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	<title>CTA-Arsenal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:53:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=CTA-Arsenal&amp;diff=2338268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Durchkopplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=CTA-Arsenal&amp;diff=2338268&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-22T22:58:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Durchkopplung&quot; title=&quot;Durchkopplung&quot;&gt;Durchkopplung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cta-arsenal-monaco.jpg|mini|hochkant=1.3|CTA-Arsenal am Grand Prix für historische Fahrzeuge von Monaco, 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CTA-Arsenal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Frankreich|französischer]] [[Geschichte der Großen Preise vor 1950|Grand-Prix]]-[[Rennwagen]] von 1946/47, von dem drei Exemplare gebaut worden sind. CTA-Arsenal waren für den [[Grand-Prix-Saison 1947#Grand Prix von Frankreich|Großen Preis von Frankreich 1947]] und [[Grand-Prix-Saison 1948#Großer Preis von Frankreich|1948]] gemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;French pride rebuffed again! (8W), abgerufen am 23. Juni 2011 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt dank der Beziehungen der französischen Rennfahrer-Legende [[Raymond Sommer]] gelang es dem &amp;#039;&amp;#039;Centre d’étude technique de l’automobile et du cycle&amp;#039;&amp;#039; (CTA), Vorläufer der &amp;#039;&amp;#039;Union technique de l’automobile, du motocycle et du cycle&amp;#039;&amp;#039;, UTAC, staatliche Mittel für die Konstruktion eines neuen Rennwagens zu erhalten. Er sollte an die französischen Vorkriegserfolge von [[Bugatti]], [[Automobiles Delahaye|Delahaye]] und [[Automobiles Talbot|Talbot]] anknüpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt; Sommer gehörte auch zum Team der Konstrukteure. Projektleiter war der langjährige Chefingenieur von Delage, &amp;#039;&amp;#039;Albert Lory,&amp;#039;&amp;#039; der für das Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen [[Arsenal de l’Aéronautique]] in [[Châtillon (Hauts-de-Seine)]] tätig war. Lory hatte zuvor den Motor des sehr erfolgreichen [[Delage]] Grand Prix von 1926 konstruiert. Gebaut wurden die Rennwagen im Arsenal, woraus sich die Bezeichnung ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V8-Motor ==&lt;br /&gt;
Lory steuerte auch hier den Motor bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt; Entsprechend der damals geltenden [[Formel 1#Bis 1950|Formel]] – ein [[Hubraum]] von maximal 4500&amp;amp;nbsp;cm³ für unaufgeladene Motoren oder 1500&amp;amp;nbsp;cm³ für [[Kompressor]]motoren ohne Gewichtslimit – entwarf er einen [[Gusseisen|gusseisernen]] [[V-Motor|V8]] mit einem [[Zylinderbank#Zylinderbankwinkel|Gabelwinkel]] von 90° und einem Hubraum von 1482&amp;amp;nbsp;cm³ ([[Zylinderbohrung|Bohrung]] × [[Kolbenhub|Hub]] = 60 × 65,6&amp;amp;nbsp;mm). Die [[Zylinderkopf|Zylinderköpfe]] waren nicht abnehmbar. Vorgesehen waren ferner vier obenliegende [[Nockenwelle]]n, zwei Ventile pro [[Zylinder (Technik)|Zylinder]] und [[Doppelzündung]] (zwei Kerzen pro Zylinder)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;&amp;gt;CTA ARSENAL – Definición – Significado (motorgiga.com), abgerufen am 23. Juni 2011 (spanisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und als [[Motoraufladung|Lader]] zwei [[Roots-Gebläse]] mit einem Druck von 2,6&amp;amp;nbsp;bar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;/&amp;gt; Die ursprüngliche Leistung betrug 215&amp;amp;nbsp;PS (158&amp;amp;nbsp;kW) bei 6000/min und ließ sich auf konkurrenzfähige 265&amp;amp;nbsp;PS (195&amp;amp;nbsp;kW) bei 7500/min&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt; bzw. bis 1948 auf 275 PS bei 8000/min steigern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kraftübertragung ==&lt;br /&gt;
