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	<title>Buschwindröschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buschwindr%C3%B6schen&amp;diff=87921&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cuello de pepino: Die letzte Textänderung von ~2026-16884-49 wurde verworfen und die Version 264418905 von Invisigoth67 wiederhergestellt. Ein Beleg fehlt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buschwindr%C3%B6schen&amp;diff=87921&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-25T21:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16884-49&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16884-49&quot;&gt;~2026-16884-49&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/264418905&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/264418905&quot;&gt;264418905&lt;/a&gt; von Invisigoth67 wiederhergestellt. Ein Beleg fehlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Busch-Windröschen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anemone nemorosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Windröschen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anemone&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anemoneae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ranunculoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hahnenfußgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ranunculaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hahnenfußartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ranunculales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Anemone nemorosa 4 RF.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Buschwindröschen (&amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buschwindröschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Busch-Windröschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039;, Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Anemonoides nemorosa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung der [[Windröschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Anemone&amp;#039;&amp;#039;) in der Familie der [[Hahnenfußgewächse]] (Ranunculaceae). Sie ist im gemäßigten [[Eurasien]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Anemone nemorosa0.jpg|miniatur|Illustration des Buschwindröschen (&amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blüten von Anemone nemorosa.png|miniatur|Collage von Blüten mit 6 bis 9 Perigonblättern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anemone nemorosa IP0204155.jpg|miniatur|Sammelfrucht mit Nüsschen, noch unreif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blätter ===&lt;br /&gt;
Das Buschwindröschen wächst als vorsommergrüne,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]], [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 11 bis 25 Zentimetern. Als Speicher- und Überdauerungsorgan dient ein unterirdisches, etwa 30 Zentimeter langes, kriechendes [[Rhizom]]. Es setzt an seinem einen Ende das Wachstum fort und bildet die Sprossknospe, stirbt am anderen Ende jedoch ab. Das Rhizom verzweigt sich [[Sprossachse|sympodial]]. Die endständige Sprossknospe entspringt einer Schuppe. Erst nach der Blütezeit wird ein gestieltes, fingerförmiges&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; [[Phyllotaxis|Grundblatt]] ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüte und Frucht ===&lt;br /&gt;
Zur Blütezeit am Beginn des Erstfrühlings&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; zwischen März und April/Mai fehlen grundständige Blätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Im oberen Stängeldrittel befinden sich in einem [[Quirl (Botanik)|Quirl]] (Wirtel) angeordnet drei deutlich, mindestens 1 Zentimeter lang gestielte, jeweils handförmig dreiteilige [[Hochblatt|Hochblätter]] mit grob gesägten Abschnitten. Die Blattabschnitte sind zwei- bis dreimal so lang wie breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Sie schützen die Blütenknospen und übernehmen so die Funktion des fehlenden [[Kelchblatt|Kelches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlich entwickelt das Buschwindröschen nur eine [[Blüte]] (selten zwei) pro Pflanzenexemplar. Der Blütenstiel entspringt der Vereinigung der drei Hochblätter und ist mit zahlreichen kleinen nach oben gekrümmten Haaren besetzt. Die Blüte enthält sechs bis acht (selten: zwölf) weiße, außen