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	<title>Cú Chuimne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T10:11:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%BA_Chuimne&amp;diff=1373815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Anmerkungen */ kat</title>
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		<updated>2025-05-26T21:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anmerkungen: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cú Chuimne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[748]]&amp;lt;ref&amp;gt;In den Annalen ist als Todesjahr 747 angegeben. Da die aus den Annalen stammenden Jahreszahlen jedoch Fehlern und Verschiebungen unterliegen, ist eine Korrektur notwendig, die entsprechend dem Tabellenwerk von Daniel P. Mc Carthy vorgenommen wurde. Siehe &amp;#039;&amp;#039;The Chronology of the Irish Annals&amp;#039;&amp;#039;. Aus: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Royal Irish Academy.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1998, Band 98C, S. 203–255. [https://www.cs.tcd.ie/Dan.McCarthy/chronology/synchronisms/annals-chron.htm Der Artikel und das zugehörige Tabellenwerk im Web]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war [[Mönch]] des Klosters [[Iona (Schottland)|Iona]]. Er wird mit zwei Werken in Verbindung gebracht. Das eine Werk ist die [[Collectio Canonum Hibernensis]], die bedeutendste Sammlung [[Kanonisches Recht|kanonischen Rechts]] des frühen Mittelalters, als deren Mitherausgeber er gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Thurneysen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das andere Werk ist die Hymne [[Cantemus in omni die]], die älteste bekannte der [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]] gewidmete Hymne in [[Latein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. S. 781 bei Ann Buckley: &amp;#039;&amp;#039;Music in Ireland to c.1500&amp;#039;&amp;#039;. Aus: &amp;#039;&amp;#039;Prehistoric and Early Ireland&amp;#039;&amp;#039; aus der Reihe &amp;#039;&amp;#039;A New History of Ireland&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 2005, ISBN 0-19-821737-4, S. 744–810.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cú Chuimne wird, wie [[Rudolf Thurneysen]] herausfand, zusammen mit [[Rubin von Dairinis]] in einem [[Kolophon (Schriftstück)|Kolophon]] als Autor der Hibernensis genannt. Da er deutlich jünger als Rubin ist und zudem an zweiter Stelle in dem Kolophon genannt wurde, wird teilweise davon ausgegangen, dass er die spätere Fassung des Texts herausgegeben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Thurneysen; Howlett 2004, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; In jedem Fall lässt sich wegen der Ähnlichkeit des Stils zu seiner Hymne die um 735 entstandene [[Präambel]] des Texts auf Cú Chuimne zurückführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Howlett 2004, S. 148–149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend sowohl für seine Präambel als auch seine Hymne ist die Kombination eines sprachlich wohlgelungenen Texts mit verschiedenen numerischen Kodierungen oder [[Harmonik|harmonischen]] Proportionen aus der [[Musiktheorie]], die weder aufdringlich sind noch den Text verkünsteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Howlett, 1995, S. 30: &amp;#039;&amp;#039;The art of Cantemus in omni die is both craftsmanly and unobtrusive.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; So besteht die Hymne etwa aus 26 Zeilen mit jeweils 15 Silben, vier Zeilen zu 8 Silben und einem abschließenden Amen. Dies sind (mit oder ohne Amen) 30 bzw. 31 Zeilen, je eine für jeden Tag im Monat. Da entsprechend einem beigefügten Hinweis die ersten 26 Zeilen doppelt zu singen sind, gibt es je eine 15-silbige Zeile für jede Woche im Jahr. Wenn einschließlich der Verdoppelung alles zusammen gesungen wird, ergibt die vorzutragende Hymne 365 Worte, je eines für jeden Tag im Jahr. Vergleichbare Kodierungen finden sich in der Präambel, die auf den Namen des Autors und das Jahr hinweisen, in dem der Text erstellt worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Howlett, 2004, S. 148–149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Nachruf]]en der zeitgenössischen Annalen wird er als Weiser gewürdigt&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U747.5, T747.6. Hier wird er jeweils &amp;#039;&amp;#039;Cú Chuimne sapiens&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in einigen von ihnen wird sein etwas ungewöhnlicher Lebensweg mit einem [[altirisch]]en Gedicht bedacht. In einer Fassung wird die erste Strophe seinem früheren [[Abt]] [[Adomnán]] zugeschrieben, der bereits 704 verstorben ist. Die zweite Strophe wird als Antwort Cú Chuimne in den Mund gelegt:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. M742.7, Thurneysen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Altirische Fassung:&amp;lt;ref&amp;gt;M742.7 in der Transkription von Thurneysen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Deutsche Übersetzung:&amp;lt;ref&amp;gt;Thurneysen, S. 3. Die Rechtschreibung wurde behutsam angepasst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cu-Chuimne ro lég suthe co drumne;&lt;br /&gt;
