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	<title>Buttelstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buttelstedt&amp;diff=178952&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dusdia: /* 14. bis 16. Jahrhundert */</title>
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		<updated>2026-03-01T00:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;14. bis 16. Jahrhundert&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindename      = Am Ettersberg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart       = Landgemeinde&lt;br /&gt;
|Ortswappen        = Wappen Buttelstedt.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/4/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/20/28/E&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum = 2019-01-01&lt;br /&gt;
|Fläche            = 18.91&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle    = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/165316 |titel=Gemarkung Buttelstedt, Landgemeinde Am Ettersberg |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner               = 890&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/weimarer_land/16071102x04AC__buttelstedt/ |titel=Buttelstedt: Ortsteil der Landgemeinde Am Ettersberg |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe              = 200&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1     = 99439&lt;br /&gt;
|Vorwahl1          = 036451&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buttelstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Botelstete&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Kronfeld: Landeskunde des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach (Zweiter Theil), Hermann Böhlau, Weimar 1879, S. 224 ([https://books.google.de/books?id=kx0a1GLURB0C&amp;amp;pg=PA224 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Buttelstädt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Buttelst%C3%A4dt &amp;#039;&amp;#039;Pierer’s Universal-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, 1857–1865.]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ortsteil der Landgemeinde [[Am Ettersberg]] im Norden des [[Landkreis Weimarer Land|Landkreises Weimarer Land]]. Buttelstedt ist auch eine [[Ortschaft]] nach der thüringischen Ortschaftsverfassung. Zu ihr gehören die Ortsteile Buttelstedt, [[Daasdorf (Am Ettersberg)|Daasdorf]], [[Nermsdorf]], [[Weiden (Am Ettersberg)|Weiden]]. Durch Buttelstedt fließt die [[Scherkonde]]. Die durch den Ort führende Hauptstraße ist die [[Bundesstraße 85|B&amp;amp;nbsp;85]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 9. bis 14. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Buttelstedt in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof [[Lullus (Lul)|Lullus]] († 786) von Mainz erbauten [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] als &amp;#039;&amp;#039;Botalastat&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. „1052 überließ Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] dem [[Bistum Naumburg]] Hoheitsrechte in Buttelstedt, die durch Weiterverleihung im 14. Jahrhundert an die [[Geschichte Thüringens#Mittelalter|Landgrafen von Thüringen]] aus dem [[Haus Wettin]] übergingen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Huschke: &amp;#039;&amp;#039;Buttelstedt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Patze]], [[Peter Aufgebauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 313). 