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	<title>Calenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T09:14:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Calenberg&amp;diff=586091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), Dateieinbindungen: Parameter sortiert</title>
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		<updated>2026-02-19T09:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), Dateieinbindungen: Parameter sortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Calenberg.jpg|mini|300px|Der Calenberg, im Hintergrund Alt Calenberg mit ehemaligen Arbeiterhäusern und den baumbewachsenen Wällen der ehemaligen Burg Calenberg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Calenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Erhebung in der [[Leine (Aller)|Leineniederung]] bei [[Pattensen]] im Ortsteil [[Schulenburg (Pattensen)|Schulenburg]]. Er liegt 13&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Hildesheim]] im Süden [[Niedersachsen]]s am Rande der [[Mittelgebirge]]. Er besteht aus einer [[Kalkmergel]]bank, hat eine Höhe von {{Höhe|70.0|DE-NN}} und entstand vor fast 100 Millionen Jahren zu Beginn der [[Kreide (Geologie)|Oberkreide]] im [[Cenomanium]]. Historisch bedeutsam wurde der Calenberg durch den hier als [[Burg Calenberg|Burg, Feste und Schloss]] erbauten Stammsitz des [[Haus Hannover|Hauses Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Calenberg 1771.jpg|mini|300px|Der Calenberg 1771. Die Karte ist nicht genordet. Bilderklärungen des Originals: a.&amp;amp;nbsp;Der Amt Hof zu Calenberg; b.&amp;amp;nbsp;Küchen- und Baumgarten; c.&amp;amp;nbsp;Alte Schloss Calenberg; d.&amp;amp;nbsp;Licent–Bedienten Wohnung; e.&amp;amp;nbsp;Deputat–Bedienten Wohnung; f.&amp;amp;nbsp;Oehlmühlen–Teich; g.&amp;amp;nbsp;Kleiner–Teich; k.&amp;amp;nbsp;Posen–Teich; l.&amp;amp;nbsp;Der Hopfen–Garten; m.&amp;amp;nbsp;Deputat–Garten; n.&amp;amp;nbsp;Die Mühle; o.&amp;amp;nbsp;Garten dabei; p.&amp;amp;nbsp;Wasser Überfall; q.&amp;amp;nbsp;Die Wannen bei den Teichen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calenberg Belagerung in Stiftsfehde Bild 1591.jpg|mini|300px|Die Belagerung des Calenbergs bei der [[Hildesheimer Stiftsfehde]] 1591. Das Bild ist nicht genordet, die Zuordnung der Dörfer stimmt nicht.]]&lt;br /&gt;
Die Wortsilben &amp;#039;&amp;#039;Kal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kalen-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Calen-&amp;#039;&amp;#039; in dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Calenberg&amp;#039;&amp;#039; gehen auf das Wort &amp;#039;&amp;#039;kal&amp;#039;&amp;#039; in der [[Mittelhochdeutsche Sprache|Mittelhochdeutschen]] und der [[Mittelniederdeutsche Sprache|Mittelniederdeutschen]] Sprache zurück und bedeuten &amp;#039;&amp;#039;kahl, nackt, unbewaldet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=kahl |Bedeutung=2 |Band=11 |Sp=27–30 |lemid=K00229}} {{&amp;quot; |Text=Besonders auch von öden felsen, von bergen die den wald verloren: kahles berghaupt, kahler berggipfel, kahle felswand, vgl. die häufigen berg- und ortsnamen Kahlenberg, Calenberg, Callenberg, Kahlenstein, auch Kahlefeld&amp;amp;nbsp;…}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Namensbildungen mit &amp;#039;&amp;#039;Kal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kalen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Calen&amp;#039;&amp;#039; können auch auf den geologischen Untergrund (&amp;#039;&amp;#039;Felsen, Gestein&amp;#039;&amp;#039;) bezogen werden. Die Wortsilbe &amp;#039;&amp;#039;-berg&amp;#039;&amp;#039; geht auf {{gohS|berg}}, auf {{gmhS|berc(g)}}, auf {{gmlS|berch}} und das mundartliche Wort &amp;#039;&amp;#039;barch&amp;#039;&amp;#039; zurück. Es kann sowohl &amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hügel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Anhöhe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen. So bedeutet das Wort &amp;#039;&amp;#039;Calenberg&amp;#039;&amp;#039; das Gleiche wie &amp;#039;&amp;#039;kahler Berg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;kahler Hügel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;kahle Anhöhe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortsilbe &amp;#039;&amp;#039;Klei&amp;#039;&amp;#039; in dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Klei-Kamp&amp;#039;&amp;#039; geht auf das Wort &amp;#039;&amp;#039;klei&amp;#039;&amp;#039; im Althochdeutschen und im Mittelniederdeutschen und auf das [[Dialekt|mundartliche Wort]] &amp;#039;&amp;#039;klaibodden&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet: &amp;#039;&amp;#039;Schwerer Lehmboden, fette Erde, zähe Tonerde.