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	<title>BwConsulting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:21:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=BwConsulting&amp;diff=460708&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16397-12: /* Ziele bei der Unternehmensgründung */</title>
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		<updated>2026-03-15T11:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ziele bei der Unternehmensgründung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = BwConsulting GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Bwcon logo(1).svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 22. August 2000; Neufimierung Januar 2017&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Köln]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführung]]: Michael Rogasch, Sandra Bußmann&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 205 (Jahresdurchschnitt 2020)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresabschluss 2020&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bundesanzeiger.de], darin: &amp;#039;&amp;#039;BwConsulting GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 22,3 Mio. [[Euro|EUR]] (2020)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresabschluss 2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Inhouse Consulting|Hausinterne Beratung]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.bwconsulting.de/ www.bwconsulting.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BwConsulting GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Inhouse Consulting|Inhouse-Beratungsunternehmen]] im Geschäftsbereich des deutschen [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesministeriums der Verteidigung]]. Als Beteiligungsgesellschaft des Bundes ist sie Teil des Verteidigungsressorts, alleiniger Gesellschafter ist der Bund, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung. Die BwConsulting berät in Projekten, die vom Lenkungsausschuss des Verteidigungsministeriums priorisiert wurden, mit methodischen und fachlichen Kenntnissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jahresabschluss 2020 im [[Bundesanzeiger]] - ein permanenter Link ist nicht möglich, auf der Startseite des Bundesanzeigers nach BwConsulting suchen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/start;wwwsid=EDA529FF5C24DD4EBF2FFA402A1FB14B.web07-pub?0 |titel=Startseite – Bundesanzeiger |abruf=2020-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BwConsulting GmbH wurde am 11. Januar 2017 aus der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbh (g. e. b. b.) neufirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Beteiligungsbericht des Bundes 2018, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesministerium der Finanzen |url=https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2019-05-23-beteiligungsbericht-des-bundes-2018.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 |titel=Beteiligungsbericht des Bundes 2018 |hrsg=Bundesministerium der Finanzen |abruf=2020-08-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200920145602/https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2019-05-23-beteiligungsbericht-des-bundes-2018.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 |archiv-datum=2020-09-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-06-20 12:38:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Beratungsfelder ==&lt;br /&gt;
Aufgabe der BwConsulting ist die Beratung von Projekten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung, die vom Lenkungsausschuss des Ministeriums priorisiert wurden. Das Unternehmen erbringt methodische Beratungsleistungen in den drei Feldern Strategie &amp;amp; Steuerung, Prozesse &amp;amp; Organisation und Projektmanagementberatung. In die Beratungsarbeit auf diesen drei Feldern werden auch fachliche Kenntnisse aus relevanten Branchen integriert, beispielsweise IT-, Personal- oder Supply Chain Management.