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	<title>Calixtus-Katakombe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-08-23T15:54:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rom, Calixtus-Katakombe, Eingangstor zum Park der Katakombe.jpg|mini|Eingangsbereich zum Areal der Katakombe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Catacombe.jpg|mini|Gang mit Grabnischen in der Calixtus-Katakombe]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Calixtus-Katakombe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kallistus-Katakombe&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|ital.]] &amp;#039;&amp;#039;Catacombe di San Callisto&amp;#039;&amp;#039;) zwischen [[Via Appia Antica]], Via Ardeatina und Vicolo delle Sette Chiese ist eines der rund sechzig antiken [[Katakomben in Rom|unterirdischen Gräbersysteme]] in Rom. Dieses &amp;#039;&amp;#039;[[Coemeterium]] Calixti&amp;#039;&amp;#039; („Ruhestätte des Calixtus“) war die erste Gemeindekatakombe der Christen und ist nach dem [[Bischof von Rom]] [[Kalixt I.|Calixtus I.]] († 222) benannt, der noch als [[Diakon]] mit der Verwaltung der ganzen Anlage betraut wurde und sie unter seinem Pontifikat (217–222) erweitern ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Callistus Katakomben.jpg|mini|Krypta der Päpste in den Callistus-Katakomben, Abbildung aus G. B. de Rossi, 1854]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Via Appia dehnten sich vor der Nutzung durch die Christen heidnische Gräberfelder aus. Das Areal stammt vermutlich aus dem Privatbesitz der Familie der [[Caecilier]]. Mitte des zweiten Jahrhunderts ging die zukünftige Katakombe in die direkte Verwaltung der Kirche über. Die für Christen reservierte Katakombe ist in der Folge aus mehreren nachträglich miteinander verbundenen „Regionen“ entstanden, d.&amp;amp;nbsp;h. aus kleineren Grabanlagen mit Gängen, Kammern und Vertikalschächten zur Beleuchtung und Belüftung. Sie dehnt sich unterhalb einer Fläche von rund 15 ha aus, reicht, verteilt auf vier Ebenen, bis zu 20 m tief in den Boden und weist eine unterirdische Ausdehnung von rund 20 Kilometern auf. Es befinden sich geschätzte 370.000 Gräber in der Katakombe (durch Wiederverwendung wird die Zahl der Bestattungen auf weit über eine Million geschätzt), überliefert wird die Beisetzung von rund hundert [[Märtyrer]]n sowie sechzehn Bischöfen. Als erster kirchlicher Grabanlage, aber auch der vielen und bedeutenden Gräber sowie der [[Wandmalerei]]en wegen, kommt der Calixtus-Katakombe eine besondere Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem fünften Jahrhundert löste die oberirdische Bestattung die unterirdische allmählich ab. Jedoch wurden die Katakomben mit ihren Märtyrer- und Heiligengräbern noch bis ins achte Jahrhundert als Wallfahrtsorte rege besucht. In der zweiten Hälfte des fünften Jahrhunderts wurde eine (allerdings nicht mehr erhaltene) [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] auf dem Areal errichtet. Es gab zuvor schon kleinere Mausoleen oder Hallen, die ebenfalls alle abgingen außer zwei „Tricora“ genannte, d. h. dreifach gegliederte, Apsisbauten. Zerstörungen in den italischen Kriegen zwischen [[Goten]], [[Vandalen]] und [[Byzantinisches Reich|Oströmern]] sowie Baufälligkeit führten aber dazu, die gefährdeten [[Reliquien]] in die städtischen Kirchen zu [[Reliquientranslation|übertragen]]. Die nicht mehr benötigten unterirdischen Grabanlagen wurden mangels Sichtbarkeit vergessen, die Zugänge stürzten ein oder wurden überwuchert. Später wurde das Gebiet zum Weinanbau benutzt. Erst ab 1844/49 fand der Archäologe [[Giovanni Battista de Rossi (Archäologe)|Giovanni Battista de Rossi]] Hinweise auf die Lage der Calixtus-Katakombe, deren Existenz durch Grabungen 1852 bestätigt werden konnte. Ein zusammenhängendes Gebiet in der Größe von 34 ha, der „Calixtus-Komplex“ (wo sich auch die unterirdischen Friedhöfe der