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	<title>Buster Bailey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buster_Bailey&amp;diff=1266760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2026-02-15T23:17:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu dem Perkussionisten &amp;#039;&amp;#039;Elden C. „Buster“ Bailey&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Elden C. Bailey]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:John Kirby, Buster Bailey, Washington DC, May 1946 (Gottlieb).jpg|miniatur|rechts|240px|John Kirby und Buster Bailey, Washington,&amp;amp;nbsp;D.C., ca. Mai 1946.&amp;lt;br/&amp;gt; Fotografie von [[William P. Gottlieb]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;William C. „Buster“ Bailey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1902]] in [[Memphis (Tennessee)]]; † [[12. April]] [[1967]] in [[New York City|New York]]) war ein [[USA|US-amerikanischer]] [[Jazz]]-[[Klarinettist]] und [[Saxophon]]ist des [[Oldtime Jazz]] und des [[Swing (Musikrichtung)|Swing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bailey begann mit dreizehn Jahren Klarinette zu spielen und erhielt seine Ausbildung auf diesem Instrument von [[Franz Schoepp]] vom Chicagoer Sinfonieorchester, welcher auch [[Benny Goodman]] Unterricht erteilt hatte. Er schloss sich bereits im Alter von 15 Jahren dem Orchester von [[W.C. Handy]] an. Nach zwei Jahren auf Tournee mit Handy, verließ Bailey die Formation 1919 in [[Chicago]]: &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Trip kam ich nach Hause und machte aus Memphis eine kochende Jazz-Metropole&amp;#039;&amp;#039;, berichtete Bailey in seinen Erinnerungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunzler&amp;quot;&amp;gt;Kunzler, Martin: &amp;#039;&amp;#039;Jazzlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek, Rowohlt, 1993, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wurde Bailey Mitglied von [[Erskine Tate|Erskine Tate’s Vendome Orchestra]], blieb bis 1923 bei Tate und spielte danach bei [[King Oliver|Joe „King“ Oliver]]. Als Mitglied von &amp;#039;&amp;#039;King Oliver’s Creole Jazz Band&amp;#039;&amp;#039;, lernte Bailey damals [[Louis Armstrong]] kennen, der zur gleichen Zeit in der Band arbeitete. Im Jahr 1924 verließ Armstrong &amp;#039;&amp;#039;King Oliver’s Jazz Band&amp;#039;&amp;#039;, um in [[Fletcher Henderson|Fletcher Henderson’s Orchester]] in New York zu spielen. Nach einem Monat lud Armstrong Buster Bailey auf, ihm in Hendersons Band zu folgen. So kam Bailey nach [[New York City|New York]]. Von 1924 bis 1927 dauerte die erste wichtige Phase seiner Karriere bei Henderson; nach seinem Ausscheiden ging er mit [[Noble Sissle]] 1929 und 1931 nach Europa. Nach Auftritten mit [[Edgar Hayes]] und erneut bei King Oliver arbeitete er in den 1930er Jahren wieder kurz bei Fletcher Henderson und war außerdem ein gesuchter Sideman in Bands von [[Perry Bradford]], [[Lucky Millinder]], [[Carroll Dickerson]] und anderen, nahm eine große Anzahl von Titeln auf und spielte dabei sowohl Klarinette wie auch gelegentlich [[Sopransaxophon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Jahres 1934 wurde Bailey Mitglied von [[Stuff Smith]]s Band, der späteren Band von [[John Kirby]], den &amp;#039;&amp;#039;Onyx Club Boys&amp;#039;&amp;#039;. Das Sextett des Bassisten, &amp;#039;&amp;#039;The Biggest Little Band in the Land&amp;#039;&amp;#039;, wie sie auch genannt wurden, war Pionier im Bereich der kleinen Jazz-Combos, wie sie in den 1950er-Jahren populär werden sollten; eine Spezialität ihres Repertoires war die Adaption von klassischen europäischen Kompositionen (&amp;#039;&amp;#039;Anitra&amp;#039;s dance&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Serenade&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Schubert|Schubert]], Impromptus, Nocturnes, und der Titel &amp;#039;&amp;#039;Lucia di Lammermoor&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Bailey blieb bis 1946 in Kirbys Band, nahm aber gleichzeitig mit anderen Musikern Schallplatten auf. 1934 und 1935 spielte Bailey auch mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Mills Blue Rhythm Band]]&amp;#039;&amp;#039; und war 1937 Sessionmusiker für [[Midge Williams|Midge Williams and Her Jazz Jesters]]. Außerdem nahm er unter eigenem Namen als &amp;#039;&amp;#039;Buster Bailey and His Rhythm Busters&amp;#039;&amp;#039; Platten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946, nach seinem Ausscheiden bei Kirby hatte Buster Bailey kurzzeitig eine eigene Formation. 1947 ging er zu [[Wilbur de Paris]] und trat mit ihm bis 1949 auf. In den 1950er- und 1960er-Jahren arbeitete er als gefragter Studiomusiker, außerdem als Gast bei [[Eddie Condon]], [[Wild Bill Davison]], [[Big Chief Russell Moore]] (1952/53), ansonsten mit [[Red Allen|Henry „Red“ Allen]]. Mit Allen trat er 1959 und 1960 auf dem [[Newport Jazz Festival]] auf. Bailey war Mitglied der Formation &amp;#039;&amp;#039;Saints And Sinners&amp;#039;&amp;#039; (1963/64); im Jahr 1965 reaktivierte er die Zusammenarbeit mit seinem alten Freund Armstrong und wurde Mitglied von Louis Armstrongs &amp;#039;&amp;#039;All-Stars&amp;#039;&amp;#039;-Formation. Bailey trat auf zahllosen Festivals auf, spielte auch in Sinfonieorchestern, wie in der Theaterversion von &amp;#039;&amp;#039;[[Porgy and Bess]]&amp;#039;&amp;#039; und bei Filmmusik-Projekten mit, wie bei dem Film &amp;#039;&amp;#039;Splendor in the Grass&amp;#039;&amp;#039; von [[Elia Kazan]] und arbeitete gelegentlich mit [[Leonard Bernstein]] zusammen (1956/1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buster Bailey starb im April 1967 an einem Herzinfarkt. Zu dieser Zeit lebte er in [[Brooklyn]], New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