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Zeitschrift &amp;quot;Bundeswehrverwaltung&amp;quot;, Verlag Wolters Kluwer, Heft Juni 2017, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VBB-Magazin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VBB-Magazin |url=https://www.vbb.dbb.de/fileadmin/user_upload/www_vbb-bund_de/pdf/vbb_magazin/2017/vbb_magazin_17_03.pdf |titel=Inhouse-Consulting: Mehrwert für die Projekte der Bundeswehr |hrsg=Bundesgeschäftsstelle des VBB |datum=2017-03 |abruf=2020-08-20 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fokus des Beratungsfelds Strategie &amp;amp; Steuerung stehen die Strukturierung von Planungsprozessen, Fragen im Kontext von Governance und Digitalisierung oder die Entwicklung von Zielsystemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beratungsfeld Prozesse &amp;amp; Organisation findet Beratung zu den Themen Prozessmanagement, Kooperationsmanagement, Reorganisation sowie Organisationsentwicklung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte des Beratungsfelds Projektmanagementberatung bilden wechselnde Rüstungsprojekte im [[Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;VBB-Magazin&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Zeitschrift &amp;quot;Bundeswehrverwaltung&amp;quot;, Verlag Wolters Kluwer, Heft Juni 2017, S. 122&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der damaligen g.e.b.b. ==&lt;br /&gt;
Ziel der g.e.b.b. war es, die Bundeswehr von Aufgaben, die nicht militärische Kernaufgaben sind, zu entlasten und Impulse für Modernisierungs- und Einsparbemühungen in der Bundeswehr zu geben. Dabei war die g.e.b.b. als [[Denkfabrik]] aktiv und sollte als sogenannter „Motor der Modernisierung“ wirken. Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Verteidigung sollte sie Modelle für wirtschaftliche Lösungen für die Service-Bereiche erarbeiten und Unterstützung bei der Umsetzung leisten. Die dabei erarbeiteten Lösungsoptionen reichten generell von Empfehlungen zur Optimierung innerhalb der Streitkräfte über [[Public Private Partnership|öffentlich-private Partnerschaften]] (ÖPP) bis hin zur Vollprivatisierung. Zu den Servicebereichen, die nicht-militärische Aufgaben enthalten, gehören z. B. das Fuhrparkmanagement, das Bekleidungswesen und der Verpflegungsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele bei der Unternehmensgründung ==&lt;br /&gt;
Im Rahmenvertrag zwischen dem [[Bundesministerium der Verteidigung]] (BMVg) und der [[Wirtschaft]], „Innovation, Investition und Wirtschaftlichkeit in der Bundeswehr“ vom 15. Dezember 1999, wurde die Gründung einer [[Agentur]] beschlossen. Ihre Aufgabe sollte gemäß diesem Vertrag darin bestehen, gesellschaftsrechtliche Lösungen für Servicefunktionen der [[Bundeswehr]] unter Beteiligung der Wirtschaft zu initiieren und umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Grundidee ist unter dem damaligen Verteidigungsminister [[Rudolf Scharping]] entwickelt worden. Mit der Geschäftsführung wurde die ehemalige Finanzministerin [[Annette Fugmann-Heesing]] betraut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;Wochenzeitschrift [[Der Spiegel]]: [https://web.archive.org/web/20250325111144/https://www.spiegel.de/politik/deutschland/berliner-finanzsenator-gesucht-der-sinkende-stern-der-annette-fugmann-heesing-a-139332.html Der sinkende Stern der Annette Fugmann-Heesing], als Memento gespeichert&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Privatisierung wurde das Ziel verfolgt, eine Einsparung von einer Milliarde DM im ersten Jahr des Bestehens der g.e.b.b. zu erreichen. Zu den Aufgaben sollten das Immobilienmanagement, der Fuhrpark und die Beschaffung zählen, Aufgaben die zu jener Zeit von der [[Territoriale Wehrverwaltung]] wahrgenommen wurden. Die Planung für das Projekt lieferte die [[Roland Berger Strategy Consultants|Unternehmensberatung Roland Berger]]. Später sollte sie 14 Geschäftsfelder, darunter auch Dienstreisen und Krankenhäuser, besitzen mit einem Einsparpotential von 1,9 Milliarden Euro jährlich. Ursprünglich war ein Börsengang der g.e.b.b. als Holdinggesellschaft der privatisieren Servicebereiche geplant. Diese Ideen passten in die Zeit der großen [[Privatisierung#Bundesebene|Privatisierungen]] wie zum Beispiel die [[Deutsche Bundespost]].&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsblatt: [https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruestungsflops-der-bundeswehr-gesellschaft-fuer-entwicklung-beschaffung-und-betrieb-gebb/8232292-5.html Rüstungsflops der Bundeswehr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 wurde nach Plänen der g.e.b.b. die [[BwFuhrparkService]] GmbH (BwFPS) gegründet, dieser verwaltet den gesamten zivilen und militärischen [[Fuhrpark]] für die Bundeswehr. Die Anteile des Bundes werden zu 24,9 % mittelbar über die Deutsche Bahn und zu 75,1 % direkt von der Bundesrepublik Deutschland gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmvg.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/!ut/p/c4/bY5LD4JADIT_0S4ciI-bBEz06EXhQgrUpXEfpFvx4o93MfFmm0wm-TqZ6lan9bCQAaHgweqbbgba9y_Vu8WoSMOEPCFJnIMloYcCb7APgooRRuTuz0nROUoOkCkm2E3gR_v0Jt7RpogKbMBT_Fbq6_rCiGoIHmVVQS-U1DBIYDUHFruSJ3MiikbdZHlVZnn2m_y9q9v6fCw22-pUXvTs3OEDkHNNBg!!/ | wayback=20160116152409 |text=Outsourcing und Privatisierung in der Bundeswehr }}, auf bmvg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 2002 wurde auf Empfehlung der g.e.b.b. die [[LH Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft]] mbH (LHBw) gegründet, an der der Bund mit einer Minderheitsbeteiligung von 25,1 % beteiligt ist. Die private LH Bekleidungsgesellschaft mbH (LHB) hält die restlichen Anteile. Die Gesellschaft betreibt die Bekleidungswirtschaft der Bundeswehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmvg.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das an mehreren Bundeswehrstandorten in Bayern betriebene Pilotprojekt zum kostengünstigeren Betrieb von [[Truppenküche]]n wurde im Jahr 2007 einseitig vom zivilen Vertragspartner, der [[Dussmann Group|Dussmann-Gruppe]], gekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen bemühte sich weiterhin um die Erschließung zusätzlicher Einnahmequellen für die Bundeswehr, wie sie sich z.&amp;amp;nbsp;B. aus der Vermietung von Masten in [[Kaserne]]n an [[Mobilfunk]]unternehmen oder auch aus der Verpachtung von Parzellen auf Übungsplätzen an [[Windkraftanlage]]nbetreiber ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunächst für das Ministerium wahrgenommene Holdingfunktion bestand seit 2006 nicht mehr. Das Ministerium verwaltet die Gesellschaftsanteile der anderen Beteiligungsgesellschaften (Eigentümer ist die Bundesrepublik Deutschland) über die im Jahr 2006 im Ministerium neu geschaffene Abteilung Modernisierung mittlerweile wieder vollständig selbst. Damit ist man von den Zielen bei der Unternehmensgründung abgerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Juni 2008 ist die Gesellschaft nicht mehr für die Entwicklung und Vermarktung von Liegenschaften im Geschäftsbereich des Ministeriums verantwortlich. Diese Aufgabe ist auf die [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]] (BImA) übergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensbereiche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Immobilien ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundeswehr]] ist Deutschlands größter Immobiliennutzer, jährlich kostet dieser Aufgabenbereich das Verteidigungsministerium 5 Mrd. Euro. Eigentümer der Immobilien ist die [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]], deswegen ist jedes Jahr eine Miete von 2 Mrd. Euro fällig. Bei einem so großen Budget ist es notwendig und sinnvoll, wenn mit modernen betriebswirtschaftlichen Konzepten gearbeitet wird. Die g.e.b.b. unterstützte die Wehrverwaltung mit Erarbeitung von Beschaffungsvarianten (Verpflegung, Inneneinrichtung), der optimale Liegenschaftsbetrieb im Inland sowie im Einsatz, die Einführung und Entwürfen für (Teil-)Privatisierungen von Dienstleistungen im Gebäudebereich. Neben der kaufmännischen Beratung fand auch eine technische Beratung statt: Optimale Sanierung von Gebäuden mit Hilfe von [[Energieeffizienz]]modellen, Ausbau [[erneuerbare Energie]]n, [[Abfallwirtschaft]] und die technische Ausstattung für Überwachungs- und [[Gebäudesicherheit|Sicherheitstechnik]] von Kasernen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gebb.de/de/projekte/immobilien.html |wayback=20130602083106 |text=Immobilien }}, auf gebb.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Logistik ===&lt;br /&gt;
In der Materiallogistik wurde die Truppe beraten, um Know-how aus dem Logistikmanagement für die logistischen Prozesse der Bundeswehr zu nutzen. Ziel war es, dass die Bundeswehr befähigt wird, Prozess- und Organisationsanalysen eigenständig durchzuführen. Das „Zentrales Bundeseigenes Lager (ZEBEL)“ ist ein von den privatwirtschaftlichen Unternehmen [[ESG (Unternehmen)|ESG]] geführtes Zentrallager für alle Ersatzteile alle Landfahrzeuge des [[Heer (Bundeswehr)|deutschen Heeres]] ([[Liste von Kettenfahrzeugen der Bundeswehr|Kettenfahrzeuge]], [[Liste von Radfahrzeugen der Bundeswehr|Radfahrzeuge]]) bevorratet. Dieses und ähnliche Konzepte für andere Teilstreitkräfte wurden von der g.e.b.b. konzipiert. Gemeinsam mit der [[Universität der Bundeswehr München]] wurde eine Transferstelle &amp;#039;&amp;#039;Defence Supply Chain Management&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, die in München beheimatet ist. Ziel ist es, Erkenntnisse der Wissenschaft für die Bundeswehr in