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	<title>Camillo von Seebach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:39:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Camillo_von_Seebach&amp;diff=1918249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Halbgeviertstrich, doppelten Link entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-29T07:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, doppelten Link entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Camillo v Seebach 1867 (IZ 48-150 HScherenberg).jpg|miniatur|Camillo von Seebach, 1867. Grafik von Hermann Scherenberg.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Camillo Richard Freiherr von Seebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1808]] in [[Donndorf (Roßleben-Wiehe)|Donndorf]]; † [[3. März]] [[1894]] in [[Gotha]]) war ein deutscher Jurist und Staatsminister von [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Camillo Richard [[Freiherr]] von Seebach entstammte dem alten, ursprünglich thüringischen [[Adel]]sgeschlecht [[Seebach (Adelsgeschlecht)|von Seebach]]. Angehörigen der Familie wurde 1855 den Freiherrenstand bestätigt. Friedrich Thilo von Seebach (* 23. Februar 1782 in [[Altenburg]]; † 23. Januar 1870 in Dresden) wurde königlich sächsischer [[Oberst]] der Kavallerie und [[Intendantur#Generalintendant|Generalintendant]] der [[Sächsische Armee|Sächsischen Armee]]. Er heiratet am 9. Juni 1805 Elisabeth Sophia Luise Philippine Caroline Friederike von Seebach (* 9. Januar 1782; † 22. Januar 1852), eine entfernte Verwandte aus dem Haus [[Kammerforst (Thüringen)|Kammerforst]]. Sie waren die Eltern von Camillo. Sein jüngerer Bruder [[Albin Leo von Seebach]] wurde sächsischer Gesandter und war Mitglied der ersten Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtages]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/gothaischesgenea1905goth/page/752/mode/2up Gothaisches Genealogisches Taschenbuch] der adeligen Häuser (Uradel). 6. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1905, Seite 826–827.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebach verlebte seine Jugend in [[Langensalza]], wo sein Vater Thilo von Seebach als Offizier im königlich-sächsischen Husarenregimente diente, und später [[Grimma]]. Er besuchte von 1820 bis 1826 die [[Gymnasium St. Augustin|Fürstenschule Grimma]]. Nach dem Abitur studierte er an der [[Universität Leipzig]] und der [[Georg-August-Universität Göttingen]] Rechtswissenschaft. Er war Mitglied der [[Corps]] [[Corps Saxonia Leipzig|Saxonia Leipzig]] (1826) und Lunaburgia Göttingen (1827).&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korps-Listen 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;154,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 167; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;79,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 84&amp;lt;/ref&amp;gt; 1829 wurde er in den sächsischen Staatsdienst aufgenommen, 1837 zum Beisitzer beim Appellationsgericht und 1842 zum Appellationsgerichtsrat in [[Dresden]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Dezember 1849 wurde der fähige Jurist von [[Ernst II. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Herzog Ernst II.]] zum Staatsminister des Doppelherzogtums [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]] berufen und behielt diesen Posten bis zu seiner Pensionierung. Während der gesamten Zeit wohnte er im Mansardgeschoss des nach dem Tod der Herzoginwitwe [[Karoline Amalie von Hessen-Kassel|Karoline Amalie]] freigewordenen [[Winterpalais (Gotha)|Winterpalais]]. Herzog Ernst II. schrieb 1850 an seinen Bruder [[Albert von Sachsen-Coburg und Gotha|Albert]]: „Endlich habe ich nun an Herrn v. S. einen talentvollen noch jüngeren Mann gefunden, der durch seinen geraden, aber versöhnlichen Charakter überall geachtet war und hier den besten Eindruck gemacht hat. Er gehört der conservativ-liberalen Partei an, also ganz die Politik, die wir hier einschlagen, und der du ja auch ergeben bist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Seebach erarbeitete das am 3. Mai 1852 verabschiedete &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Staatsgrundgesetz&amp;#039;&amp;#039; für die beiden Länder, das seinerzeit als die fortschrittlichste und liberalste Verfassung aller deutschen Staaten galt, konstituierte sie doch eine parlamentarische Demokratie mit dem Herzog als Staatsoberhaupt. Das Staatsgrundgesetz bezeichnete zwar die Herzogtümer als „vereinigtes, untrennbar Ganzes“, ließ aber weiterhin die zwei Landtage mit eigenem Haushalt und getrennte Abteilungen im Staatsministerium bestehen. Der neue gemeinsame Landtag der Herzogtümer Gotha und Coburg war für die Außenpolitik, das Militärwesen, Zoll, Post und Justiz zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Hess: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Thüringens 1866 bis 1914&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1991, ISBN 3-7400-0077-5, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter von Seebachs Federführung entstand 1863 in Gotha auch das erste deutsche Volksschulgesetz. Jahre später rühmte der Herzog von Seebachs unwandelbare Treue und schätzte sich glücklich, ihn als Minister gehabt zu haben. Er schrieb: „v. S. war aus innerster Ueberzeugung Anhänger der bundesstaatlichen Richtung unter preußischer Führung und griff überall mit vielem Glücke ein“&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst II., Aus meinem Leben und aus meiner Zeit, Berlin 1888&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Tatsache, die dem Bundesratsmitglied von Seebach auch den Respekt des Reichskanzlers [[Bismarck]] einbrachte. Nach 38 Jahren als Minister ging Camillo von Seebach am 27. März 1888 in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war vermählt mit Eufemia Gräfin [[Kalckreuth (Adelsgeschlecht)|von Kalckreuth]], von den 16 gemeinsamen Kindern überlebten jedoch nur acht den Vater. Von Seebach wurde neben seiner bereits 1862 verstorbenen Gattin auf dem Gothaer [[Friedhof IV (Gotha)|Friedhof IV]] zur letzten Ruhe gebettet. Sein Grabstein verschwand mit der Einebnung des Friedhofes im Jahre 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 25. Ministerjubiläums am 1. Dezember 1874 wurden von Seebach die Ehrenbürgerwürden der Städte Gotha und [[Coburg]] verliehen. In Gotha wurde aus diesem Anlass eine Straße nach ihm benannt, die [[Universität Jena]] verlieh ihm die Ehrendoktorwürde der Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|54|295|297|Seebach, Richard Camillo von|[[Max Berbig]]|ADB:Seebach, Camillo Freiherr von}}&lt;br /&gt;
* Helmut Roob, Günter Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Seebach, Camillo Richard Freiherr von.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Persönlichkeiten. Taschenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. RhinoVerlag, Ilmenau 2006, ISBN 3-932081-37-4, S. 116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Staatsminister Sachsen-Coburg und Gotha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117440396|VIAF=74630149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seebach, Camillo von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Sachsen-Coburg und Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Seebach|Camillo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsminister (Sachsen-Coburg und Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seebach, Camillo von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seebach, Camillo Richard Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Staatsminister von Sachsen-Coburg und Gotha&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1808&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Donndorf (Roßleben-Wiehe)|Donndorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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