&amp;#039;&amp;#039; Die Wortsilbe &amp;#039;&amp;#039;-Kamp&amp;#039;&amp;#039; geht auf das Althochdeutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;champf &amp;#039;&amp;#039; sowie auf das Mittelniederdeutsche und mundartliche Wort &amp;#039;&amp;#039;kamp&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Eingehegtes Stück Land&amp;#039;&amp;#039;. Von der Mitte des 17. Jahrhunderts an werden oft größere Besitzparzellen so bezeichnet, auch wenn sie nicht eingehegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortsilbe &amp;#039;&amp;#039;Kälber&amp;#039;&amp;#039; in dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Kälber-Kamp&amp;#039;&amp;#039; geht auf das Wort &amp;#039;&amp;#039;kalver&amp;#039;&amp;#039; im Mittelniederdeutschen und auf das Wort &amp;#039;&amp;#039;kälwer&amp;#039;&amp;#039; in der Mundart zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Kälber&amp;#039;&amp;#039;. Flurstücke mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kälber&amp;#039;&amp;#039; dienten als Kälberweide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Calenberg liegt im Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Calenberger Leinetal&amp;#039;&amp;#039;. Er ist im Norden von der [[Leine (Aller)|Leine]], im Westen und Süden von der Landesstraße 460 und im Osten von Kiesteichen begrenzt. Der nördliche Bereich wird vom &amp;#039;&amp;#039;Hausgut Calenberg&amp;#039;&amp;#039; des [[Haus Hannover|Hauses Hannover]] landwirtschaftlich genutzt, im Süden befinden sich die Gräben, Wälle und Ruinen der &amp;#039;&amp;#039;Burg Calenberg&amp;#039;&amp;#039; und einige ehemalige Arbeiterhäuser des Hausgutes Calenberg. Der Bereich der &amp;#039;&amp;#039;Burg Calenberg&amp;#039;&amp;#039; ist mit den nördlichen Arbeiterhäusern unter Denkmalschutz gestellt und trägt auf Landkarten den Namen &amp;#039;&amp;#039;Alt Calenberg&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Region Hannover]] hat &amp;#039;&amp;#039;Alt Calenberg&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2008 mit seinem Baumbestand eingemessen, jedem Baum eine Zahl zugewiesen und mit der Zahl beschriftet, nachdem das Hausgut Calenberg dort 2007–2008 Bäume gefällt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von &amp;#039;&amp;#039;Alt Calenberg&amp;#039;&amp;#039; befinden sich an der Landesstraße 460 die Häuser von [[Lauenstadt (Schulenburg)|Lauenstadt]]. Diese 1327 als Stadt gegründete Siedlung hat sich jedoch nie zur Stadt entwickelt. Im Jahr 1613 stand sie in der Auflistung der Städte des [[Fürstentum Calenberg|Fürstentums Calenberg]] an letzter Stelle. Bis etwa 1900 wurden nördlich von Lauenstadt [[Markt|Krammärkte]] abgehalten, bei denen Gegenstände des täglichen Bedarfes an offenen Ständen verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Nördlich des Wassergrabens der Burg Calenberg befand sich neben den ehemaligen Arbeiterhäusern ein alter Steinbruch,&amp;lt;ref&amp;gt;Landkreis Hannover (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenlexikon zur Flurnamenkarte.&amp;#039;&amp;#039; Bearb. Heinz Weber Teil 6,3: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Calenberg.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamensammlung des Landkreises Hannover.&amp;#039;&amp;#039; o. J. (1987), S. 77 und 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; der die Steine für die Grundmauern und Befestigungen der [[Burg Calenberg]] geliefert hat. Dort waren vier Meter des [[Cenomanium|Cenomans]] aufgeschlossen, aus dem der Calenberg besteht. Die Schichten bestanden aus plattigen grauweißen [[Kalkstein|Kalken]], die in den oberen Teilen ziemlich [[Fossilien|fossilreich]] waren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 265: &amp;#039;&amp;#039;Blatt Elze.