alleth aile ara ta, ro leic ara chaillecha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cu-Chuimne ro lég suthe co drumne;&lt;br /&gt;
alleth aile ara ta, legfaid, leicfid caillecha&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cu-Chuimne hat Weisheit studiert bis zum First;&amp;lt;ref&amp;gt;First bedeutet hier Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
die andere Hälfte, die übrig ist, hat er gelassen um seiner Nonnen willen.&amp;lt;ref&amp;gt;Als Alternative zu „Nonnen“ bietet Thurneysen auch „Weiblein“ an.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cu-Chuimne hat Weisheit studiert bis zum First;&lt;br /&gt;
die andere Hälfte, die übrig ist, wird er studieren, er wird die Nonnen lassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Annalen von Ulster]] schreiben das Gedicht Cú Chuimnes Pflegemutter zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Altirische Fassung:&amp;lt;ref&amp;gt;U747.5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Deutsche Übersetzung:&amp;lt;ref&amp;gt;Thurneysen, S. 3. Die Rechtschreibung wurde behutsam angepasst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-right:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cu Chuimne&lt;br /&gt;
Ro legh suithi co druimne,&lt;br /&gt;
A l-leth n-aill h-iaratha&lt;br /&gt;
Ro leici ar chaillecha.&lt;br /&gt;
Ando Coin Cuimne ro-mboi,&lt;br /&gt;
im-rualaid de conid soi,&lt;br /&gt;
ro leic caillecha h-a faill,&lt;br /&gt;
ro leig al-aill a rith-m-boi.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cu-Chuimne&lt;br /&gt;
hat Weisheit studiert bis zum First;&lt;br /&gt;
die andere Hälfte, die übrig ist,&lt;br /&gt;
hat er gelassen um seiner Nonnen willen.&lt;br /&gt;
Was man Cu-Chuimne vorgeworfen hat,&lt;br /&gt;
ist von ihm gewichen, so dass er ein Weiser ist;&lt;br /&gt;
die Nonnen hat er vernachlässigt&lt;br /&gt;
und hat den Rest studiert, der ihm übrig war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen dieses Lebenswandels, so wird vermutet, wurde er in den älteren Martyrologien nicht aufgenommen. Sein Gedenktag ist der 8. Oktober.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Thurneysen, S. 3. Kenney, S. 270, Fußnote 358. Bei Kenney wird der 7. Oktober genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Kolophon]] in der Handschrift Lat. 12021 in der [[Bibliothèque nationale de France|französischen Nationalbibliothek in Paris]]&lt;br /&gt;
* [[Annalen der vier Meister]] mit dem Eintrag M742.7.&lt;br /&gt;
* [[Annalen von Ulster]] mit dem Eintrag U747.5&lt;br /&gt;
* [[Annalen von Inisfallen]] mit dem Eintrag AI747.3&lt;br /&gt;
* [[Annalen von Tigernach]] mit dem Eintrag T747.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Thurneysen: &amp;#039;&amp;#039;Zur irischen Kanonensammlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für celtische Philologie]]&amp;#039;&amp;#039;, Band vi, 1908, S. 1–5.&lt;br /&gt;
* [[James Francis Kenney|James F. Kenney]]: &amp;#039;&amp;#039;The sources for the Early History of Ireland: Ecclesiastical.&amp;#039;&amp;#039; Columbia University Press, 1929. Eine erweiterte Fassung wurde 1997 von Four Courts Press herausgegeben, ISBN 1-85182-115-5. (Der Ursprung und die Autoren der Hibernensis werden hier auf den S. 248 und 249 diskutiert. Die Hymne wird auf S. 269 besprochen.)&lt;br /&gt;
* David Howlett: &amp;#039;&amp;#039;Cú Chuimne&amp;#039;s Hymn Cantemus in omni die.&amp;#039;&amp;#039; Vierte Textanalyse, S. 19–30, aus: &amp;#039;&amp;#039;Five Experiments in Textual Reconstruction and Analysis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Peritia: Journal of the Medieval Academy of Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1995, S. 1–50.&lt;br /&gt;
* David Howlett: &amp;#039;&amp;#039;The Prologue to the Collectio Canonum Hibernensis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Peritia: Journal of the Medieval Academy of Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Band 17/18, 2004, S. 144–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102435499|VIAF=39767768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cu Chuimne}}&amp;lt;!-- bitte beachten, Chuimne ist kein Nachname --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mönch (christlich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Latein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 7. oder 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cú Chuimne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mönch und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Jahrhundert oder 8. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=748&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Iona (Schottland)|Iona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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