2., verbesserte und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1989, ISBN 3-520-31302-2, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besaß einen der vier [[Dingstuhl|Dingstühle]] der Landgrafschaft, war somit eine Gerichtsstätte des thüringischen Adels und wurde in dieser Funktion 1119 erstmals als Maspe (d. h. [[Espe]]) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Buttelstedt kreuzten zwei wichtige Verkehrswege von Süd nach Nord und West nach Ost. Die letztgenannte Verbindung war die [[Via Regia]]. Eine Burg sicherte in Buttelstedt die Kreuzung in der Altstadt. Sie war lange Zeit den Thüringer Landgrafen unterstellt. Von dieser Veste sind keine Spuren übrig geblieben. Die Via Regia wurde damals im Nachbarort [[Weiden (Am Ettersberg)|Weiden]] auch von einer Burgstelle auf dem Bergrücken der jetzigen [[St. Cyriakus (Weiden)|Cyriakskirche]] geschützt. Heute ist dem Wall noch der Graben vorgelagert und der Kirchturm und das Mauerwerk besitzen auch noch Schlitzscharten. Die Kirche ist demnach der Folgebau der einstigen Befestigungsanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 78 und 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Buttelstedt 2003-06-28.jpg|mini|hochkant=1.5|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. bis 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert war Buttelstedt bereits Sitz einer landgräflichen Vogtei, welche 1374 an Berthold [[Vitzthum (Adelsgeschlecht)|Vitzthum]] versetzt wurde. In der Folgezeit bildete der Ort häufig ein Pfandobjekt für die Schulden der Landesherren. Nach 1374 wurde Buttelstedt an Georg von Heitingsburg ([[Hetschburg]]) verpfändet. Nach dessen Einlösung wurden „Schloss und Stadt mit allen Dörfern, Renten, Zinsen und Gerichten“ durch Landgraf [[Friedrich IV. (Meißen und Thüringen)|Friedrich den Friedfertigen]] im Jahr 1434 an Leutolf/Ludolf, Hans und Dietrich [[Gottfarth|von Gottfahrt]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1454 verlieh [[Wilhelm III. (Sachsen)|Herzog Wilhelm III. von Weimar]] dem Ort Buttelstedt das gleiche Stadt- und Bürgerrecht, welches [[Weißensee (Thüringen)|Weißensee]] bereits von seinen Vorgängern bekommen hatte. 1458 verlehnte Herzog Wilhelm die Stadt mit dem Gerichtsbezirk an Hans [[Meusebach (Adelsgeschlecht)|von Meusebach]] zu [[Schwerstedt (Am Ettersberg)|Schwerstedt]], der sie von den Herren von Gottfahrt für 300 Mark Silber erworben hatte. 1489 erneuerten der [[Ernestiner|ernestinische]] Kurfürst [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich der Weise]] und sein Bruder [[Johann der Beständige]] diese wiederkäufliche Verschreibung über Schloss, Stadt und Amt Buttelstedt an den Sohn von Hans von Meusebach. Aus dem Amtsbezirk wurden jedoch die Dörfer [[Großmölsen]], [[Niederreißen]], [[Großobringen|Groß-]] und [[Kleinobringen]] abgetreten. Das übrige Amt mit den Dörfern [[Krautheim (Am Ettersberg)|Krautheim]], [[Schwerstedt (Am Ettersberg)|Schwerstedt]], [[Weiden (Am Ettersberg)|Weiden]] und Oberndorf (1641 verwüstet) kam unter Vorbehalt des Wiederkaufsrechts in den Besitz von Meusebachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1544 löste Kurfürst [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich der Großmütige]] das Amt Buttelstedt von Albrecht von Meusebach wieder ein. Dies geschah jedoch in der Weise, dass er ihm für Schuldsumme einige Güter, Zinsen und Gerichte in den zur Pflege Schwerstedt gehörenden Dörfern Krautheim, Weiden und Schwerstedt überließ. Somit verblieb ehemaligen Amt Buttelstedt nur noch die Stadt selbst in landesherrschaftlichen Besitz. Durch Verlegung des Amtssitzes der [[Vogtei Brembach]] nach Buttelstedt wurde die Stadt nun Sitz der „Vogtei Brembach zu Buttelstedt“, sie stand jedoch weiterhin unter der Gerichtsbarkeit des [[Amt Weimar|Amts Weimar]]. Zur Vogtei Buttelstedt gehörten zu dieser Zeit die Orte Rastenberg, Olbersleben, Großbrembach, Kleinbrembach, Vogelsberg, Sprötau, Vippachedelhausen, Niederreißen, Rohrbach und Nermsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. bis erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wittenberger Kapitulation]] 1547 blieb die Stadt Buttelstedt mit der „Vogtei Brembach zu Buttelstedt“ im Besitz der Ernestiner. Sie kam bei der [[Erfurter Teilung]] 1572 zum Herzogtum [[Sachsen-Weimar]]. Nach 1617 erwarb der Kanzler von Goechhausen in Weimar einen Teil des Gottfahrt’schen Besitzes in Buttelstedt, 1650 