Sein Klarinettenspiel war inspiriert von [[New Orleans|New-Orleans]]-Klarinettisten wie [[Jimmie Noone]], entwickelt diesen jedoch weiter. Bailey ist ein wichtiges Übergangsglied zwischen der traditionellen &amp;#039;&amp;#039;New Orleans&amp;#039;&amp;#039;-Spielweise und dem Stil eines [[Benny Goodman]], der viele Elemente von Bailey übernommen hat. Er gilt als einer der bedeutendsten älteren Swingklarinettisten, deren Einfluss bis in die späten 1930er Jahre hineinreichte. Goodman wie auch [[Coleman Hawkins]] bewunderten die eindrucksvolle technische Brillanz des Klarinettisten (besonders eindrucksvolles Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Man With a Horn Goes Berserk&amp;#039;&amp;#039; vom Dezember 1938 mit John Kirby, oder auch sein bebop-beeinflusstes „Sunday Parade“ von 1958). Sein hochmelodisches, gewandtes Spiel – unverwechselbar durch ganz eigene burleske Figurationen – blieb stets [[blues]]bezogen. [[Bud Freeman]] sagte über Bailey: &amp;#039;&amp;#039;Er war ein einwandfreier Klarinettist und gehörte gewiss zu den ganz Großen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunzler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen wichtigsten Titeln gehört Fletcher Hendersons &amp;#039;&amp;#039;Fidgety Feet&amp;#039;&amp;#039; (1927) und &amp;#039;&amp;#039;Stealin&amp;#039; Apples&amp;#039;&amp;#039; (1936), [[Bessie Smith]]s &amp;#039;&amp;#039;Young Woman Blues&amp;#039;&amp;#039; (1929), Henry Allens &amp;#039;&amp;#039;Rug Cutter&amp;#039;s Swing&amp;#039;&amp;#039; (1934), [[Teddy Wilson]]s &amp;#039;&amp;#039;Warming Up&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Blues in C Sharp Minor&amp;#039;&amp;#039; (1936), [[Lionel Hampton]]s &amp;#039;&amp;#039;Rhythm Rhythm&amp;#039;&amp;#039; (1937), John Kirbys &amp;#039;&amp;#039;I May Be Wrong&amp;#039;&amp;#039; (1938) und unter eigenem Namen der Titel &amp;#039;&amp;#039;Shanghai Shuffle&amp;#039;&amp;#039; (1934). Bailey nahm außerdem mit [[Chu Berry]], [[Benny Carter]], [[Clarence Williams]] und [[Willie The Lion Smith]] sowie den &amp;#039;&amp;#039;Red Onion Jazz Babies&amp;#039;&amp;#039; (1924) Platten auf. Er begleitete auch die Sängerinnen [[Ethel Waters]], [[Ma Rainey]], [[Mildred Bailey]], [[Ida Cox]] und [[Billie Holiday]] bei ihren Schallplatten-Aufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmauftritte ==&lt;br /&gt;
Buster Bailey trat im Laufe seiner Karriere in drei Filmen auf:&lt;br /&gt;
Der erste war ein Film mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;That&amp;#039;s the Spirit&amp;#039;&amp;#039; (1933), in dem er sich selbst spielt. Seinen zweiten Auftritt hatte Bailey in einem Fernsehprogramm von 1961 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The DuPont Show of the Week&amp;#039;&amp;#039; in einer Episode &amp;quot;America&amp;#039;s Music – Chicago and All That Jazz&amp;quot;. Sein letzter Auftritt war an der Seite mit Louis Armstrong in &amp;#039;&amp;#039;When the Boys Meet the Girls&amp;#039;&amp;#039; (1965), erneut als Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://syncopatedtimes.com/buster-bailey-1902-1967/ Buster Bailey Biographie bei &amp;#039;&amp;#039;redhotjazz, The Syncopated Times&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.redhotjazz.com/bbrb.html | wayback=20181004234749 | text=Buster Bailey and His Rhythm Busters Diskographie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Kunzler]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazzlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek, Rowohlt, 1993&lt;br /&gt;
* Bielefelder Katalog Jazz, 2001&lt;br /&gt;
* [[Richard Cook]], [[Brian Morton]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Penguin Guide to Jazz|The Penguin Guide to Jazz on CD]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13431977X|LCCN=n/84/157890|VIAF=76499351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bailey, Buster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Klarinettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Saxophonist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bailey, Buster&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bailey, William C.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazz-Klarinettist und Saxophonist des Oldtime Jazz und des Swing&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Memphis (Tennessee)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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