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2089. Berlin 1927. Mit einem Begleitheft von Adolf Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern…Blatt Elze.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927. Erläuterungen S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Otto Seitz bestimmte dort verschiedene Varietäten von [[Ammoniten]] (Mantelliceras Mantelli Sow., Turrilites costatus Lam., Schloenbachia varians) und [[Inoceramen]] (Inoceramus Cripsi Ment., Inoceramus tenuis Ment.). Der Steinbruch wurde in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts als Deponie genutzt und dann mit Muttererde abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Es befanden sich mindestens zwei [[Hügelgrab|Hügelgräber]] seit der [[Bronzezeit]] auf dem Calenberg. 1840 wurden dem [[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover|Provinzialmuseum Hannover]] zwei Schädel übergeben, die in einem Hügelgrab &amp;#039;&amp;#039;bei der Ruine Calenberg&amp;#039;&amp;#039; entdeckt worden waren; die genaue Lage des Hügelgrabes wurde damals nicht angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckard Steigerwald: &amp;#039;&amp;#039;Pattensen. Zur Geschichte und Entwicklung der Dörfer (bis Ende des 16. Jahrhunderts).&amp;#039;&amp;#039; Herausgabe und Vertrieb: Stadt Pattensen 1986, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallanlagen von Alt Calenberg.jpg|mini|300px|Ausgetrockneter [[Burggraben]] und baumbestandene Wälle der ehemaligen Burg Calenberg auf dem Calenberg]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Calenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Burg Calenberg&amp;#039;&amp;#039; (Bezeichnungen des späteren Zustandes: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Calenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Feste Calenberg&amp;#039;&amp;#039;; jetzige Bezeichnung der Ruine: &amp;#039;&amp;#039;Alt Calenberg&amp;#039;&amp;#039;) war eine mittelalterliche [[Niederungsburg]]. Sie wurde ab 1292 von dem [[Welfen|welfischen]] Herzog [[Otto II. (Braunschweig-Lüneburg)|Otto dem Strengen]] in der [[Leine (Aller)|Leineaue]] als [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] auf dem südlichen Teil des Calenbergs errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Calenberg&amp;#039;&amp;#039; ragte vor dem Bau der Burg Calenberg zwischen den damaligen Flussarmen der Leine&amp;lt;ref&amp;gt;Vermutete Flussarme sind auf der &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenkarte&amp;#039;&amp;#039; 1:10.000 Blatt 6/3 &amp;#039;&amp;#039;Alt-Calenberg&amp;#039;&amp;#039; des Landkreises Hannover, Abt. Kartographie, o. J. (1981) eingezeichnet. Sie sind heute auf Luftbildern wegen des Kiesabbaus nicht mehr erkennbar.&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa 10 Meter aus der [[Flussaue|Auenlandschaft]] heraus. Er umfasst nicht nur das Areal der Burg Calenberg, sondern erstreckt sich noch 500 Meter weiter nach Norden bis zur Leine. Deshalb musste der Wassergraben der Burg über zehn Meter tief in die Kalkmergelbank eingearbeitet werden. Bei starkem Hochwasser ragt der Calenberg noch immer als Insel aus den Fluten heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Calenberg&amp;#039;&amp;#039; deutet darauf hin, dass die Kalkmergelbank nicht bewachsen war, sondern als ein &amp;#039;&amp;#039;kahler Berg&amp;#039;&amp;#039; aus der Leineaue herausragte. Die [[Flussterrasse]] der Leine hatte in früheren Zeiten im Norden und im Süden der Kalkmergelbank [[Kies]]e angelagert, die später mit [[Löß]] und [[Auelehm]] bedeckt wurden. Die Erbauer der Wasserburg verwendeten diese Kiese, den Löß und den Auelehm bei dem Bau der [[Wallanlage]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Lüttig: &amp;#039;&amp;#039;Neue Ergebnisse quartärgeologischer Forschung im Raume Alfeld-Hameln-Elze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 77, Hannover, Juni 1960, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang des 16. Jahrhunderts ist die Wasserburg zu dem &amp;#039;&amp;#039;Schloss Calenberg&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Feste Calenberg&amp;#039;&amp;#039; umgebaut worden. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verlor die &amp;#039;&amp;#039;Feste Calenberg&amp;#039;&amp;#039; ihre militärische Bedeutung und wurde [[Schleifung|geschleift]]. Heute ist sie eine Ruine mit unterirdischen Gewölben, die von hohen Wällen umgeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deponie ==&lt;br /&gt;
