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	<title>Busenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Busenberg&amp;diff=249606&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dubbe928: /* Französische Herrschaft (1798–1814), Österreich und Bayern (1815/16), Pirmasens (1818) */ Zusatz &quot;bayerisch&quot; wieder gestrichen</title>
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		<updated>2026-02-19T01:47:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Französische Herrschaft (1798–1814), Österreich und Bayern (1815/16), Pirmasens (1818): &lt;/span&gt; Zusatz &amp;quot;bayerisch&amp;quot; wieder gestrichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Für andere Bedeutungen von Busenberg siehe [[Busenberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art                = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Busenberg&lt;br /&gt;
|Wappen             = DEU Busenberg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad        = 49/7/53/N&lt;br /&gt;
|Längengrad         = 7/49/37/E&lt;br /&gt;
|Lageplan           = Busenberg in PS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland         = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis          = Südwestpfalz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde   = Dahner Felsenland&lt;br /&gt;
|Höhe               = 245&lt;br /&gt;
|PLZ                = 76891&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 06391&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel  = 07340002&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BJP&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband    = Schulstraße 29&amp;lt;br /&amp;gt;66994 Dahn&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Ortsgemeinden/Busenberg/ www.dahner-felsenland.net]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Christof Müller&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei             = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Busenberg Pfalz.JPG|mini|Ortsbild von Busenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Busenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im zu [[Rheinland-Pfalz]] gehörenden [[Landkreis Südwestpfalz]]. Sie ist Bestandteil der [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]], die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Dahn]] hat, und innerhalb derer gemessen an der Einwohnerzahl die viertgrößte Ortsgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Busenberg liegt auf {{Höhe|245|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte}} im deutschen Teil des [[Wasgau]]s, dem südlichen Teil des [[Pfälzerwald]]s, in der Region [[Dahner Felsenland]], von der die Verbandsgemeinde ihren Namen ableitet. Zu Busenberg gehören der Weiler [[Bärenbrunnerhof]], der vier Kilometer nordöstlich am Ende des [[Bärenbrunner Tal]]s liegt und ausschließlich über den Nachbarort [[Schindhard]] erreicht werden kann, sowie die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] [[Bärenbrunnermühle]] und Weißensteiner Hof.&lt;br /&gt;
{{GemeindeverzeichnisRP&lt;br /&gt;
 |Ref = 1&lt;br /&gt;
 |Stand = 2022&lt;br /&gt;
 |Seiten = 163&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Erfweiler]], [[Schwanheim (Pfalz)|Schwanheim]], [[Oberschlettenbach]], [[Vorderweidenthal]] – östlich, sechs Kilometer –, [[Erlenbach bei Dahn|Erlenbach]] (südöstlich, 5&amp;amp;nbsp;km), [[Bundenthal]], [[Bruchweiler-Bärenbach]] – südwestlich, vier Kilometer – und Schindhard – nördlich, 1&amp;amp;nbsp;Kilometer –. Nächstgelegene Stadt ist [[Dahn]]; diese liegt vier Kilometer nordwestlich von Busenberg entfernt. Acht Kilometer Luftlinie südwestlich verläuft die [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|Grenze]] zum [[Frankreich|französischen]] [[Département Bas-Rhin]], alternativ als „Unterelsass“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenfels mit Heidenberg.jpg|mini|Wasgaulandschaft innerhalb von Busenberg, im Hintergrund der Heidenkopf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist von Bergen umgeben, die ihn um etwa 200&amp;amp;nbsp;m überragen und deren Gesteinsschichten aus feinkörnigem Sandstein bestehen. Beherrschende Erhebungen sind der – bereits jenseits der Gemarkungsgrenze befindliche – [[Jüngstberg]] ({{Höhe|491}}) im Südwesten und der [[Löffelsberg]] ({{Höhe|445}}) im Nordosten. An