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	<title>Bustrophedon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:43:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bustrophedon&amp;diff=101241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Paläografie umbenannt in Kategorie:Paläographie: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-10-08T05:01:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Pal%C3%A4ografie&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Paläografie (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Paläografie&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Pal%C3%A4ographie&quot; title=&quot;Kategorie:Paläographie&quot;&gt;Kategorie:Paläographie&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/Oktober/1&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/Oktober/1 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Schriftmerkmal. Zum Jazzalbum siehe [[Boustrophedon (Album)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Crete - law of Gortyn - boustrophedon.JPG|mini|Bustrophedon auf Kreta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bustrophedon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boustrophedon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) (von {{grcS|βοῦς|bous}} „Ochse“ und {{lang|grc|στρέφειν|strephein}} „wenden, drehen“) bezeichnet die Schreibweise mit zeilenweise abwechselnder [[Schreibrichtung]], meist auf eine horizontale Schreibrichtung bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christa Dürscheid]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Schriftlinguistik.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und ergänzte Auflage. Vandenhoeck&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-26516-6, S.&amp;amp;nbsp;118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Wort wird diese Schreibweise verglichen mit dem Wenden eines Ochsengespanns beim Pflügen am Ende der Furche.&amp;lt;ref&amp;gt;Ältestes Beispiel: [[Pausanias]], Beschreibung Griechenlands 5.17.6: Diese Bezeichnung sei bei den Griechen üblich zur Charakterisierung derartiger alter Texte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Substantiv &amp;#039;&amp;#039;Bustrophedon&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das Schriftmerkmal, manchmal auch einen so geschriebenen Text („das ist ein Bustrophedon“). Daneben gibt es das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;bustrophedon&amp;#039;&amp;#039; („ein bustrophedoner Text“), das meistens adverbial verwendet wird („ein bustrophedon geschriebener Text“) oder mit gleicher Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;bustrophedisch.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele bustrophedoner Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boustrophedon Greek.png|gerahmt|links|Griechischer Text in Bustrophedon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bustrophedon-Beispiel.png|miniatur|Beispiel für ein Bustrophedon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luwische Sprache|Hieroglyphen-luwische]] Inschriften aus der Zeit des [[Hethiter|hethitischen]] Großreichs im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. und der [[Neo-hethitische Staaten|neo-hethitischen Staaten]] am Anfang des 1.&amp;amp;nbsp;Jahrtausends v.&amp;amp;nbsp;Chr. sind häufig bustrophedon geschrieben.&lt;br /&gt;
Neben alten griechischen [[Inschrift]]en aus dem [[6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] (davor war die übliche Schreibrichtung von rechts nach links, nach [[500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] durchgehend von links nach rechts) gibt es vereinzelt auch frühe [[Etruskische Sprache|etruskische]], [[latein]]ische&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Joachim Störig: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer Sprache. Ein Streifzug durch die Sprachen der Erde.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. Langenscheidt, Berlin/München 1997, ISBN 3-581-66936-6, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Runen|runische]] Inschriften,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Krause: &amp;#039;&amp;#039;Runen.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 1970, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;bustrophedon&amp;#039;&amp;#039; geschrieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Schreibrichtung war im frühen [[Epigraphik|epigraphischen]] Gebrauch flexibel, auch die Ausrichtung der einzelnen Buchstaben war noch nicht allgemeingültig festgelegt. Die „Bäuche“ der [[Buchstabe]]n zeigten oft in Schreibrichtung, sodass eine Zeile von rechts nach links in [[Spiegelschrift]] erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Griechisch verfasste „Große Inschrift“ ([[Stadtrecht von Gortys]]) – eines der ältesten europäischen Gesetze – ist bustrophedisch in die Wand des Odeion in der antiken Stadt [[Gortyn|Gortys]] auf Kreta gemeißelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im archäologischen Museum von [[Korfu]] befindet sich eine [[Grabstele]] mit vertikaler Bustrophedon-Inschrift, die sogenannte Arniadas-Grabstele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Beispiel ist das [[Sator-Quadrat|SATOR-AREPO-Quadrat]], auch ROTAS-OPERA-Quadrat genannt. Es ist in die Wand der [[Palästra]] von [[Pompeji]] geritzt und wurde 1936 ausgegraben. Der Text aus dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, furchenwendig gelesen, lautet „SATOR-OPERA-TENET-AREPO-ROTAS“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilderschrift [[Rongorongo]] der frühen [[Osterinsel]]-Bewohner ist auf geschnitzten [[Toromiro]]-Holztafeln erhalten (25 Beispiele sind erhalten). Sie wird als Bustrophedon gelesen, wobei nach jeder gelesenen Zeile das Lesebrett umgedreht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Haarmann: &amp;#039;&amp;#039;Universalgeschichte der Schrift.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt / New York 1990, ISBN 3-593-34346-0, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lesebeginn ist links unten; nach dem Umdrehen wird die zweite Zeile von oben ebenfalls von links nach rechts gelesen, danach das Brett wieder umgedreht. Die [[Glyphen]] stehen also im Vergleich zur vorhergehenden Zeile auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schreiben in Schlangenlinien hat zur Folge, dass beim Lesen der Zeilensprung entfällt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Herbert E. Brekle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Antiqualinie von ca. −1500 bis ca. +1500: Untersuchungen zur Morphogenese des westlichen Alphabets auf kognitivistischer Basis.&amp;#039;&amp;#039; Kap. 3.2: &amp;#039;&amp;#039;Linearität, Schreibrichtung, Zeiligkeit.&amp;#039;&amp;#039; Nodus Publikationen, Münster 1994, ISBN 978-3-89323-259-8, S.&amp;amp;nbsp;31–46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hat [[William Moon]] seine [[Blindenschrift]] deshalb als bustrophedone Schrift entwickelt (siehe [[Moonalphabet]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Boustrophedon}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Boustrophedon}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|bustrophedon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigraphik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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