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	<title>Cécile Chaminade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:07:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%A9cile_Chaminade&amp;diff=370815&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23423-07: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-16T01:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cecile chaminade.jpg|mini|hochkant|Cécile Chaminade]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cécile Louise Stéphanie Chaminade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1857]] in [[Paris]]; † [[13. April]] [[1944]] in [[Monte-Carlo]]) war eine französische [[Komponistin]] und [[Pianistin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cécile Chaminade wurde am Fuß des [[Montmartre]] geboren und entstammte einer Familie von Offizieren und Seeleuten. Unter ihren Verwandten findet sich der französische Priester [[Guillaume-Joseph Chaminade]], der 1817 die Kongregation der [[Marianisten]] gründete. Cécile Chaminade wurde zunächst von ihrer Mutter unterrichtet (einer Pianistin), dann von Félix Le Couppey (Klavier), Augustin Savart, Martin Pierre Joseph Marsick und [[Benjamin Godard]], allerdings nur inoffiziell, denn ihr Vater – Leiter einer Versicherungsgesellschaft – missbilligte ihre musikalische Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre ersten Kompositionsversuche datieren bereits aus der frühen Kindheit, und im Alter von 8 Jahren spielte sie [[Georges Bizet]], der von ihrem Talent sehr beeindruckt war, eigene Werke vor. Im Alter von 18 Jahren gab sie ihr erstes Konzert, am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1877 debütierte sie in der [[Salle Pleyel]] als Pianistin in einem Klaviertrio von [[Charles-Marie Widor]]. Ab dieser Zeit erlangte ihr kompositorisches Werk zunehmende Beliebtheit. Sie schrieb hauptsächlich Charakterstücke für Klavier und Salonlieder, die zumeist auch veröffentlicht wurden. 1882 wurde ihre einaktige komische Oper &amp;#039;&amp;#039;La Sévillane&amp;#039;&amp;#039; op. 10 uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den früheren Jahren unternahm Chaminade mehrere Konzertreisen durch Frankreich, die Schweiz, Belgien und Holland. 1892 hatte sie ihr Debüt in England, das sie anschließend mehrfach bereiste. Ihr Schaffen wurde dort sehr populär. [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Queen Victoria]] lud sie ein, einige Zeit in [[Windsor Castle]] zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chaminade heiratete 1901 einen zwanzig Jahre älteren Musikverleger aus [[Marseille]], Louis-Mathieu Carbonel; wegen dessen vorgerückten Alters ging das Gerücht um, es sei eine reine [[Zweckehe]]. Ihr Mann starb 1907, und Chaminade heiratete nicht wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Konzertreisen führten sie nach Griechenland, in die Türkei, nach Kanada und 1908 in die [[Vereinigte Staaten|USA]], wo ihr zahlreiche Bewunderer einen warmherzigen Empfang bereiteten. Ihre Kompositionen waren bei den amerikanischen Zuhörern äußerst erfolgreich, und Stücke wie der &amp;#039;&amp;#039;Scarf dance&amp;#039;&amp;#039; oder das &amp;#039;&amp;#039;Ballet No. 1&amp;#039;&amp;#039; wurden fester Bestandteil des Repertoires von Liebhabern der Klaviermusik. Sie komponierte ein &amp;#039;&amp;#039;Konzertstück&amp;#039;&amp;#039; op. 40 für Klavier und Orchester, eine Ballettmusik zu &amp;#039;&amp;#039;Callirhoë&amp;#039;&amp;#039; und weitere Orchesterwerke, darunter auch die groß angelegte Symphonie lyrique &amp;#039;&amp;#039;Les Amazones&amp;#039;&amp;#039; für Chor und Orchester. Ihre Lieder, etwa &amp;#039;&amp;#039;The Silver Ring&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ritournelle&amp;#039;&amp;#039;, wurden ebenfalls populär. Der französische Komponist und Schriftsteller [[Ambroise Thomas]] sagte über Chaminade: „Dies ist keine komponierende Frau, sondern ein Komponist, der eine Frau ist.“&lt;br /&gt;
[[Datei:Savard Chaminade.jpg|mini|hochkant|Grab von Cécile Chaminade (im Familiengrab von Auguste Savard) auf dem [[Cimetière de Passy]] in Paris]]&lt;br /&gt;
1913 wurde sie als erste Komponistin Mitglied der [[Ehrenlegion]] im Rang eines &amp;#039;&amp;#039;Chevaliers&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Qui êtes-vous? Annuaire des contemporains notices biographiques&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1924, S. 160; {{Google Buch |BuchID=k04SAAAAIAAJ |Seite=160 |Hervorhebung=Chaminade |Linktext=Digitalisat}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 reiste sie erneut nach England, wo sie wiederum Triumphe feiern konnte. Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], im Alter von 57 Jahren, übernahm sie die Leitung eines Krankenhauses. Vor und nach dem Ersten Weltkrieg nahm Chaminade einige [[Klavierrolle]]n auf. Mit zunehmendem Alter ging krankheitsbedingt – ihr musste ein Fuß amputiert werden – ihre Schaffenskraft zurück. 