der Gemarkungsgrenze zu Vorderweidenthal und Oberschlettenbach liegt der {{Höhe|447.6}} hohe [[Puhlstein]]. An der Gemarkungsgrenze zu Erlenbach bei Dahn erhebt sich der {{Höhe|420}} hohe [[Heidenberg (Wasgau)|Heidenkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortskern erstreckt sich in einer Mulde dazwischen, kleinere Neubaugebiete sind mittlerweile an den Hängen emporgewachsen. Im äußersten Norden der Gemarkung an der Grenze zu Schwanheim und Erfweiler liegt das {{Höhe|476.7}} hohe [[Wolfshorn (Wasgau)|Wolfshorn]] und südwestlich von ihm an der Grenze zu Erfweiler der [[Rauhberg (Erfweiler)|Rauhberg]] {{Höhe|374.2}} sowie der [[Eichelberg (Wasgau)|Eichelberg]] ({{Höhe|386.3}}). Etwas weiter südlich erstreckt sich der [[Haberteich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Von Busenberg aus fließt der 2,2&amp;amp;nbsp;km lange [[Geiersteinbach]] &amp;lt;!-- GKZ=2372734 --&amp;gt;nach Westen, der im Ort den [[Drachenbach]] aufnimmt und eine Fläche von 6&amp;amp;nbsp;km² entwässert und von [[Orographisch links und rechts|links]] in die [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Lauter]] mündet, die hier am Oberlauf &amp;#039;&amp;#039;Wieslauter&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Nördlich des Kernortes fließt in Ost-West-Richtung der [[Kuhbach (Lauter)|Kuhbach]], der die Bärenbrunnermühle passiert und ebenfalls ein linker Nebenfluss der Wieslauter ist. Zudem befindet sich mit dem [[Bärenbrunnen (Wasgau)|Bärenbrunnen]] ein weiteres Gewässer innerhalb der Ortsgemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste Spur menschlicher Besiedlung stellt seit 2018 eine 3,2&amp;amp;nbsp;cm breite, 2,9&amp;amp;nbsp;cm lange und 0,8&amp;amp;nbsp;cm dicke [[Blattspitze]] aus dem späten [[Mittelpaläolithikum]] dar, die der Zeit vor etwa 50.000 bis 35.000 Jahren angehört. Sie besteht aus hellgrauem [[Felsquarzit]], hat einen spitzovalen Querschnitt und ist auf beiden Seiten vollständig [[Retusche (Archäologie)|retuschiert]]. Gleichzeitig ist sie die bisher am weitesten im Südwesten entdeckte Blattspitze, denn [[Blattspitzen-Gruppe|Blattspitzengruppen]] waren vor allem in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bis in die Türkei verbreitet, selten finden sich Stücke bis nach England. Mangels Skelettfunden ist bisher unklar, ob die Träger dieser Kultur späte [[Neandertaler]] oder anatomisch moderne Menschen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Gütermann |Titel=Blattspitze – erster Fund weit im Westen |Sammelwerk=Archäologie in Deutschland |Datum=2019-01 |Seiten=60 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliches Dorf, Dürckheimer Besitz ===&lt;br /&gt;
Vermutlich gab es das Dorf schon um das Jahr 1200, erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1408. Zu einem unbekannten Zeitpunkt, möglicherweise um 1490, kam Busenberg in den Besitz der [[Dürckheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Dürckheim]]. Der landesherrliche Besitz dieser niederadeligen Familie war anfangs vermutlich im Rahmen von [[Reichsritterschaft]] und [[Oberrheinischer Kreis|Oberrheinischem Kreis]] organisiert. Mit der Übernahme der Landeshoheit durch [[Königreich Frankreich (987–1792)|Frankreich]] Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Busenbergische Herrschaft der Dürckheim, zuletzt von [[Eckebrecht von Türkheim]] ausgeübt, zu einem französischen Territorium. Den Dürckheim verblieben zunächst noch die niedergerichtlichen Rechte, bis im Gefolge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] auch die letzten Vorrechte des Adels aufgehoben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Französische Herrschaft (1798–1814), Österreich und Bayern (1815/16), Pirmasens (1818) ===&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Busenberg in den [[Kanton Dahn]] eingegliedert. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde der Ort zusammen mit dem Rest der Pfalz 1815 zunächst [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen und wechselte ein Jahr später aufgrund des [[Vertrag von München (1816)|Vertrags von München]] schließlich in das [[Königreich Bayern]]. Ab 1818 war der Ort Bestandteil des [[Landkommissariat Pirmasens|Landkommissariats Pirmasens]], das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Französische Besatzung nach 1945, Rheinland-Pfalz, Gebietsreform (1972) ===&lt;br /&gt;
