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	<title>Cēsis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-16T07:39:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE           = Wenden&lt;br /&gt;
|Name LV           = Cēsis&lt;br /&gt;
|Wappen            = Cesis COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg           = 57/18/45&lt;br /&gt;
|lon_deg           = 25/16/31&lt;br /&gt;
|Gebiet            = Livland&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Cēsu novads&lt;br /&gt;
|Fläche            = 19.27&lt;br /&gt;
|Einwohner         = {{Metadaten Einwohnerzahl LV|LV0026200}}&lt;br /&gt;
|Stand             = {{Metadaten Einwohnerzahl LV||STAND}}&lt;br /&gt;
|Höhe              = 119&lt;br /&gt;
|Stadtrecht        = dem 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = &lt;br /&gt;
|Website           = www.cesis.lv&lt;br /&gt;
|Postleitzahl      = 4101, 4103&lt;br /&gt;
|ISO-Code          = [[ISO 3166-2:LV#Bezirke|LV-022]]&lt;br /&gt;
|Bild1             = Cesis Stadtzentrum.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Stadtzentrum mit dem Siegesdenkmal&lt;br /&gt;
|Bild2             = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung2 = &lt;br /&gt;
|Bild3             = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung3 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cēsis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{audio|Lv-Cēsis.ogg|Aussprache}}, {{deS|Wenden}}, [[Livische Sprache|livisch]] &amp;#039;&amp;#039;Venden&amp;#039;&amp;#039;, {{etS|Võnnu}}, [[Altostslawische Sprache|altostslawisch]] &amp;#039;&amp;#039;Кесь&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|Цесис}}, {{plS|Kieś}}) ist eine Stadt im Norden [[Lettland]]s. Sie liegt auf Hügeln und Terrassen oberhalb der [[Gauja]] am nördlichen Ausgang des [[Nationalpark Gauja|Nationalparks Gauja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Cēsis wurde 1224 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich von Hagemeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Materialien zu einer Geschichte der Landgüter Livlands&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;1, Eduard Frantzen, Riga 1836, S.&amp;amp;nbsp;179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1281 und 1284 wurde die [[St.-Johannis-Kirche (Cēsis)|St.-Johannis-Kirche]] erbaut. Die Lage am Fluss Gauja und an der Handelsstraße [[Riga]]–[[Pleskau]] förderte die schnelle Entwicklung zu einer blühenden Handelsstadt. Die Kaufleute der Stadt bildeten die Große [[Gilde (Berufsverband)|Gilde]], die Handwerker die Kleine Gilde.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Cēsis&amp;#039;&amp;#039;. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas pilsētas. Enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;. Preses Nams, Riga 1999, S. 99–113, hier S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert trat Cēsis der [[Hanse]] bei. Der Marktplatz und die Kirche bildeten den Stadtmittelpunkt. [[Bernd von der Borch]], der [[Landmeister in Livland|Landmeister]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] in [[Livland]], gewährte der Stadt Wenden das Recht, Münzen zu prägen; so wurde sie – neben Riga, [[Tallinn|Reval]] und [[Tartu|Dorpat]] – zur vierten [[Münzprägeanstalt|Münzstätte]] in Livland.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Cēsis&amp;#039;&amp;#039;. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas pilsētas. Enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;. Preses Nams, Riga 1999, S. 99–113, hier S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Mauer aus [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] mit acht Türmen und fünf Toren umgab Stadt und Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1524 wurde der erste lutherische Gottesdienst in Cēsis gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jegór von Sivers: &amp;#039;&amp;#039;Wenden, seine Vergangenheit und Gegenwart. Ein Beitrag zur Geschichte Livlands&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai Kymmel, Riga 1857, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1561 unterstellten sich die livländischen Stände, darunter die Stadt Cēsis, angesichts der russischen Bedrohung dem polnischen König [[Sigismund II. August]]. Dieser sicherte ihnen dafür im &amp;#039;&amp;#039;Privilegium Sigismundi Augusti&amp;#039;&amp;#039; freie Religionsausübung, die Selbstverwaltung nach deutschem Recht („Teutsche Magistrat“) und das [[Indigenat]] (die Besetzung der Ämter mit Einheimischen) zu. Sein Nachfolger König [[Stephan Báthory]] hielt sich nicht daran, er versuchte, Livland zu [[Rekatholisierung|rekatholisieren]]. 