erfolgte die Verleihung der Gerichtsbarkeit über die Stadt, welche bis zur Aufhebung der [[Patrimonialgericht]]e 1850 bei dem Rittergut verblieb. Nach dem Tod des Herzogs [[Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar]] wurde 1662 die Vogtei Brembach geteilt. Dabei verblieb der Großteil der Vogtei Brembach mit den Orten Buttelstedt, Großbrembach, Rastenberg, Olbersleben, Niederreißen, Rohrbach und Nermsdorf bei Herzog [[Johann Ernst II. (Sachsen-Weimar)|Johann Ernst II. von Sachsen-Weimar]]. Buttelstedt wurde 1735 mit der Vogtei Brembach dem [[Amt Hardisleben]] angegliedert, welches ab 1741 zum Herzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] gehörte. Nach der Erhebung von Sachsen-Weimar-Eisenach zum [[Großherzogtum]] kam Buttelstedt im Jahr 1817 zum neu gebildeten [[Amt Buttstädt]], welches 1850 im [[Verwaltungsbezirk Apolda]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Vom 26. Juni 1887 bis zum 11. April 1946  hatte die Stadt einen Bahnanschluss nach Weimar, Rastenberg und Großrudestedt. Die [[Weimar-Rastenberger Eisenbahn]]-Gesellschaft war Betreiber dieser Sekundärbahn mit [[Meterspur]]weite. 1898 übernahm der Berliner Bahnunternehmer Herrmann Bachstein die unwirtschaftliche Bahn, legte unrentable Strecken still und betrieb die im Volksmund „Laura“ bezeichnete Bahn bis 1946 weiter, ab 1923 unter dem Namen [[Weimar-Buttelstedt-Großrudestedter Eisenbahn]]. 1946 wurde die Bahn als reparationswürdig eingestuft und stillgelegt. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde eine Ziegelei gebaut, die bis in die 1950er Jahre existierte. Der dafür benötigte [[Lehm|Ton]] wurde nahe Haindorf aus Lehmgruben gewonnen und mit einer Seilbahn zur Ziegelei transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 wurde die Stadt Buttelstedt mit weiteren Gemeinden der [[Verwaltungsgemeinschaft Nordkreis Weimar]] zur Landgemeinde [[Am Ettersberg]] zusammengeschlossen. Zur Stadt Buttelstedt gehörten die Ortsteile [[Daasdorf (Am Ettersberg)|Daasdorf]], [[Nermsdorf]] und [[Weiden (Am Ettersberg)|Weiden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortspartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Buttelstedt unterhält seit 1990 partnerschaftliche Beziehungen zur Stadt [[Volkmarsen]] im nordhessischen [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]]. In Buttelstedt trägt der Platz vor der Schule den offiziellen Straßennamen &amp;#039;&amp;#039;Volkmarser Platz&amp;#039;&amp;#039; und in Volkmarsen wurde der Bahnhofsvorplatz offiziell umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Buttelstedter Platz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
In Buttelstedt gibt es die Grundschule &amp;#039;&amp;#039;Gustav Steinacker&amp;#039;&amp;#039;, die Staatliche [[Regelschule (Thüringen)|Regelschule]] &amp;#039;&amp;#039;Am Lindenkreis&amp;#039;&amp;#039; und das [[Lyonel-Feininger-Gymnasium]]. An den Buttelstedter Schulen werden 650 Kinder aus den zwölf umliegenden Gemeinden unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buttelstedt Kirche 3.JPG|mini|hochkant|Ev. Stadtkirche St. Nikolaus und Stephanus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtwappen von Buttelstedt ==&lt;br /&gt;
Auf Wappen und Siegel von Buttelstedt war ursprünglich der [[Nikolaus von Myra|heilige Nikolaus]] dargestellt, der als Märtyrer und Heiliger seit dem 5. Jahrhundert in der katholischen Christenheit als Schutzheiliger angerufen wurde. So ist seine Verehrung auch in Buttelstedt eingeführt und die [[St. Nikolaus und Stephanus (Buttelstedt)|Stadtkirche]] ihm und zugleich auch dem heiligen Stephanus geweiht worden. Später ist bei der Darstellung des Schutzheiligen eine Änderung eingetreten. Unter dem Schutz dieses Heiligen stellte sich auch die Gemeinde Buttelstedt, indem sie das alte Wappen und Siegel abänderte. In der bildlichen Darstellung des [[Laurentius von Rom|Laurentius]] unterlief allerdings ein Irrtum, denn er war nicht Bischof, sondern Diakon, man hätte Bischofsmütze und Stab weglassen sollen. Zudem umfasst das Wappen den [[Bunter Löwe|Bunten Löwen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menhir Wetzestein oder Langer Stein ==&lt;br /&gt;
