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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=C%2A-Algebra</id>
	<title>C*-Algebra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:35:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C*-Algebra&amp;diff=415062&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21422-47: /* Definition und Eigenschaften */ Eigenschaft 3 und 4 sichtbar</title>
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		<updated>2026-04-07T18:23:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Definition und Eigenschaften: &lt;/span&gt; Eigenschaft 3 und 4 sichtbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C*-Algebren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden im mathematischen Teilgebiet der [[Funktionalanalysis]] untersucht. Sie sind in der [[Mathematische Physik|mathematischen Physik]] entstanden. Es handelt sich um eine Abstraktion der beschränkten [[Linearer Operator|linearen Operatoren]] auf einem [[Hilbertraum]], sie spielen daher in der mathematischen Beschreibung der [[Mathematische Struktur der Quantenmechanik|Quantenmechanik]] eine Rolle. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C*-Algebren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind spezielle [[Banachalgebra|Banachalgebren]], bei denen ein enger Zusammenhang zwischen algebraischen und topologischen Eigenschaften besteht; die [[Kategorientheorie|Kategorie]] der [[Lokalkompakter Raum|lokalkompakten Räume]] erweist sich als äquivalent zur Kategorie der kommutativen C*-Algebren, daher wird die Theorie der C*-Algebren auch als [[nichtkommutative Topologie]] angesehen. Sofern eine solche nichtkommutative Topologie von einer Metrik induziert wird, wird diese durch das relativ neue Forschungsfeld der [[Nichtkommutative Geometrie|nichtkommutativen Geometrie]] erfasst, welches in den 1990er Jahren von [[Alain Connes]] begründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Eine C*-Algebra über dem [[Körper (Algebra)|Körper]] &amp;lt;math&amp;gt; \mathbb K = \Complex &amp;lt;/math&amp;gt; oder &amp;lt;math&amp;gt; \R &amp;lt;/math&amp;gt; ist eine [[Banachalgebra]] &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt; mit einer [[Involution (Mathematik)|Involution]] &amp;lt;math&amp;gt;^* \colon \mathcal A\ni a\mapsto a^* \in \mathcal A &amp;lt;/math&amp;gt; mit folgenden Eigenschaften&lt;br /&gt;
{| ;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\forall a\in\mathcal  A:(a^*)^*=a&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||(involutiv)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\forall a,b\in \mathcal A:(ab)^*=b^* a^*&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||(anti-multiplikativ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\forall a,b\in\mathcal A: \forall z,w\in \mathbb K:(za+wb)^*=\overline z a^* +\overline w b^*&amp;lt;/math&amp;gt; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
||(semilinear, anti-linear oder [[Komplexe Zahl#Komplexe Konjugation|konjugiert]] linear)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\forall a\in\mathcal A: \left\|a^*a\right\|=\left\|a\right\|^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
||(C*-Eigenschaft)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten drei Eigenschaften sind die Eigenschaften einer [[*-Algebra]]. Aus der C*-Eigenschaft folgt, dass die Involution [[Isometrie|isometrisch]] ist, was sie zusammen mit den ersten drei Eigenschaften der C*-Algebra zu einer [[Banachalgebra#Banach-*-Algebra oder involutive Banachalgebra|Banach-*-Algebra (= involutiven Banachalgebra)]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht von einer &amp;#039;&amp;#039;kommutativen C*-Algebra&amp;#039;&amp;#039;, wenn die Multiplikation kommutativ ist.&lt;br /&gt;
Die meisten Autoren verstehen unter einer C*-Algebra stets eine &amp;lt;math&amp;gt;\Complex&amp;lt;/math&amp;gt;-Banachalgebra und schreiben genauer &amp;#039;&amp;#039;reelle&amp;#039;&amp;#039; C*-Algebra, wenn auch &amp;lt;math&amp;gt;\R&amp;lt;/math&amp;gt;-Banachalgebren zugelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standardbeispiele; die Sätze von Gelfand-Neumark und von Gelfand-Neumark-Segal ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Satz von Gelfand-Neumark}}&lt;br /&gt;
