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	<title>Camargue - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:24:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Camargue&amp;diff=139886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tuschmuschel: Änderung 266089821 von FrogsLegs71 rückgängig gemacht; keine Verbesserung und außerdem Tippfehler in der Bildunterschrift</title>
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		<updated>2026-04-12T09:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266089821&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266089821&quot;&gt;266089821&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/FrogsLegs71&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/FrogsLegs71&quot;&gt;FrogsLegs71&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung und außerdem Tippfehler in der Bildunterschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die südfranzösische Landschaft &amp;#039;&amp;#039;Camargue&amp;#039;&amp;#039;. Für weitere Bedeutungen siehe [[Camargue (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Camargue, Petite Camargue et Parc naturel reg.png|mini|hochkant=1.9|Camargue und Petite Camargue]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Camargue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine je nach Definition ca. 600, 930 oder 1500&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer große Schwemmlandebene ([[Marschland]]) in der [[Provence]] (genauer in der &amp;#039;&amp;#039;Basse-Provence&amp;#039;&amp;#039;) im Süden [[Frankreich]]s. Nach der engeren Definition ist sie nur das von den beiden Mündungsarmen der [[Rhone]] im Rhonedelta begrenzte Gebiet,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.larousse.fr/encyclopedie/autre-region/Camargue/110950 Larousse: &amp;#039;&amp;#039;Camargue – Région de Provence (Bouches-du-Rhône), comprise entre les deux bras principaux du delta du Rhône.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; danach läge die Camargue im Rhonedelta, oder sie umfasst auch mehr oder weniger große Flächen westlich und östlich davon, danach läge das Rhonedelta in der Camargue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Canal d&amp;#039;eau près d&amp;#039;Arles en Camargue.JPG|mini|Landschaft der Camargue]]&lt;br /&gt;
Die Camargue als Landschaftseinheit, {{frS|Plaine de la Camargue}}, darf nicht mit dem [[Regionaler Naturpark Camargue|Regionalen Naturpark Camargue]] (französisch &amp;#039;&amp;#039;Parc naturel régional de Camargue&amp;#039;&amp;#039;) verwechselt werden. Die &amp;#039;&amp;#039;Plaine de la Camargue&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grande Camargue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird von den beiden Rhônearmen begrenzt. Von der Mitte nach Süden, wohin also wenig [[Sedimentation|Flusssedimente]] gelangt sind, ist sie durch zahlreiche Lagunen, deren größte [[Étang de Vaccarès]] heißt, in kleine Halbinseln und Inseln gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer erweiterten Definition (etwa in der französischen Wikipedia) wird die [[Kleine Camargue]] westlich des Deltas mit hinzugerechnet und ein Landstreifen am Ostufer der Großen Rhone &amp;#039;&amp;#039;(le [[Grand Rhône]])&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Plan du Bourg&amp;#039;&amp;#039; und dem Sumpfgebiet &amp;#039;&amp;#039;Marais du Viguerat&amp;#039;&amp;#039;. Zu den Rhonearmen hin ist die Camargue völlig eingedeicht, die früher üblichen und zur Bildung der Landschaft beitragenden Überschwemmungen finden somit nicht mehr statt. Daraus resultieren zum Teil Probleme mit der Versalzung der Böden. Die Flora in der südlichen Camargue, wo keine landwirtschaftliche Nutzung mehr erfolgt, ist von Pflanzen bestimmt, die mit [[Brackwasser]] zurechtkommen, wie [[Röhricht|Schilf]], [[Tamarisken]] und dem [[Queller]] &amp;#039;&amp;#039;(salicorne)&amp;#039;&amp;#039;. Die Camargue gehört fast vollständig zum Gemeindegebiet von [[Arles]], wodurch Arles zur flächenmäßig größten [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde Frankreichs]] geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orte ===&lt;br /&gt;
Die größten Orte in der Camargue (nach weitester Definition) sind&lt;br /&gt;
* [[Aigues-Mortes]] ({{EWZ|FR|30003}} Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Le Grau-du-Roi]] samt Stadtteil [[Port Camargue]] (zusammen {{EWZ|FR|30133}} Einwohner)&lt;br /&gt;