Vor dem Stadtrand von Buttelstedt rechts der B&amp;amp;nbsp;85 aus Richtung [[Kölleda]] steht ein besonderes Kulturdenkmal, der [[Menhir]]. Im Volksmund und in älteren Schilderungen wird er auch &amp;#039;&amp;#039;Langer Stein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wetzstein&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sagen und Histörchen sind um ihn entstanden. Dieser senkrecht stehende, 2,80 Meter hohe, vierkantige, in einer stumpfen Spitze auslaufende, für sein Alter nur geringfügig verwitterte Muschelkalkstein, ist der schönste Menhir Thüringens und schätzungsweise 5000 Jahre alt. Lange Zeit war unklar, ob es sich um eine Grenz- oder Wegemarke oder um einen Kultstein gehandelt haben könnte. Heute weiß man, dass es sich um einen Totenstein handelt. Ein Menhir wurde an das Kopfende eines Hünengrabes als Seelenthron gesetzt, denn man glaubte, die Seele des Verstorbenen verließ aus verschiedenen Anlässen ihr Grab, um auf dem &amp;#039;&amp;#039;hohen Stein&amp;#039;&amp;#039; Platz zu nehmen. Die bekannteste Sage vom Buttelstedter Menhir lautet: Zwei Riesen mähten vor Zeiten gleichzeitig Gras auf ihrem Gebiet. Da rief der Riese vom Ettersberg dem von der Finne zu: „Meine Sense ist stumpf geworden, wirf mir doch einmal deinen Wetzstein herüber“. Sogleich erfüllte der so Angerufene diesen Wunsch und warf den Stein seinem Nachbarn zu, hatte jedoch nicht mehr die Kraft, diesen Stein bis zum Ettersberg zu schleudern. Bereits bei Buttelstedt fiel der Stein zu Boden. Als Bodendenkmal steht er heute unter gesetzlichem Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buttelstedt Gedenkstein der Stadtgeschichte 2.JPG|mini|hochkant|Gedenkstein der Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Fasch]] (1688–1758), Barockmusiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Johann Ludwig Krebs]] (1713–1780), Komponist&lt;br /&gt;
* [[August Wilhelm Hupel]] (1737–1819), Pastor und Literat&lt;br /&gt;
* [[Ernst Friedrich Köhler]] (1788–1851), Hofprediger und Generalsuperintendent in Weimar&lt;br /&gt;
* [[Karl Stark (Mediziner)|Karl Stark]] (1836–1897), Psychiater&lt;br /&gt;
* [[Otto Stoeckel]] (1873–1958), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Max Hasse (Musikwissenschaftler)|Max Hasse]] (1859–1935), Musikwissenschaftler und Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Walter Beinzger]] (1889–nach 1937), Sonderbeauftragter für Versicherungswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Gustav II. Adolf]], schwedischer König, weilte am 29. Oktober 1632 im Ort.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich II. (Preußen)|König Friedrich II.]] (der Große) (1712–1786), weilte vom 28. September bis 2. Oktober 1757 im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Am Ettersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Buttelstatt |Band=12 |Seite=32}}&lt;br /&gt;
* Otto Kürsten, Otto Bremer: &amp;#039;&amp;#039;Lautlehre der Mundart von Buttelstedt bei Weimar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung kurzer Grammatiken deutscher Mundarten.&amp;#039;&amp;#039; Band. 9, {{ZDB|517262-7}}). Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://geo.viaregia.org/testbed/pool/editmain/T1_4739_Botelstete.htm |text=Geschichte von Stadt und Amt Buttelstedt |wayback=20221123203722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Am Ettersberg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088758-3|LCCN=n2015047614|VIAF=234156668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Am Ettersberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1454]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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