1925 hatte die Gemeinde 821 Einwohner, die in 136 Wohngebäuden lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=779 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde sie in den [[Landkreis Südwestpfalz|Landkreis Pirmasens (ab 1997 &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Südwestpfalz&amp;#039;&amp;#039;)]] eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Gemeinde innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde Busenberg 1972 der neugeschaffenen [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronik&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hoeckmann.de/deutschland/pfalz.htm |titel=Historische Karte der Pfalz 1789 |hrsg=www.hoeckmann.de |abruf=2017-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Wie für [[Bouzemont]] so ist auch für Busenberg ein Ursprung in vorgeschichtlicher Zeit wahrscheinlich. Beide Ortschaften liegen im Wasgenwald, sodass ein Waldbezug gesichert scheint. Für Bouzemont ist dieses bezeugt mit „Bosonis mons“ mit latinisierendem Genitivsuffix -is. Der Wortteil „bos“ als alteuropäisch-vaskonisches [[Etymon]] mit der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Baum&amp;#039;&amp;#039; und dem als Suffix erkennbaren -n von Boson ergeben eine lokativische Bedeutung „Berg im Wald“. Auch für Busenberg in der Pfalz kann dies sowohl hinsichtlich der Namengeschichte als auch der Waldbezogenheit angenommen werden; vom Berg hat man einen Blick auf die umliegenden Wälder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Schützeichel, Carl Winter |Titel=Beiträge zur Namenforschung |Verlag=[[Universitätsverlag Winter]] |Datum=2008 |Seiten=375}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Busenberg entwickelte sich folgendermaßen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0734001002&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; border-spacing:0; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 541&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 717&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 687&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.363&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1.177&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 1.314&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 1.336&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 1.371&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.397&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 1.291&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 1.196&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07340002}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Christentum&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 2012 waren 75,3&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner [[Katholizismus|katholisch]] und 11,0&amp;amp;nbsp;Prozent [[Evangelische Kirche|evangelisch]]. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0734001002 |titel=KommWis |titelerg=Stand: 31. Dezember 2012 |abruf=2020-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Katholiken gehören zum &amp;#039;&amp;#039;Dekanat Pirmasens&amp;#039;&amp;#039; im [[Bistum Speyer]], die Evangelischen zur [[Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)|Protestantischen Landeskirche der Pfalz]]. In Busenberg gibt es eine katholische Kirche. Sie trägt den Namen [[St. Jacobus (Busenberg)|&lt;br /&gt;
St. Jakobus]] und war bis Ende 2015 Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Judentum&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdische Gemeinde Busenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Busenberg gab es bis 1939 eine jüdische Gemeinde, die seit dem 18. Jahrhundert bestand. Sie war die älteste und zentrale Gemeinde im Wasgau mit bis zu 170 Mitgliedern im Jahr 1848. Durch Aus- und Abwanderung sank die Zahl danach auf 50 im Jahr 1900 und noch 17 im Jahr 1936. Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem wurden 30 gebürtige oder längere Zeit in Busenberg lebende Juden Opfer der NS-Gewaltherrschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/517-busenberg-rheinland-pfalz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;November 2007 verlegte der Kölner Künstler [[Gunter Demnig]] vor ihren früheren Wohnstätten [[Liste der Stolpersteine in Busenberg|Stolpersteine]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;stolpersteine&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.stolpersteine.eu/chronik/ |titel=stolpersteine.eu: &amp;#039;&amp;#039;Chronik&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2020-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Pfälzer Mundartdichter]] Albert H. Keil trug dazu eigene Texte unter dem Titel „Kultur gegen rechte Gewalt“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Albert H. Keil |url=https://www.verlag-pfalzmundart.de/go-auftr-gg-re.htm |titel=Auftritte „Kultur gegen rechte Gewalt“ |hrsg=Verlag PfalzMundArt |abruf=2016-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemarkung von Busenberg hat der denkmalgeschützte [[Jüdischer Friedhof Busenberg|Jüdische Friedhof]] überdauert; hier wurden auch verstorbene Juden aus [[Dahn]], [[Erlenbach bei Dahn|Erlenbach]] und [[Vorderweidenthal]] beerdigt&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/517-busenberg-rheinland-pfalz&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde in der Zeit nach dem [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] mehrmals geschändet und teilweise völlig verwüstet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/busenberg_friedhof.htm |titel=Busenberg (VG Dahner Felsenland, Kreis Südwestpfalz) Jüdischer Friedhof |hrsg=alemannia-judaica.de |abruf=2016-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ehemalige rituelle [[Mikwe (Busenberg)|Judenbad]] in der Talstraße war das einzige [[Mikwe]]gebäude in der Pfalz, das erhalten geblieben war. 2017 wurde es abgerissen, weil der bauliche Zustand schlecht war und es nicht unter [[Denkmalschutz]] stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2017-10-23&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=ne/tre (Autorenkürzel) |Titel=Letztes Mikwe-Haus abgerissen |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]], Südwestdeutsche Zeitung |Nummer=246 |Ort=Ludwigshafen |Datum=2017-10-23 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei Bundestagswahlen gehört Busenberg zum [[Bundestagswahlkreis Pirmasens|Wahlkreis Pirmasens]]. Bei Landtagswahlen war die Gemeinde von [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1991|1991]] bis [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2016|2016]] Bestandteil des [[Wahlkreis Pirmasens-Land|Wahlkreises Pirmasens-Land]]. Aufgrund des Bevölkerungsrückgangs der Region wurde er aufgelöst, sodass Busenberg seit [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2021|2021]] zum [[Wahlkreis Pirmasens]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Busenberg besteht aus 16&amp;amp;nbsp;Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem. Bis zur Wahl 2019 wurde in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt, da mindestens zwei Wahlvorschlagslisten eingereicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:7em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | per [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Verwaltung/Wahl/Zahl%20der%20zu%20waehlenden%20Ratsmitglieder%20bei%20den%20Kommunalwahlen%20202.pdf |titel=Zahl der zu wählenden Ratsmitglieder in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland bei den Kommunalwahlen am 09.06.2024 |titelerg=Busenberg |format=PDF; 83,5 kB |hrsg=Verbandsgemeinde Dahner Felsenland |abruf=2025-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3400100200 |titel=Busenberg, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Busenberg |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 4 || – || 12 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3400100200.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 3 || – || 13 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 3 || 3 || 10 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2004|2004]] || – || 5 || 11 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FWG = Freie Wählergemeinschaft Busenberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Christof Müller (FWG) wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2016 Ortsbürgermeister von Busenberg. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 76,91 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 konnte Müller sein Amt mit 52,0 % der Stimmen gegen eine Kandidatin der SPD verteidigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3400100200 |titel=Busenberg, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müllers Vorgänger Klaus Klonig (FWG) war im März 2016 zurückgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedliche-weinstrasse_artikel,-ortsbürgermeister-christof-müller-klar-gewählt-_arid,632620.html |titel=Ortsbürgermeister: Christof Müller klar gewählt |werk=Die Rheinpfalz |datum=2016-06-28 |abruf=2020-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3400000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |kommentar=siehe Dahner Felsenland, Verbandsgemeinde, zweite Ergebniszeile |abruf=2020-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Von Schwarz und Gold gespalten, [[Heraldisch rechts|rechts]] ein zehnendiges goldenes Hirschgeweih, links ein blaubewehrter und -bezungter roter Löwe.&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Zusatz      = Es wurde 1972 von der [[Bezirksregierung Neustadt]] genehmigt.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Der [[Pfälzer Löwe]] steht für die ehemaligen Ortsherren, die [[wittelsbach]]ischen Herzöge von [[Pfalz-Zweibrücken]], und das Hirschgeweih entstammt dem Wappen der Edlen von Drachenfels, die anfangs [[Ministeriale]]n und [[Lehnswesen|Lehnsmannen]] des [[Liste der Bischöfe von Speyer|Bischofs von Speyer]] waren.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Drachenfels 7550 b.jpg|mini|Burg Drachenfels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Busenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg Drachenfels (Wasgau)|Burg Drachenfels]] und der [[Jüdischer Friedhof Busenberg|jüdische Friedhof]] sind als [[Gesamtanlage|Denkmalzonen]] ausgewiesen. Die Burg liegt unmittelbar südlich oberhalb Busenbergs auf {{Höhe|368}} Höhe mit dem auffälligen &amp;#039;&amp;#039;Backenzahn&amp;#039;&amp;#039;, wie der Rest des [[Bergfried]]s im Volksmund genannt wird. Sie wurde 1523 zerstört, weil ein [[Ganerbschaft|Ganerbenanteil]] dem besiegten und getöteten Ritter [[Franz von Sickingen]] gehört hatte. Letzte Herren der Ruine waren die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Dürkheim&amp;#039;&amp;#039;, die nach der Französischen Revolution enteignet wurden. Seither befindet sich die Anlage in Gemeindebesitz. Sie wurde über mehrere Jahrhunderte als Steinbruch missbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüdische Friedhof mit 286 Grabstätten liegt auf einer kleinen Anhöhe etwa 500&amp;amp;nbsp;m südöstlich außerhalb des Ortes in Richtung [[Bad Bergzabern]]. Er war von 1824 bis in die [[Zeit des Nationalsozialismus]] und, für drei Bestattungen, zwischen 1958 und 1979 in Gebrauch. Nicht ausschließlich 1938, sondern eben in der Zeit lange nach dem Ende des Dritten Reiches – 1978, 1994 und 1997 – war er Ziel von Friedhofsschändungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weber&amp;quot; /&amp;gt; 1985 wurde die Anlage als geschütztes [[Kulturgut]] im Sinne der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]] eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen elf Einzeldenkmäler, darunter folgende Objekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Die katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Jakobus&amp;#039;&amp;#039; ging gemäß Urkunde vom 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 1490 aus einer mittelalterlichen Kapelle hervor. Sie wurde in der [[Rokoko|späten Barockzeit]] zwischen 1760 und 1767 vergrößert und ausgebaut, dabei wurden auch Steine vom Drachenfels verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlösschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Freiherr]] &amp;#039;&amp;#039;Franz Christoph Eckbrecht von Dürkheim&amp;#039;&amp;#039; errichtete 1778 mit Steinen aus dem Drachenfels mitten in Busenberg ein [[Herrenhaus (Gebäude)|herrschaftliches Landhaus]], das mittlerweile „Schlösschen“ genannt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortschronik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.busenberg.de/ortschronik.html| titel=Ortschronik| abruf=2021-04-30| werk=busenberg.