<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bycze%C5%84</id>
	<title>Byczeń - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bycze%C5%84"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bycze%C5%84&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T23:24:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bycze%C5%84&amp;diff=560240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: nochmals nachgearb. d&amp;d</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bycze%C5%84&amp;diff=560240&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-11T19:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nochmals nachgearb. d&amp;amp;d&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Byczeń&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Ząbkowice Śląskie&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Kamieniec Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Kamieniec Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 31&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 19&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 54&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 18&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 510&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 237&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 57-230&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DZA&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Byczeń Pfarrkirche.JPG|mini|St.-Martin-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Pfarrkirche Byczen.jpg|mini|Innenansicht der St.-Martin-Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Byczeń&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Baitzen&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Kamieniec Ząbkowicki|Stadt- und Landgemeinde Kamieniec Ząbkowicki]] im [[Powiat Ząbkowicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Byczeń liegt drei Kilometer östlich von Kamieniec Ząbkowicki am Nordufer der [[Glatzer Neiße]], die im [[Glatzer Schneegebirge]] entspringt und häufig Hochwasser führt.  Bei großen Überschwemmungen – wie in den Jahren 1341, 1364, 1598, 1783, 1804, 1829 und 1938 – erlitt der teilweise hoch gelegene Ort meist weniger Schaden als die tiefer gelegenen landwirtschaftlichen Nutzflächen, die durch Kiesanschwemmung immer wieder unbrauchbar wurden. Durch Byczeń verläuft die [[Droga wojewódzka 382|Woiwodschaftsstraße 382]], die von [[Ząbkowice Śląskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Frankenstein&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Paczków]] (&amp;#039;&amp;#039;Patschkau&amp;#039;&amp;#039;) verläuft. Nachbarorte sind Goleniów (&amp;#039;&amp;#039;Gallenau&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Starczów]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Altmannsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Doboszowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Hertwigswalde&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, Błotnica (&amp;#039;&amp;#039;Plottnitz&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Topola (Kamieniec Ząbkowicki)|Topola]] (Reichenau) und Sławęcin (&amp;#039;&amp;#039;Schlottendorf&amp;#039;&amp;#039;) im Süden und Śrem (&amp;#039;&amp;#039;Schrom&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten. Westlich liegt der Kamenzer Schlossberg (&amp;#039;&amp;#039;Góra Zamkowa&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Baitzen lässt sich seit der Zeit der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Besiedlung]] [[Schlesien]]s im 13. Jahrhundert nachvollziehen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Bycen“ im Jahre 1283. Es gehörte damals dem Moyko (Moycho) von Baizen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 438.&amp;lt;/ref&amp;gt;  und gelangte später an das [[Kloster Kamenz|Zisterzienserkloster Kamenz]]. Zunächst gehörte es zum [[Herzogtum Schweidnitz]] und nach dessen Teilung 1321 zum neu begründeten [[Herzogtum Münsterberg]]. Dessen Herzog [[Bolko II. (Münsterberg)|Bolko II.]] übertrug erst 1336 sein Gebiet als ein Lehen an die [[Krone Böhmen]], die ab 1526 die [[Habsburger]] innehatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Baitzen wie fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Nach der Aufhebung des Klosters Kamenz durch die [[Säkularisation]] 1810 gehörte es ab 1816 zum [[Landkreis Münsterberg]], der 1932 mit dem Landkreis Frankenstein zum neuen [[Landkreis Frankenstein (Schlesien)|Kreis Frankenstein in Schlesien]] zusammengeschlossen wurde. Ab 1874 gehörte Baitzen zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Alt Altmannsdorf&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/frankstn/altaltma.htm Amtsbezirk Alt Altmannsdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Handwerk und Kleingewerbe war auch die Landwirtschaft von wirtschaftlicher Bedeutung, die keine großen Erträge erwirtschaften konnte, da die Böden durch die häufigen Überflutungen der Glatzer Neisse zum Teil stark verkiest waren. Seine Blütezeit erlebte Baitzen im 19. Jahrhundert durch den Bau des [[Schloss Kamenz|Kamenzer Schlosses]] sowie den Bau der Eisenbahnstrecken Münsterberg–[[Bardo Śląskie|Wartha]] (1873 eröffnet) und Frankenstein–Patschkau (1874 eröffnet), durch die das nahe gelegene Kamenz zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt wurde. 