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	<title>Cairnholy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte+&lt;br /&gt;
 | Schottland&lt;br /&gt;
 | width=180&lt;br /&gt;
 | float=right&lt;br /&gt;
 | caption=Cairnholy im Süden von [[Dumfries and Galloway]], Schottland&lt;br /&gt;
 | places={{ Positionskarte~&lt;br /&gt;
 | Schottland&lt;br /&gt;
 | label=Cairnholy&lt;br /&gt;
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 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Megalith]]anlagen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cairnholy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (I + II) liegen 150&amp;amp;nbsp;m voneinander entfernt auf einem Hang über der Kirkdale-Schlucht östlich von [[Carsluith]] an der [[Wigtown Bay]] in der Grafschaft [[Dumfries and Galloway]] in [[Schottland]]. Die Fundstätten befinden sich oberhalb von [[Kirkdale]] an der [[A75 road|A75]].&lt;br /&gt;
[[Datei:WalCair.jpg|miniatur|Cairnholy I, Fassade mit den beiden Portalstelen]]&lt;br /&gt;
Es sind relativ gut erhaltene Anlagen des [[Clyde Tomb|Clyde-Tomb]]-Typs, deren Steinhügel allerdings abgetragen waren, inzwischen aber wieder restauriert sind. In den Hügeln der Umgebung existieren zahlreiche prähistorische Monumente. Die beiden 5000&amp;amp;nbsp;Jahre alten Anlagen gehören zu den frühesten Denkmälern in der Gegend. Neben weiteren Cairns ([[Cairnderry]]) sind [[Menhir]]e, [[Steinkreis]]e und [[Cup-and-Ring-Markierung]]en (Bardriston, Barholm, Carnholy 4 und 5, High Auchenlarie, Kirkclaugh, Kirkmuir 1 und 2) vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cairnholy I ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A Cairn Holy Chambered Cairn - geograph.org.uk - 3507313.jpg|mini|Cairnholy&amp;amp;nbsp;I]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cairnholy Chambered Cairn II (explored) - Flickr - B^lly Frank.jpg|mini|Cairnholy&amp;amp;nbsp;I]]&lt;br /&gt;
Erhalten sind acht hohe schlanke Steine der leicht konkaven [[Exedra#Archäologie|Exedra]] und viele Steine der Kammer. Besonders auffällig sind die beiden an die drei Meter hohen Portalstelen. Sie bildeten den Zugang zur Kammer, die durch einen hohen, schmalen Verschlussstein abgeriegelt war, für den es im Boden ein Loch zur Verankerung gab. Der Verschlussstein liegt heute umgestürzt zwischen den Portalstelen. Der Cairn war ursprünglich etwa 43&amp;amp;nbsp;m lang und zehn Meter breit. Der trapezförmige Steinhügel, der die Kammer bedeckte, ist west-ost-orientiert. Die Kammer bestand aus zwei Bereichen, der weiter hinten liegende Teil war von dem näher am Eingang liegenden Bereich ebenfalls durch einen Verschlussstein getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funde ===&lt;br /&gt;
Bei den Ausgrabungen im Jahre 1949 durch [[Stuart Piggott]] und [[Thomas George Eyre Powell]] wurden keine Bestattungen gefunden, da sich die Knochen in dem sauren Boden aufgelöst hatten. Einige Grabbeigaben konnten geborgen werden. Die bedeutendsten sind der Teil einer Axt, aus grünem [[Jadeit]], das aus den Alpen stammt, und eine blattförmige Pfeilspitze. Diese Beigaben stammen aus dem vorderen Teil der Kammer. Hier fanden sich auch Scherben von Töpferware. Der Rand eines Gefäßes wurde in dem Loch für den Verschlussstein entdeckt. In der hinteren Kammerabteilung konnten zur Zeit der Grabung nur mehr wenige Reste von Grabbeigaben sichergestellt werden, darunter Scherben von Behältern und ein mit einer Cup-and-Ring-Markierung versehener Stein mit sechs [[Konzentrizität|konzentrischen]] Ringen.&amp;lt;ref&amp;gt;scotlandsplaces.gov.uk: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Cairnholy&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.scotlandsplaces.gov.uk/search_item/index.php?service=RCAHMS&amp;amp;id=63716 |archive-is=20120805 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorhof der Grabanlage wurde für Ritualzeremonien benutzt. Vor dem nördlich des Eingangs liegenden Teil der Exedra wurden in der Nähe einer kleinen Feuerstelle Teile eines flachen Gefäßes sowie ein [[Abschlag (Archäologie)|Abschlag]] aus [[Pechstein]] entdeckt, der von der [[Isle of Arran]] stammt. Die Herdstelle wurde später mit Erde überdeckt in der die Reste von vier kleineren Feuerstellen gefunden wurden. Wie groß der zeitliche Abstand der Feuerstellen war, konnte noch nicht festgestellt werden. Ein Steinsockel an der Grenze des Vorhofs gegenüber den beiden Portalstelen markiert eine weitere Feuerstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Rodney Castleden: &amp;#039;&amp;#039;Neolithic Britain. New stone age sites of England, Scotland and Wales.