1582 gründete er das katholische [[Bistum Livonien|Bistum Wenden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Wittram]]: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Geschichte. Die Ostseelande Livland, Estland, Kurland 1180–1918&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1954, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1590 wurde in Cēsis eine der ältesten baltischen Brauereien gegründet. Zwischenzeitlich wurde die Stadt zur Hauptstadt einer [[Woiwodschaft]] im nunmehrigen [[Herzogtum Livland]], nachdem Fürst [[Sigismund III. Wasa]] im Jahre 1598 [[Livland]] für [[Polen-Litauen]] erworben hatte. 1621 wurde Cēsis vom [[Schweden|schwedischen]] König [[Gustav II. Adolf|Gustav&amp;amp;nbsp;II. Adolf]] erobert. 1671 und 1748 wurde die Stadt durch Großfeuer erheblich zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhr Cēsis eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Dazu trugen unter anderem der Bau der Fernstraße zwischen [[Rīga]] und [[Pskow|Pleskau]] (lett.: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|lv|Pleskava}}&amp;#039;&amp;#039;) bei, die 1868 Cēsis erreichte, sowie die Fertigstellung der Eisenbahnlinie Rīga–[[Valka]] 1889.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lettland (Südlivland und Kurland)&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln / Wien 1990, S. 690.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ronneburger (lett.: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|lv|Raunas}}&amp;#039;&amp;#039;) Straße zwischen Bahnhof und Altstadt wurde als breite Prachtstraße angelegt mit dem Haus der lettischen Gesellschaft (Architekt: A. Malvess; Nr.&amp;amp;nbsp;10), dem Gebäude des örtlichen Gerichts (Architekt: P. Mengelis; Nr.&amp;amp;nbsp;14) sowie anderen wichtigen Gebäuden. Als Zeitung für die Stadt und ihr Umland erschien von 1884 bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der &amp;#039;&amp;#039;Wendensche Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie deutschsprachiger Periodika aus dem östlichen Europa&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und Zeitschriften&amp;#039;&amp;#039;. [[Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung|Institut für Ost- und Südosteuropaforschung]], Regensburg 2013, S. 731.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht bei Cēsis]], bei der Letten und Esten im Juni 1919 den deutschen Truppen eine Niederlage zufügten, war ein entscheidendes Ereignis im [[Lettischer Unabhängigkeitskrieg|lettischen Unabhängigkeitskrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cēsis entwickelte sich auch zum Kurort. Vornehme Sommerhäuser und Sanatorien wurden nahe der Gauja gebaut, darunter &amp;#039;&amp;#039;{{lang|lv|Cīrulīši}}&amp;#039;&amp;#039; nahe der Svētavots-Höhle, deren Quelle Heilkräfte zugeschrieben werden. Cēsis wirbt mit seiner erhaltenen Altstadt und ist Ausgangspunkt für Fahrten in den umgebenden Nationalpark. 2007 wurden aus Anlass der 800-Jahr-Feier zahlreiche Gebäude restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cesis Lettland Latvia.jpg|mini|Neues Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cesis Burgruine1.jpg|mini|Ruine der Ordensburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cesis Kirche 2.JPG|mini|Johannis-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Võnnu (Cēsis) vanalinn, Palasta tänav. 5.jpg|mini|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cesis, Baptistenkirche.jpg|mini|Annakirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christ Transfiguration Orthodox Church at Cesis.jpg|mini|Orthodoxe Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cēsis, brīvības cīņu piemineklis 1999-07-27 - panoramio.jpg|mini|Siegesdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cēsu rātsnams (3).jpg|mini|Altes Rathaus von Cēsis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RuckasMuižasApbūve.jpg|mini|Herrenhaus Rutsky]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cēsis railway station 6.JPG|mini|Bahnhof Cesis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Der Schlosspark mit Burghügel und Ruinen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Wenden}}&lt;br /&gt;
