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	<title>CEREC - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:46:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=CEREC&amp;diff=2673707&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10242-8: In dem Artikel wurde fälschlicherweise der Begriff &quot;Computer aided manufacturing&quot; genutzt, welcher die Konstruktion einer restaurativen Zahnkrone beschreiben sollte. Manufacturing ist aber die digital gestützte Herstellung in einer CNC Maschine, welche später noch beschrieben wird. Der richtige Begriff dafür ist CAD (Computer aided design)</title>
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		<updated>2026-01-05T22:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;In dem Artikel wurde fälschlicherweise der Begriff &amp;quot;Computer aided manufacturing&amp;quot; genutzt, welcher die Konstruktion einer restaurativen Zahnkrone beschreiben sollte. Manufacturing ist aber die digital gestützte Herstellung in einer CNC Maschine, welche später noch beschrieben wird. Der richtige Begriff dafür ist CAD (Computer aided design)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cerec 59.jpg|mini|Cerec CADCAM-Apparatur zur computerisierten Herstellung von Keramikinlays und -kronen (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cerec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Eigenschreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CEREC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Chairside Economical Restoration of Esthetic Ceramics&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;CEramic REConstruction&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;W. H. Mörmann: &amp;#039;&amp;#039;Keramikinlay – Die Seitenzahnfüllung der Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag am 30. März 1985, Karlsruhe, „25 Jahre Akademie für Zahnärztliche Fortbildung, Karlsruhe“. 4. Internationales Quintessenz-Symposium 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;W. H. Mörmann u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Marginale Adaptation von adhäsiven Porzellaninlays in vitro.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Monatsschrift für Zahnmedizin&amp;#039;&amp;#039; 95, 1985, S. 1118–1129.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist eine [[CAD|CAD/CAM]]-Methode zur Rekonstruktion von Zahnrestaurationen. Das Verfahren ermöglicht [[Zahnarzt|Zahnärzten]], individuelle Keramikrestaurationen direkt an der Behandlungseinheit (&amp;#039;&amp;#039;chairside&amp;#039;&amp;#039;) in einer Sitzung computergestützt selbst zu konstruieren, herzustellen und einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Otto, D. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Long-term clinical results of chairside Cerec CAD/CAM inlays and onlays: a case series.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; International Journal of Prosthodontics&amp;#039;&amp;#039; 21(1), 2008, S. 53–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Anwendungen am Patienten wurden 1985 erfolgreich durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;W.H. Mörmann: &amp;#039;&amp;#039;Innovationen bei ästhetischen Restaurationen im Seitenzahngebiet (Keramik): Computer-gestützte Systeme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 43, 1988, S. 900–903.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Cerec-Methode wurde 1980 von Werner H. Mörmann und Marco Brandestini an der [[Universität Zürich]] entwickelt. Die erste Patientenbehandlung mit Cerec unter Verwendung der Keramik VITABLOCS Mark I erfolgte 1985. [[Siemens]] erwarb 1986 die [[Lizenz]] zur Vermarktung und Weiterentwicklung der Cerec-Methode und brachte 1987 mit &amp;#039;&amp;#039;CEREC 1&amp;#039;&amp;#039; das weltweit erste CAD/CAM-System in der Zahnmedizin heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;test&amp;quot;&amp;gt;Bernd Müller: [https://www.welt.de/gesundheit/article5776551/Ein-Inlay-eine-Krone-in-nur-zehn-Minuten.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Inlay, eine Krone in nur zehn Minuten.