Das bekannteste Beispiel einer C*-Algebra ist die Algebra &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt; der beschränkten linearen Operatoren auf einem Hilbertraum &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal H&amp;lt;/math&amp;gt; und allgemeiner&lt;br /&gt;
jede in der [[Normtopologie]] abgeschlossene selbstadjungierte Unteralgebra von &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt;. Umgekehrt besitzt nach dem [[Satz von Gelfand-Neumark|Satz von Gelfand-Neumark-Segal]] jede C*-Algebra diese Form, ist also zu einer normabgeschlossenen selbstadjungierten Unteralgebra eines &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt; isomorph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplexwertigen, stetigen und [[Lokalkompakter Raum#Verschwinden im Unendlichen|im Unendlichen verschwindenden]] Funktionen auf einem lokalkompakten [[Hausdorffraum]] &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal X&amp;lt;/math&amp;gt; bilden bezüglich der [[Supremumsnorm]] und der [[Komplexe Konjugation|komplexen Konjugation]] als Involution eine kommutative C*-Algebra [[C0-Funktion|&amp;lt;math&amp;gt;\mathcal C_0(\mathcal X)&amp;lt;/math&amp;gt;]]. Der [[Satz von Gelfand-Neumark]] besagt, dass jede kommutative C*-Algebra zu einer solchen Algebra von Funktionen isomorph ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Eigenschaften von C*-Algebren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Homomorphismen zwischen C*-Algebren ===&lt;br /&gt;
Sind &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B&amp;lt;/math&amp;gt; C*-Algebren, dann heißt eine Abbildung &amp;lt;math&amp;gt;\varphi \colon \mathcal A \to \mathcal B&amp;lt;/math&amp;gt; *-[[Homomorphismus]], falls sie linear,&lt;br /&gt;
multiplikativ und mit der Involution verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder *-Homomorphismus &amp;lt;math&amp;gt;\varphi&amp;lt;/math&amp;gt; ist [[Kontraktion (Mathematik)|kontrahierend]], das heißt, es gilt &amp;lt;math&amp;gt;\left\|\varphi(a)\right\| \leq \left\|a\right\|&amp;lt;/math&amp;gt; für beliebiges &amp;lt;math&amp;gt;a \in \mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt;, und daher insbesondere [[Stetige Funktion|stetig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Injektivität|Injektive]] *-Homomorphismen &amp;lt;math&amp;gt;\varphi&amp;lt;/math&amp;gt; sind automatisch [[Isometrie|isometrisch]], das heißt, es gilt &amp;lt;math&amp;gt;\left\|\varphi(a)\right\| = \left\|a\right\|&amp;lt;/math&amp;gt; für beliebiges &amp;lt;math&amp;gt;a \in\mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Endlichdimensionale C*-Algebren ===&lt;br /&gt;
Die Algebren der komplexen &amp;lt;math&amp;gt;n \times n&amp;lt;/math&amp;gt;-Matrizen &amp;lt;math&amp;gt;M_n&amp;lt;/math&amp;gt;, die mit den linearen Operatoren auf &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb{C}^n&amp;lt;/math&amp;gt; identifiziert&lt;br /&gt;
werden können, bilden mit der [[Operatornorm]] eine C*-Algebra.&lt;br /&gt;
Man kann zeigen, dass jede endlichdimensionale C*-Algebra zu einer direkten Summe solcher Matrixalgebren isomorph ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konstruktion neuer C*-Algebren aus vorgegebenen ===&lt;br /&gt;
* [[Direkte Summe]]n, [[Direktes Produkt|direkte Produkte]], [[Induktiver Limes|induktive Limites]] von C*-Algebren sind mit einer geeigneten Normdefinition wieder C*-Algebren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt eine minimale und eine maximale Möglichkeit, [[Tensorprodukt]]e von C*-Algebren zu C*-Algebren zu vervollständigen, siehe „[[Räumliches Tensorprodukt]]“ und „[[Maximales Tensorprodukt]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Artikel über [[Duale C*-Algebra|duale C*-Algebren]] werden &amp;#039;&amp;#039;eingeschränkte Produkte&amp;#039;&amp;#039; definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein abgeschlossenes [[zweiseitiges Ideal]] ist automatisch bzgl. der Involution abgeschlossen und die Quotientenalgebra ist mit der [[Quotientennorm]] wieder eine C*-Algebra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus einem [[C*-dynamisches System|C*-dynamischen System]] &amp;lt;math&amp;gt;(\mathcal A,\mathcal G,\alpha)&amp;lt;/math&amp;gt; lassen sich weitere C*-Algebren konstruieren, das Kreuzprodukt &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal A\ltimes_\alpha \mathcal G&amp;lt;/math&amp;gt; und das reduzierte Kreuzprodukt &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal A\ltimes_{\alpha r} \mathcal G&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einselemente ===&lt;br /&gt;