* Les [[Saintes-Maries-de-la-Mer]] ({{EWZ|FR|13096}} Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Le Sambuc]] (ca. 500 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Mas-Thibert]] (ca. 1300 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Port-Saint-Louis-du-Rhône]] ({{EWZ|FR|13078}} Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Salin-de-Giraud]] (ca. 2100 Einwohner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Camargue wird landwirtschaftlich zum [[Gemüse]]-, [[Obst]]- und [[Reis]]anbau sowie zur [[Viehzucht]] genutzt. Seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wird Reis auf Flächen, die früher mit [[Röhricht]] bestanden waren, angebaut. Der hauptsächlich aus [[Marsch (Schwemmland)|Schwemmland]] bestehende Boden bietet günstige Bedingungen dafür. Südlich von Salin-de-Giraud wird fast das gesamte Gebiet von [[Meersalz|Meerwassersaline]]n, die sich bereits im Jahr 1856 zum Verband der &amp;#039;&amp;#039;Salins-du-Midi&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen haben, belegt. Diese Saline wurde aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt, was aber die Wasserwirtschaft in diesem Bereich zerstörte. Deshalb wird heute mit einem Restbetrieb noch Salz gewonnen, um die Wasserwirtschaft intakt zu halten. Bekannt ist diese auch für die Gewinnung des [[Fleur de Sel]]. Nicht zu unterschätzen ist auch der [[Tourismus in Frankreich|Tourismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Camargue - Repos des flamants roses.JPG|mini|Flamingos in der Camargue]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camargue-Pferde 1.JPG|mini|[[Camargue-Pferd]]e]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Camargue-Stiere 1.JPG|mini|Camargue-Stiere]]&lt;br /&gt;
Bekannt ist die Camargue vor allem als [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiet]]. Während fast die gesamte Camargue (im deutschen Sinn) Landschaftsschutzgebiet (1970: [[Regionaler Naturpark Camargue]], 86.300&amp;amp;nbsp;ha) ist, besteht das Naturschutzgebiet (1927: &amp;#039;&amp;#039;réserve naturelle nationale&amp;#039;&amp;#039;, 13.117&amp;amp;nbsp;Hektar) nur aus dem [[Étang de Vaccarès]] und dem südlich davon liegenden Streifen zum Meer. Im Naturschutzgebiet lebt eine mit 400 Arten reiche [[Wasservögel|Wasservogelwelt]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Rosaflamingo]]). Der Étang de Vaccarès ist der größte der zahlreichen sehr flachen Seen (französisch &amp;#039;&amp;#039;étang&amp;#039;&amp;#039;), die die für die Camargue typische Landschaft prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristische Attraktionen sind die wildlebenden Herden der weißen [[Camargue-Pferd]]e, einer nur hier vorkommenden Pferderasse, sowie die teilweise sehr großen Herden der Camargue-Stiere. Diese werden bei den größtenteils unblutigen [[Stierkampf#Stierkampf in Frankreich („Courses de taureaux“ = Stierrennen)|Stierkämpfen]] in den Arenen der Provence eingesetzt. Ihr Fleisch (französisch &amp;#039;&amp;#039;taureau&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;toro&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Spezialität der provenzalischen Küche. Pferde und Stiere leben im Freien, sie haben aber Besitzer und tragen entsprechende Brandzeichen; es sind also keine wilden Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Überblick über die [[Fauna]] der Camargue kann man sich im &amp;#039;&amp;#039;[[Museum der Camargue|Musée de la Camargue]]&amp;#039;&amp;#039; an der Straße von Arles nach Les Saintes-Maries-de-la-Mer, oder aber in der Beobachtungsstation &amp;#039;&amp;#039;La Capelière&amp;#039;&amp;#039; am Ostufer des Étang de Vaccarès verschaffen. Dort kann man in verdeckten Unterständen Vögel und andere Wildtiere beobachten, soweit die Jahreszeit und das Klima die flachen Weiher nicht ausgetrocknet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsstation „Station biologique de la Tour du Valat“, 1954 von [[Luc Hoffmann]] gegründet, ist ein Forschungsinstitut für Naturschutzgebiete im Mittelmeerraum mit ornithologischem Schwerpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://tourduvalat.org/en/ | titel=Tour du Valat | hrsg=Fondation Tour du Valat | datum= | sprache=en | zugriff=2020-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2002 stehen das Naturreservat und angrenzende geschützte Flächen auf