Östlich der ehemaligen Arbeiterhäuser lag oberhalb des Burggrabens ein großer Steinbruch, der beim Bau der Burg Calenberg angelegt wurde, um Baumaterial zu gewinnen. Der am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1928 gegründete [[.22 lfB|Kleinkaliber]]-Schießverein &amp;#039;&amp;#039;K.K.S.V Schulenburg/Calenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;K.K.S.V Schulenburg/Calenberg&amp;#039;&amp;#039; trägt jetzt den Namen {{Webarchiv |url=http://www.kksv-schulenburg.de/chronik.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;K.K.S.V. „Ernst August“ Schulenburg – Calenberg von 1928 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20050817083621 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtete dort 1930 eine [[Schießstand|Schießanlage]] mit Tiefanzeigerstand in einer Kalkröhre und ab 1932 ein [[Schützenhaus]]. Da der Tiefanzeigerstand häufig unter Wasser stand, wurde er in den Jahren 1935 bis 1936 durch einen Hochanzeigerstand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;April 1949 sprengte die britische Besatzungsmacht den Schießstand mit allen Anlagen. Die damalige Gemeinde Schulenburg/Leine nutzte daraufhin den Steinbruch als [[Deponie]] und deckte ihn anschließend mit Muttererde ab. Über der Deponie befindet sich heute Ackerland. Der Calenberg wird –&amp;amp;nbsp;abgesehen von der Burgruine und von einigen ehemaligen Arbeiterhäusern&amp;amp;nbsp;– vom Hausgut Calenberg landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie&amp;#039;&amp;#039; führt die Deponie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nordrand Alt Calenberg&amp;#039;&amp;#039; und unter der Standortnummer 2530124004, spricht von einer Deponiefläche von 7570&amp;amp;nbsp;m² und einem Deponievolumen von 21990&amp;amp;nbsp;m³ und erwähnt als Abfallarten Bauschutt, Bodenaushub, Hausmüll und Sperrmüll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 265: &amp;#039;&amp;#039;Blatt Elze.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2089. Berlin 1927. Mit einem Begleitheft von Adolf Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern…Blatt Elze.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenkarte&amp;#039;&amp;#039; 1:10.000 Blatt 5/3 &amp;#039;&amp;#039;Gestorf&amp;#039;&amp;#039; des Landkreises Hannover, Abt. Kartographie, o. J. [1986].&lt;br /&gt;
* Landkreis Hannover (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenlexikon zur Flurnamenkarte.&amp;#039;&amp;#039; Bearb. Heinz Weber. Teil 5,3: &amp;#039;&amp;#039;Gestorf.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamensammlung des Landkreises Hannover.&amp;#039;&amp;#039; o. J. [1986].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenkarte&amp;#039;&amp;#039; 1:10.000 Blatt 6/3 &amp;#039;&amp;#039;Alt-Calenberg&amp;#039;&amp;#039; des Landkreises Hannover, Abt. Kartographie, o. J. [1981].&lt;br /&gt;
* Landkreis Hannover (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenlexikon zur Flurnamenkarte.&amp;#039;&amp;#039; Bearb. Heinz Weber. Teil 6,3: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Calenberg.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamensammlung des Landkreises Hannover.&amp;#039;&amp;#039; o. J. [1987].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hannover.de/content/download/412570/8629131/version/1/file/LSG_H70_VOKarte_1997_Scan.pdf | wayback=20160116162612 | text=&amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet „Calenberger Leinetal“ (LSG-H 70)&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 4,08 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/11/54.24/N|EW=9/47/42/E|type=mountain|elevation=70|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Region Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deponie in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pattensen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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