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London u. a. 1992, ISBN 0-415-05845-7, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauphasen ===&lt;br /&gt;
Das unzugängliche hintere Abteil der Kammer, das auch bei der Grabanlage von Cairnholy&amp;amp;nbsp;II zu finden ist, deutet darauf hin, dass die Anlagen in mindestens zwei Phasen errichtet worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Jack G. Scott: &amp;#039;&amp;#039;The Clyde Cairns of Scotland.&amp;#039;&amp;#039; In: Glyn Daniel, Poul Kjærum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Megalithic graves and ritual. Papers presented at the III Atlantic Colloquium, Moesgård 1969&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jysk Arkaeologisk Selskabs skrifter.&amp;#039;&amp;#039; 11). Gyldendalske Boghandel (in Komm.), Kopenhagen 1973, ISBN 87-00-08861-7, S. 117–128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der innere Teil der Kammer ist der ältere und es wird angenommen, dass er ursprünglich als [[Steinkiste]] in einem kleineren [[Cairn (Steinhügel)|Cairn]] errichtet wurde. Dieser wurde dann durch den Anbau einer zweiten Kammer und deren Überdeckung mit Steinen erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Audrey S. Henshall: &amp;#039;&amp;#039;Scottish chambered tombs and long Mounds.&amp;#039;&amp;#039; In: Colin Renfrew (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;British prehistory. A new outline.&amp;#039;&amp;#039; Noyes Press, Park Ridge NJ 1974, ISBN 0-8155-5032-4, S. 137–164, hier S. 144–146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1,5&amp;amp;nbsp;m hohe Verschlussstein zwischen dem hinteren und dem vorderen Teil der Kammer ist wesentlich höher als die Seitenplatten der Kammer und macht einen Zugang vom Eingangsbereich her unmöglich. Grahem Ritchie stellte fest, dass die in einer frühen Phase errichteten runden Cairns in Schottland nur durch die Abtragung der oberen Partie der Steinhügel und das Abheben des Decksteins neuerlich zugänglich gewesen sein können.&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Ritchie: &amp;#039;&amp;#039;Monuments associated with Burial and Ritual in Argyll.&amp;#039;&amp;#039; In: Graham Ritchie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Archaeology of Argyll.&amp;#039;&amp;#039; Edinburgh University Press, Edinburgh 1997, ISBN 0-7486-0645-9, S. 67–94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurden viele dieser Anlagen erweitert und mit einer Fassade und einem hohen Eingang versehen. Ein von diesem Eingang her betretbare Kammer, die meist auch gepflastert war und die Errichtung eines Vorplatzes deuten auf eine geänderte Nutzung der erweiterten Monumente.&amp;lt;ref&amp;gt;Gordon Noble: &amp;#039;&amp;#039;Neolithic Scotland: Timber, Stone, Earth and Fire&amp;#039;&amp;#039;. Edinburgh University Press, Edinburgh 1997, S. 113 ISBN 0-7486-2338-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinen Ausgrabungen hatte Piggott einen Schnitt durch die Basis des Monuments im rechten Winkel zu seiner Achse gelegt. Dabei zeigte sich, dass im äußeren Teil des Cairns offenbar andere, kleinere Steine verwendet worden waren, als im inneren Teil. An der Grenze dieser beiden Gesteinsarten wurden größere, nach innen zu schräg stehende Steine gefunden, die heute als Begrenzung eines inneren Bauteils interpretiert werden. Die äußeren Randsteine wurden in einer nach außen hin schräg stehenden Lage vorgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stuart Piggott]], [[Thomas George Eyre Powell |Thomas G. E. Powell]]: &amp;#039;&amp;#039;The excavation of three Neolithic chambered tombs in Galloway, 1949.