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	<title>Cabanes du Breuil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:15:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-01-12T20:48:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cabanes du Breuil F07 0010.1.jpg|mini|hochkant=1.6|Hofstelle und Cabanes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cabanes du Breuil F07 0019.1.jpg|mini|hochkant|Cabanes mit [[Dachgaube|Gaube]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cabanes du Breuil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Siedlung aus einem guten Dutzend Steinhütten (cabane = Hütte) aus [[Trockenmauerwerk]] in der französischen Kommune [[Saint-André-d’Allas]]. Sie liegt etwas abseits der Straße von [[Sarlat-la-Canéda]] nach [[Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil]], ca. 8 km nordwestlich von Sarlat-la-Canéda, in Nähe von [[Schloss Puymartin]], in der Région [[Nouvelle-Aquitaine]], im [[Département Dordogne]], in der ehemaligen Provinz [[Périgord]]. Es handelt sich um ländliche Werkstätten aus dem 19. Jahrhundert, die zum angrenzenden Gutshof gehörten. Die Siedlung ist heute ein [[Freilichtmuseum]]. Die Steinhütten stehen seit 1968 unter [[Denkmalschutz]] und sind seit 1992 als „historisches Monument“ klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ehedem frühe Datierung der Cabanes als [[Kelten|keltische]] Bauweise hat man aufgegeben und sieht heute darin Bauwerke nachmittelalterlicher Entstehungszeit, die aber auf viel ältere Traditionen zurückgehen. Die Cabanes von Breuil wurden zum ersten Mal 1449 schriftlich erwähnt. Sie gehörten damals den [[Benediktiner]]n von Sarlat, wurden aber ab dieser Zeit nicht mehr bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Eisen verarbeitenden Industrie im 18. Jahrhundert wurden die Hütten wieder bewohnt, da die [[Hüttenwerk]]e des „schwarzen Périgords“ viele Arbeiter in die Gegend zogen. Die verfallenen Steinhütten wurden [[Renovierung|renoviert]] und sind daher auch heute noch in gutem Zustand. Als die Hütten noch von Menschen bewohnt waren, schliefen im Erdgeschoss die Tiere um die zentrale Feuerstelle herum und die Menschen schliefen im Obergeschoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cabanes du Breuil F07 0036.1.jpg|mini|hochkant|Reihenhäuser mit „Bewohnern“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cabanes du Breuil F07 0009.1.jpg|mini|hochkant|Kochstelle, Balkenlage des Obergeschosses]]&lt;br /&gt;
Die Rundhütten sind heute Teil eines [[Bauernhof]]es und gruppieren sich um einen zentralen [[Hof (Architektur)|Hof]]. Die Rundbauten stehen teilweise einzeln, andere sind zu „Reihenhäusern“ verbunden. Bei letzteren überschneiden sich die kreisförmigen Grundrisse so weit, dass die Hütten enger zusammenrücken. Dort werden die sich überschneidenden [[Kegeldach|Kegeldächer]] mit Sätteln verbunden. Luft und Tageslicht erhalten die Hütten über in die Kegeldächer eingearbeitete [[Dachgaube|Gauben]] aus Steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cabanes werden als Vorratsräume, Lagerräume, Ställe für die Viehhaltung und Werkstätten genutzt. In einigen Werkstatt-Hütten sind alte Gerätschaften und Werkzeuge ausgestellt. Der Eigentümer und Landwirt wohnt in einem konventionellen Wohngebäude, das am zentralen Hof steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konstruktion ===&lt;br /&gt;
