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	<title>Burundukfell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:51:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burundukfell&amp;diff=2340409&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kürschner: /* Burunduk */ laut Hauptartikel Burunduk</title>
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		<updated>2026-03-19T09:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Burunduk: &lt;/span&gt; laut Hauptartikel Burunduk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tamias striatus &amp;amp; Funambulus palmarum &amp;amp; Tamius sibiricus (Burunduk) fur skins.jpg|mini|hochkant=1.4|Von links: östlicher Chipmunk, indisches [[Gestreifte Palmenhörnchen|Palmenhörnchen]], Burunduk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burunduki fur dress and muff, 1900.jpg|mini|Burunduki-Jäckchen und -Muff (nach einem Original aus der Zeit um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gazette du Bon Ton. Art- Modes &amp;amp; Frivolités, 1924 - No. 6 L&amp;#039;hiver Tailleur en fourrure, de Max-Leroy, RP-P-2009-1970-3 (cut).jpg|mini|Burunduki-Mantelkostüm mit [[Pelzbesatz|Besatz]] einer zweiten Fellart (1924)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AVSV 50 jaar modeshow, Bestanddeelnr 905-3892 (cut).jpg|mini|Burunduki-Pelz (1952)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das asiatische [[Streifenhörnchen]], der [[Burunduk]], Plural Burunduki, gehört zu den kleinsten zu [[Pelz]]bekleidung verarbeiteten Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burunduk ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burundukfell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit etwa 8 bis 16 Zentimeter Länge ähnlich groß wie ein [[Maulwurffell]], hinzu kommt der Schweif mit 6 bis 14 Zentimeter. Die Fellmitte ist grau, mit fünf schwarzen Längsstreifen, von denen der mittlere am längsten ist. Die Zwischenräume zwischen den dunklen Streifen sind gelblich bis weißlich. Der schwächer behaarte Bauch und die Innenseiten der Beine sind gräulichweiß bis gelblichweiß. Die Oberseite des buschigen Schwanzes ist schwärzlich, die Unterseite des Schwanzes gelblich. Von der Nase unter den Augen entlang bis zu den Ohren und auch über dem Auge befindet sich ein weißer Strich. Die Ohren sind breit und an den Spitzen abgerundet. Das kurze, dichte Haar ist sehr fein und liegt an der Haut an. Der vom Rücken her beginnende Haarwechsel findet nur einmal jährlich statt, von Juni bis September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelztieratlas&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Dathe]], Paul Schöps u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Pelztieratlas.&amp;#039;&amp;#039; VEB Gustav Fischer Verlag, Jena 1986, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Brass in seiner ersten Auflage von 1911 schrieb, wurden die Felle der als Getreideschädling bejagten Tiere bis zum Ersten Weltkrieg nicht beachtet, „obgleich sie sehr schöne Futter abgeben würden“. 1925 berichtete er jedoch bereits, „inzwischen hat man dies aber auch in den Kreisen der Pelzindustrie erkannt und Burunduki bilden jetzt einen nicht unbedeutenden Handelsartikel“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass 1911&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass 1925&amp;quot; /&amp;gt; Der Leipziger Rauchwarenhändler &amp;#039;&amp;#039;[[Arthur Hermsdorf]]&amp;#039;&amp;#039; meinte später, dass die Pelzart zuerst in Amerika „aufgestöbert“ wurde, bevor sie auch in Europa Verwendung fand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manes 4&amp;quot;&amp;gt;[[Philipp Manes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Pelzindustrie und ihre Verbände 1900–1940, Versuch einer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Berlin 1940. Durchschrift des Originalmanuskripts, S. 397 ([[:Datei:Philipp Manes, Die deutsche Pelzindustrie und ihre Verbände 1900-1940 - Versuch einer Geschichte (6 - Band 4).jpg|→ Inhaltsverzeichnis]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1970 kamen aus der Mongolei, bei steigender Tendenz, jährlich 10.000 Felle in die russischen Auktionen. Die Tiere wurden zu der Zeit hauptsächlich geschossen, was einen erheblichen Qualitätsverlust der kleinen Felle bedeutete.&amp;lt;ref&amp;gt;N. Dawaa, M. Nicht, G. Schünzel: &amp;#039;&amp;#039;Über die Pelztiere der Mongolischen Volksrepublik (MVR).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe.&amp;#039;&amp;#039; Jg. XXI, Neue Folge Band 1, 1971, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1986 waren es 50.000 Stück, im darauffolgenden Jahr 23.000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fränkel&amp;quot; /&amp;gt; Zusammen mit einer allgemeinen Verringerung der angebotenen bzw. nachgefragten Fellarten sind sie jedoch wieder fast ganz vom Markt verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handel werden unüblicherweise keine Unterscheidungsmerkmale der Qualitäten gemacht, der russische Standard nennt für Burunduki:&lt;br /&gt;
