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	<title>C-Stoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:08:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C-Stoff&amp;diff=2685266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2023-10-14T08:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C-Stoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Abkürzung und meist als [[Deckname]] genutzte Bezeichnung für ein [[Stoffgemisch|Chemikaliengemisch]]. Die Bedeutung wechselte mit dem Zeitraum der Begriffsverwendung und kann daher nur im jeweiligen Zusammenhang interpretiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde mit &amp;#039;&amp;#039;C-Stoff&amp;#039;&amp;#039; ein Gemisch von [[Monochlormethylchlorformiat|Mono-]] und [[Dichlormethylchlorformiat]] bezeichnet, das als [[Reizgas]] per [[Minenwerfer]] verschossen wurde. Weitere Decknamen waren &amp;#039;&amp;#039;Palite&amp;#039;&amp;#039; (franz.), &amp;#039;&amp;#039;Palit&amp;#039;&amp;#039; (engl.) oder &amp;#039;&amp;#039;Cipalite&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlinFortb&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Klinische Fortbildung|Verlag=Urban &amp;amp; Schwarzenberg|Jahr=1937|Online={{Google Buch|BuchID=5zMgAQAAMAAJ|Seite=484}}|Seiten=484}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Einsatz in Tränengasgranaten wurde für gleichartige Mischungen dagegen der Deckname &amp;#039;&amp;#039;[[K-Stoff]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EEW&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz|Titel=Enzyklopädie Erster Weltkrieg|Verlag=UTB|ISBN=978382528396-4|Jahr=2009|Online={{Google Buch|BuchID=52ID61vtVE4C|Seite=521}}|Seiten=521}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juli 1915 wurden in Anwesenheit von [[Walther Nernst]] die von ihm entwickelten „C-Minen“, die diesen Kampfstoff enthielten, von [[Deutsche Gastruppen im Ersten Weltkrieg|deutschen Spezialtruppen]] mit ebenfalls von ihm entwickelten [[Minenwerfer]]n erstmals an der russischen Front eingesetzt. [[Max Bauer (Offizier)|Bauer]] berichtet darüber im August 1915: „Es war mir besonders eine große Genugtuung zu ersehen, dass selbst Freund Nernst, der anfänglich dem leichter flüchtigen K-Stoff etwas zweifelnd gegenüberstand, jetzt sein Loblied singt, nachdem er sich durch praktische Probe an der Front […] bei den gefangengenommenen Russen von der überlegenen Wirksamkeit überzeugen konnte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duisberg Kühlem&amp;quot;&amp;gt;Carl Duisberg, Kordula Kühlem (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carl Duisberg (1861–1935): Briefe eines Industriellen&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Verlag, 2012, ISBN 978-3-486-71283-4. [https://books.google.de/books?id=d-0_Fy_3bJYC&amp;amp;pg=PA214&amp;amp;dq=Stoff+T-Hexa-Granaten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=19CUUeCdCYmNtQbe1ICIDQ#v=onepage&amp;amp;q=Stoff%20T-Hexa-Granaten&amp;amp;f=false (Leseprobe)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;C-Stoff&amp;#039;&amp;#039; eine Treibstoffmischung, die zusammen mit dem Oxidator [[T-Stoff]] in den Raketenflugzeugen [[Messerschmitt Me 163]] und [[Bachem Ba 349]] eingesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Botho Stüwe: &amp;#039;&amp;#039;Peenemünde West.&amp;#039;&amp;#039; Weltbildverlag, 1998, ISBN 3-8289-0294-4, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Zweiten Weltkrieg als &amp;#039;&amp;#039;C-Stoff&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Substanz ist eine Mischung aus 57 % [[Methanol]] CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;OH, 30 % [[Hydrazinhydrat]] N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;·H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O und 13 % Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O. Als Stabilisator wurde [[Cuprate|Kaliumtetracyanocuprat(I)]], K&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;[Cu(CN)&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;], hinzugefügt, der die Selbstzersetzung der Mischung verhindern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mischung wurde entwickelt, um mit dem T-Stoff [[hypergol]] zu reagieren, das bedeutet, beide Substanzen entzünden sich bei Kontakt. Eine Zündung ist nicht nötig. Das Triebwerk [[Walter HWK 109-509]] verbrannte eine Mischung von drei Teilen T-Stoff und einem Teil C-Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hydrazinhydrat und seine Derivate bis heute in Trägerraketen und Satellitenantrieben eingesetzt werden, wurde C-Stoff nach dem Krieg nicht mehr eingesetzt. Sowohl Methanol wie auch Hydrazin sind für den Menschen giftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Substanzen mit Decknamen „Stoff“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Waffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtkraftstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaskrieg im Ersten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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