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidenberg Buchkammer Eingang.JPG|mini|hochkant|Buchkammerfels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busenberg lag im [[Naturpark Pfälzerwald]], dessen Gebiet mittlerweile Bestandteil des [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord|Biosphärenreservats Pfälzerwald-Vosges du Nord]] ist und liegt innerhalb des &amp;#039;&amp;#039;Vogelschutzgebiet Pfälzerwald&amp;#039;&amp;#039;. Auf Gemarkung der Ortsgemeinde befinden sich insgesamt [[Liste der Naturdenkmale in Busenberg|fünf Naturdenkmale]]; allen fünf Objekte sind Felsformationen wie der [[Buchkammer (Höhle)|Buchkammerfels]], der [[Pferchfeldfels]] und der [[Puhlstein]]. Darüber hinaus gehört die Gemeinde zum [[Klettergebiet Pfälzer Wald]]. Weitere Felsformationen innerhalb der Gemeindegemarkung sind der [[Honigfels]], der [[Klosterfels]], der [[Nonnenfels (Wasgau)|Nonnenfels]] und der [[Sternfels (Wasgau)|Sternfels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folklore ===&lt;br /&gt;
Laut einer [[Liste der Sagen vom Schatzkegelspiel|Sage]] existierte auf der Burg Drachenfels einst ein silbernes Kegelspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der geographischen Gegebenheiten dominierte in Busenberg jahrhundertelang die Forst- und Holzwirtschaft. Früher war im Ort außerdem der Beruf des [[Holzschuhmacher]]s verbreitet. Die Gemeinde verfügt über keinerlei Industrie und ist eine reine Wohngemeinde. Der Wald wird seit mehreren Jahrhunderten von einer in Dahn ansässigen Forstbehörde verwaltet, die seit 2004 unter dem Namen [[Forstamt Wasgau]] firmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |Spalte=779 |Spalte_bis= |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedwestpfalz_artikel,-das-macht-das-forstamt-wasgau-_arid,5646530.html|titel= Das macht das Forstamt Wasgau|sprache=de |datum=2025-05-12 |abruf=2025-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Busenberg ist Standort einer Grundschule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Kissel |Titel=Dahn – eine Chronik|Ort=Dahn|Datum=1999|ISBN=3-00-002205-8|Seiten=349}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterführende Schulen bestehen in Dahn und Bad Bergzabern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
Bis 1966 gehörte Busenberg zum Bezirk des [[Amtsgericht Dahn]] und seither zu dem des [[Amtsgericht Pirmasens]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Kissel |Titel=Dahn – eine Chronik |Ort=Dahn |Datum=1999 |ISBN=3-00-002205-8 |Seiten=218f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Busenberg-Hauptstrasse 44-42-40-01-gje.jpg|mini|Bundesstraße 427 innerhalb von Busenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Busenberg führt die [[Bundesstraße 427]], die von Nordwest nach Südost verläuft und über 44,8&amp;amp;nbsp;Kilometer [[Hinterweidenthal]] und [[Kandel (Pfalz)|Kandel]] verbindet. In Hinterweidenthal ist die B&amp;amp;nbsp;427 an die [[Bundesstraße 10|B&amp;amp;nbsp;10]] angebunden, in Bad Bergzabern besteht Anschluss an die [[Bundesstraße 10|Bundesstraßen&amp;amp;nbsp;38]] und [[Bundesstraße 48|48]]. Zudem liegt der Ort an der [[Deutsche Schuhstraße|Deutschen Schuhstraße]]. Der Bärenbrunnerhof ist über die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 41|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;41]] ans Straßennetz angebunden, die über Schindhard bis zum Ortsteil [[Reichenbach (Dahn)|Reichenbach]] der Stadt Dahn führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist über die Buslinie&amp;amp;nbsp;545 des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbundes Rhein-Neckar]], die ihn mit Bad Bergzabern, [[Birkenhördt]], [[Erlenbach bei Dahn]], Busenberg, [[Schindhard]] und [[Dahn]] verbindet, an das Nahverkehrsnetz angebunden. Nächstgelegene regelmäßig bediente Bahnhalte sind [[Bahnhof Wissembourg|Wissembourg]] und [[Bahnhof Bad Bergzabern|Bad Bergzabern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 entstand an der [[Wieslauterbahn]] der Bahnhof Busenberg-Schindhard. Obwohl auf Dahner Gemarkung auf Höhe dessen Ortsteils Reichenbach gelegen, war er als gemeinsame Bahnstation von Busenberg, [[Erfweiler]] und Schindhard ausgelegt. 