der [[Tentativliste|Vorschlagsliste]] Frankreichs zum [[UNESCO-Welterbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://whc.unesco.org/en/tentativelists/1432/ | titel=La Camargue | hrsg=UNESCO World Heritage Centre | datum=2002-02-01 | sprache=fr | zugriff=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Sumpfgebiet der Camargue war in antiker und mittelalterlicher Zeit kaum besiedelt; Hirten weideten dort manchmal Schafe und Ziegen. Die Möglichkeiten zur agrarischen Nutzung der Böden wurden erst im 19. Jahrhundert erkannt; Kanäle wurden ausgehoben und entwässerten das Flachland. Über die teilweise sehr elenden Lebensbedingungen der Viehhirten in alten Zeiten und andere kulturelle Aspekte der Camargue kann man sich im Museon Arlaten in Arles informieren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.museonarlaten.fr/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hirten mussten in den [[Cabane]]s leben, kleinen, riedgedeckten Schuppen, die man vereinzelt heute noch sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Neben der von [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig dem Heiligen]] anlässlich der Planungen für den [[6. Kreuzzug]] in der Mitte des 13. Jahrhunderts ausgebauten Festungsstadt Aigues-Mortes ist der [[Wallfahrtsort]] Saintes-Maries-de-la-Mer sehenswert. Hier steht eine [[Kirche Notre-Dame-de-la-Mer|alte Kirche]], deren Gründungsgeschichte bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht, die aber erst im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegen Übergriffe [[Mauren|maurischer]] [[Piraterie|Piraten]] zu einer imposanten [[Wehrkirche]] umgebaut wurde; diese birgt angeblich die [[Reliquie]]n der hl. [[Maria Kleophae#Maria Jakobäa|Maria Jakobäa]] und der hl. [[Maria Salome]]. Auch die [[Schwarze Sara]] wird hier verehrt. Daneben gibt es ein Amphitheater und drei kleinere Museen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* [[Vincent van Gogh]], der von Februar 1888 bis Mai 1889 in Arles lebte und arbeitete, hat im Jahr 1888 mehrere Bilder und Zeichnungen in Saintes-Maries-de-la-Mer angefertigt.&lt;br /&gt;
* Die Camargue ist die Heimat mehrerer Musikerfamilien, zum Beispiel die der &amp;#039;&amp;#039;Reyes&amp;#039;&amp;#039; und die der &amp;#039;&amp;#039;Baliardo&amp;#039;&amp;#039;. Am bekanntesten sind [[Manitas de Plata]] und die [[Gipsy Kings]].&lt;br /&gt;
* Das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Duell in Vaccares]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alistair MacLean]] und die [[Duell in Vaccares (Film)|gleichnamige Verfilmung]], in denen die Wallfahrt der [[Roma]] nach Saintes-Maries-de-la-Mer ein plottragendes Element ist, spielen teilweise in der Camargue.&lt;br /&gt;
* Die Zeichentrickserie &amp;#039;&amp;#039;[[Lenas Ranch]]&amp;#039;&amp;#039; spielt ebenfalls in der Camargue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Corsa camarguenca]]&lt;br /&gt;
* [[Petite Camargue Alsacienne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gregor Faller: &amp;#039;&amp;#039;Die Camargue – Rosa Flamingos, weiße Pferde, schwarze Stiere.&amp;#039;&amp;#039; Wolf, Magdeburg 2015, ISBN 978-3-89432-271-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wo die wilden Stiere wohnen. Eine Unterwegsgeschichte aus der Camargue&amp;#039;&amp;#039;, ein Film von [[Vera Botterbusch]], 45 Min., BR 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Camargue|Camargue}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.camargue.fr/ Touristische Webpräsenz über die Camargue] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Biosphärenreservate in Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=43.618182|EW=4.553146|type=landmark|dim=40000|region=FR-13}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4009346-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Région naturelle in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provence-Alpes-Côte d’Azur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arles]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küstenregion des Mittelmeeres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küste in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küste in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1927]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tuschmuschel</name></author>
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