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	<title>C/390 Q1 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:50:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C/390_Q1&amp;diff=1667587&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tolanor: /* Entdeckung und Beobachtung */</title>
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		<updated>2023-10-08T01:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entdeckung und Beobachtung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Komet&lt;br /&gt;
| Name = C/390 Q1&lt;br /&gt;
| SSD_ID = 390Q1&lt;br /&gt;
| Bild =&lt;br /&gt;
| Orbittyp = X&lt;br /&gt;
| Exzentrizität = 1.0&lt;br /&gt;
| Epoche = 1863752.5&lt;br /&gt;
| Perihel = 0,92 ± 0,1&lt;br /&gt;
| Bahnneigung = 36 ± 20&lt;br /&gt;
| Periheldurchgang = 5. September 390 ± 5 Tage&lt;br /&gt;
| Umlaufgeschwindigkeit = 44 ± 3&lt;br /&gt;
| Entdecker = unbekannt&lt;br /&gt;
| Entdeckungsdatum = 22. August 390&lt;br /&gt;
| anderer_Name = 390&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C/390 Q1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Komet]], der im Jahr 390 mit dem [[Freiäugig|bloßen Auge]] gesehen werden konnte. Er wird aufgrund seiner außergewöhnlichen Helligkeit zu den „[[Großer Komet|Großen Kometen]]“ gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung und Beobachtung ==&lt;br /&gt;
Das genaue Entdeckungsdatum dieses Kometen ist nicht mit Sicherheit bekannt, aber obwohl es in der chinesischen Chronik &amp;#039;&amp;#039;[[Chen Shu (Geschichtswerk)|Chén Shū]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem 7. Jahrhundert einige Diskrepanzen darüber gibt, wurde der Komet als „funkelnder Stern“ vermutlich am Morgenhimmel des 22. August 390 entdeckt. Für dieses Datum ließen sich auch am besten zu den Beobachtungen passende [[Bahnelemente]] bestimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hasega&amp;quot;&amp;gt;I. Hasegawa: &amp;#039;&amp;#039;Orbits of Ancient and Medieval Comets.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Publications of the Astronomical Society of Japan.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 31, 1979, S. 257–270, {{bibcode|1979PASJ...31..257H}} ([https://ui.adsabs.harvard.edu/link_gateway/1979PASJ...31..257H/ADS_PDF PDF; 284 kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit wurde der Komet wohl auch in [[Korea]] entdeckt, aber der Text in &amp;#039;&amp;#039;Chungbo Munhon Pigo&amp;#039;&amp;#039; aus dem 18. Jahrhundert ist weniger deutlich was das Datum betrifft und berichtet nur von einem „funkelnden Stern“, der irgendwann zwischen Ende Juli und Ende August erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den chinesischen Angaben stand der Komet zum Zeitpunkt seiner Entdeckung im [[Sternbild]] [[Zwillinge (Sternbild)|Zwillinge]] und wanderte anschließend bis in den [[Großer Bär|Großen Bären]]. Am 8. September stand er im &amp;#039;&amp;#039;Großen Wagen&amp;#039;&amp;#039;, seine Farbe war weiß und der [[Komet#Schweif|Schweif]] hatte etwa 100° Länge. In China wurde der Komet zuletzt am 17. September gesehen, als er in den Bereich der [[Zirkumpolar (Astronomie)|zirkumpolaren]] Sterne eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Williams: &amp;#039;&amp;#039;Observations of Comets, from B.C. 611 to A.D. 1640.&amp;#039;&amp;#039; Strangeways and Walden, London 1871, S. 29–30 ([https://archive.org/download/observationsofco00willrich/observationsofco00willrich.pdf PDF, 20,93 MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C/390 Q1 wurde wohl auch in Europa beobachtet, aber es gibt nur ungenaue Zeitangaben dazu. Der [[Byzantinisches Reich|oströmische]] Historiker [[Philostorgios]] schrieb im Jahre 425 so ausführlich in seiner &amp;#039;&amp;#039;Ekklesiastike Historia&amp;#039;&amp;#039; darüber, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um denselben Kometen handelte, über den die Chinesen berichteten. Er beschrieb ihn als „einen neuen und seltsamen Stern… der die Ankunft sehr großer Katastrophen in der Welt ankündigte“. Er wurde erstmals „um Mitternacht im Osten“ gesehen und war „groß und hell und von einer kaum geringeren Leuchtkraft als der [[Morgenstern]]“. Der Komet soll ein diffuses Erscheinungsbild angenommen haben und es soll ausgesehen haben, als ob sich „Sterne von allen Seiten um ihn scharten wie ein Schwarm von Bienen“. Danach habe sich „das Licht aller dieser Sterne vereinigt“ und der Komet wäre erschienen wie ein „großes und schreckliches“ Schwert mit zweischneidiger Klinge, wobei der zuerst erschienene Stern im Griff des Schwertes stand und ein Lichtstrahl wie eine „Wurzel“ durch die Klinge schoss. Der Komet sei anschließend langsam in den Norden gewandert und hätte dabei einen leichten Bogen nach links beschrieben. Nach 40 Tagen sei er im Sternbild Großer Bär wieder verschwunden.&amp;lt;ref&amp;gt;A. G. Pingré: &amp;#039;&amp;#039;Cométographie ou Traité historique et théorique des comètes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. I. Imprimerie Royale, Paris 1783, S. 303–305, 598 ([https://archive.org/download/comtographieou001ping/comtographieou001ping.pdf PDF; 56,49 MB], Pingré gibt das Erscheinungsdatum des Kometen fälschlich als 389 an, in der Ergänzung erwähnt er einen weiteren Kometen für das Jahr 390).