C*-Algebren müssen kein [[Einselement]] haben. Man kann aber stets ein Einselement [[Adjunktion (Einselement)|adjungieren]] oder als Ersatz für ein fehlendes Einselement eine beschränkte [[Approximation der Eins]] verwenden, die es in jeder C*-Algebra gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hilbertraum-Darstellungen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hilbertraum-Darstellung}}&lt;br /&gt;
Ist &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal H&amp;lt;/math&amp;gt; ein Hilbertraum, so nennt man einen *-Homomorphismus &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal A\rightarrow \mathcal B(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt; eine Hilbertraum-Darstellung oder einfach Darstellung von &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt;. Die Theorie der Hilbertraum-Darstellungen ist ein wichtiges Instrument zur weitergehenden Untersuchung von C*-Algebren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele und Spezialfälle von C*-Algebren ==&lt;br /&gt;
* Die [[Kompakter Operator|kompakten Operatoren]] &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal K(\mathcal  H)&amp;lt;/math&amp;gt; auf einem Hilbertraum &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal H&amp;lt;/math&amp;gt; bilden eine C*-Unteralgebra von &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt;. &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal K(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt; ist ein [[Abgeschlossenheit (algebraische Struktur)|abgeschlossenes]] [[zweiseitiges Ideal]] in &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt;. Die Quotienten-Algebra &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B(\mathcal H)/\mathcal K(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt; heißt [[Calkin-Algebra]].&lt;br /&gt;
* [[Von-Neumann-Algebra|Von-Neumann-Algebren]] sind [[Starke Operatortopologie|stark abgeschlossene]] *-Unteralgebren von &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal B(\mathcal H)&amp;lt;/math&amp;gt;. Da die [[starke Operatortopologie]] [[Gröbere und feinere Topologien|gröber]] als die Normtopologie ist, sind die Von-Neumann-Algebren auch in der Normtopologie abgeschlossen und daher insbesondere C*-Algebren.&lt;br /&gt;
* [[Gruppen-C*-Algebra|Gruppen-C*-Algebren]] (= [[einhüllende C*-Algebra]] der [[Harmonische Analyse|Gruppenalgebra]] &amp;lt;math&amp;gt;L^1(G)&amp;lt;/math&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Duale C*-Algebra|Duale C*-Algebren]] (= C*-Algebren kompakter Operatoren)&lt;br /&gt;
* [[Liminale C*-Algebra|Liminale C*-Algebren]] (= CCR-Algebren)&lt;br /&gt;
* [[Postliminale C*-Algebra|Postliminale C*-Algebren]] (= GCR-Algebren oder Typ-I-C*-Algebren), zum Beispiel die [[Toeplitz-Algebra]]&lt;br /&gt;
* [[UHF-Algebra|UHF-Algebren]], zum Beispiel die [[CAR-Algebra]]&lt;br /&gt;
* [[AF-C*-Algebra|AF-C*-Algebren]],&lt;br /&gt;
* Bunce-Deddens-Algebren&lt;br /&gt;
* [[Nukleare C*-Algebra|Nukleare C*-Algebren]],&lt;br /&gt;
* [[Irrationale Rotationsalgebra]],&lt;br /&gt;
* [[Cuntz-Algebra]],&lt;br /&gt;
* Cuntz-Krieger-Algebra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Eine B*-Algebra ist nach [[Israel Moissejewitsch Gelfand|Gelfand]] und [[Mark Neumark|Neumark]] (1943) eine involutive Banachalgebra &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt; (mit Einselement 1) mit den zwei Eigenschaften&lt;br /&gt;