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Indikation]]sbereich des 1994 eingeführten Cerec-2-Systems umfasste [[Inlay (Zahnmedizin)|Inlay]]s, [[Füllungstherapie#Onlays|Onlay]]s, [[Zahnkrone|Krone]]n und [[Veneer]]s. Aus dem Verkauf der Dentalsparte der Siemens AG entstand 1997 das Unternehmen [[Sirona (Unternehmen)|Sirona]]. Im Jahr 2000 wurde das [[Microsoft Windows|windows]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;basierte Cerec-3-System vorgestellt. Während die ersten drei Modellversionen lediglich zweidimensional arbeiteten, ermöglichte die 2003 eingeführte Software dem Zahnarzt die computergestützte Konstruktion an virtuellen [[3D]]-Modellen. Bis 2007 konnten Vollkeramikkronen nur [[Adhäsivtechnik|adhäsiv]] befestigt werden; mit der 2007 erschienenen Schleifmaschinengeneration MC XL  konnten Kronen aufgrund erhöhter Fertigungspräzision auch zementiert werden. 2009 stellte Sirona mit der Cerec-Bluecam die Aufnahmetechnologie auf [[Licht#Licht als Sinnesreiz|(kurzwelligeres) blaues Licht]] um, was die Aufnahmegenauigkeit im Vergleich zur vorigen 3D-Kamera steigerte.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Mehl, A. Ender, W. Mörmann, Th. Attin: &amp;#039;&amp;#039;Accuracy testing of a new intraoral 3D camera.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Computerized Dentistry&amp;#039;&amp;#039; 12, 2009, S. 11–28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mithilfe einer &amp;#039;&amp;#039;Biogenerik&amp;#039;&amp;#039; genannten Technik, die den Zahnersatz unter Berücksichtigung von umliegenden&amp;lt;!--Nachbarzähne und Antagonisten--&amp;gt; Zähnen mathematisch modelliert, lassen sich seit 2010 die [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Flächen der Zahnkrone|Okklusalflächen]] rekonstruieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine interdisziplinäre Forschergruppe um Albert Mehl von der Universität Zürich und Volker Blanz von der [[Universität Siegen]] fand heraus, dass alle Zähne eines Patienten über individuelle Merkmale verfügen, die von einem auf andere Zähne übertragen werden können.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mehl&amp;quot;&amp;gt;A. Mehl, V. Blanz: &amp;#039;&amp;#039;New procedure for fully automatic occlusal surface reconstruction by means of a biogeneric tooth model.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Computerized Dentistry&amp;#039;&amp;#039; 8, 2005, S. 13–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Mehl, V. Blanz, R. Hickel: &amp;#039;&amp;#039; Biogeneric tooth: a new mathematical representation for tooth morphology in lower first molars.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Oral Sciences&amp;#039;&amp;#039; 113, 2005, S. 333–340.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 ermöglichte die Software-Version 4.0, mehrere Restaurationen in einem Arbeitsprozess zu bearbeiten. 2019 wurde die Cerec-Primescan-Intraoralkamera vorgestellt, die eine verbesserte Handhabung hat, den Scanvorgang vereinfacht sowie genauer und schneller ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technisches Verfahren ==&lt;br /&gt;
Mittels einer intraoralen Kamera wird der zu versorgende Zahn digitalisiert und ein [[3D]]-Modell erstellt. Dieses kann auf dem Monitor dargestellt und bearbeitet werden ([[Computer-aided design]]). Um die physiologische [[Okklusion (Zahnmedizin)|Okklusionsposition]] berücksichtigen zu können und damit nachträgliches Einschleifen zu vermeiden, kann auch ein entsprechender Gegenbiss in die Berechnungen eingeschlossen werden. Mit Hilfe des [[Kopier-Schleifverfahren]]s wird die berechnete Restauration (meist ein [[Inlay (Zahnmedizin)|Inlay]]) in einer dreiachsigen Schleifmaschine ([[CNC-Maschine]]) aus einem industriell hergestellten [[Keramik]]block gefräst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Juristische Auseinandersetzungen um Titandioxid ==&lt;br /&gt;
Spiegelnde Reflexionen stören die Bildaufnahme im Cerec-Verfahren mit infrarotbasierenden Kameras, was zu Fehlern im 3D-Modell führen kann. Zu ihrer Vermeidung werden mattierende Pulver oder Sprays eingesetzt, die [[Titan(IV)-oxid|Titandioxid]] enthalten. Titandioxid wird seit 2018 vom &amp;#039;&amp;#039;Community rolling action plan&amp;#039;&amp;#039; (CoRAP) der [[Europäische Chemikalienagentur|European Chemicals Agency]] (Europäische Chemikalienagentur, ECHA) hinsichtlich einer möglichen [[Toxizitätsbestimmung#In-vitro-Test auf Chromosomenaberrationen in Säugetierzellen|Kanzerogenität]] und [[Mutagen]]ität geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://echa.europa.eu/information-on-chemicals/evaluation/community-rolling-action-plan/corap-table/-/dislist/details/0b0236e1807ebca5 Substance evaluation - CoRAP], ECHA. Abgerufen am 15. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der veränderten Einschätzung nahm ein Hersteller sein Pulver vom Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vita Zahnfabrik |url=https://www.bfarm.de/SharedDocs/Kundeninfos/DE/03/2018/08800-17_kundeninfo_de.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Dringende Sicherheitsinformation zu CEREC Powder von VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH &amp;amp; Co. KG |werk= |hrsg=BfArM |datum=2018-03-20 |abruf=2019-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Hersteller vergleichbarer Produkte nutzen weiterhin Titandioxid als Inhaltsstoff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=3M |url=http://multimedia.3m.com/mws/mediawebserver?mwsId=SSSSSuUn_zu8l00xM8_B4x_Zlv70k17zHvu9lxtD7SSSSSS-- |titel=Safety Data Sheet 3M™ HIGH-RESOLUTION SCANNING SPRAY |werk= |hrsg= |datum= |sprache= |abruf=2020-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 stufte die [[Europäische Kommission|EU-Kommission]] Titandioxid auf der Grundlage einer Stellungnahme der ECHA zunächst als [[Karzinogen|krebserregend]] ein, wenn es in Pulverform mit mindestens 1 % Partikel mit [[Aerodynamischer Durchmesser|aerodynamischem Durchmesser]] von höchstens zehn μm eingeatmet wird. Diese Einstufung der EU-Kommission wurde  2022 vom [[Gericht der Europäischen Union]] für nichtig erklärt, da die EU-Kommission bei der Beurteilung der Zuverlässigkeit und der Anerkennung der zugrundeliegenden Studie einen offensichtlichen Fehler begangen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/eug-titandioxid-pulver-durch-eu-kommission-zu-unrecht-als-krebserregend-eingestuft |titel=Titandioxid-Pulver durch EU-Kommission zu Unrecht als krebserregend eingestuft |werk=rsw.beck.de|datum=2022-11-23 |abruf=2023-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;amp;docid=268095&amp;amp;pageIndex=0&amp;amp;doclang=DE&amp;amp;mode=req&amp;amp;dir=&amp;amp;occ=first&amp;amp;part=1&amp;amp;cid=2205012 |titel=Verbundene Rechtssachen T‑279/20, T‑288/20 und T‑283/20. CWS Powder Coatings GmbH u.&amp;amp;nbsp;a. gegen Europäische Kommissio |werk=curia.europa.eu |sprache=DE |datum=2022-11-23 |abruf=2023-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zahnärztin klagte vor Gericht gegen einen Pulver-Hersteller. Es bestehe der Verdacht, dass es  [[Morbus Waldenström]] verursacht habe, eine [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankung]] des Lymphgewebes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Kunze |url=https://www.zeit.de/2019/52/medizinprodukte-zahnaerztin-pulver-zahnersatz-krebserkrankung/komplettansicht |titel=Puder unter Verdacht |werk=[[Die Zeit]] (2019/52) |datum=2019-12-11 |abruf=2019-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile==&lt;br /&gt;
Durch die Weiterentwicklung des Verfahrens konnte erreicht werden, dass die früher häufig nötigen Nachbearbeitungen und Zeit fordernden Okklusionsanpassungen seltener geworden sind. Studien zufolge ist die Festigkeit des Materials in der 10-Jahres-Überlebensrate von computergesteuert gefrästen Inlays höher als diejenige individuell hergestellter Labor-gefertigter Keramikinlays.&amp;lt;!--Quelle?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Randschluss und die Ästhetik ist bei Labor-gefertigten Inlays besser. Die Präparationsform muss den Materialeigenschaften der computergesteuert gefrästen Inlays angepasst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;G. V. Arnetzl, G. Arnetzl: &amp;#039;&amp;#039;Design of preparations for all-ceramic inlay materials.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International journal of computerized dentistry.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nummer 4, Oktober 2006, S.&amp;amp;nbsp;289–298. PMID 17343243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin waren Okklusalflächen lange ein Problem, die häufig Nachbearbeitungen und Zeit fordernden Okklusionsanpassungen nötig machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://my.cerec.com/ Offizielle Website von Cerec]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cerec}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahntechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computer Integrated Manufacturing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10242-8</name></author>
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