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	<title>Buttlar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W. am 27. November 2024 um 16:44 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-27T16:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Buttlar, für weitere Bedeutungen siehe [[Buttlar (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Buttlar.jpg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/45/32/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/57/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Buttlar in WAK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Wartburgkreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 260&lt;br /&gt;
|PLZ               = 36419&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036967&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16063011&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BJT&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Bermbacher Str. 1&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Johannes Ritz&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
|Erfüllende Gemeinde = [[Geisa]]&lt;br /&gt;
|Website           = [https://stadt-geisa.org/ich-bin-buerger/geisa-und-geisaer-land/gemeinde-buttlar-und-ortsteile/ stadt-geisa.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buttlar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]]. [[Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen)|Erfüllende Gemeinde]] für Buttlar ist die Stadt [[Geisa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Buttlar liegt im äußersten Westen von Thüringen auf 260 m ü. [[Normalnull|NN]] im [[Ulster (Werra)|Ulstertal]] nahe der Grenze zu [[Hessen]] in der thüringischen [[Rhön]]. Im Westen erhebt sich der Standorfsberg. Östlich liegt der 425 m hohe [[Michelsberg (Buttlar)|Michelsberg]] und südlich davon verläuft das Tal des [[Bermbach (Ulster)|Bermbachs]] durch die Orte [[Bermbach (Buttlar)|Bermbach]] und [[Mieswarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Buttlar besteht aus den Ortsteilen Buttlar, Bermbach und [[Wenigentaft]]. Diese wurden mit Wirkung vom 25. März 1994 zur neu gebildeten Gemeinde Buttlar zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Buttlar, Bermbach und Wenigentaft vom 22. Februar 1994 (GVBl S. 302).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Weiler]] [[Borbels]] (24 Einwohner) und Mieswarz (32 Einwohner) haben keinen Status als Ortsteil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Herausgeber=Landratsamt Wartburgkreis| Titel=Information |Sammelwerk=Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010 | Band= | Verlag= | Ort=Bad Salzungen | Jahr=2010 | Seiten=14 |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BU Gemeindegliederung.png|text-oben|250px|rand|Gemeindegliederung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Buttlar ist ein altes fuldisches Dorf im [[Amt Geisa]], das erst seit 1815 zu [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] gehört. Das nach dem Ort benannte Adelsgeschlecht [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|von Buttlar]] trat urkundlich erstmals im Jahre 1170 mit &amp;#039;&amp;#039;Hartnid de Butelir&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Inventar der thüringischen Bau- und Kunstdenkmäler, Heft&amp;amp;nbsp;37, Seite&amp;amp;nbsp;98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1233 erschien &amp;#039;&amp;#039;Johann de Buttlar&amp;#039;&amp;#039; als fuldaischer [[Marschall]] und 1246 &amp;#039;&amp;#039;Hartung de Buttlar&amp;#039;&amp;#039; als [[Stifter|Mitstifter]] des fuldaischen Klosters Mariental.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Türkensteuerregister der Fürstabtei Fulda]] aus 1605 ist der Ort unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bottlar&amp;#039;&amp;#039; mit 69&amp;amp;nbsp;Familien erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Heiler: &amp;#039;&amp;#039;Das Türkensteuerregister der Fürstabtei Fulda von 1605.&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichung des Fuldaer Geschichtsvereins in den Fuldaer Geschichtsblättern; Nr.&amp;amp;nbsp;64), Parzeller-Verlag, Fulda 2004, ISBN 3-7900-0362-X, Ortsregister auf den Seiten&amp;amp;nbsp;37–47, von dort Hinweis auf die Seite mit der Anzahl der Steuerpflichtigen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 erhielt Buttlar einen Haltepunkt an der südlich des Ortes verlaufenden [[Ulstertalbahn]], 1912 folgte die nördlich der Ortslage verlaufende [[Wenigentaft-Oechsener Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Oktober 1910 begannen am Ortsrand von Buttlar die Arbeiten zum Abteufen eines Kalischachtes, der bis Ende 1912 eine Tiefe von 310 m erreicht hatte. Bis Juni 1913 hatte man 390 m erreicht. Am 28. Juni 1913 brach die [[Tübbing]]-Verschalung des Schachtes teilweise zusammen, was sechs Bergleuten das Leben kostete, fünf wurden verletzt. In der Folge kam es zu einem Wassereinbruch, die Schachtarbeiten wurden bis Anfang 1914 unterbrochen und nach Beginn des Weltkrieges bei einer Teufe von 408 m ganz eingestellt. Die Schachtbaustelle wurde Anfang der 1920er Jahre endgültig stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Harald Rockstuhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wenigentaft-Oechsener Eisenbahn 1912–1952.