taunus) e. V.&lt;br /&gt;
* [http://www.sewo.de/ Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Oberursel (Taunus)]&lt;br /&gt;
* [http://www.pbase.com/jchartmann/camp-king_by_klaus_veentjer Fotos ab 1993] private Fotogalerie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/13/1/N |EW=8/33/13/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1130816613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation Gehlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Office of Strategic Services]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CIA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberursel (Taunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rhein-Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmacht nach der bedingungslosen Kapitulation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internierungslager (deutsche Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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