hll. [[Soteris]], [[Marcus (Bischof von Rom)|Marcus]], [[Marcellinus (Bischof von Rom)|Marcellinus]] und Damasus, und [[Balbina von Rom|Balbina]] befinden), wurde bis 1920 vom Heiligen Stuhl aufgekauft; die Betreuung besorgten 1884–1936 [[Trappisten]]mönche, seither die [[Salesianer Don Boscos]] zusammen mit externem Personal. Sie haben auf dem Gelände zwei Niederlassungen. Die wissenschaftliche Betreuung und Forschung geschieht durch die 1852 gebildete [[Päpstliche Kommission für Christliche Archäologie]] (&amp;#039;&amp;#039;Pontificia Commissione di Archeologia Sacra&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätten von Päpsten ==&lt;br /&gt;
Der erste Bischof von Rom, dessen [[Grab]]stätte dokumentarisch nachgewiesen werden kann, ist die des [[Zephyrinus]] (198–217) in der Gräberzone über der Katakombe des Kalixtus I. [[Urban I.]] (222–235) wurde nach dem Eintrag im [[Liber Pontificalis]] in der Katakombe beigesetzt und in der von de Rossi im Jahr 1854 wiederentdeckten „Krypta der Päpste“ wurden nachweislich folgende Päpste bestattet: [[Pontianus]] (230–235), [[Anterus]] (235–236), [[Fabianus]]  (236–250), [[Lucius I.]] (253–254), [[Stephan I. (Bischof von Rom)|Stephan I.]] (254–257), [[Dionysius (Bischof von Rom)|Dionysius]] (260–267), [[Felix I.]] (269–274), und [[Eutychianus]] (274–282).&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Moser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Papsttum – Epochen und Gestalten.&amp;#039;&amp;#039; Südwest Verlag, München, August 1986, ISBN 3517008095, Seite 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teile der Katakombe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rom, Calixtus-Katakomben, Krypta der Päpste.jpg|mini|links|Die Krypta der Päpste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agape feast 04.jpg|mini|Die Eucharistie wurde oft durch die wundersame Brotvermehrung symbolisiert. – Wandmalerei, Calixtus-Katakombe, drittes Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Teile bilden die „Region der Päpste“ mit deren [[Krypta]] und derjenigen der hll. [[Cäcilia von Rom|Cäcilia]] und [[Lucina (Heilige)|Lucina]] aus dem zweiten und frühen dritten Jahrhundert. Die 1854 entdeckte Krypta der Päpste stellt den historisch wichtigsten und spirituell bedeutsamsten Ort der Katakombe dar. Der Ende des zweiten Jahrhunderts als private Grabkammer entstandene Raum wurde im dritten Jahrhundert zur Krypta umgestaltet und diente gemäß Überlieferung als Grablege für neun Päpste (von fünf sind noch zerbrochene Grabplatten erhalten) und acht weitere kirchliche Würdenträger. Im vierten Jahrhundert ließ Papst [[Damasus I.]] die Krypta in einen Gottesdienstraum mit Altar, zwei Lichtschächten, Säulen und [[Architrav]]en ausbauen, wovon aber nur Überreste erhalten sind. Die benachbarte Krypta ist nach der heiligen Cäcilia benannt, deren Leichnam 821 in die ihr geweihte Kirche [[Santa Cecilia in Trastevere]] überführt wurde. Der Raum ist mit Mosaiken und Wandmalereien ausgestattet, darunter eine Darstellung der heiligen Cäcilia in Gebetshaltung. In eine große Nische wurde eine Kopie der [[Santa Cecilia (Skulptur)|barocken Statue]] der Heiligen von [[Stefano Maderno]] aufgestellt. Zur „Region der Päpste“ gehören schließlich die [[Sakrament]]skapellen und fünf Familiengrabkammern mit [[Fresko|Fresken]] zu den Sakramenten der [[Taufe]] und der [[Eucharistie]]. Die Krypten der Lucina sind nach einer Römerin benannt, die gemäß dem [[Liber Pontificalis]] den Bischof [[Cornelius (Bischof von Rom)|Cornelius]] in einer bis ins vierte Jahrhundert gesonderten Familiengrabanlage hatte bestatten lassen. Die in den 1840er Jahren gefundene Grabplatte des als Märtyrer von den antiken Christen hochverehrten Cornelius ermöglichte erst die Wiederentdeckung und Identifizierung der Lucina-Krypten und überhaupt der gesamten Calixtus-Katakombe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Regionen