praxistaugliche Anwendungen umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160304194831/http://www.unibw.de/defence-scm Webseite der Transferstelle Defence Supply Chain Management]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Logistikbereich war die [[Flottenmanagement|Fuhrparkverwaltung]] zugeordnet, die operativ von der [[BwFuhrparkService]] GmbH (BwFPS) durchgeführt wird. Die Bekleidungswirtschaft gehörte auch diesen Bereich, das Unternehmen [[LH Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft]] mbH ist verantwortlich. In Zukunft sollte zu der Bekleidungswirtschaft auch die persönliche [[ABC-Schutz|ABC Schutzausrichtung]] gehören. Bei der Beschaffung sollte mehr auf Lösungen zurückgegriffen werden, die bereits auf dem Markt erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Waffensystem [[Airbus A400M]] wurde ein Plan entwickelt, was die [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] in Zukunft eigenverantwortlich in Stand setzt und was an die Industrie ausgelagert werden kann, ohne dass die militärische Einsatzfähigkeit leidet. Für alle Landfahrzeuge des Heeres gab es ein noch umfangreicheres Programm mit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Instandhaltungsmodell 2013+&amp;#039;&amp;#039;, dass prüfte, wie man Beschaffung, Lagerwirtschaft und Instandsetzung effizient und gleichzeitig einsatzkonform modernisieren kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gebb.de/de/projekte/logistik.html |wayback=20140103020329 |text=Logistik }}, auf gebb.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsmanagement ===&lt;br /&gt;
Das [[Controlling]] sollte weiter ausgebaut werden. Dafür wurde ein auf die Anforderungen des Verteidigungsministeriums gerichtetes Zielsystem entwickelt, indem alle Prozesse wiedergegeben wurden. Im Zuge der [[Neuausrichtung der Bundeswehr]] wurden auch alle Prozesse neu dargestellt. Da es immer wieder zu Verspätungen und Verteuerungen bei Rüstungsprojekten kam, wurde 2010 eine Abteilung für Rüstungscontrolling geschaffen, das die bekannten Probleme angehen sollte. 2012 kam eine weitere Abteilung für das Informationsmanagement hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2015 &amp;lt;!-- 2016 immer noch nicht lt. http://www.iud.bundeswehr.de/portal/a/iudbw/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9zNIUIJlflJ6Yl1kMltVLSoQIZufnFlSV5OoXZDsqAgBfJQDw/--&amp;gt; sollte das Kompetenzzentrum Travel Management Bundeswehr(KompZ TM Bw)&amp;lt;!-- im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr --&amp;gt; alle [[Travel-Management|Dienstreisen]] organisatorisch begleiten. Diese neue Einrichtung sollte sich von ihrem Vorgänger dadurch abheben, dass sie eine &amp;#039;&amp;#039;privatwirtschaftlich geprägte Dienstleistungsorganisation mit ausgeprägtem Servicecharakter&amp;#039;&amp;#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung der Organisation der Bundeswehr wurde die zivile [[Informationstechnik|IT]] der Bundeswehr seit 2006 unter dem Namen [[Herkules (IT-Projekt)|HERKULES]] modernisiert. Die g.e.b.b. begleitete die Modernisierung bis zum planmäßigen Auslaufen des Projektes 2016. Zurzeit wird über ein Nachfolgeunternehmen beraten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gebb.de/de/projekte/Organisations-Management.html |wayback=20140103020314 |text=Organisationsmanagement }}, auf gebb.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personal ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen beriet die Bundeswehr bei der Nachwuchsgewinnung. Man verbesserte die Qualität der (zivilen) Ausbildung der Bundeswehr, um neuen Nachwuchs zu gewinnen und im aktiven Dienst davon zu profitieren. Dies sollte durch einen Transfer von Wissen und Methoden aus der Privatwirtschaft möglich werden. Man prüfte bei verschiedenen hochspezialisierten Ausbildungen (Flugsicherung, „Überleben auf See“) die Auslagerung in die Privatwirtschaft oder zu verbündeten Streitkräften, da die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung und der aufgrund der Verringerung des Personalumfangs nunmehr geringere Teilnehmerumfang von Seiten der Bundeswehr eine wirtschaftliche und moderne Ausbildung in Frage stellte. Um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, stand zudem der Ausbau der Kinderbetreuung von Soldaten im Vordergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gebb.de/de/projekte/Personal.html |wayback=20140102144917 |text=Personal }}, auf gebb.