Angeblockt an den Motor war ein Viergang[[Getriebe#Geschlossene Bauform|getriebe]] von [[Cotal]], bei dem die Gänge elektrisch angewählt wurden. Ausgelöst wurde der Gangwechsel erst beim Betätigen des Kupplungspedals („Vorwählgetriebe“). Eine Mehrscheiben-[[Kupplung (Kraftfahrzeug)|Kupplung]] von &amp;#039;&amp;#039;De Ram&amp;#039;&amp;#039; übertrug die Kraft auf die horizontal geneigt angebrachte Kardanwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrgestell und Karosserie ==&lt;br /&gt;
Das [[Fahrgestell|Chassis]] bestand aus einem einfachen Leiterrahmen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt; mit einer [[Einzelradaufhängung|unabhängigen Radaufhängung]] vorne und hinten. Die Räder waren in horizontal beweglichen [[Silentbloc|Silent-Blöcken]] gelagert. Die [[Federung]] bestand aus je zwei [[Drehstabfeder|Torsionsstäben]] vorne und hinten, wobei die vorderen längs und die hinteren über Kreuz angebracht waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Hydraulik|hydraulisch]] betätigten, selbstnachstellenden [[Lockheed]]-[[Trommelbremse]]n wirkten auf alle vier Räder. Diese selbst waren [[Speichenrad|Drahtspeichenräder]] mit [[Radschraube und Radmutter#Zentralverschluss|Zentralverschluss]] der Marke [[Rudge]]-Whitworth mit Dunlop-Reifen der Dimension 500 × 17 vorn und 700 × 16 hinten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;/&amp;gt; Die Karosserie entstand von Hand aus [[Chrom]]-[[Molybdän]]-[[Stahlblech]], einem Material, das unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] leichter erhältlich war als die üblichen Leichtmetalle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Molybdän]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass das Fahrzeug mit 737&amp;amp;nbsp;kg deutlich schwerer war als die Konkurrenz (vor allem Alfa-Romeo und Maserati) mit 585–610&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Handicap war aber nicht der Hauptpunkt der Kritik. Das Auto galt als zu komplex&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceC&amp;quot;&amp;gt;French pride rebuffed again! (8W), abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Leiterrahmen war mit der Leistung überfordert und lag überdies viel zu hoch, mitverursacht durch die unter dem Fahrer geführte [[Kardanwelle]]. Das Ergebnis waren katastrophale Fahreigenschaften. Bei der ersten Erprobung Anfang September 1947 auf der Teststrecke von Montlhéry konnte das Fahrzeug bei hoher Geschwindigkeit nicht auf gerader Linie gehalten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renn-Desaster ==&lt;br /&gt;
Obwohl offensichtlich noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten war, wurde der CTA-Arsenal für den Start beim Großen Preis von Frankreich am 21. September in [[Lyon]] gemeldet. Es darf angenommen werden, dass die Regierung Druck machte und den CTA unbedingt am Start des heimischen Rennens sehen wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die Qualifikation war ernüchternd: Von 25 gemeldeten Fahrzeugen schafften 18 einen Startplatz, der CTA-Arsenal an 13. Stelle. Zum Anschluss an die Spitzenfahrer [[Henri Louveau]] ([[Maserati 4CL]]) und [[Louis Chiron]] ([[Talbot-Lago T26|Talbot-Lago T26C]]) fehlte eine halbe Minute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceC&amp;quot;/&amp;gt; Es kam noch schlimmer. Bereits beim Start versagte die Kupplung, worauf es zu einem Motorschaden kam; der CTA-Arsenal schaffte es nicht einmal über die Startlinie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceC&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;CTA ARSENAL – Definición – Significado (motorgiga.com), abgerufen am 24. Juni 2011 (spanisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Überarbeitung