mit jeweils vielen bedeutenden Krypten sind die der hll. [[Miltiades (Bischof von Rom)|Miltiades]] (entstanden Mitte des dritten Jahrhunderts), [[Cajus (Bischof von Rom)|Cajus]] und [[Eusebius (Bischof von Rom)|Eusebius]] (Ende des dritten Jahrhunderts), die westliche (erste Hälfte des vierten Jahrhunderts) und die [[Liberius (Bischof von Rom)|liberianische]] Region (zweite Hälfte des vierten Jahrhunderts). Diese späteren Anlagen weisen einige sehr große Versammlungsräume auf, die mehreren Dutzend Menschen für den Gottesdienst Platz bieten konnten. Die Katakomben wurden in dieser Zeit zunehmend als komplexe Systeme von sich rechtwinklig schneidenden Galeriegängen angelegt, die Grablegen aufwendiger ausgestattet ([[Arkosol]]ien statt einfacher Nischen, Säulen und [[Pilaster]], Tonnen- und Kuppelgewölbe); nicht zuletzt kamen Marmorverkleidungen und Inschriften für kapellenartig erweiterte Märtyrergräber auf. Dem zunehmenden Andrang der Gläubigen entsprach der Bau direkter Zugangsschächte und Treppen wie etwa bei den Lucina-Krypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildfunde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ancient praying.jpg|mini|Gebet in der [[Orantenhaltung]] – Wandmalerei, Calixtus-Katakombe, 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildfunde und weit über zweitausend Inschriften der Katakombe sind von besonderer Wichtigkeit. Sie geben Hinweise auf die antiken Lebensumstände sowie frühchristliche Glaubensüberzeugungen und Riten. So findet sich der erste [[Epigraph (Literatur)|epigraphische]] Beleg für die Anrede des Bischofs von Rom als „Papa“ (Papst) in Zusammenhang mit dem Grab von Papst [[Damasus I.]] Auch [[Synkretismus|synkretistische]] Vorstellungen fehlen nicht, es erscheint der [[Mythos|mythologische]] [[Phönix (Mythologie)|Phoenix]] als Symbol der [[Auferstehung Christi]], eine Deckenmalerei zeigt den in der [[Orphik]] verehrten [[Okeanos]]. Die ganze Bandbreite der Berufswelt spiegelt sich in den Epigraphen wider, die neben dem Alter der Verstorbenen auch deren Tätigkeiten nennen. Neben den eigentlichen Grabinschriften erscheinen besonders häufig in der Nähe von Märtyrergräbern [[Graffiti]]: Besucher oder in den Katakomben beschäftigte Grubenarbeiter ritzten mit Nägeln ihre Namen oder Anrufungen Heiliger oder geliebter Verstorbener in den Mauerputz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat| Catacomb of Callistus (Rome)|Calixtus-Katakombe|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* Webseite der [https://www.catacombe.roma.it/en/ Calixtus-Katakombe] (Englisch, abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;August 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antonio Baruffa: &amp;#039;&amp;#039;Die Katakomben von San Callisto – Geschichte, Archäologie, Glaube.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Libreria Editrice Vaticana, Vatikanstadt 1996, ISBN 88-209-2290-8.&lt;br /&gt;
* Lucrezia Spera: &amp;#039;&amp;#039;Cal(l)isti coemeterium (via Appia).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Adriano La Regina]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexicon Topographicum Urbis Romae|Lexicon topographicum urbis Romae: Suburbium]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Rom 2004, S. 32–44.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/51/31.96/N |EW=12/30/39.81/E |type=landmark |region=IT-RM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4238446-1|LCCN=n96095958|VIAF=140888829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiker Sakralbau in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salesianer Don Boscos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katakombe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalixtuskirche|Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Rom)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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