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	<title>Cam-Rip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T00:44:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cam-Rip&amp;diff=1287949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Basic.Master: /* Gegenmaßnahmen */ Screenshot GVU-Warnhinweis dazu</title>
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		<updated>2025-11-22T22:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gegenmaßnahmen: &lt;/span&gt; Screenshot GVU-Warnhinweis dazu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cam-Rip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;camrip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder einfach nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), bezeichnet man in der [[Warez]]-Szene die illegale Aufnahme eines [[Kinofilm]]s, die mit Hilfe eines handelsüblichen [[Camcorder]]s oder [[Handy|Videohandys]]&amp;lt;ref name=&amp;#039;pirateeye&amp;#039; /&amp;gt; in einem [[Kino]] aufgenommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;#039;SPON2013-07-26&amp;#039;&amp;gt;Spiegel Online: [http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kino-raubkopiererin-auf-frischer-tat-ertappt-a-913246.html Beim Abfilmen im Kino: Raubkopiererin auf frischer Tat ertappt], vom 26. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Fälschlicherweise wird ein Cam-Rip oft als [[Screener (Film)|Screener]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.no-copy.org/glossar.html Glossar auf no-copy.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufnahme im Kino werden die Geräte modifiziert. So werden verräterische Leuchtdioden und Schriftzüge überklebt oder entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;#039;SPON2013-07-26&amp;#039; /&amp;gt; Die Qualität dieser Aufnahmeart reicht von schlecht bis akzeptabel. Meist ist die Aufnahme milchig, rauschend oder zu dunkel, auch sind gelegentlich Köpfe anderer Kinobesucher als [[Umriss|Silhouette]] zu erkennen. Seltener sind Verwacklungen durch das Bewegen des [[Camcorder]]s wahrzunehmen, jedoch ist die Tonqualität meist schlecht, da beispielsweise externe Störgeräusche wie das Lachen oder Gerede der Kinobesucher zu hören sind. Häufig ist auch ein monotones Rauschen im Hintergrund zu hören, und der Ton wirkt dumpf. Es ist die schlechteste aller Aufnahmearten, die jedoch meist als erste im Internet auftaucht. Die nächstbessere Aufnahmeart ist der [[Telesync]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
Mit [[Metalldetektor]]en oder mit [[Stichprobe]]n von Taschen und Rucksäcken&amp;lt;ref&amp;gt;Universum Kino in Backnang: {{Webarchiv|url=http://backnangerkinos.de/kino/tree/node2353/city143/ |wayback=20140323105444 |text=Hausordnung |archiv-bot=2023-12-02 01:43:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; versuchen einige Kinobetreiber die Kameras vor dem Eintritt in den Kinosaal zu finden. Auch mit [[Nachtsichtgerät]] wird versucht, während der Vorstellung die Aufnahmegeräte zu entdecken,&amp;lt;ref&amp;gt;tvtechnologie.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Einsatz von Nachtsichtgeräten gegen illegales Abfilmen im Kino&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.tvtechnologie.de/2011/03/14/einsatz-von-nachtsichtgeraeten-gegen-illegales-abfilmen-im-kino/ |wayback=20130304044417 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei in Deutschland der Einsatz im Kinosaal vorher dem Publikum bekanntgegeben werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel Online: [https://www.spiegel.de/kultur/kino/jagd-auf-raubkopierer-kinozuschauer-muessen-ueber-nachtsichtgeraete-informiert-werden-a-652685.html Jagd auf Raubkopierer: Kinozuschauer müssen über Nachtsichtgeräte informiert werden] vom 1. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen gibt es technische Mittel, die die Kameras beim Filmen im Kinosaal aufspüren&amp;lt;ref name=&amp;#039;pirateeye&amp;#039;&amp;gt;[http://www.tomshardware.de/-pirateeye-erkennt-camcorder-und-videohandys-in-kinos,news-9587.html „PirateEye“ erkennt Camcorder und Videohandys in Kinos], vom 10. November 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das Abfilmen unmöglich machen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heise: [https://www.heise.de/newsticker/meldung/HP-entwickelt-Abfilm-Schutz-fuer-Kinos-125664.html HP entwickelt Abfilm-Schutz für Kinos], vom 25. August 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei werden z.&amp;amp;nbsp;B. die [[CCD-Sensor]]en der Geräte durch Lichtstrahlen geblendet.&amp;lt;ref&amp;gt;ZDNet: [https://www.zdnet.de/39144540/gezielter-lichstrahl-soll-abfilmen-im-kino-verhindern/ Gezielter Lichtstrahl soll Abfilmen im Kino verhindern] von Martin Fiutak, vom 22. Juni 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit Hilfe von Markierungen in Bild und Ton von Kinofilmen lassen sich durch [[IT-Forensik]] später auch bei im Internet aufgetauchten Camrip-Kopien die Kinos eingrenzen, in denen der Film abgefilmt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;#039;pirateeye&amp;#039; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;SPON2013-07-26&amp;#039; /&amp;gt; Durch das Anbringen von Wasserzeichen im Filmton soll sich die Position des Camcorders bis zu 44 Zentimeter genau ermitteln lassen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;golem_2009-03-09&amp;#039;&amp;gt;Golem.de: [http://www.golem.de/0903/65789.html Wasserzeichen im Filmton sollen Kopierer orten], Position eines Camcorders im Kinosaal kann festgestellt werden, von Nico Ernst vom 9. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GVU-Warnhinweis 2011.png|mini|GVU-Warnhinweis vor einem Kinofilm]]&lt;br /&gt;
Juristisch wird das Abfilmen von den Verwertungsgesellschaften wie der [[Motion Picture Association of America]]&amp;lt;ref name=&amp;#039;winfuture&amp;#039; /&amp;gt; oder der [[Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen]]&amp;lt;ref name=&amp;#039;SPON2013-07-26&amp;#039; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gvu-online.de/25_162_GVU_stellt_Strafantrag_gegen_Kinoabfilmer_in_Bremen_14_Polizisten_beobachteten_illegalen_Mitschnitt_von_Die_Superbullen.htm GVU stellt Strafantrag gegen Kinoabfilmer in Bremen – 14 Polizisten beobachteten illegalen Mitschnitt von „Die Superbullen“] vom 21. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; verfolgt. So wurde beispielsweise in den USA ein Mann zu 21 Monaten Haft in einem [[Bundesgefängnis]] verurteilt, weil er nachweislich die Filme [[28 Weeks Later]] und [[Verwünscht|Enchanted]] abgefilmt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;#039;winfuture&amp;#039;&amp;gt;Winfuture: [http://winfuture.de/news,43298.html USA: Hohe Haftstrafe wegen Abfilmens im Kino] vom 31. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anderen Fall wurde in den USA die Strafe von 7 Jahren Haft verhängt, wobei nach dem [[Family Entertainment and Copyright Act]] aus dem Jahr 2005 der Verurteilte mit 10 Jahren rechnen musste, da dieses Gesetz allein das Mitführen einer Kamera im Kino strafbar macht, da es als Versuch gewertet wird, eine [[Audiovisuelle Medien|audiovisuelle Aufnahme]] anzufertigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfuture: [http://winfuture.de/news,28845.html USA: 7 Jahre Haft für das Abfilmen von Kinofilmen] vom 5. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland ist ein Camrip nach {{§|106|UrhG|dejure}} des [[Urheberrechtsgesetz (Deutschland)|Urheberrechtsgesetzes]] strafbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Krömer, Pascal Mantel, [[Evrim Sen]]: &amp;#039;&amp;#039;No Copy&amp;#039;&amp;#039;. Tropen-verlag 2006, ISBN 3-932170-82-2, S. 110f., 288 ([http://www.no-copy.org/kapitelinhalt.html Online] unter einer [[Creative Commons|Creative-Commons]]-Lizenz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Basic.Master</name></author>
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