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	<title>Café Gerbeaud - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Caf%C3%A9_Gerbeaud&amp;diff=515114&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25102-73 am 24. April 2026 um 14:20 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-24T14:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Gerbeaud Gasztronómia Ltd.&lt;br /&gt;
| Logo             = Gerbeaud logo.jpg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = AG&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = [[1858]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Budapest]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Katalin Pintér, Gyöngyi Vlasics, Zoltán Hamvas, Sándor Kovács&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Konditorei]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gerbeaud.hu/ www.Gerbeaud.hu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Voeresmartyter-gerbeaud-budapest.jpg|miniatur|Außenansicht des Café Gerbeaud am Vörösmarty Tér]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Café Gerbeaud Budapest.jpg|miniatur|Innenansicht des Café Gerbeaud]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Café Gerbeaud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am [[Vörösmarty tér]] 7 in der [[Ungarn|ungarischen]] Hauptstadt [[Budapest]] ist eines der größten und traditionsreichsten [[Kaffeehaus|Kaffeehäuser]] in Europa. Das Unternehmen war ein [[k.u.k. Hoflieferant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute zeigt es sich im Stil der Gründerzeit, mit seinem [[Stuck]], den [[Kronleuchter]]n, den aus verschiedenen [[Edelholz|Edelhölzern]] gefertigten Verkleidungen und dem [[Möbel|Mobiliar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Caféhaus begann seinen Aufstieg mit dem dritten Nachkommen einer [[Konditor]]dynastie, [[Henrik Kugler]] (eigentlich: Heinrich Kugler; 1830–1905).&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwg|17|02|1905|36&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|nwg|17|02|1905|36|NAME=Neues Wiener Abendblatt|Tagesbericht. (…) Hofzuckerbäcker Heinrich Kugler&amp;amp;nbsp;†|ZUSATZ=Nr. 48/1905 (XXXIX. Jahrgang)|ALTSEITE=4, Spalte 3.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Wissen und seine Erfahrung eignete sich dieser vor allem während seiner Lehr- und [[Wanderjahre]] in elf [[Europa|europäischen]] Metropolen an, darunter auch [[Paris]]. Daraufhin eröffnete er 1858 auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[József-Nádor-Platz (Budapest)|Erzherzog-Joseph-Platz]]&amp;#039;&amp;#039; seine Konditorei, die bald zu den besten von [[Pest (Stadt)|Pest]] zählte. Besonderheiten waren die chinesischen und russischen [[Teespezialitäten]] sowie seine Eiskreationen, die von den Budapestern als das „beste Speiseeis von Pest“ gerühmt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um näher im Zentrum der Stadt zu sein, verlegte Kugler sein Geschäft [[1870]] an den damaligen &amp;#039;&amp;#039;Alten Theaterplatz&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Régi Színház tér&amp;#039;&amp;#039;, ab 1874: &amp;#039;&amp;#039;Giselaplatz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Gizella tér&amp;#039;&amp;#039;, seit 1926: &amp;#039;&amp;#039;[[Vörösmarty tér]])&amp;#039;&amp;#039;. Besonders beliebt waren bei seiner Kundschaft in jener Zeit seine Kaffees, Liköre sowie Zuckerbonbons. Aber auch die Kugler-Torten und -Mignons fanden starken Absatz, vielleicht weil es erstmals bei Kugler möglich war, diese eingepackt auf einem Papiertablett mit nach Hause nehmen zu können. Gäste in Kuglers Konditorei waren unter anderem [[Ferenc Deák (Politiker)|Franz Deák]] und [[Franz Liszt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 traf Henrik Kugler auf einer Reise nach Paris zum ersten Mal auf [[Emil Gerbeaud]] (1854–1919) und erkannte sofort dessen Talent und Unternehmungsgeist. Gerbeaud, der ebenfalls einer Konditorfamilie entstammte, wurde in [[Genf]] geboren und sammelte seine Erfahrungen in Ländern wie [[Deutsches Reich|Deutschland]], [[Frankreich]] und [[England]]. Kugler lud ihn nach Budapest ein, um ihn zu seinem Geschäftspartner zu machen. Nach Kuglers Rückzug aus dem Aktivstand, 1884, erwarb Gerbeaud das Geschäft für um 600.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden#Südöstliche Alpenländer|Gulden]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwg|17|02|1905|36&amp;quot;/&amp;gt; behielt aber den ursprünglichen Namen des Cafés bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zahlreiche Neuerungen gingen mit dem Geschäftseintritt Emil Gerbeauds einher. Mit neuen Produkten, wie Buttercremes, Pariser Cremes, Hunderten Sorten an [[Teegebäck]], [[Zuckerware]]n, verschiedenartigsten Bonbons, verbreiterte er das Angebot erheblich. Um seiner Kundschaft diese breite Produktpalette anbieten zu können, stellte er vor allem im Verkauf und im Service eine Vielzahl neuer Mitarbeiter ein. So hatte er Ende 1899 bereits etwa 150 Mitarbeiter, von denen viele nur nach Budapest gekommen waren, um bei Gerbeaud lernen und arbeiten zu können. Gerbeaud hatte einen sehr guten Geschäftssinn und rüstete seine Backstube nach und nach mit modernen Maschinen aus, um die steigende