# &amp;lt;math&amp;gt;\left\|a^*a\right\|=\left\|a\right\|^2&amp;lt;/math&amp;gt; für alle &amp;lt;math&amp;gt;a \in \mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
# &amp;lt;math&amp;gt;1+a^*a&amp;lt;/math&amp;gt; ist für jedes &amp;lt;math&amp;gt;a \in \mathcal A&amp;lt;/math&amp;gt; invertierbar.&lt;br /&gt;
Eine C*-Algebra wurde als eine normabgeschlossene und bezüglich der Involution abgeschlossene Unteralgebra der Algebra der Operatoren auf einem Hilbertraum definiert. Gelfand und Neumark konnten dann zeigen, dass jede B*-Algebra eine C*-Algebra ist. Die bereits von ihnen vermutete Redundanz der zweiten Bedingung konnte erst in den 1950er Jahren von [[Masanori Fukamiya|M. Fukamiya]] und [[Irving Kaplansky|I. Kaplansky]] gezeigt werden.&lt;br /&gt;
Der Begriff B*-Algebra als eine abstrakt definierte (d.&amp;amp;nbsp;h. nicht auf einem Hilbertraum dargestellte) Algebra ist durch den [[Satz von Gelfand-Neumark]] entbehrlich geworden, weshalb man den Begriff B*-Algebra nur noch in älterer Literatur finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name C*-Algebra wurde durch die Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Irreducible representations of operator algebras&amp;#039;&amp;#039; (1947) des Mathematikers [[Irving Segal]] geprägt. Möglicherweise deutet das C in C*-Algebra darauf hin, dass C*-Algebren ein nichtkommutatives Analogon des Raums der stetigen Funktionen &amp;lt;math&amp;gt;C(T)&amp;lt;/math&amp;gt; sind, und das Zeichen * betont die Bedeutung der Involution.&amp;lt;ref&amp;gt;Gert K. Pedersen: &amp;#039;&amp;#039;C*-Algebras and Their Automorphism Groups&amp;#039;&amp;#039;, Academic Press Inc. (1979), ISBN 0-12-549450-5, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die C*-Bedingung &amp;lt;math&amp;gt;\left\|a^*a\right\|=\left\|a\right\|^2&amp;lt;/math&amp;gt; für alle &amp;lt;math&amp;gt;a \in A&amp;lt;/math&amp;gt; konnte in den 1960er Jahren weiter zu &amp;lt;math&amp;gt;\left\|a^*a\right\|=\left\|a^*\right\|\cdot\left\|a\right\|&amp;lt;/math&amp;gt; für alle &amp;lt;math&amp;gt;a \in A&amp;lt;/math&amp;gt; abgeschwächt werden, was sich aus dem [[Satz von Vidav-Palmer]], der seinerseits die C*-Algebren unter allen Banachalgebren charakterisiert, herleiten lässt. Diese Abschwächung der C*-Bedingung spielt in der Theorie der C*-Algebren allerdings keine besondere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verallgemeinerungen ==&lt;br /&gt;
In der [[Mathematische Physik|Mathematischen Physik]] verallgemeinert man den Begriff zum Zwecke der Behandlung allgemeiner physikalischer Observablen in der [[Quantenfeldtheorie]], indem man nicht Hilbert- oder Banachräume, sondern allgemeinere [[Temperierte Distribution#Gelfandsches Raumtripel|Gelfandsche Raumtripel]] voraussetzt, also auch [[Distribution (Mathematik)|distributionswertige]] Funktionale u.&amp;amp;nbsp;dgl. zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erweiterung (C*-Algebra)]]&lt;br /&gt;
* [[KK-Theorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[William Arveson|W. Arveson]]: &amp;#039;&amp;#039;Invitation to C*-algebras&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 0-387-90176-0&lt;br /&gt;
* [[Jacques Dixmier|J. Dixmier]]: &amp;#039;&amp;#039;Les C*-algèbres et leurs représentations&amp;#039;&amp;#039;, Gauthier-Villars, 1969&lt;br /&gt;
* [[Richard Kadison|R.V. Kadison]], [[John Ringrose|J. R. Ringrose]]: &amp;#039;&amp;#039;Fundamentals of the Theory of Operator Algebras&amp;#039;&amp;#039;, 1983, ISBN 0-12-393301-3&lt;br /&gt;
* Gert K. Pedersen: &amp;#039;&amp;#039;C*-Algebras and Their Automorphism Groups&amp;#039;&amp;#039;, Academic Press Inc. (1979), ISBN 0-12-549450-5&lt;br /&gt;
* M. Takesaki: &amp;#039;&amp;#039;Theory of Operator Algebras I&amp;#039;&amp;#039; (Springer 1979, 2002)&lt;br /&gt;
* I. Khavkine and V. Moretti: &amp;#039;&amp;#039;Algebraic QFT in Curved Spacetime and quasifree Hadamard states: an introduction&amp;#039;&amp;#039;, Univ. Trient, 2015, {{arXiv|1412.5945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:C-Algebra}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionalanalysis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Algebra (Struktur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21422-47</name></author>
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