leicht rosa getönte [[Perigon]]blätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind in zwei Kreisen angeordnet. Sie bilden eine länglich-elliptische Form aus. Die Blütenblattspitze ist gewöhnlich gerundet, gelegentlich jedoch auch leicht eingekerbt. Zahlreiche [[Staubblatt|Staubblätter]] mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln umgeben etwa 10 bis 20 unverwachsene, längliche und flaumig behaarte [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]]. Diese sitzen der leicht gewölbten [[Blütenachse]] auf und gehen in einen kurzen und aufwärts gebogenen [[Griffel (Botanik)|Griffel]] über. Analog zur Anzahl der befruchteten Fruchtblätter entwickeln sich in einer [[Sammelnussfrucht|Sammelfrucht]] Nüsschen. Die einsamigen [[Nussfrucht|Nüsschen]] sind dicht kurz borstig behaart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomensatz ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]engrundzahl beträgt n = 8,12,16, es wurden 2n = 30,32,45 nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apis mellifera - Anemone nemorosa - Keila1.jpg|mini|Bestäubung]]&lt;br /&gt;
=== Lebensweise ===&lt;br /&gt;
Die Überdauerungsknospen des Buschwindröschens befinden sich an seinem [[Rhizom]] in mehr als einem Zentimeter Tiefe unterhalb der Erdoberfläche. Seine [[Lebensform (Botanik)|Lebensform]] entspricht daher der eines [[Geophyt|Rhizom-Geophyten]].&lt;br /&gt;
Das Buschwindröschen gehört im Hinblick auf den [[Laubrhythmus]] zu den frühjahrsgrünen Pflanzen. Der Laubaustrieb erfolgt im zeitigen Frühjahr. Nach dem Verstreuen der Samen ziehen die oberirdischen Pflanzenteile im Laufe des Frühsommers ein ([[Frühlingsgeophyten|Frühlingsgeophyt]]). Die [[Nährstoffe]] für die nächste [[Vegetationsperiode]] werden im Rhizom gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenökologie ===&lt;br /&gt;
[[Blütenökologie|Blütenökologisch]] handelt es sich um „Pollen-Scheibenblumen“. Die Weißfärbung der einfachen [[Blütenhülle]], des [[Perigon]]s, wird durch [[Totalreflexion]] des Lichts an den Grenzflächen zwischen den Zellen und den lufterfüllten [[Interzellularraum|Interzellularräumen]] hervorgerufen. Für die Blütenbesucher ist die starke UV-Absorption wichtig, die das Perigon dunkel erscheinen lässt. [[Bestäuber]] sind verschiedene [[Insekten]]. Ein intensiverer Blütenbesuch wird allerdings selten beobachtet. Es kann auch Selbstbestäubung erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind nachts und bei kühler Witterung aufgrund von [[Wachstumsbewegung]]en verschlossen; dabei wächst die Außenseite des Blütenblatts bei niedrigen Temperaturen schneller als die Oberseite. Der Blühbeginn des Buschwindröschens gilt als das Einsetzen des Erstfrühlings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbreitungsökologie ===&lt;br /&gt;
Die Fruchtstiele sind zur Fruchtzeit nach unten gerichtet. Dadurch werden eine [[Barochorie|Schwerkraftausbreitung]] und eine [[Ameisenausbreitung|Ausbreitung]] durch [[Ameisen]] ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Letzteres wird unterstützt durch die sehr kurzen, dicken, als [[Elaiosom]] dienenden Früchtchenstiele. Die [[Fruchtreife]] erfolgt bereits im Mai. Der [[Embryo (Botanik)|Embryo]] besteht daher zunächst nur aus wenigen Zellen. Das Buschwindröschen ist ein [[Lichtkeimer|Licht-]] und [[Kaltkeimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[vegetative Vermehrung]] erfolgt durch Verzweigung des Rhizoms. Nicht selten gehören über 100 Blütentriebe zu einem Pflanzenexemplar (Klon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile sind schwach giftig. Hauptwirkstoff ist das [[Protoanemonin]], welches beim Trocknen zum ungiftigen [[Anemonin]] umgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten ==&lt;br /&gt;
