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	<title>Buxheimer Orgelbuch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:32:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Diopuld: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-08-25T21:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Buxheimer Orgelbuch (f°169r).jpg|mini|rechts|200px|Buxheimer Orgelbuch, Cim. 352b, folio 169 recto.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buxheimer Orgelbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein um 1460/1470 entstandener [[Codex]] mit 256 Originalkompositionen und Bearbeitungen für [[Tasteninstrument]]e für die [[Kloster Buxheim|Reichskartause Buxheim]] im heutigen [[Landkreis Unterallgäu]]. Dessen Stücke sind mehrheitlich anonym, einige stammen aber auch von bedeutenden Komponisten der Zeit (z.&amp;amp;nbsp;B. [[John Dunstable]], [[Guillaume Du Fay]], [[Gilles Binchois]], [[Walter Frye]], [[Conrad Paumann]], Baumgartner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau des Buches ==&lt;br /&gt;
Neben Bearbeitungen von weltlichen [[Chanson]]s, Tanzsätzen und Liedern enthält es etwa fünfzig Stücke geistlich-liturgischen Charakters und etwa dreißig Präludien, bei denen rhapsodisch-figurative und rein akkordische Teile abwechseln. Die Stücke sind teils zwei- und dreistimmig, aber auch Vierstimmigkeit ist anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschung ist sich noch uneins über Herkunft und Entstehung des Buxheimer Orgelbuchs, das keine Gebrauchsspuren aufweist und daher wohl als eine Abschrift zu Lehr- oder Repräsentationszwecken angesehen werden kann. Vermutlich stammt es von einem Schreiber aus dem süddeutschen Raum und gelangte über [[Nürnberg]], [[München]] und [[Basel]] im [[16. Jahrhundert]] in den Besitz der [[Kloster Buxheim|Reichskartause Buxheim]] bei [[Memmingen]]. Von dieser wurde es 1883 zur Auktion angeboten und befindet sich seitdem im Besitz der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in München. In der Literatur findet sich häufig eine Zuschreibung zu dem Kreis um [[Conrad Paumann]]. Dies würde bedeuten, dass die Handschrift aus München stammt, da Paumann von 1450 bis zu seinem Tod 1473 als baierischer Hoforganist in München wirkte. Von Paumann stammt das Orgellehrwerk [[Fundamentum Organisandi]], das im Buxheimer Orgelbuch sowie im [[Lochamer-Liederbuch]] vollständig enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabulaturschrift des Buxheimer Orgelbuchs besteht aus einem Siebenliniensystem und Buchstaben, der sogenannten „älteren“ deutschen Orgeltabulatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buxheimer Orgelbuch. Beschreibung und Abdruck von Tonsätzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatshefte für Musik-Geschichte, veröffentlicht als Beilage zum 19. und 20. Jg. 1887/1888 ([http://archive.org/stream/MonatshefteMusikGeschichte_20/Monatshefte_fr_Musik_Geschichte#page/n453/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buxheimer Orgelbuch&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Bertha Antonia Wallner, Bärenreiter, Kassel 1958–59, 3 vol. (1-105, 106-230, 231-256 und &amp;#039;&amp;#039;Fundamentum organisandi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buxheimer Tabulaturbuch. 25 zwei- und dreistimmige Stücke für (fast) alle Melodieinstrumente oder Tasteninstrument in praktischer Spielpartitur&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Martin Erhardt. Walhall, Magdeburg 2020 (EW 1110)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Hans Rudolf Zöbeley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik des Buxheimer Orgelbuchs. Spielvorgang, Niederschrift, Herkunft, Faktur&amp;#039;&amp;#039;. (= Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte; 10). Verlag H. Schneider, Tutzing 1964 (zugl. Dissertation, München 1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4147086-2}}&lt;br /&gt;
* [https://bavarikon.de/object/bav:BSB-MUS-00000BSB00104633 Buxheimer Orgelbuch (BSB Mus.ms. 3725) - Digitalisat im Kulturportal bavarikon]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/~db/0004/bsb00045513/images &amp;#039;&amp;#039;Digitalisat&amp;#039;&amp;#039;] der Faksimile-Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;Das Buxheimer Orgelbuch, Handschrift mus. 3725 der Bayerischen Staatsbibliothek, München&amp;#039;&amp;#039;, hg. v. Bertha Antonia Wallner, Kassel u. Basel 1955&lt;br /&gt;
* {{IMSLP2|id=Buxheimer Orgelbuch (Various)|cname=Buxheimer Orgelbuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4147086-2|LCCN=n82105298|VIAF=177409731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notenhandschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik für Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alte Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartause Buxheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handschrift der Bayerischen Staatsbibliothek (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Buxheim, Schwaben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalisches Werk (15. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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