1966 beziehungsweise 1976 wurde der Personenverkehr eingestellt, 1997 im Ausflugsverkehr reaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell verkehrt die Wieslauterbahn in den Sommermonaten – Mai bis Oktober – mittwochs, samstags, an Sonn- und Feiertagen sowie jährlich am Fastnachtssonntag zum Fastnachtsumzug und zum Martinimarkt in Dahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenfelshütte4.JPG|mini|Drachenfelshütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Viertel des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts öffnete sich Busenberg verstärkt dem [[Tourismus]]. Die Werbung bezieht sich vor allem auf die Lage inmitten des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Vosges du Nord und empfiehlt Wander- sowie Radtouren. Als Unterkünfte werden hauptsächlich private [[Pension (Unterkunft)|Fremdenzimmer]] und [[Ferienwohnung]]en angeboten. Durch das Gemeindegebiet verlaufen die [[Deutsche Schuhstraße]] und der [[Klingbach-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem existiert mit der [[Drachenfelshütte]] seit 1968 eine Wanderhütte, die von der örtlichen Sektion des [[Pfälzerwald-Verein]]s betrieben wird. Durch Busenberg verlaufen mit dem von [[Kaiserslautern]] bis nach [[Schweigen-Rechtenbach]] führenden [[Pfälzer Waldpfad]] ein sogenannter Prädikatswanderweg, der Premiumwanderweg [[Felsenland Sagenweg]] und der mit einem gelben Balken markierte [[Fernwanderweg Pirmasens–Belfort]] und eine Route der [[Pfälzer Jakobswege]]. Hinzu kommt ein mit einem [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|gelb-roten Balken]] markiert Wanderweg, der vom [[Wellbachtal]] über den nördlichen Teil der Busenberger Gemarkung bis nach [[Rülzheim]] verläuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hiking.waymarkedtrails.org/#?map=15.0/49.1306/7.8374|titel=Waymarked Trails: Wanderwege |werk=hiking.waymarkedtrails.org |datum=2025-10-21 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 24&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;Busenberger Holzschuhpfad&amp;#039;&amp;#039; ist ein Rundwanderweg und wurde zur Erinnerung an den früher unter anderem in Busenberg verbreiteten Beruf der Holzschuhmacher angelegt und führt über sieben Berggipfel sowie zehn Aussichtspunkte rund um den Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;holzschuhpfad&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dahner-felsenland.net/images/dld/2872009_161846_holzschuhpf_prospekt.pdf |text=dahner-felsenland.net: &amp;#039;&amp;#039;Busenberer Holzschuhpfad&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090824160150}} (PDF; 4,83 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Erich Wegmann (* 1938), Ortsbürgermeister von 1989 bis 2009, ernannt 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* Irma Reiß (1892–1942), Opfer des Holocaust, ihr wurde in München ein [[Liste der Stolpersteine in München|Stolperstein]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in Busenberg wirkten ===&lt;br /&gt;
* [[Karl von Streit]] (1766–1821), preußischer Generalmajor und Kommandant von Kolberg, nahm Ende des 18. Jahrhunderts im Zuge der [[Koalitionskriege]] am Gefecht bei Busenberg teil&lt;br /&gt;
* [[Franz Vogel (Priester)|Franz Vogel]] (1850–1926), katholischer Priester, war zeitweise Kaplan in Busenberg.&lt;br /&gt;
* [[Emil Nesseler]] (1891–1952), Lehrer und Heimatforscher, arbeitete zeitweise als Aushilfslehrer.&lt;br /&gt;
* [[Paul Keller (Busenberg)|Paul Keller]], Träger des Bundesverdienstkreuzes, wohnt in Busenberg.&lt;br /&gt;
* [[Robert Breitsch]], seit 2004 Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz, wohnt in Busenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Otmar Weber&lt;br /&gt;
   |Titel=„Wie eine weiße Lilie in ihrer ersten Blüte…“&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Der jüdische Friedhof Busenberg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Geiger-Druck&lt;br /&gt;
   |Ort=Dahn&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-00-003507-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.busenberg.de/ Verkehrsverein der Gemeinde Busenberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Ortsgemeinden/Busenberg/ Busenberg auf den Seiten der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o34001002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;weber&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otmar Weber |Titel=&amp;#039;Wie eine weiße Lilie in ihrer ersten Blüte… |Datum=1998 |Seiten=96}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südwestpfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4355496-9|VIAF=130885568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1408]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dubbe928</name></author>
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