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oströmische Historiker [[Marcellinus Comes]] berichtete in seinem &amp;#039;&amp;#039;Chronicon&amp;#039;&amp;#039; aus dem 6. Jahrhundert vom Erscheinen eines Kometen sowohl im Jahr 389 als auch im Jahr 390, aber wahrscheinlich beziehen sich beide Berichte auf dasselbe Ereignis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=(389) II. Timasii et Promoti. […] Stella a septentrione gallicinio surgens et in modum luciferi ardens potius quam splendens apparuit, vicensimo sexto die esse desiit. […]&amp;lt;br /&amp;gt;(390) III. Valentiniani Aug. IIII et Neoterii. Signum in caelo quasi columna pendens ardensque per dies triginta apparuit.&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Autor=Marcellinus Comes&lt;br /&gt;
 |Quelle=Chronicon&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=[Indiktion] II. [Konsulat des] [[Timasius]] und des [[Promotus]]. […] Ein Stern erhob sich im Norden zur Stunde des Hahnenschreis, wie der Morgenstern erschien er mehr brennend als leuchtend, und verschwand wieder nach 26 Tagen. […]&amp;lt;br /&amp;gt;[Indiktion] III. [Konsulat des] Valentinian Aug. IV und des Neoterius. Ein Zeichen am Himmel wie eine hängende und brennende Säule erschien während 30 Tagen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Marcellinus V. C. Comes: &amp;#039;&amp;#039;Chronicon (518).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Theodor Mommsen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronica Minora Saec. IV. V. VI. VII.&amp;#039;&amp;#039; Bd. II. Weidmann, Berlin 1894, S. 62 ([http://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00000823_00068.html?sortIndex=010%3A010%3A0011%3A010%3A00%3A00&amp;amp;zoom=0.75 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Berichte von europäischen Beobachtungen, die entweder das Jahr 389 oder 390, aber ansonsten keine Einzelheiten angeben, nur der Text &amp;#039;&amp;#039;[[Fasti Vindobonenses]]&amp;#039;&amp;#039;, im Original aus dem 6. Jahrhundert, nennt zusätzlich noch eine Zeitdauer der Erscheinung von 30 Tagen.&amp;lt;ref&amp;gt;G. W. Kronk: &amp;#039;&amp;#039;Cometography – A Catalog of Comets. Volume 1: Ancient–1799.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1999, ISBN 978-0-521-58504-0, S. 68–70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet erreichte um den 18. August eine [[Scheinbare Helligkeit|Helligkeit]] von −1&amp;amp;nbsp;mag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=D. K. Yeomans |url=https://ssd.jpl.nasa.gov/sb/great_comets.html |titel=NASA JPL Solar System Dynamics: Great Comets in History |abruf=2016-06-27 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umlaufbahn ==&lt;br /&gt;
Für den Kometen konnte von [[Ichiro Hasegawa|Hasegawa]] aus drei Beobachtungen über 26 Tage nur eine sehr unsichere [[Parabel (Mathematik)|parabolische]] [[Umlaufbahn]] bestimmt werden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hasega&amp;quot; /&amp;gt; die um rund 36 Grad gegen die [[Ekliptik]] geneigt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{JPL Small-Body Database|ID=390Q1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im sonnennächsten Punkt der Bahn ([[Perihel]]), den der Komet demnach um den 5. September 390 durchlaufen hat, befand er sich mit etwa 138 Mio.&amp;amp;nbsp;km Sonnenabstand knapp innerhalb der Umlaufbahn der Erde. Bereits um den 18. August könnte er der Erde bis auf etwa 15 Mio.&amp;amp;nbsp;km (0,10&amp;amp;nbsp;[[Astronomische Einheit|AE]]) nahegekommen sein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=A. Vitagliano |url=http://www.solexorb.it/ |titel=SOLEX 12.1 |sprache=en |abruf=2020-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; womit er zu den 32 der Erde in historischer Zeit am nächsten gekommenen Kometen zählen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cneos.jpl.nasa.gov/ca/historic_comets.html |titel=NEO Earth Close Approaches – Comet Close Approaches prior to 1900 |hrsg=NASA |sprache=en |abruf=2016-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewegung des Kometen war dabei derart, dass er über einen längeren Zeitraum von einigen Wochen mit der Erde wanderte und nicht nur rasch vorbeiflog, wie die meisten anderen Kometen, die der Erde sehr nahekommen. Diese große Erdnähe könnte einerseits der Grund für seine beobachtete Helligkeit gewesen sein, andererseits könnte er auch, wie die zeitgenössischen Berichte nahelegen, einen starken Helligkeitsausbruch erlebt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;D. A. J. Seargent: &amp;#039;&amp;#039;The Greatest Comets in History: Broom Stars and Celestial Scimitars.&amp;#039;&amp;#039; Springer, New York 2009, ISBN 978-0-387-09512-7, S. 78–79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der unsicheren Ausgangsdaten kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob und gegebenenfalls wann der Komet in das innere [[Sonnensystem]] zurückkehren könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kometen]]&lt;br /&gt;
* [[Großer Komet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:C/0390 Q1}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tolanor</name></author>
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