des Rennwagens wurde verzichtet, stattdessen entstanden zwei weitere Fahrzeuge für den Großen Preis von Frankreich am 18. Juli 1948 in [[Circuit de Reims-Gueux|Reims]]. Als Fahrer waren wiederum Sommer und Eugene Martin vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;leblogauto.com 2007 zum Tod von Eugene Martin&amp;lt;/ref&amp;gt; Als klar wurde, dass die CTA-Arsenal erneut chancenlos waren, wurden sie nach dem ersten Trainingstag zurückgezogen. Eine Präsentation am [[Mondial de l’Automobile|Salon de l’Auto]] im Oktober in Paris und anschließend im &amp;#039;&amp;#039;Grand Palais&amp;#039;&amp;#039; waren die letzten öffentlichen Auftritte eines CTA-Arsenal für Jahrzehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide CTA-Arsenal standen danach mehrere Jahre im Talbot-Werk in [[Suresnes]], wobei nicht klar ist, ob Talbot-Besitzer [[Anthony Lago]] sie gekauft oder nur ihre Unterbringung bewilligt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceC&amp;quot;/&amp;gt; Danach verliert sich die Spur des einen Fahrzeugs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceD&amp;quot;&amp;gt;2010 Monaco Historic Grand Prix (ultimatecarpage.com), abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das andere befand sich in den frühen 1960er Jahren im Automobilmuseum von Jackie Pichon in [[Clères]] ([[Normandie]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ten-tenths.com/forum/showthread.php?t=110350 Forum &amp;#039;&amp;#039;ten-tenths.com&amp;#039;&amp;#039; zum GP Frankreich in Rouen 1962]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix historique de Monaco&amp;#039;&amp;#039; von 2010 angemeldet. Die mechanische Instandsetzung des Wagens war erst kurz vor dem Anlass abgeschlossen und das Fahrzeug noch nicht lackiert. Vor allem hatte die Zeit für gründliche Tests gefehlt – eine ironische Parallele zum missglückten Start in Lyon. Das Auto konnte erst an der zweiten Qualifikation teilnehmen, wo es ein achtbares Ergebnis erzielte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceD&amp;quot;/&amp;gt; Auf eine Teilnahme am Rennen selber wurde dennoch verzichtet, wegen Unsicherheiten bezüglich der Bremsen, was ebenfalls nicht ohne Ironie ist: Auch der dritte Start eines CTA-Arsenal misslang damit, auch wenn das dieses Mal aus Vorsicht geschah und nicht wegen eines Defekts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceD&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grand-Prix-Saison 1947]]&lt;br /&gt;
* [[Grand-Prix-Saison 1949]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://forix.autosport.com/8w/cta.html CTA-Arsenal bei 8W (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ultimatecarpage.com/event/223/2010-Monaco-Historic-Grand-Prix.html Bericht über den GP für historische Fahrzeuge in Monaco 2010 bei ultimatecarpage.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.ultimatecarpage.com/gallery/20529/CTA-Arsenal.html Foto des CTA-Arsenal am GP für historische Fahrzeuge in Monaco 2010 bei ultimatecarpage.com (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://diccionario.motorgiga.com/diccionario/cta-arsenal-definicion-significado/gmx-niv15-con193733.htm CTA-Arsenal bei diccionario.motorgiga.com (spanisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=d_AwBzjQmMI Motor des CT-Arsenal auf dem Prüfstand (youtube)]&lt;br /&gt;
* [http://www.leblogauto.com/2007/01/eugene-martin-avec-3-mois-de-retard.html leblogauto.com 2007 zum Tod von Eugene Martin]&lt;br /&gt;
* [http://www.ten-tenths.com/forum/showthread.php?t=110350 Forum &amp;#039;&amp;#039;ten-tenths.com&amp;#039;&amp;#039; zum GP Frankreich in Rouen 1962]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Rennwagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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