Die Cabanes haben kreisrunde [[Grundriss]]e mit unterschiedlichem Durchmesser. Die [[Außenwand|Außenwände]] sind 80 bis 100 cm dick und aus mörtellosem [[Trockenmauerwerk]] aufgeschichtet. Die flachen ockerfarbenen Steine stammen aus der nahen Umgebung. Auf den 1,40–1,80 m hohen Außenwänden liegt das Steindach als [[Kraggewölbe]] mit gut 45 Grad Neigung auf. Die steinernen Dacheindeckungen der Kegeldächer sind in Höhe der Traufe ca. 110 cm, in mittlerer Höhe 50 bis 70 cm und an der Kegelspitze wieder 100 cm dick. An der [[Dachtraufe|Traufe]] kragen die Dachsteine aus, damit das [[Regenwasser]] vor der Außenwand abtropfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gegenüber den „echten“ [[Kuppel]]n/[[Gewölbe]]n, die auf einem [[Lehrgerüst]] aufgeschichtet werden müssen, relativ primitiven Raumüberwölbungen werden in der Baugeschichte auch „unechte“ oder „falsche“ Kuppeln/Gewölbe genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den größeren Steinhütten gibt es in Höhe der Traufe eine Balkenlage aus Kastanien-Rundholz, zur Schaffung eines [[Obergeschoss]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Cabanes du Breuil F07 00152.jpg|[[Kraggewölbe]]&lt;br /&gt;
Bild:Cabanes du Breuil F07 0017.Ca.jpg|Werkstatt-Kamin&lt;br /&gt;
Bild:Quarry at Cabanes du Breuil.jpg|Steinbruch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material ===&lt;br /&gt;
Das Material für die Hütten stammt aus einem kleinen [[Steinbruch]], der zum Dorf gehört. Seine obere Schicht mit einer Dicke von 40 bis 70 cm eignete sich am besten für die Dacheindeckungen. Die Steinplatten sind breit und maximal 6 cm dick. Die darunter lagernden Steine verwendete man für die Außenwände. Die Schicht der brauchbaren Steine ist ca. 1,00 m dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekanntheit, Besichtigungsmöglichkeit ==&lt;br /&gt;
Neben Postkarten haben auch Kino und Fernsehen diesen Platz bekannt gemacht: Er diente als Hintergrunddekoration in den Filmen „La Belle au bois dormant“ ([[Dornröschen]]), „Jacques le croquant“, „D&amp;#039;Artagnan“ und „Les Misérables“ (dt. „[[Die Legion der Verdammten (1982)|Die Legion der Verdammten]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Jahr über kann man die &amp;#039;&amp;#039;Cabanes du Breuil&amp;#039;&amp;#039; besichtigen (von November bis März nur nach Reservierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:SaintAndre04.jpg|Die Cabanes von Breuil&lt;br /&gt;
Image:SaintAndre05.jpg|Die Cabanes von Breuil&lt;br /&gt;
Image:SaintAndre06.jpg|Die Cabanes von Breuil&lt;br /&gt;
Image:SaintAndre08.jpg|Die Cabanes von Breuil&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Rundbauten ==&lt;br /&gt;
Derartige Rundbauten mit unechten Gewölben sind in ganz [[Südeuropa]] anzutreffen. Sie nennt man in der [[Provence]] [[Borie]]s, in Spanien Cabaños, auf [[Sardinien]] [[Nuraghe]]n, in [[Apulien]] [[Trullo|Trulli]] und im Périgord Cabanes. Auch in [[Nordeuropa]] gibt es Beispiele, wie die [[Bienenkorbhütte]]n in [[Irland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julia Droste-Hennings, [[Thorsten Droste]]: &amp;#039;&amp;#039;Frankreich. Der Südwesten. Die Landschaften zwischen Zentralmassiv, Atlantik und Pyrenäen.&amp;#039;&amp;#039; DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7701-6618-3.&lt;br /&gt;
* Handzettel, vom Kiosk zur Besichtigung begrenzt überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cabanes du Breuil}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cabanes-du-breuil.com/ www.cabanes-du-breuil.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=44/55/18.7/N |EW=1/7/34.4/E |type=landmark |region=FR-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinhütte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Département Dordogne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique im Département Dordogne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-André-d’Allas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotunde|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Frankreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Nouvelle-Aquitaine|Saint-Andre-dAllas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Bauwerk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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