1936 ließ sie sich in Monte Carlo nieder, wo sie 1944 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chaminade geriet mit ihren Klavierstücken und Liedern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitgehend in Vergessenheit, lediglich ihr &amp;#039;&amp;#039;Concertino für Flöte und Orchester&amp;#039;&amp;#039; op. 107, das 1902 Wettbewerbsstück am [[Conservatoire de Paris|Pariser Konservatorium]] war, wird regelmäßig gespielt. Auch ihre Messe für Sopran, Alt und Orgel ist noch gelegentlich zu hören. Seit den späten 1980er Jahren ist aber deutlich geworden, welchen Wert ihre Kompositionen haben, und eine regelrechte Chaminade-Renaissance setzte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Cécile Chaminade hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, davon rund 200 Stücke für [[Klavier]] solo und mehr als 100 Lieder. Weiter unten sind verschiedene Werkverzeichnisse zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Werke sind unter anderem die komische [[Oper]] &amp;#039;&amp;#039;[[La Sévillane]]&amp;#039;&amp;#039; (1882) und &amp;#039;&amp;#039;[[Callirhoë (Ballett)|Callirhoë]]&amp;#039;&amp;#039; (1888), Op. 37, ein symphonisches [[Ballett]]. Auch Werke für [[Harmonium]] sind unter ihren Werken zu finden, so z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;La Nef sacrée Recueil de Pièces&amp;#039;&amp;#039; (1928) für Orgel oder Harmonium, Op. 171, und die &amp;#039;&amp;#039;[[Messe (Musik)|Messe]] pour deux voix égales&amp;#039;&amp;#039; (1927), Op. 167 für Chor und Orgel oder Harmonium.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Martin Geisz: Kompositionen für Gottesdienste  „pour harmonium ou orgue“ : Louis Vierne, Alexandre Guilmant, Camille Saint Saens, Cécile Chaminade, Mélanie  Bonis – Komponistinnen und Komponisten aus Paris.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2025. S.&amp;amp;nbsp;39–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie Auswahl ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chaminade - Concertino.ogg|mini|hochkant=1.3|&amp;#039;&amp;#039;Concertino für Flöte&amp;#039;&amp;#039; op. 107]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cécile Chaminade.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Klavierwerke.&amp;#039;&amp;#039; Madeleine Stucki, 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cécile Chaminade. The Composer as Pianist&amp;#039;&amp;#039;.  All of Her Known Recordings for G&amp;amp;T and Duo Art. The Hall Collection, Vol. 1. Pierian 0042&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marcia Citron]]: &amp;#039;&amp;#039;Cécile Chaminade: a Bio-Bibliography&amp;#039;&amp;#039;. Greenwood Press, New York etc. 1988, ISBN 0-313-25319-6.&lt;br /&gt;
* Marcia Citron: &amp;#039;&amp;#039;Gender and the Musical Canon&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1993, ISBN 0-521-39292-6.&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Herbert Schneider|Lemma=Chaminade, Cécile|Band=P4|SpalteVon=684|SpalteBis=688|ID=mgg02699}}&lt;br /&gt;
* Cécile Tardif: &amp;#039;&amp;#039;Portrait de Cécile Chaminade&amp;#039;&amp;#039;. Louise Courteau, Montreal 1993, ISBN 2-89239-163-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rebecca Berg: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/C%C3%A9cile_Chaminade.html Artikel „Cécile Chaminade“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 24. April 2018 Enthält u.&amp;amp;nbsp;a. eine Biografie, ein ausführliches Werkverzeichnis und Betrachtungen der Rezeption.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Werkverzeichnisse, Noten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118870912}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Chaminade, Cécile}}(IMSLP.org)&lt;br /&gt;
* [https://musescore.com/openscore-lieder-corpus/sets?order=title&amp;amp;text=chaminade Freie digitale Partituren von Cécile Chaminade] im  OpenScore Lieder Corpus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biografien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Eva Rieger]]: [https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/cecile-chaminade/ Artikel „Cécile Chaminade“]. In: FemBiographie. Frauen.Biographieforschung, hrsg. von [[Luise F. Pusch|Luise Pusch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118870912|LCCN=n81076989|NDL=001109565|VIAF=76579842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chaminade, Cecile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chaminade, Cécile&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chaminade, Cécile Louise Stéphanie (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Komponistin und Pianistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Monte-Carlo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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