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Society of Antiquaries of Scotland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 83, 1948/1949, S. 103–161, ([https://archaeologydataservice.ac.uk/archiveDS/archiveDownload?t=arch-352-1/dissemination/pdf/vol_083/83_103_161.pdf Digitalisat (PDF; 6,5 MB)]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fundstücke aus Cairnholy, darunter die [[Jadeit]]-Axt, werden im [[Royal Museum]] in [[Edinburgh]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cairnholy II ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cairnholy2.JPG|miniatur|Cairnholy II, Grabkammer]]&lt;br /&gt;
Eine im Aufbau Cairnholy&amp;amp;nbsp;I sehr ähnliche, aber kleinere Anlage ist Cairnholy&amp;amp;nbsp;II. Auch dieser Cairn enthielt eine zweigeteilte Grabkammer. Bis auf den ausgegangenen Hügel ist dieses Grab gut erhalten. Einer der beiden Portalsteine ist zerbrochen, eine megalithische Fassade wie bei Cairnholy I gab es nicht. Cairnholy&amp;amp;nbsp;II liegt auf einer Erhebung rund 150&amp;amp;nbsp;m vom benachbarten Cairn entfernt. Es kann sein, dass diese bemerkenswerte, weithin sichtbare [[Landmarke]] zu der lokalen Tradition geführt hat, das Grab mit dem [[Mythos|mythischen]] schottischen König [[Galdus]] zu verbinden. Diese Legende besteht allerdings auch für den nahe gelegenen [[Steinkreis]] von [[Torhousekie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stuart Piggott, Thomas G. E. Powell: &amp;#039;&amp;#039;The excavation of three Neolithic chambered tombs in Galloway, 1949.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Society of Antiquaries of Scotland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 83, 1948/1949, S. 103–161, hier S. 123, ([https://archaeologydataservice.ac.uk/archiveDS/archiveDownload?t=arch-352-1/dissemination/pdf/vol_083/83_103_161.pdf Digitalisat (PDF; 6,5 MB)]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rodney Castleden: &amp;#039;&amp;#039;The Stonehenge People. An exploration of life in Neolithic Britain, 4700–2000 BC.&amp;#039;&amp;#039; Routledge &amp;amp; Paul, London u. a. 1987 ISBN 0-7102-0968-1, S. 186.&lt;br /&gt;
* Vicki Cummings: &amp;#039;&amp;#039;Building from Memory. Remembering the past at Neolithic monuments in western Britain.&amp;#039;&amp;#039; In: Howard Williams (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archaeologies of remembrance. Death and memory in past societies.&amp;#039;&amp;#039; Kluwer Academic, New York NY u. a. 2003, ISBN 0-306-47451-4, S. 25–44, hier S. 29–32.&lt;br /&gt;
* [[Audrey Shore Henshall]]: &amp;#039;&amp;#039;The chambered tombs of Scotland.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Edinburgh University Press, Edinburgh 1972, ISBN 0-85224-190-9, S. 42 und S. 105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Cairn Holy Chambered Cairns}}&lt;br /&gt;
* {{Canmore|63716}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stonepages.com/ancient_scotland/sites/cairnho1.htm Beschreibung und Bild cairnholy I]&lt;br /&gt;
* [http://www.geo.ed.ac.uk/scotgaz/features/featurefirst8742.html Beschreibung und Bild cairnholy II]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=cpsrSpnnWmU Video]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=UV-y3r76ZRY Video]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=8hrKni8ihC4 Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.857815|EW=-4.310755|type=landmark|dim=|region=GB-DGY}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quelle für Koordinaten: [http://www.geo.ed.ac.uk/scotgaz/features/featuredetails8742.html ist falsch] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Dumfries and Galloway]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clyde Tomb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheduled Monument in Dumfries and Galloway]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Megalithanlage in Schottland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dumfries and Galloway]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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