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	<title>CMS-Elektrode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:08:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=CMS-Elektrode&amp;diff=1864138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cardhu am 20. April 2026 um 12:21 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-20T12:21:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corrosion-Monitoring-System&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Elektrode (kurz &amp;#039;&amp;#039;CMS-Elektrode&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Silber-Silberchlorid-Elektrode]] und gehört damit zu den [[Elektroden zweiter Art]]. Sie wird in Form langer [[Draht|Drähte]] verarbeitet und beispielsweise eingesetzt zur Messung der [[Korrosion]] und auch der Korrosionsgefährdung der [[Stahlbewehrung]] in [[Stahlbeton]]  bzw. bei [[Drahtseil|Litzen]]- oder [[Stabstahl]] in [[Anker (Geotechnik)|Ankern]] bei verschiedenen Bauwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:CMS-Elektrode.jpg|thumb|CMS-Elektrode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Bild:CMS-Messsystem.jpg|thumb|Messsystem mit der CMS-Elektrode]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CMS-Funktion.png|thumb|Funktion: oben Elektrode, unten Stahlbewehrung]]&lt;br /&gt;
Bei diesem Elektrodentyp handelt es sich um einen mit [[Silberchlorid]] beschichteten [[Silber]][[draht]], der mit einem [[Flechten (Technik)|Geflecht]] umwickelt ist. Die Elektrode wird in [[Beton]] bzw. [[Zementmörtel]] nahe der Stahlbewehrung verlegt. Die [[Pore]]n des [[Zementleim]]s bzw. Betons sind mit Wasser gefüllt, welches als [[Elektrolytlösung]] funktioniert. Dadurch ist ein minimaler [[Ion]]en&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;fluss gewährleistet, der ausreicht, um das [[Redoxreaktion|Redox]]-Gleichgewicht an der Elektrodenoberfläche einzustellen. Das [[Voltmeter|Messgerät]] bzw. der [[Referenzelektrode]]n-Eingang eines [[Potentiostat]]en ist sehr hoch[[ohm]]ig, sodass hier keine nennenswerten [[Elektrischer Strom|Ströme]] zustande kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
In der praktischen Anwendung werden CMS-Elektroden beispielsweise zur Messung der Korrosion und auch Korrosionsgefährdung von Stahl im Beton bzw. Zementleim verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:CMS-Confederation bridge.jpg|mini|CMS-Elektrode bei der [[Confederation Bridge]] in Kanada]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMS-Elektroden werden im [[Brückenbau]] verwendet, um dort die Korrosion der Bauteile zu überwachen, die mit [[Streusalz]] sehr stark beansprucht werden. Falls Korrosion entdeckt wird, kann mit einem [[Kathode|kathodisch]]en [[Korrosionsschutz]] eine weitere Ausbreitung der Korrosion verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:CMS-Anker.png|mini|Stabanker mit CMS-Elektrode]]&lt;br /&gt;
Bei Ankern in der [[Geotechnik]] werden CMS-Elektroden seit&amp;amp;nbsp;1995 erfolgreich eingesetzt. Das ruhende System der Anker kann durch zwei Vorkommnisse gestört werden: Verschiebungen des Untergrundes oder Korrosion des Ankers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Beanspruchung (Technische Mechanik)|Beanspruchung]] der Anker ändert sich bei einer Verschiebung des Geländes, und es muss geprüft werden, ob hier [[Kraft|Kräfte]] im zugelassenen Bereich auftreten oder nicht. Dies kann mittels Beobachtung und Vermessung der Bauteile, an denen die Anker fixiert sind, sowie durch eine [[Kraftmessung]] kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Auftreten von Korrosion bei Ankern kommt es zu einer Verringerung des Stahl[[Querschnittsfläche|querschnittes]], womit die erforderliche Sicherheit verloren geht und schließlich zum [[Bruchmechanik|Bruch]] des Ankers führt. Mit einer&amp;amp;nbsp;CMS-Elektrode ist diese Korrosion entlang des gesamten Ankers einfach zu überprüfen; Gegenmaßnahmen können frühzeitig ergriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt sich, dass in der Praxis nur die wiederkehrende Korrosionsmessung bei Ankern durchgeführt werden soll. Damit hat man mit einer günstigen Kontrolle das Gesamtsystem Anker-Bauwerk bezüglich der Erhaltung eines Bauwerkes im Griff. Es sind bereits einige hundert Anker mit der&amp;amp;nbsp;CMS-Elektrode ausgerüstet und werden seit&amp;amp;nbsp;1993 erfolgreich überwacht. Einsatzländer sind Österreich, Deutschland, Schweiz, USA und Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Wietek]]: &amp;#039;&amp;#039;Monitoring the Corrosion of Steel in Concrete&amp;#039;&amp;#039;. Concrete Society, London 1996.&lt;br /&gt;
* Bernhard Wietek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Korrosions-Meß-System für Daueranker&amp;#039;&amp;#039;. GD-Anker Kolloquium 1996.&lt;br /&gt;
* Bernhard Wietek: &amp;#039;&amp;#039;Früherkennung von Korrosion bei Brücken&amp;#039;&amp;#039;. VÖZ-Kolloquium Forschung und Entwicklung für Zement und Beton, Wien, 4. November 1997&lt;br /&gt;
* Bernhard Wietek: &amp;#039;&amp;#039;Erkennen der Größe der Korrosionsflächen bei Vorspanngliedern mit Hilfe von Elektroden&amp;#039;&amp;#039;. Endbericht Forschungsvorhaben 3525 BMWA, Februar 2000.&lt;br /&gt;
* Lazzari et al.: „Laboratory testing on linear-continuous-reference-electrode type“. Dipartimento di Chemica, Politecnico di Milano, EuroCorr 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrode (Elektrochemie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cardhu</name></author>
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