<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buskam</id>
	<title>Buskam - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buskam"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buskam&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T15:27:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buskam&amp;diff=461305&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:DD:6F02:1629:29FC:4D42:2B3F:92D9: Der große Markgrafenstein ist größer. Seht so auch in Wikipedia.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buskam&amp;diff=461305&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-06T15:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der große Markgrafenstein ist größer. Seht so auch in Wikipedia.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte&lt;br /&gt;
 |Deutschland Mecklenburg-Vorpommern Rügen&lt;br /&gt;
 |label=Buskam&lt;br /&gt;
 |lat=54.346033&lt;br /&gt;
 |long=13.755182&lt;br /&gt;
 |region=DE-MV&lt;br /&gt;
 |position=left&lt;br /&gt;
 |width=220&lt;br /&gt;
 |float=right&lt;br /&gt;
 |caption=Rügen&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
[[Datei:20-07-05-Buskam-RalfR-DJI 0549.jpg|mini|Buskam, im Hintergrund das Kap [[Nordperd]]]]&lt;br /&gt;
Der in der [[Ostsee]] liegende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buskam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Buskamen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Buhskam&amp;#039;&amp;#039;) ist einer der größten bisher in [[Norddeutschland]] gefundenen [[Findling|Findlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschaffenheit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buskam2009.jpg|mini|Der Buskam 2009]]&lt;br /&gt;
Der Buskam befindet sich etwa 350 Meter von der Strandlinie (Kap [[Nordperd]]) entfernt an der Südostküste der Insel [[Rügen]], unmittelbar östlich des Seebades [[Göhren (Rügen)|Göhren]]. Er ist umgeben von weiteren Findlingen, die jedoch durchweg wesentlich kleiner und praktisch ständig unter Wasser sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses [[Geschiebe|Großgeschiebe]] ragt je nach Wasserstand bis zu 1,5 Meter über den Meeresspiegel hinaus. Der Buskam hat eine [[granit]]ische Zusammensetzung, wobei das Gefüge des Granits dem Hammergranit auf der dänischen Insel [[Bornholm]] entspricht. Daher kann angenommen werden, dass er mit einem [[Gletscher]]strom des skandinavischen [[Inlandeis]]es während der [[Letzte Eiszeit|letzten Eiszeit]] nach Rügen transportiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe und Gewicht ==&lt;br /&gt;
Zu Größe und Gewicht gibt es stark unterschiedliche Angaben:&lt;br /&gt;
* Lange Zeit wurde bei einem Volumen von 600&amp;amp;nbsp;m³&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot;&amp;gt;Schmidt, Hünengrab und Opferstein, Seite 42&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Masse von 1600 Tonnen und ein Umfang von 40&amp;amp;nbsp;Metern angegeben. Etwa ein Drittel hiervon (206&amp;amp;nbsp;m³) rage aus dem Wasser.&lt;br /&gt;
* Aufgrund des Ergebnisses einer neueren Vermessung könnte er aber auch erheblich kleiner sein. Er hätte demnach ein Gewicht von 550 Tonnen bei einem Volumen von 206&amp;amp;nbsp;m³. Der Umfang des Steines wurde am Meeresboden mit 27½&amp;amp;nbsp;Metern und oberhalb des Wassers mit 24&amp;amp;nbsp;Metern vermessen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Karsten Obst, Geologischen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichung in der Ostseezeitung Nr. 219/52 vom 18./19. September 2004&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Zur Bedeutung des Namens gibt es mehrere Theorien. Der Name Buskam könnte vom [[Slawische Sprachen|altslawischen]] &amp;#039;&amp;#039;bogis kamien&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet sein, was so viel wie „Gottesstein“ (&amp;#039;&amp;#039;bog&amp;#039;&amp;#039; „Gott“, &amp;#039;&amp;#039;kamien&amp;#039;&amp;#039; „Stein“) bedeutet. Denkbar wäre auch, dass die Silbe &amp;#039;&amp;#039;bus&amp;#039;&amp;#039; für „[[Buße (Religion)|Büßen]]“ in einem [[Christentum|christlichen]] Verständnis steht. Möglicherweise kommt die Silbe aber vom [[mittelniederdeutsch]]en &amp;#039;&amp;#039;buhsen&amp;#039;&amp;#039;, was für „schwellen, rauschen“ stehen würde und die Lage des Steins vor der Küste beschreiben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Buskam befand sich während der [[Jungsteinzeit]] und wahrscheinlich auch in der [[Bronzezeit]] noch auf dem Land. Erst durch die Küstenüberflutung während der [[Littorina-Transgression]] kam seine Umgebung unter Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Findling wurde schon in der Bronzezeit als [[Kultstätte]] genutzt, davon zeugen kleine Aushöhlungen auf der Oberseite. Er stellt einen so genannten [[Schalenstein|Näpfchenstein]] dar. Zu späteren, christlichen Zeiten (nach 1000 n. Chr.) soll ein Kreuz aus Metall auf dem Buskam befestigt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buskam ist Gegenstand mehrerer Sagen und Überlieferungen. So sollen sich in der [[Walpurgisnacht]] dort Hexen versammeln und ihre Tänze abhalten. Nach einer anderen Überlieferung ist der Buskam ein &amp;#039;&amp;#039;Adebarstein&amp;#039;&amp;#039;, aus dem der [[Störche|Adebar]] die kleinen Kinder holt. Auch wird berichtet, dass die vor [[Mönchgut]] häufig gesehenen [[Meerjungfrau|Seejungfern]] auf dem Stein tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich soll in Göhren auch der Brauch bestanden haben, dass Hochzeitsgesellschaften mit Booten zum Buskam fuhren und dort einen [[Reigen (Tanz)|Reigen]] tanzten. Angesichts der auch schon bei geringeren Windstärken vorkommenden Überspülungen des Steins erscheint diese Überlieferung eher unwahrscheinlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Der Buskam ist mit einem Boot nur schwer zu erreichen, da sich landseitig weitere Steine dicht unter der Wasseroberfläche befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Glaziale Serie]]&lt;br /&gt;
* [[Findlinge um und auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Geotope in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas (Volkskundler)|Alfred Haas]]: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Kultstätten auf der Insel Rügen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pommersche Jahrbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Greifswald 1918, S. 69.&lt;br /&gt;
* K. Obst: &amp;#039;&amp;#039;Der „Buskam“ von Göhren/Rügen – ein Riesenfindling aus Hammer-Granit.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.geschiebekunde.de/ Geschiebekunde] Aktuell, Jg. 21 (2005), S. 33–44.&lt;br /&gt;
* Ingrid Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hünengrab und Opferstein: Bodendenkmale auf der Insel Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff Verlag, Rostock 2001, ISBN 3-356-00917-6, Seite 42.&lt;br /&gt;
* C. Svenson: &amp;#039;&amp;#039;Geschützte Findlinge der Insel Rügen.&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.lung.mv-regierung.de/ Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern], 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.346033 |EW=13.755182|type=isle |region=DE-MV|dim=10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Findling in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göhren (Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:DD:6F02:1629:29FC:4D42:2B3F:92D9</name></author>
	</entry>
</feed>