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	<title>Camik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (GoogleBuch)</title>
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		<updated>2024-09-15T14:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (GoogleBuch)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Konker Berg Nordost.JPG|mini|Der Konker Berg westlich von Pudagla]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Camik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Camic&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kamic&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kamik&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, war ein [[Mittelalter|mittelalterliches]] Dorf auf der Insel [[Usedom]]. Der Ort gilt als Stammsitz der Familie von [[Kameke (Adelsgeschlecht)|Kameke]]. Wegen der Ähnlichkeit der Namen wird Camik in der älteren genealogischen Literatur, teilweise auch in neueren regionalhistorischen Schriften, mit dem Ort [[Kamminke]] im Südosten Usedoms gleichgesetzt. Anhand der Quellenlage kann Camik jedoch westlich von [[Pudagla]] im Umfeld des Konker Berges – früher auch Kamiker oder Kamker Berg genannt – lokalisiert werden. Dies wurde durch Zietlow bereits 1858 dargelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z1&amp;quot; /&amp;gt; Auch [[Heinrich Berghaus]] verortete Camik 1867 westlich von Pudagla.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Berghaus: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Teil, Band 1, W. Dietze, Anklam 1867, S. 572 ({{Google Buch |BuchID=1dQAAAAAcAAJ |Seite=572 |Linktext=Volltext}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch [[Robert Burkhardt]] wurde Camik 1909 erneut mit Kamminke gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Insel Usedom.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Swinemünde 1909, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Historiker [[Hermann Hoogeweg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Hoogeweg: &amp;#039;&amp;#039;Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Stettin 1925, S. 278, {{URN|nbn:de:gbv:9-g-5274017}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Adalbert Holtz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Balt|N45|29|29|Adalbert Holtz|Bischof Otto von Bamberg in Warp. Die Burgwälle Garz auf Usedom und Neuwarp Altstadt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; schlossen diesen Zusammenhang jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Camik wurde erstmals 1263 urkundlich erwähnt, als Herzog [[Barnim I.]] den Verkauf von sechs Hufen im Dorf „Camic“ durch einen Michael und seine Erben an das [[Kloster Grobe]] bestätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;PUB 742.&amp;#039;&amp;#039; In: Rodgero Prümers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 1. Abteilung, 1254–1278, Stettin 1881, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit waren die beiden das Gebiet des heutigen Kamminke begrenzenden Ortschaften [[Garz (Usedom)|Garz]] und [[Kaseburg]] im Besitz des [[Kloster Dargun|Klosters Dargun]]. Das Kloster Grobe konnte aber kein Interesse am Erwerb von Ländereien innerhalb fremder Besitzungen haben und war eher an einem zusammenhängenden Grundbesitz interessiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z1&amp;quot;&amp;gt;Zietlow: &amp;#039;&amp;#039;Das Prämonstratenser Kloster auf der Insel Usedom.&amp;#039;&amp;#039; S. 105 ({{Google Buch |BuchID=psEGAAAAcAAJ |Seite=105 |Linktext=Volltext}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angekauften sechs Hufen wurden später an die Besitzer des Hauptgutes Camik verpachtet. 1302 verpfändete Petrus von Camik das Hauptgut auf sechs Jahre an Hermannus und Florinus aus dem Geschlecht &amp;#039;&amp;#039;Swerin&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwerin (Adelsgeschlecht)|Schwerin]]). Gleichzeitig verpflichtete er sich, selbst für den jährlichen Zins des vom Kloster gepachteten Anteils aufzukommen. 1307 erwarb das Kloster das gesamte Gut für einen im Vergleich zu anderen Käufen in dieser Zeit sehr hohen Preis. Das Kloster muss dem Erwerb der Ländereien jedoch eine entsprechend hohe Bedeutung beigemessen haben, denn mit der Abrundung des Klosterbesitzes bei Pudagla war das Ziel der Verlegung des Klosterstandortes von Grobe bei [[Usedom (Stadt)|Usedom]] nach Pudagla verbunden. Außerdem erhielt das Kloster damit direkten Zugang zum [[Achterwasser]]. Bei der Bestätigung des Handels durch Herzog [[Bogislaw IV. (Pommern)|Bogislaw IV.]] 1307 wurde das bisherige [[Lehnswesen|Lehngut]] in ein [[Allod]]ialgut umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;E. G. H. Zietlow: &amp;#039;&amp;#039;Das Prämonstratenser Kloster auf der Insel Usedom.&amp;#039;&amp;#039; S. 143–152 ({{Google Buch |BuchID=psEGAAAAcAAJ |Seite=143 |Linktext=Volltext}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wird der Ort nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Georg Heinrich Zietlow: &amp;#039;&amp;#039;Das Prämonstratenser Kloster auf der Insel Usedom von seiner Gründung um d. Jahr 1150 bis zu seiner Aufhebung i. J. 1535.&amp;#039;&amp;#039; W. Dietze, Anklam 1858.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pudagla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1263]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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