<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=C%C3%B6lestin_Frener</id>
	<title>Cölestin Frener - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=C%C3%B6lestin_Frener"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%B6lestin_Frener&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T22:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%B6lestin_Frener&amp;diff=1752558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 24. August 2023 um 04:26 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%B6lestin_Frener&amp;diff=1752558&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-24T04:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frener Cölestin.JPG|miniatur|hochkant|Reichsabt Cölestin Frener (Gemälde 18. Jhd.)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cölestin Frener&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* [[27. März]] [[1664]] in [[Konstanz]]; † [[10. September]] [[1737]] in [[Ochsenhausen]]) war ein deutscher römisch-katholischer Priester. Von 1725 bis 1737 war er der 24. [[Abt]] der [[Reichsabtei Ochsenhausen]], im heutigen [[Landkreis Biberach]] in [[Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren und aufgewachsen in Konstanz, durchlief Cölestin Frener vor seiner Wahl zum Abt alle wichtigen Klosterämter des Benediktinerklosters Ochsenhausen. [[Georg Geisenhof|Geisenhof]] beschreibt ihn in seiner Chronik des Klosters als groß, hager, heiter und jugendlich lebhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Geisenhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des vormaligen Reichsstifts Ochsenhausen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Ganser, Ottobeuren 1829 ([https://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;hl=de Digitalisat], S. 181)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 14. Juni 1682 legte er unter Abt [[Plazidus Kobolt]] die [[Ordensgelübde]] ab. Danach studierte er [[Philosophie]] und [[Theologie]] an der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg|Paris-Lodron-Universität]] in [[Salzburg]]. Die Priesterweihe empfing er am 6. Januar 1689, dem Gedenktag der [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Könige]]. Nach dem Tod von Abt [[Beda Werner]], wurde er 1725, im Alter von 62 Jahren, zum Abt gewählt. Coelestin selbst erhob Bedenken wegen seines hohen Alters und der dadurch entstehenden Kosten einer [[Inauguration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] und [[Pfarrer]] am [[Amt (Kommunalrecht)|Amtssitz]] des Klosters Ochsenhausen in [[Tannheim (Württemberg)|Tannheim]], hatte er eine Vorliebe für das [[Kataster]]wesen und die [[Kartographie]] entwickelt. Jedem Haus des Ortes wurde der Name eines [[Heiliger|Heiligen]] anstatt der heute gebräuchlichen Hausnummer zugeordnet. Dieser Name der Wohnstatt wurde sichtbar an jedem Haus angebracht. Teilweise wurden die Häuser auch mit Szenen aus dem Leben dieses Heiligen bemalt. An [[Bauernhof|Bauernhöfen]] haben sich die Bezeichnungen, beziehungsweise die Bemalungen teilweise bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtszeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterPfarrhof Tannheim-b.JPG|mini|Alter Pfarrhof in Tannheim]]&lt;br /&gt;
Zunächst vollendete er die Kirche [[St. Blasius (Bellamont)|St. Blasius]] in [[Bellamont]] und veranlasste den Neubau des Schlosses und Amtssitzes des Klosters in [[Obersulmetingen]]. Das Innere der Stiftskirche wurde [[Barock|barockisiert]]. Die Wappen der Äbte, die die Stiftskirche St. Georg im Laufe der Jahrhunderte wesentlich umgestalteten, [[Simon Lengenberger]], [[Bartholomäus Ehinger]] und Coelestin Frener sind im Eingangsbereich der Kirche angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stirnseite der Eingangsfront wurde mit Quadern, die aus Bregenz herangeschafft wurden, komplett neu hochgezogen. Ein aus Blei gegossenes Bild mit einem [[Georg (Heiliger)|heiligen Georg]] zu Pferd wurde über dem Eingang angebracht. Statuen der [[Apostel]] Petrus und Paulus ersetzten die kleinen Türmchen über der Eingangsfront. [[Joseph Gabler]] erhielt den Auftrag eine Orgel in St. Georg einzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner erweiterte Frener die Bibliothek durch den Ankauf von Büchern. Er ließ eine [[Apotheke]] im Gebäudetrakt des Klosters einrichten und stellte einen Arzt für das Stiftsgebiet an. Davor musste um ärztliche Hilfe in Biberach nachgesucht werden. Der erste Arzt war ein Franz Josef Ruß aus Rapperswil. Er wandelte das rechtliche Verhältnis des Stifts zur Ortschaft [[Obersulmetingen]] von einem [[Lehen|Falllehen]] in ein Erblehen um, was die Finanzen des Stiftes mit 17.000 Gulden belastete. 1735 erwarb das Stift unter seiner [[Ägide]], die Herrschaft über Untersulmetingen für 170.000 Gulden. Er verkaufte ein Weingut in [[Feldkirch]] an Franz Anton Klesin für 2250 Gulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Beziehungen hatte Cölestin zu Fürstabt [[Anselm Reichlin von Meldegg]] vom [[Fürstabtei|Fürststift]] in [[Fürststift Kempten|Kempten]], dem er mehrere seiner Konventualen als Lehrer zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Jahren plagte den Abt eine offene Wunde am Fuß. Als bei einer [[Heilige Messe|Messfeier]]  am 8. September 1737 die [[Kantor]]en das [[Santa Maria (Lied)|Santa Maria]] anstimmten und er auf seinem [[Kniebank|Betschemmel]] kniete, sank er zur rechten Seite. Er erlitt einen [[Schlaganfall]] und ohne wieder das Bewusstsein zu erlangen verschied Abt Cölestin am 10. September 1737 im Alter von dreiundsiebzig Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Geisenhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des vormaligen Reichsstifts Ochsenhausen in Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Ganser, Ottobeuren 1829 ([https://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Volker Himmelein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Klöster, neue Herren. Die Säkularisation im deutschen Südwesten 1803. Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2003.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-0212-2 (Ausstellungskatalog und Aufsatzband).&lt;br /&gt;
* Volker Himmelein, [[Franz Quarthal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vorderösterreich, Nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1999, ISBN 3-88294-277-0 (Katalog der Landesausstellung).&lt;br /&gt;
* [[Heribert Smolinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Beda Werner]]|AMT=[[Reichsabtei Ochsenhausen|Abt von Ochsenhausen]]|ZEIT=1725–1737|NACHFOLGER=[[Benedikt Denzel]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116751134|VIAF=54908326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frener, Colestin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Ochsenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1664]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frener, Cölestin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Abt der Reichsabtei Ochsenhausen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1664&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. September 1737&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ochsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>