Die Rhizome vom Buschwindröschen werden ziemlich häufig vom [[Anemonenbecherling]] parasitiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2006&amp;quot; /&amp;gt; Die Blätter des Buschwindröschens werden von den [[Rostpilz]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Tranzschelia fusca]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ochropsora ariae]]&amp;#039;&amp;#039; befallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwetko&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blume in Wildbad 06.jpg|mini|Buschwindröschen im Buchenwald (links unten Buchenkeimlinge)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet umfasst vor allem das eher [[atlantisch]] bis subkontinental geprägte westliche und mittlere Europa sowie Teile Asiens von der Ebene bis ins Gebirge (in Österreich bis 2000 Meter NN). In den Allgäuer Alpen steigt es fast bis zu 2000 Metern Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutschland ist bis auf die [[Marschland|Küstenmarschen]] und ähnlich waldfreie Landschaften weitgehend geschlossen besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buschwindröschen ist ein typischer Frühjahrs[[geophyt]] ([[Frühblüher]]), der die [[Krautschicht]] in [[Wald|Wäldern]] bildet, während die Bäume im Frühling noch kein Laub tragen. Da das Buschwindröschen hohe Lichtansprüche hat, findet der gesamte Lebenszyklus der Pflanze im Frühjahr statt. Oft werden große Flächen von dieser gesellig wachsenden Art eingenommen und mit einem weißen Blütenteppich bedeckt. Es werden mäßig frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige, lehmige Mull[[Boden (Bodenkunde)|böden]] in sommergrünen [[Laubwald|Laubwäldern]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Buchen-[[Mischwald|Mischwäldern]], Eichen-Hainbuchenwäldern, Hartholzauwäldern), in [[Schlehe]]ngebüschen sowie sekundär in mageren [[Glatthaferwiese]]n besiedelt. Es ist eine Charakterart der Buchen- und sommergrünen Eichenwälder Europas (Klasse Querco-Fagetea). Das Buschwindröschen gilt als ökologisch mäßig anspruchsvoll hinsichtlich der Standortgegebenheiten; es verhält sich etwas indifferenter als das [[Gelbes Windröschen|Gelbe Windröschen]], mit dem es [[syntop]] vorkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] et al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = x, Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treten das Gelbe Windröschen und das Buschwindröschen im selben Habitat auf, kommt es in seltenen Fällen zu Hybriden mit einer blassgelben Blütenfarbe. Die Hybride trägt den botanischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Anemone × seemenii&amp;#039;&amp;#039;. Synonyme Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Anemone × intermedia&amp;#039;&amp;#039; (Bastard-Windröschen) oder &amp;#039;&amp;#039;Anemone × lipsiensis&amp;#039;&amp;#039; (Leipziger Windröschen). Unter letzterer Bezeichnung, die auf mehrere Vorkommen in der Nähe von Leipzig zurückgeht, ist die Pflanze auch im Gartenhandel erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Garten gedeiht das Buschwindröschen am besten an ungestörten Plätzen unterhalb von Gehölzen. Als Pflege ist eine gelegentliche Humusgabe ausreichend. Jede bodenbearbeitende Maßnahme stört die Pflanze in ihrer Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot; /&amp;gt; Ein [[Synonym (Taxonomie)|Homonym]] ist &amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schangin}} in &amp;#039;&amp;#039;Neueste Nordische Beyträge zur physikalischen und ...&amp;#039;&amp;#039; 6, 1793, S. 34.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Der wissenschaftliche Name &amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039; setzt sich zusammen aus der Gattungsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Anemone&amp;#039;&amp;#039;, das vom [[Griechische Sprache|griechischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;anemos&amp;#039;&amp;#039; für Wind abgeleitet ist und dem [[Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;nemorosa&amp;#039;&amp;#039;, das vom [[lateinisch]]en Wort &amp;#039;&amp;#039;nemorosus/-a/-um&amp;#039;&amp;#039; für „schattig, waldreich“ oder „baumreich“ stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.langenscheidt.com/latein-deutsch/nemorosus |titel=nemorosus - Deutsch-Übersetzung - Langenscheidt Latein-Deutsch Wörterbuch |sprache=de |abruf=2023-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Volkstümlich wird diese Pflanzenart auch als Hexenblume bezeichnet, in der Schweiz auch als Geissenblümchen oder Geisseblüemli.&lt;br /&gt;
