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	<title>Busmann (Familie) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:47:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Busmann_(Familie)&amp;diff=1905400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Webarchiv)</title>
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		<updated>2025-06-25T16:27:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Webarchiv)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bildnisse hervorragender Dresdner (1908) Lorenz Busman.jpg|mini|hochkant|Lorenz Busmann]]&lt;br /&gt;
Die Familie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Busmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine dem [[Patrizier|Patriziat]] angehörige Familie, die vor allem im [[Dresden|Dresdner]] Raum wirkte. Sie gehörte zu den wichtigen deutschen [[Ratsherr]]engeschlechtern im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herkunft des Namens wird eine Weiterentwicklung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Bodo&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Busso&amp;#039;&amp;#039; angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beutel&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Georg Beutel: &amp;#039;&amp;#039;Bildnisse hervorragender Dresdner aus fünf Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt; Busmanns lassen sich außer im Dresdner Raum im 15. Jahrhundert auch in [[Westfalen]] und im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsolbüsten Sophienkirche Dresden.jpg|mini|Lorenz Busmann und seine Frau auf Konsolsteinen der Busmannkapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsolbüsten Sophienkirche Dresden Lorenz Busmann.jpg|mini|Die Hausmarke der Familie Busmann ist auf der Brust der Büste zu sehen]]&lt;br /&gt;
Lorenz Busmann, aufgrund namensgleicher Nachfahren auch Lorenz Busmann der Ältere, wurde erstmals in einer Urkunde vom 18. März 1362&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beutel&amp;quot; /&amp;gt; als Stifter eines Steines [[Unschlitt]] für ein neues Seelhaus genannt und dabei als „Ehrbar Mann“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler 139&amp;quot;&amp;gt;Fritz Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Konsolfiguren in der Busmann-Kapelle der ehemaligen Franziskaner-Kirche Dresden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des deutschen Vereins für Kunstwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Band XXII, Heft 3/4, Berlin 1968, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war 1387 in den Rat der Stadt eingetreten und insgesamt viermal (1392, 1400, 1403, 1406) [[Liste der Oberbürgermeister von Dresden|Bürgermeister von Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busmann lebte mit seiner Frau in einem Haus in der [[Webergasse]] und hatte fünf Söhne. Er war vermögend und kaufte bereits 1396 den [[Burggrafen von Dohna]] das Dorf [[Quohren (Dresden)|Quohren]] ab. Auch [[Tolkewitz]] und [[Mockritz (Dresden)|Mockritz]] gehörten zu seinem Besitz. Aus den Zinsen beider Dörfer schuf er 1398 eine Stiftung an die Kreuzkapelle, nach der die Schüler jeden Abend das Salve regina und das O crux zu singen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Beutel: &amp;#039;&amp;#039;Bildnisse hervorragender Dresdner aus fünf Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Heinrich, Dresden 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Zinsen aus dem Vorwerk „Dürrhof“ in [[Laubegast]] stiftete Busmann der Kreuzkapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Busmann (Familie)&amp;#039;&amp;#039;. In: Folke Stimmel, Reinhardt Eigenwill et al.: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Kunst, Dresden 1994, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit seiner Frau stiftete Busmann zudem um 1400 die [[Busmannkapelle]], eine Seitenkapelle der späteren [[Sophienkirche (Dresden)|Sophienkirche]], die zu dem Zeitpunkt noch die Kirche des [[Franziskanerkloster Dresden|Franziskanerklosters]] in Dresden war. In der Kapelle, die 1945 zerstört wurde, befanden sich bis heute erhaltene Konsolsteine mit den Büsten von Lorenz Busmann und seiner Frau. Sie wurden im [[Stadtmuseum Dresden]] aufbewahrt und 2018 in die neue [[Gedenkstätte Busmannkapelle]] überführt. Im Jahr 1404 stifteten Busmann und Hans Jogkrim das Dorf [[Gompitz (Ortsteil)|Gompitz]] dem [[Kloster Altzella]]. „Busmanns Schenkung war mit der Einrichtung eines ‚Seelenbades‘ auf der Schreibergasse verbunden, eine im Mittelalter übliche Stiftung zugunsten armer Mitbürger, die zugleich der körperlichen und seelischen Reinigung der Betroffenen dienen sollte.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudwest/Gompitz/gompitz.html |text=dresdner-stadtteile.de |wayback=20230126154358}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenz Busmann verstarb 1406 beziehungsweise Anfang 1407&amp;lt;ref&amp;gt;Wiebke Fastenrath: &amp;#039;&amp;#039;Zur ehemaligen Busmannkapelle in Dresden.