Die älteste Siedlung in Cēsis war eine hölzerne [[Befestigung]]sanlage der [[Lettgallen]] auf einem Hügel im heutigen Schlosspark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Kreuzritter des [[Schwertbrüderorden]]s begannen nach 1212 mit dem Bau der Burg Wenden nahe der alten Holzburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot;&amp;gt;{{Ebidat |ID=4446 |Name= |Autor=Ieva Ose}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Ordensburg aus Stein mit ihren drei befestigten [[Vorburg]]en vergrößert und befestigt worden war, diente sie mit verschiedenen Unterbrechungen von 1237 bis 1561 als Wohnsitz des livländischen Landmeisters des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] und war somit einer von dessen Hauptsitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Wittram: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Geschichte. Die Ostseelande Livland, Estland, Kurland 1180–1918&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1954, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1577 sprengte sich die Besatzung mitsamt einem Teil der Burg in die Luft, als Cēsis von den Truppen [[Iwan IV. (Russland)|Ivans des Schrecklichen]] [[Belagerung|belagert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Wittram: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Geschichte. Die Ostseelande Livland, Estland, Kurland 1180–1918&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1954, S.&amp;amp;nbsp;76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage wurde danach wieder aufgebaut, im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] jedoch endgültig aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vom Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts an waren die Burggebäude den Erfordernissen eines landwirtschaftlichen [[Gutshof|Gutes]] angepasst worden. Nachdem das Anwesen 1755 von [[Johann Gottlieb von Wolff]] gekauft worden war, baute dessen Familie ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] als neues Wohngebäude im östlichen Bereich der Burg und integrierte darin die Reste eines alten [[Wehrturm]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dzenis&amp;quot;&amp;gt;Agris Dzenis. [http://pilsvesture.cesis.lv/vesture/ Ausführliche Burggeschichte eines Historikers.] pilsvesture.cesis.lv, abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cesupils&amp;quot;&amp;gt;[https://cesupils.lv/en/the-castle-complex/cesis-castle-manor-house/history-of-the-manor-house/ Geschichte des Herrenhauses.] Website der Burg; abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als der Besitz 1777 durch den Grafen [[Karl von Sievers (Offizier)|Karl von Sievers]] übernommen worden war, ließ dieser von 1812 bis 1815 westlich der Burg einen [[Landschaftsgarten]] anlegen. Dieser besitzt die üblichen [[Romantik|romantischen]] Merkmale eines Gartens jener Zeit: gewundene Fußwege, fremdartige Pflanzen und einen Teich, in dem sich die Burgruine widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1949 befindet sich das Geschichtsmuseum von Cēsis in dem „Neues Schloss“ genannten Herrenhaus des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Der Vorhof des Neuen Schlosses ist von einem Kornspeicher und einer [[Remise]] umschlossen, Letztere beherbergt heute eine Ausstellungshalle des Museums. Neben dem Speicher befindet sich mit &amp;#039;&amp;#039;Cēsu alus&amp;#039;&amp;#039; die älteste Brauerei Lettlands. Sie wurde 1878 zur Zeit des Grafen [[Emanuel Sievers|Emanuel von Sievers]] gebaut. Brauer und Brauereien sind Cēsis schon seit der Ordenszeit nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[St.-Johannis-Kirche (Cēsis)|Evangelisch-Lutherische Johanneskirche]], Grundsteinlegung 1284&lt;br /&gt;