Für das Buschwindröschen werden oder wurden, zum Teil nur regional, auch die [[Trivialname]]n Aeschabluomen ([[St. Gallen]] bei [[Bezirk Gaster|Gaster]]), Aprilenblume (Sommerfeld), Aprilenhahnenfuss ([[Schlesien]]), Augenblume ([[Ostfriesland]]), Augewurz ([[Ostpreußen]]), Bettsaichern (St. Gallen), Eierbluome (St. Gallen im [[Bezirk Unterrheintal|Unterrheintal]]), Gaisanägeli (St. Gallen in [[Untertoggenburg]]), Gaisglöggli (St. Gallen im [[Toggenburg]]), Gastglöggli ([[Appenzellerland|Appenzell]]), Geistblüemli ([[Luzern]], St. Gallen im Toggenburg), Geissblumen ([[Bern]]), Gockeler ([[Augsburg]]), Guggechblume ([[Schweiz]]), Gugguche (Schweiz), Hahnefüssel (Schlesien), Hanotterblom ([[Altmark]]), Haselblume, Heinanemone, weiße Holzblume (Henneberg), Käsblümchen ([[Eifel]] bei [[Kirchweiler]]), Käsblume (Henneberg, [[Erzgebirge]]), Katzenblume (Henneberg bei [[Epdorf]]), [[Kukuksblume]] (Eifel bei [[Uelner]]), [[Licht]], Lick, Luck ([[Tübingen]]), Luk (Tübingen), Merzaglöggli (St. Gallen in Toggenburg), Merzenblume, Morgendämmcher ([[Siebenbürgen]], [[Țigmandru|Zuckmantel]]), Ostblome ([[Delmenhorst]]), Osterblome ([[Bremen]]), Osterblueme (St. Gallen im Unterrheintal), Schneeglöggli (St. Gallen im [[Seebezirk (St. Gallen)|Seebezirk]]), Schneekaterl ([[Salzburg]]), Storchblume ([[Brandenburg]], [[Schwaben]]), Tubateckel (St. Gallen im [[Bezirk Oberrheintal|Oberrheintal]]), wilde Veilchen (Schlesien), Waldglöckli ([[Berner Oberland]]), Waldhähnchen (Oldenburg), Waldhänlein, weiß Waldheele, Waldheelin (Ostpreußen), weiße Waldviolen (Ostpreußen), Wasserblume ([[Vogtland]]), Weißäugel ([[Waldbrühl]]), Wissi Steibluoma (St. Gallen im Oberrheintal), Witte Oeschen ([[Mecklenburg]], [[Pommern]]), Witte Oeschken (Mecklenburg, Pommern), Wittögschen, Zegenblaume ([[Göttingen]]) und Zitlosa (St. Gallen im Oberrheintal) verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anemonenmerge.jpg|mini|350px|Links: [[Vitus Auslasser#Abbildung und Benennung der Pflanzen|Vitus Auslasser]] 1479: &amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039;. Mitte: Vitus Auslasser 1479: &amp;#039;&amp;#039;[[Gelbes Windröschen|Anemone ranunculoides]]&amp;#039;&amp;#039;. Rechts: [[Otto Brunfels]] 1532: &amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In der Heilkunde der Antike spielte das Buschwindröschen keine Rolle. Daher wurde es von den alten Botanikern kaum wahrgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Marzell |Titel=Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. 5 Bände (unter Mitwirkung von Wilhelm Wissmann und Wolfgang Pfeifer). Leipzig, ab 1976 Stuttgart/Wiesbaden (1937) 1943–1979;  mit Wilhelm Wissmann; Neudruck (Lizenzausgabe) Köln 2000 |Band=Band 1 |ISBN=3-88059-982-3 |Seiten=278}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1479 skizzierte [[Vitus Auslasser#Abbildung und Benennung der Pflanzen|Vitus Auslasser]]  das Buschwindröschen und das [[Gelbes Windröschen|gelbe Buschwindröschen]] grob. Im Jahr 1532 wurde das Buschwindröschen von [[Hans Weiditz]]  im deutschen Kräuterbuch des [[Otto Brunfels]] ohne Text naturgetreu abgebildet. Dort wurde es „ein vnbekant waldtkraut“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Otto Brunfels]]. &amp;#039;&amp;#039;Contrafeyt Kreüterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1532, S. 111 [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;l=de&amp;amp;bandnummer=bsb00054201&amp;amp;pimage=00151&amp;amp;v=100&amp;amp;nav= (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Botaniker des 16. Jahrhunderts erfassten die Verwandtschaft des Buschwindröschens mit dem Hahnenfuß und vergaben entsprechende Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hieronymus Bock]] beschrieb das Buschwindröschen 1539 in seinem Kräuterbuch als „dritten Hanenfuß oder weißen Ranunculus“:&lt;br /&gt;
:„… Der drit Hanenfůß oder wieſs Ramunculus / wachßt in den wälden / iſt zerſpalten wie [[Scharfer Hahnenfuß|der ander Hanenfůß]] oder ſchier wie [[Wald-Sanikel|Sanickel]] ſchwartz grün. Gewint in der mitten des blats auff eym ſtengel im anfang des Apprillen / eyn eintzige wieſs leibfarbe blům / wie eyn blům von eym apffel baum. Die wurtzel iſt zwerch geflochten im grundt eyns rocken halms dick. Brent vnd rumpfft die zung wie der obgemelte Hanenfůß. … Von den namen. … Den dritten Ramunculum in den wälden nent man Apprillen blůmen.“&amp;lt;ref&amp;gt; [[Hieronymus Bock]]. &amp;#039;&amp;#039;New Kreütter Buch.