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2000, ISBN 3-932554-00-0, Seite 16ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 teilte die innerdeutsche Grenze die Ulstertalbahn. Deshalb wurde sie 1952 stillgelegt und die Gleisanlagen beider rund um Buttlar verlaufenden Bahnstrecken 1953 demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1955 lebten im Ort 706&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulungsmaterial&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Paul Luther | Herausgeber=Rat des Kreises Bad Salzungen, Abt. Volksbildung | Titel= Materialien für den Heimatkundeunterricht – Kreis Bad Salzungen, Bezirk Suhl |Kapitel=Struktur vom Bezirk Suhl (Übersicht der Orte und Einwohnerzahlen der Landkreise) |Sammelwerk= |Band= |Verlag= | Ort= Bad Salzungen | Jahr= 1959 |Seiten=5–11 |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingemeindung von Wenigentaft und Bermbach nach Buttlar erfolgte zum 25.&amp;amp;nbsp;März 1994.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Buttlar, Bermbach und Wenigentaft vom 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1994 (GVBl S.&amp;amp;nbsp;302).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Buttlar setzt sich aus 12 Ratsmitgliedern zusammen:&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 10 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]]: 2 Sitze (−1)&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63011|titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 26. Mai 2024. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse |hrsg=Der Landeswahlleiter |zugriff=29. Mai 2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Zum ehrenamtlichen Bürgermeister wurde am 5. Juni 2016 Johannes Ritz (CDU) gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2016&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63011 |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 5. Juni 2016. Bürgermeisterwahl |hrsg=Der Landeswahlleiter |zugriff=2. Juni 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 12. Juni 2022 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2022&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63011 Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 3. Oktober 2024, 20:42 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er löste die seit 2004 amtierende Rosa Kind (CDU) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Neubau der [[Mariä Geburt (Buttlar)|Kirche Mariä Geburt]] erfolgte 1872 bis 1876 im neuromanischen Stil.&lt;br /&gt;
* Die [[Michaelskapelle (Buttlar)|Michaelskapelle]] ist eine Wallfahrtskapelle auf dem Michelsberg. Sie wurde 1714 erbaut.&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Buttlar]] ist eine frühere [[Wasserburg]] und war Stammsitz der Familie [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|von Buttlar]], deren Mitglieder als Geistliche, Militärs und Hofleute in Fulda und Hessen eine Rolle spielten. Seit wenigen Jahren wieder Privatbesitz und komplett saniert, werden heute darin Ferienwohnungen vermietet.&lt;br /&gt;
* Direkt neben der Kirche befindet sich die ehemalige Schule, ein 1870 errichtetes Fachwerkgebäude, seit einigen Jahren in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
* Die [[Pfarrlinde (Buttlar)|Pfarrlinde]] unweit der Kirche wurde 1954 als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Biedermann: Naturdenkmale im Wartburgkreis; Landratsamt Wartburgkreis, 2014, Seite 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buttlar kirche.jpg|Die Kirche Mariä-Geburt&lt;br /&gt;
Buttlar schloss.jpg|Schloss Buttlar&lt;br /&gt;
Buttlar alteschule.jpg|Dorfschule von 1870&lt;br /&gt;
WAK Buttlar Kriegerdenkmal retusche.jpg|Denkmal für die in den Weltkriegen Gefallenen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Gewerbe und Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
2003 waren 17 landwirtschaftliche Betriebe gemeldet, die 210&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] Fläche landwirtschaftlich nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Radwege ====&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde verlaufen folgende [[Radwanderweg]]e:&lt;br /&gt;
* Der [[Bahnradweg Hessen]] führt von [[Hanau]] auf ehemaligen Bahntrassen etwa 250&amp;amp;nbsp;Kilometer durch den Vogelsberg und die Rhön und endet in [[Bad Hersfeld]].&lt;br /&gt;
* Der [[Ulstertal-Radweg]] als Teil des [[Rhönradweg]]s. Dieser hat eine Länge von insgesamt 180&amp;amp;nbsp;Kilometer und führt von [[Bad Salzungen]] nach [[Hammelburg]], durch alle drei Bundesländer der [[Rhön]]: [[Bayern]], [[Hessen]] und [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und Abwasser ===&lt;br /&gt;
Die Wasserver- und Abwasserentsorgung wird durch den [[Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen]] sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Buttlar geborene Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Hofmann (Politiker, 1862)|Karl Hofmann]] (1862–1928), Politiker (Zentrum), Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Winter (Mathematiker)|Heinrich Winter]] (1928–2017), Mathematiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [https://www.buttlar-rhoen.de/ buttlarrhoen.de] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://stadt-geisa.org/ich-bin-buerger/geisa-und-geisaer-land/gemeinde-buttlar-und-ortsteile/ Buttlar auf stadt-geisa.org]&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-buttlar.de/ Schloss Buttlar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Buttlar&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Wartburgkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4761931-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buttlar| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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