&amp;#039;&amp;#039; In: Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Sachsen. Mitteilungen des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege, Dresden 1996, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1412 in der Busmannkapelle beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen Söhnen Jodocus, Vincenz, Hans, Alex und Georg Busmann wurden die letzteren vier 1408 von den Markgrafen [[Wilhelm II. (Meißen)|Wilhelm II.]], [[Friedrich I. (Sachsen)|Friedrich I.]] und [[Friedrich IV. (Thüringen)|Friedrich dem Friedfertigen]] mit den Erbzinsen in 15 Dörfern bei Dresden belehnt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://codex.isgv.de/codex.php?band=cds2_05&amp;amp;f=&amp;amp;a=b&amp;amp;s=118 &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Städte Dresden und Pirna (CDS II 5)&amp;#039;&amp;#039;]. Leipzig 1875, Nr. 129, S. 117 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter [[Strehlen (Dresden)|Strehlen]], [[Pesterwitz]], [[Niedersedlitz|Sedlitz]], [[Mockritz (Dresden)|Mockritz]], [[Rosentitz]], [[Roitzsch (Dresden)|Roitzsch]], [[Ockerwitz]], [[Boderitz (Bannewitz)|Boderitz]] und [[Luga (Dresden)|Großluga]]. Im Jahr 1414 erwarben Vincenz, Alex und Georg zudem [[Zauckerode]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Bernhard Lindau: &amp;#039;&amp;#039; Geschichte der Haupt- und Residenzstadt Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Kuntze, 1859, S. 219 ([http://books.google.com/books?id=wOU2AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA219 books.google.com]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich dafür musste Vincenz Busmann jedoch die 1408 erworbenen Dörfer &amp;#039;&amp;#039;Kytzsch&amp;#039;&amp;#039; und Boderitz, damals &amp;#039;&amp;#039;Podebrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{HOV|Boderitz_(2)|Boderitz}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, verpfänden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://codex.isgv.de/codex.php?band=cds2_05&amp;amp;f=&amp;amp;a=b&amp;amp;s=133 &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Städte Dresden und Pirna (CDS II 5).&amp;#039;&amp;#039;] Leipzig 1875, Nr. 152, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1412 und 1425 verkauften sie das Dorf Quohren an den Rat der Stadt. Im Jahr 1431 erklagte sich der markgräfliche [[Hofjude]] Jordan von Vincenz Busmann „von schulde wegin“ Boderitz und veräußerte es anschließend an die Dresdner Bürger [[Nicolaus Tirmann]] und Peter Zcuzcke.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Christian Hasche: [http://books.google.com/books?id=r2AAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PT8 &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Geschichte Dresdens von seiner Entstehung bis auf unsere Tage.&amp;#039;&amp;#039;] Dresden 1817, 3. Teil, Nr. 135, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Vincenz Busmanns Besitz befanden sich später das Dorf [[Gorbitz]] sowie Teile von [[Cotta (Dresden)|Cotta]] und [[Pennrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ratsmitglieder nach Lorenz Busmann waren 1408 sein Sohn Jodocus und später Georg Busmann der Jüngere (1456), Lorenz Busmann (1471–1491)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Bruck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sophienkirche in Dresden. Ihre Geschichte und ihre Kunstschätze.&amp;#039;&amp;#039; Keller, Dresden 1912, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Merten Busmann (1507–1517), der nur noch ein durchschnittliches bürgerliches Vermögen von 400 Gulden besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Philip Busmann studierte 1397 in [[Prag]] und wird 1407 als ehemaliger [[Meißner Dom|Domherr von Meißen]] erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler 139&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiterer Lorenz Busmann verstarb 1440 und fand seine letzte Ruhestätte in der Busmannkapelle. Die 1478 verstorbene Gattin Johannes Busmanns, Elisabeth, ist ebenfalls in der Kapelle beerdigt worden. Weitere bekannte Familienmitglieder sind Heinrich Busmann, der [[Albrecht der Beherzte|Herzog Albrecht]] 1476 in das gelobte Land folgte und auf der Reise verstarb, sowie Martin Busmann, der das Dresdner Franziskanerkloster noch 1486 unterstützte. Die letzten nachweisbaren Mitglieder der Familie Busmann waren Michel Busmann, der 1512 das Bürgerrecht erhielt, und sein Sohn Simon, Dresdner Bürger seit 1537. Ein Wappen, identisch mit der Hausmarke der Busmanns, führte Michel Poschmann, der 1566 Dresdner Bürger wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
In Dresden trägt seit 1926 eine Straße in Mockritz den Namen Busmannstraße. Das Café „Busmann’s Brazil“ befand sich bis 2009 unweit der früheren Busmannkapelle und wurde nach deren Stifter benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lorenz Busman.&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Beutel: &amp;#039;&amp;#039;Bildnisse hervorragender Dresdner aus fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Heinrich, Dresden 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Busmann (Familie).&amp;#039;&amp;#039; In: Folke Stimmel, Reinhardt Eigenwill et al.: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden 1994, S. 85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Patriziergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Dresden)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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