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1539, Buch I, Cap. 30 [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11069345_00068.html (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem im Jahre 1542 erschienenen lateinischen Kreuterbuch führte [[Leonhart Fuchs]] die Art unter dem schwäbischen Namen «Weiß waldhenle» (= Weißes Waldhähnlein; Ranunculi quarta species lactea =Buschwindröschen, Seite 161) zusammen mit «Gelbß waldhenle» (&amp;#039;&amp;#039;Anemone ranunculoides&amp;#039;&amp;#039;; Ranunculi quarta species lutea = [[Gelbes Windröschen]], Seite 162) unter der Gruppe der Hahnenfüsse (&amp;#039;&amp;#039;Ranunculus&amp;#039;&amp;#039;), was auch heute noch als richtig erkannt gelten kann (Zugehörigkeit zur Familie [[Hahnenfußgewächse]]).&amp;lt;ref&amp;gt; [[Leonhart Fuchs]]. &amp;#039;&amp;#039;De historia stirpium.&amp;#039;&amp;#039; (Basel 1542) Ausgabe Lyon 1549, S. 162 [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10192674_00196.html (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verwendung des Wortes Hähnlein hat sich heute noch als «Berghähnlein» bei der verwandten Art [[Narzissen-Windröschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Anemone narcissiflora&amp;#039;&amp;#039;) erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Lorenz Geiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Pharmacie zum Gebrauche bei Vorlesungen &amp;amp; zum Selbstunterrichte für Ärzte, Apotheker &amp;amp; Droguisten&amp;#039;&amp;#039;. Wolters, Stuttgart, 2. Band, 2. Hälfte 1830, S. 1072–1073: &amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039; [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb11268602?page=176 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philatelie ==&lt;br /&gt;
Eine deutsche Briefmarke mit dem Wert 155 Cent zeigt das Buschwindröschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buschwindröschen im Vorster Wald.jpg|Blühaspekt auf Waldboden&lt;br /&gt;
Buschwindröschen Gruppe Marienberg Nordstemmen.jpg|Buschwindröschen, Gruppe&lt;br /&gt;
Windflower 2 (aka).jpg|Nahaufnahme einer Blüte von oben&lt;br /&gt;
BUWIR.JPG|Gruppe von Buschwindröschen auf Waldboden&lt;br /&gt;
2022-04-15 Gelbes Windröschen 02.jpg|Mischgesellschaft aus [[Gelbes Windröschen|Gelben Windröschen]] und Buschwindröschen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt; {{FloraWeb|435}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=27101212|WissName=Anemone nemorosa}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot;&amp;gt;Carl von Linné: &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Impensis Laurentii Salvii, Holmiae 1753, S. 541, {{Digitalisat|1=http://www.biodiversitylibrary.org/openurl?pid=title:669&amp;amp;volume=1&amp;amp;issue=&amp;amp;spage=541&amp;amp;date=1753}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 28 f., [http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n24/mode/2up online.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwetko&amp;quot;&amp;gt; Peter Zwetko: &amp;#039;&amp;#039;[{{ZOBODAT/URL|pdf/BioEco_16_0001-0067.pdf}} Die Rostpilze Österreichs.] Supplement und Wirt-Parasit-Verzeichnis zur 2.&amp;amp;nbsp;Auflage des Catalogus Florae Austriae, III.&amp;amp;nbsp;Teil, Heft&amp;amp;nbsp;1, Uredinales.&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 525.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1003770|WissName=Anemone nemorosa L.|Abruf=2022-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3854741405}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783494014241}}&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Anemone nemorosa|Buschwindröschen (&amp;#039;&amp;#039;Anemone nemorosa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|216}}&lt;br /&gt;
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* {{Webarchiv| url=http://linnaeus.nrm.se/flora/di/ranuncula/anemo/anemnemv.jpg| archive-is=20130418| text=Verbreitungskarte auf der Nordhalbkugel}}. Aus: Eric Hultén, Magnus Fries: &amp;#039;&amp;#039;Atlas of North European vascular plants.&amp;#039;&amp;#039; 1986, ISBN 3-87429-263-0 (schwedisch)&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Hahnenfuss/anemone_weiss.htm#Buschwindr%C3%B6schen  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [https://www.giftpflanzen.com/anemone_nemorosa.html Das Buschwindröschen] als Giftpflanze bei &amp;#039;&amp;#039;giftpflanzen.com&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buschwindroschen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Windröschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cuello de pepino</name></author>
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