* Evangelisch-Lutherische St.-Anna-Kirche, erbaut 1887 im neugotischen Stil&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vietas.lv/objekts/sv_annas_ev_luteriska_baznica/ vietas.lv] St.-Anna-Kirche&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die katholische Christkönigskirche entstand 1928 durch Umbau eines Wohnhauses&lt;br /&gt;
* Orthodoxe Verklärungskirche, erbaut von 1842 bis 1845 im neobyzantinischen Stil&lt;br /&gt;
* In der Rīgas iela 7 befindet sich das alte Rathaus mit einem Anbau und einem Wachhaus, das ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung ist. Es wurde im Jahr 1767 vom damaligen Stadtoberhaupt Cēsis Miķelis Kristaps Marnics erbaut und diente ab 1861 als Rathaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.redzet.eu/photo/vecais-ratsnams-V-173-14 redzet.eu] Altes Rathaus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siegesdenkmal im Stadtzentrum (&amp;#039;&amp;#039;Uzvaras piemineklis Cēsīs&amp;#039;&amp;#039;) zur Würdigung des Sieges der verbündeten lettischen und estnischen Truppen über die [[Baltische Landwehr|Baltische Landeswehr]] in der [[Schlacht von Wenden]] 1919, ursprünglich 1924 errichtet, 1951 gesprengt und 1998 rekonstruiert&lt;br /&gt;
* Herrenhaus Rutzky (Ruckas muiža) in der Piebalgas ielā 19. Das Gut Rutsky wurde erstmals im Jahre 1577 als Teil des Landbesitzes des Bürgermeisters von Cēsis Sebastian Detmer in schriftlichen Quellen erwähnt. Die heutigen Gebäude wurden im 18. Jahrhundert erbaut. Der Name des Guts leitet sich von den polnischen Adeligen Rutzky ab, die das Gut 1584 erworben haben. Heute befindet sich dort das Kunstzentrum &amp;#039;&amp;#039;Ruckas mākslas rezidenču centrs&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rucka.lv/lv/rucka/ rucka.lv] Ruckas mākslas rezidenču centrs&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiege der lettischen Nationalflagge ==&lt;br /&gt;
Nach Überlieferungen wurde hier einst der lettische König [[Vissewalde|Visvaldis]] im Kampf gegen fremde Eindringlinge verwundet. Als er sich auf die weiße Flagge der Kapitulation legte und starb, färbte sein Blut die Fahne rechts und links seines Körpers in tiefem Rot. Da, wo der Körper des Königs lag, blieb das Banner weiß. Seit 1270 ist das rot-weiß-rote Banner schriftlich bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1870 wurde es zur [[Flagge Lettlands|lettischen Nationalflagge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die in Cēsis ansässige Brauerei AS Cēsu alus geht auf das Jahr 1590 zurück und ist die größte Brauerei Lettlands, die im Jahr 2018 64 % des in Lettland produzierten Biers herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.delfi.lv/bizness/biznesa_vide/cesu-alus-2018-gada-nopelnijis-4-2-miljonus-eiro.d?id=51322017 delfi.lv] Cēsu alus 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Cēsis hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke von Riga nach [[Valmiera]] und [[Valka]]. Als Bahnhof Wenden an der Eisenbahnlinie von Riga nach [[Pskow]] 1889 eröffnet wurde er 1919 in Bahnhof Cēsis umbenannt. 1944 wurde das ursprüngliche Empfangsgebäude von 1889 zerstört und 1946 ein Neubau im Stil des [[Sozialistischer Klassizismus|Sozialistischen Klassizismus]] der Stalinzeit errichtet. Ähnliche Bahnhofsgebäude befinden sich in [[Ogre (Stadt)|Ogre]] und [[Bahnhof Sigulda|Sigulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Es besteht seit 1992 eine Städtepartnerschaft zwischen Cēsis und [[Achim (Landkreis Verden)|Achim (Weser)]] in Deutschland. Weitere Städtepartnerschaften werden seit 1991 mit [[Tyresö]] ([[Schweden]]) und [[Venafro]] ([[Italien]]), seit 2000 mit [[Rokiškis]] ([[Litauen]]) unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seen und Flüsse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gauja bei Cesis.jpg|mini|Gauja bei Cesis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gauja]] fließt etwa 3&amp;amp;nbsp;km westlich von Cēsis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsbezirk Cēsu novads ==&lt;br /&gt;
