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	<title>Bustatt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:55:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bustatt&amp;diff=1407595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaveDog: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-04-16T09:09:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bustatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] auf Gemarkung von [[Ilsfeld]] im [[Landkreis Heilbronn]] im nördlichen [[Baden-Württemberg]]. Der Ort wurde vermutlich schon zur Zeit der [[Alamannen]] besiedelt. Der letzte Hinweis auf eine [[Gehöft|Hofstatt]] stammt aus dem Jahr 1412, seitdem künden nur noch Flur- und Wegnamen von der einstigen Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bustatt liegt im Nordosten der [[Gemarkung|Markung]] von Ilsfeld. Das einstige Dorf Bustatt lag etwa in der Mitte zwischen den heutigen Ilsfelder Ortsteilen [[Wüstenhausen]] und [[Auenstein (Ilsfeld)|Auenstein]], die Markung erstreckte sich im Winkel zwischen der [[Schozach (Fluss)|Schozach]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Hausemerweg&amp;#039;&amp;#039; von Ilsfeld nach Wüstenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um Ilsfeld befinden sich insgesamt zehn totale Ortswüstungen, die vermutlich zur Zeit der [[Alamannen]] besiedelt wurden. Aus einzelnen Gehöften haben sich dort dorfähnliche Siedlungen entwickelt. Die zugehörige Markung umfasste üblicherweise drei [[Zelge]]n mit insgesamt durchschnittlich 800 Morgen Land, die ausreichend zur Ernährung von rund 100 bis 200 Menschen waren. Diese Siedlungen wurden zumeist bis zum 14. Jahrhundert wieder aufgegeben, fünf von ihnen sind in Ilsfeld aufgegangen, wo sich ein Herrenhof befand.&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hausemerweg&amp;#039;&amp;#039; zwischen Ilsfeld und Wüstenhausen ist Teil der alten [[Römerstraße]] von [[Walheim]] nach [[Mainhardt]]. Aus der Lage der durch den Weg begrenzten Markung schließt man, dass die Siedlung Bustatt bereits von den auf die Römer folgenden Alamannen gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung Bustatts erfolgte im 10. Jahrhundert, als der Bischof von Worms den Besitz eines Grafen Burchardt bestätigte, wobei &amp;#039;&amp;#039;Buodestatt&amp;#039;&amp;#039; zwischen &amp;#039;&amp;#039;Bodibura&amp;#039;&amp;#039; ([[Großbottwar]]) und &amp;#039;&amp;#039;Cinbra&amp;#039;&amp;#039; ([[Dürrenzimmern (Brackenheim)|Dürrenzimmern]]) genannt wird. Der Name des Ortes wird als &amp;#039;&amp;#039;Stätte des Bodo&amp;#039;&amp;#039; gedeutet. Im 13. Jahrhundert erscheint &amp;#039;&amp;#039;Boestatt&amp;#039;&amp;#039; in einer Aufzählung von Besitz des [[Stift Oberstenfeld|Stiftes Oberstenfeld]]. Während die Urkundenbücher für die beiden frühesten Nennungen zur Lokalisierung auch noch [[Abstatt]] oder [[Babstadt]] vorschlagen, ergibt sich aus einer Urkunde von 1412, mit der ein Edelknecht von Schaubeck seinen Besitz in und um Ilsfeld an den Pfarrer und alle Pfründer der Pfarrkirche in Heilbronn verkaufte, das die darin genannte halbe Hofstatt &amp;#039;&amp;#039;zu Buwstatt&amp;#039;&amp;#039; und die weiteren Nennungen wie &amp;#039;&amp;#039;an der Buchstatt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;In dem Buchstetter Grund&amp;#039;&amp;#039; nur eine Siedlung nahe Ilsfeld bezeichnen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Heim 1955, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort lag wie auch das benachbarte ebenfalls abgegangene [[Beuren (Ilsfeld)|Beuren]] und das noch bestehende [[Abstatt]] nur wenige Meter entfernt von der historischen, bereits zur Zeit der Römer genutzten &amp;#039;&amp;#039;Heerstraße&amp;#039;&amp;#039;, die von [[Lauffen am Neckar]] kommend nach Osten führt und sich im weiteren Verlauf mit der von [[Heilbronn]] kommenden &amp;#039;&amp;#039;Hällischen Straße&amp;#039;&amp;#039; zur [[Hohe Straße|Hohen Straße]]  nach [[Schwäbisch Hall]] vereint. Mit dem Übergang Lauffens an [[Württemberg]] im 14. Jahrhundert verlor die Heerstraße im Bereich des Schozachtals als Verbindungsweg von Besitztümer fränkischer Adelsgeschlechter ihre Bedeutung. Der Niedergang vieler Orte um Ilsfeld, wo sich insgesamt zehn Wüstungen nachweisen lassen, könnte darin ihre Ursache haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Heim 1960, S. 2–3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1412 gibt es keine urkundlichen Hinweise mehr auf einer Besiedlung des Ortes, jedoch haben sich zahlreiche auf den Ort verweisenden Flur- und Wegnamen bis heute erhalten. So erscheinen in den Lagerbüchern Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Im Buchstaimer Weg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Buchstemmer Grund&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bustaymer Feld&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bustemerweghohle&amp;#039;&amp;#039; und andere.&amp;lt;ref&amp;gt;Heim 1955, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:UngerhaldeIlsfeld2024 1.jpg|mini|Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Ilsfeld-Nord&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Markung Bustatts ging nach Auflösung des Dorfes in der Markung von Ilsfeld auf. Das in den 1980er-Jahren erschlossene und inzwischen vergrößerte Ilsfelder Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Bustatt&amp;#039;&amp;#039; (neuerdings auch &amp;#039;&amp;#039;Bustadt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ilsfeld Nord&amp;#039;&amp;#039; genannt) befindet sich im Wesentlichen auf der einstigen Bustatter Markung.&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Werner Heim (Biologe)|Werner Heim]]: &amp;#039;&amp;#039;Bustatt, eine abgegangene Siedlung des Schozachgaues&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwaben und Franken. Heimatgeschichtliche Beilage der Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jahrgang, Nr. 3, 29. Januar 1955, S. 3–4.&lt;br /&gt;
*Werner Heim: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Entstehung unserer Ortschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwaben und Franken. Heimatgeschichtliche Beilage der Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jahrgang, Nr. 12, 27. Oktober 1956, S. 3–4, hier S. 3.&lt;br /&gt;
*Werner Heim: &amp;#039;&amp;#039;Rennweg und Heerstraße&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwaben und Franken. Heimatgeschichtliche Beilage der Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 6, Nr. 6. 25. Juni 1960, S. 2–3.&lt;br /&gt;
*[[Otto Conrad (Heimatforscher)|Otto Conrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Flur und Feld, von Wald und Reben – Von den Flurnamen und der Entstehung der Großmarkung Ilsfeld&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ilsfeld in Geschichte und Gegenwart. Ein Heimatbuch für Ilsfeld, Auenstein und Schozach&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Ilsfeld, Ilsfeld 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilsfeld)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.06539|EW=9.27645|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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