1938 erhielt Baitzen Anschluss an der [[Reichensteiner Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einmarsch [[Rote Armee|sowjetischer Truppen]] am 8. Mai 1945 markierte für den Ort das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Als dessen Folge fiel Baitzen, das nun in &amp;#039;&amp;#039;Byczeń&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde, wie der größte Teil Schlesiens an Polen. Im Herbst 1945 traf auf dem Bahnhof Kamenz der erste Transport von polnischen Bauern ein, die aus dem von der [[Sowjetunion|UdSSR]] annektierten [[Galizien|Ostgalizien]] nach Niederschlesien zwangsumgesiedelt werden sollten. Die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung der deutschen Einwohner]] begann am 11. April 1946 und war im August weitgehend abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 bis 1998 gehörte Byczeń zur Woiwodschaft Wałbrzych (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;). Obwohl nach 1945 die Kiesgewinnung als weiterer Wirtschaftszweig hinzukam, ist der Wohlstand der Region gering geblieben und die Produktivität noch weiter zurückgegangen. Ein besonderes Problem bildet, wie in vielen Teilen Polens, die [[Landflucht]] der jungen Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 waren 98,8 % der Einwohner von Baitzen römisch-katholisch. Die wenigen ortsansässigen [[Protestantismus|Protestanten]] besuchten eine Kirche in Kamenz. Bis 2004 gehörte Baitzen zum [[Erzbistum Breslau|Bistum Breslau]] und seither zum neu gegründeten [[Bistum Świdnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Schweidnitz&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.diecezja.swidnica.pl/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=47&amp;amp;Itemid=63 |wayback=20120505004200 |text=diecezja.swidnica |archiv-bot=2019-04-21 10:45:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die [[Parochie]] Baitzen aufgelöst und nach St. Bartholomäus in [[Topola (Kamieniec Ząbkowicki)|Topola]] (&amp;#039;&amp;#039;Reichenau&amp;#039;&amp;#039;) eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den katholischen [[Kirchenbuch|Kirchenbüchern]] sind erhalten: Taufmatrikel (1876–1946), Traumatrikel (1913–1947) sowie die Sterbematrikel (1890–1946). Die älteren Kirchenbücher gelten seit einem Brand in der Kirche von Topola, wohin sie ausgelagert wurden, als vernichtet bzw. verschollen. Die erhaltenen Bücher befinden sich seit 1999 im [[Erzdiözesanarchiv und -museum in Breslau|Erzdiözesan-Archiv]] in [[Breslau]]. Der [[Martin-Opitz-Bibliothek]] in [[Herne]] liegt ein [[Scan]] Kirchenbucheinträge vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Byczeń Pfarrhaus.JPG|mini|Ehemaliges Pfarrhaus (rechts)]]&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche St. Martin wurde 1771–1774 während der Amtszeit des Kamenzer Abtes Amandus Neumann durch den Reichenauer Baumeister Josef Kauffmann im Stil des Spätbarock errichtet. Die [[Fresko|Fresken]] mit Szenen aus dem [[Neues Testament|Neuen Testament]] stammen vom [[Nysa|Neisser]] Maler Joseph Höcker und Johann Nepomuk Kümpfle. Den Hochaltar, die Seitenaltäre und die Kanzel schuf 1776 der Baitzener Bildhauer Josef Jung.&lt;br /&gt;
* Das zweigeschossige Pfarrhaus mit [[Schweifgiebel]] wurde während der Amtszeit des Abtes Gerhard Woywoda 1728–1730 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Görlich]] (1801–1881), deutscher katholischer Geistlicher, Pädagoge, Chronist und Biograph&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim Koppitz]] (1924–2015), deutscher Buchhistoriker und Buchwissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Hirschberg: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten. Baitzen bei Kamenz/Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, ohne Ortsangabe, 1997&lt;br /&gt;
* Erhard Welzel, Kurt Gottschalk (Zusammenstellung): &amp;#039;&amp;#039;Baitzen – Kreis Frankenstein – Schlesien. Chronik unseres Heimatdorfes.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag 1984 ([http://baitzen.weebly.com Online-Ausgabe des Buches]; im Anhang ein Scan der erhaltenen Kirchenbücher)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen: Schlesien&amp;#039;&amp;#039; S. 195. Deutscher Kunstverlag München, Berlin 2005. ISBN 3-422-03109-X, S. 195&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Byczeń}}&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/506889,Byczen.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Byczen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kamieniec Ząbkowicki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1283]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
	</entry>
</feed>