Nachfrage bedienen zu können. So wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Gerbeaud&amp;#039;&amp;#039; bald zum Synonym für Qualität und Backkunst. Da die bereits von Henrik Kugler eingeführten, aufwendig gestalteten Papierschachteln für die außer Haus zu liefernden Torten bei der Kundschaft sehr beliebt waren, führte Gerbeaud diese Tradition fort und fing an, diese sogar selbst zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch international war Gerbeaud angesehen. So wurde er sowohl zur [[Weltausstellung Brüssel 1897|Brüsseler]] (1897) als auch zur [[Weltausstellung Paris 1900|Pariser Weltausstellung]] (1900) als Jurymitglied eingeladen, wobei er in Paris mit der Mitgliedschaft in der [[französische Ehrenlegion|französischen Ehrenlegion]] ausgezeichnet wurde. Aber auch zahlreiche nationale und internationale Preise wurden ihm verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Henrik Kuglers, 1905, gründete Gerbeaud 1908 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Kuglers Nachfolger Gerbeaud A.-G.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|20|03|1910|16|NAME=|Ungarische allgemeine Kreditbank|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 13671/1910|ALTSEITE=16, Spalte 2.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Aktiengesellschaft, mit der die Geschäfte fortgeführt wurden. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgte Gerbeaud die technische Entwicklung, und so stellte er den Besuchern seines Cafés bereits 1909 Parkplätze für Automobile neben denen für Kutschen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Inneneinrichtung seiner Konditorei ließ sich Gerbeaud um 1910 von [[Henrik Darilek]] (1878–1963) beraten, wobei vornehmlich Marmor, edle Hölzer und Bronze verarbeitet wurden. Der Stuck an der Decke wurde im [[Rokoko|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis-quinze-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]Stil angefertigt. Bei den Kronleuchtern ließ man sich vom [[Maria Theresia|Maria-Theresia]]-Stil inspirieren. Für die Gäste wurden sowohl französische Tische als auch [[Wiener Secession|sezessionistische]] Tische bereitgestellt, die Gerbaud von der Weltausstellung in Paris kommen ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ging der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] auch am Hause Gerbeaud nicht spurlos vorüber, aber Gerbeaud gelang es, sein Geschäft mit Erfolg durch diese schweren Jahre zu führen. Am 8. November 1919 starb Emil Gerbeaud und vermachte das Geschäft seiner Frau Esther, die es bis 1940 führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name blieb dem Café bis heute erhalten, ausgenommen die Zeit von 1950 bis März 1984, als es den Namen &amp;#039;&amp;#039;Vörösmarty&amp;#039;&amp;#039; trug. 1995 erwarb der deutsche Unternehmer [[Erwin Franz Müller]] die Konditorei Gerbeaud und ließ sie aufwändig renovieren, so dass die Spuren der letzten 50 Jahre nicht mehr zu sehen sind. Heute erscheint das Café wieder in seinem ursprünglichen, von Emil Gerbeaud geplanten Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurde in Tokio die Konditorei Gerbeaud eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.budapestinfo.hu/cafes.html |text=Die Konditorei Gerbeaud |wayback=20141004033152}} auf Budapest.info abgerufen am 20. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Demel]], k.u.k. Hof-Konditorei in Wien&lt;br /&gt;
* [[Anton Gerstner]], k.u.k. Hof-Konditor in Wien&lt;br /&gt;
* [[Anton Hawelka]], k.u.k. Hof-Konditor in Krakau&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Heiner]], k.u.k. Hof-Konditor in Wien&lt;br /&gt;
* [[Louis Lehmann]], k.u.k. Hof-Konditor in Wien&lt;br /&gt;
* [[Café Mayer]], k.u.k. Hof-Konditorei in Bratislava&lt;br /&gt;
* [[Anton Rumpelmayer]], k.u.k. Hof-Konditor in Paris&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm J. Sluka]], k.u.k. Hof-Konditor in Wien&lt;br /&gt;
* [[Konditorei Zauner]] k.u.k. Hof-Konditorei in Bad Ischl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Haslinger, Erika Patka, Marie-Luise Jesch: &amp;#039;&amp;#039;Der süße Luxus. Die Hofzuckerbäckerei und die ehemaligen k. u. k. Hofzuckerbäcker Demel, Gerbeaud, Gerstner, Heiner, Rumpelmayer, Sluka.&amp;#039;&amp;#039; Eine Ausstellung des Kulturkreises Looshaus. Agens Werk Geyer + Reisser, Wien 1996, ISBN 3-9500302-4-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cukrászda. Confectionery&amp;#039;&amp;#039;. Werbeschrift des Café Gerbeaud, Budapest, ohne Jahr (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gerbeaud.hu Internetauftritt des Cafés] (ungarisch/deutsch/englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.gerbeaud.org/ Familie Gerbeaud] ({{HuS}})&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/29/49.25/N |EW=19/3/1.50/E |type=landmark |region=HU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cafe Gerbeaud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:V. Budapester Bezirk]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Café (Ungarn)|Gerbeaud]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1858]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25102-73</name></author>
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