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Privatisierungserlöse konnten im ersten Jahr nicht erreicht werden und wurden auch in den Folgejahren nicht erreicht. Im Zusammenhang mit den Kosten, die durch die Errichtung des Unternehmens entstanden, kam es zu harscher Kritik seitens der damaligen Opposition. Das Unternehmen benötigte knapp zwei Jahre, bis die Einspareffekte die Kosten überstiegen. Fortan konnte der positive Saldo stets verbessert werden. Im Jahr 2003 standen den 89 Millionen Euro Privatisierungskosten schon etwa 403 Millionen Euro an Aufwandssenkungen gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Politik wurde darum gerungen, wie sich die Bemessungsgrundlagen für Aufwandssenkungen herleiten lassen. Hier traf die [[Kameralistik]] der staatlichen Verwaltung auf die [[Doppik]] der Privatwirtschaft. Die hiermit einhergehenden Verständnisprobleme wollte die g.e.b.b. als Vermittler zwischen der Wirtschaft und der Bundeswehr lösen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstand eine Konkurrenzsituation zwischen den bundeswehreigenen Service-Bereichen und privaten Anbietern, insbesondere für die [[Territoriale Wehrverwaltung]]. Vor der Gründung der g.e.b.b. besaß die Bundeswehr bei vielen Leistungen ein Monopol. Die Territoriale Wehrverwaltung reagierte auf die Konkurrenzsituation mit sogenannten „eigenoptimierten Betriebsmodellen“, um sich damit dem drohenden [[Outsourcing]] entgegenzustellen. Der Pilotbetrieb von Truppenküchen, in dem die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu externen Anbietern nachgewiesen werden sollte, war hierfür ein Beispiel. Der Testlauf der Truppenküchen durch einen privaten Betreiber wurde von diesem abgebrochen, da die Gesamtumstände nicht mit einer privaten Kantine zu vergleichen gewesen seien und damit ein nicht vorhersehbares Risiko bei der Planung gegeben war. Als Beispiel wurde der simple Fakt angegeben, dass es Soldaten erlaubt gewesen sei, vom Frühstück und Abendessen noch Verpflegung mitzunehmen, dies war nicht bekannt und konnte nicht eingeplant werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den von Privatisierungsüberlegungen betroffenen Bereichen der Wehrverwaltung gab es regelmäßig auch Verunsicherung und Zukunftsängste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korruptionsvorwürfe ==&lt;br /&gt;
Die Antikorruptions-Abteilung „Ermittlung Sondersachen“ des Bundesministeriums der Verteidigung ermittelte im Mai 2012 wegen des Verdachts der [[Korruption]] gegen die g.e.b.b.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politikexpress.de/lvz-sonderermittlungseinheit-geht-im-verteidigungsministerium-dem-verdacht-der-teuren-freundschafts-vertragspolitik-nach-634093.html/ LVZ: Sonderermittlungseinheit geht im Verteidigungsministerium dem Verdacht der teuren Freundschafts-Vertragspolitik nach] ([[Leipziger Volkszeitung]]), auf politikexpress.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorwurf lautete, dass überteuerte Beratungsverträge mit der Geschäftsführung nahestehenden Personen abgeschlossen wurden. In der Kritik stand auch die Personalpolitik des Unternehmens: Ehemalige Mitarbeiter von privaten [[Unternehmensberater|Beratungsgesellschaften]] waren zur g.e.b.b. gewechselt und hatten dort in ihrer neuen Funktion Aufträge an ihre alten Unternehmen vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Leipziger Volkszeitung vom 9. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ermittlungen gegen drei Spitzenvertreter der g.e.b.b. wurden diese im April 2013 freigestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeipzigerVZ_20130426&amp;quot;&amp;gt;Leipziger Volkszeitung vom 26. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige verteidigungspolitische Sprecher der [[SPD]], [[Rainer Arnold (Politiker)|Rainer Arnold]], verlangte die Abwicklung der g.e.b.b.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeipzigerVZ_20130426&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste privatrechtlicher Unternehmen mit Bundesbeteiligung in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bwconsulting.de/ BwConsulting GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BwConsulting}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstleistungsunternehmen (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärdienstleister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bundesministerium der Verteidigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2000]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-16397-12</name></author>
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