2009 bildete sich zusammen mit der Landgemeinde Vaive der Verwaltungsbezirk &amp;#039;&amp;#039;Cēsu novads&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Verwaltungsgliederung Lettlands}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Johann von Sievers (General, 1778)|Johann Graf von Sievers]] (1778–1827), russischer General&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Sievers|Emanuel Graf von Sievers]] (1817–1909), russischer Senator und Oberhofmeister&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Leonhard Adolphi]] (1852–1918), deutsch-baltischer Pastor und Schachkomponist, evangelisch-lutherischer Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Alfrēds Kalniņš]] (1879–1951), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Kissa von Sievers]], geb. &amp;#039;&amp;#039;Katharina von Sievers&amp;#039;&amp;#039; (1889–nach 1919), kaiserlich-russisches Hoffräulein und Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Max Hildebert Boehm]] (1891–1968), Soziologe&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Boehm]] (1859–1944), Philologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Eduard Erdmann]] (1896–1958), deutscher Pianist und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Lenz (Historiker, 1906)|Wilhelm Lenz]] (1906–1976), deutsch-baltischer Historiker&lt;br /&gt;
* [[Adolf Rüütel]] (1906–1981), estnischer Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Artēmijs Podnieks]] (1908–1971), Basketball- und Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Arnolds Rubenis]] (1910–2002), Fußballspieler und -funktionär&lt;br /&gt;
* [[Anita Stukāne]] (* 1954), sowjetische Weitspringerin&lt;br /&gt;
* [[Laima Vaikule]] (* 1954), Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Edvīns Ķeņģis]] (* 1959), Schachspieler&lt;br /&gt;
* [[Ingrīda Amantova]] (* 1960), sowjetische Rennrodlerin&lt;br /&gt;
* [[Pauls Bankovskis]] (1973–2020), Schriftsteller, Journalist und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Armands Uščins]] (* 1973), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Vita Heine]] (* 1984), lettisch-norwegische Radrennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Gerda Krūmiņa]] (* 1984), Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Laura Avena]] (* 1991), Volleyball- und Beachvolleyballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Baiba Bendika]] (* 1991), Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Kristaps Porzingis]] (* 1995), Basketballer&lt;br /&gt;
* [[Vineta Pētersone]] (* 1999), BMX-Rennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Renārs Uščins]] (* 2002), deutscher Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Estere Volfa]] (* 2005), Skilangläuferin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Wenda |Band=13 |Seite=29–30}}&lt;br /&gt;
* Jegór von Sivers: &amp;#039;&amp;#039;Wenden, seine Vergangenheit und Gegenwart. Ein Beitrag zur Geschichte Livlands&amp;#039;&amp;#039;. [[Nicolai Kymmel]], Riga 1857. Nachdruck: von Hirschheydt, Hannover-Döhren 1975, ISBN 3-7777-0852-6.&lt;br /&gt;
* [[Erich Seuberlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Notizen über Wendens Bürger bis zum Jahre 1773. Nach dem Kirchenbuch der Stadt Wenden in Livland und Pastor Heinrich Baumanns Manuskripten&amp;#039;&amp;#039;. Vogt, Papiermühle 1907.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-412-06889-6|Seiten=690–693}}&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Cēsis&amp;#039;&amp;#039;. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas pilsētas. Enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;. Preses Nams, Riga 1999, ISBN 9984-00-357-4, S. 99–113.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cēsis}}&lt;br /&gt;
* [http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/54455.html Wenden/Cēsis.] In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4094884-5|VIAF=124898378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cesis}}&lt;br /&gt;
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