: nur ein Herkommen: Sibirier; als Sorte: vollhaarig;  als Fangzeit: Spätherbst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fränkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1930 war noch eine Sortierung in drei Qualitäten üblich. Die „1. Qualität“ war klar in der Farbe, die leicht bläulichen wurden eventuell ebenfalls unter die besten sortiert (manchmal war es nur der Schatten der dunklen Unterwolle, der durch das sehr dünnhaarige Oberhaar hindurchschien). Die „2. Qualität“ war üblicherweise etwas dicker im Fell und hatte ein schieferfarbiges Leder. Die geringste, als „Low Grades“ bezeichnete Qualität war sehr schwach und dünn im Haar und eigentlich wertlos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachrach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felle aus China sind wesentlich blasser aber sonst von ähnlicher Qualität, sie waren ebenfalls vom Handel gefragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachrach&amp;quot;&amp;gt;Max Bachrach: &amp;#039;&amp;#039;Fur. A Practical Treatise.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Prentice-Hall, New York 1936, S. 157–160.(englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pictorial&amp;quot;&amp;gt;Arthur Samet: &amp;#039;&amp;#039;Pictorial Encyclopedia of Furs.&amp;#039;&amp;#039; Arthur Samet (Book Division), New York 1950, S. 409 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felle werden aufgeschnitten, nicht rund abgezogen, angeliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fränkel&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommen üblicherweise als [[Pelzhalbfabrikat]] in Tafelform in den Handel, früher auch in der doppelten Breite, als Tafeln rund- und unten zugenäht, als sogenannte „Säcke“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelzlexikon XVII&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alexander Tuma]] |Titel=Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde |Band=Band XX |Verlag=Alexander Tuma |Ort=Wien |Datum=1950 |Seiten=XVII |Fundstelle=Stichwort „Burunduki“ |OCLC=551856387}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Pelzhaltbarkeit|Haltbarkeitskoeffizient]]&amp;#039;&amp;#039; für das Burundukfell wurde anhand allgemeiner Erfahrung mit 20 bis 30 Prozent angegeben.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Anmerkung1&amp;quot;&amp;gt;Die angegebenen vergleichenden Werte ([[Koeffizient#Physik|Koeffizienten]]) sind das Ergebnis vergleichender Prüfung durch Kürschner und Rauchwarenhändler in Bezug auf den Grad der offenbaren Abnutzung. Die Zahlen sind nicht eindeutig, zu den subjektiven Beobachtungen der Haltbarkeit in der Praxis kommen in jedem Einzelfall Beeinflussungen durch [[Pelzzurichtung]] und [[Pelzveredlung]] sowie zahlreiche weitere Faktoren hinzu. Eine genauere Angabe könnte nur auf wissenschaftlicher Grundlage ermittelt werden. Die Einteilung erfolgte in Stufen von jeweils zehn Prozent. Die nach praktischer Erfahrung haltbarsten Fellarten wurden auf 100 Prozent gesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haltbarkeitskoeffizient&amp;quot;&amp;gt;Paul Schöps, H. Brauckhoff, K. Häse, [[Richard König, Rauchwarenhandlung|Richard König]], W. Straube-Daiber: &amp;#039;&amp;#039;Die Haltbarkeitskoeffizienten der Pelzfelle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang XV, Neue Folge, Nr. 2, 1964, S. 56–58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einem amerikanischen Kürschnerfachbuch aus dem Jahr 1974 wird eine [[Pelzumgestaltung|Umgestaltung eines Pelzteiles]] aus Burunduki mit ihrem feinen Leder nicht empfohlen. Wenn die Kanten durch den Gebrauch abgetragen sind, sollte man sie besser nicht reparieren, sondern mit einem geeigneten Material [[paspel]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaplan World&amp;quot;&amp;gt;[[Jacques Kaplan|David G. Kaplan]]: &amp;#039;&amp;#039;World of Furs.&amp;#039;&amp;#039; Fairchield Publications, New York 1974, S. 158 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel wurden aus den leichten, durch die Musterung auffälligen Felle jedoch [[Pelzinnenfutter]] gearbeitet, gelegentlich auch Pelzaccessoires, vor allem Anfang des 20. Jahrhunderts auch Damenjackets.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass 1925&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Streifenhörnchen ==&lt;br /&gt;
=== Amerikanisches Streifenhörnchen ===&lt;br /&gt;
Das noch farbenfreudigere Fell des amerikanischen Streifenhörnchens, der &amp;#039;&amp;#039;[[Streifenhörnchen|Chipmunk]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hackee&amp;#039;&amp;#039;, wurde von Indianerinnen als Kleiderschmuck benutzt. Es wurde als Getreideschädling zwar kräftig bejagt, im Fellhandel spielte es kaum eine Rolle. Das amerikanische Streifenhörnchen ist in vielen Arten vertreten, allen gemeinsam ist die gelbrötliche Grundfarbe, während die Anzahl und die Farbe der Längsstreifen verschieden sind. Meist sind die Streifen dunkelbraun, bei einzelnen Arten aber schwarz, bei anderen wechseln sie mit gelben Streifen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass 1925&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dschungel-Palmenhörnchen ===&lt;br /&gt;
Das Fell des an der Westküste Indiens vorkommenden &amp;#039;&amp;#039;[[Dschungel-Palmenhörnchen]]s&amp;#039;&amp;#039; ist dem Burunduk ebenfalls etwas ähnlich. Es ist gelbbraun mit drei weißen Längsstreifen, die durch dunklere Zwischenstreifen getrennt sind. Die Felllänge beträgt etwa zwölf Zentimeter, der buntfarbige Schweif ist etwa acht Zentimeter lang. Hin und wieder kamen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts kleine Partien in den Handel, obwohl ihnen durch die Bevölkerung eigentlich nicht nachgestellt wurde. Der [[Rauchwaren]]händler [[Emil Brass]] erhielt einmal 8000 Stück, „die trotz des dünnen Haares recht hübsche Futter ergaben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass 1925&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burunduk fur-skins|Burundukfelle}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burunduk (clothing)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass 1911&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Emil Brass]]&lt;br /&gt;
 |Titel=[[Emil Brass#Aus dem Reiche der Pelze|Aus dem Reiche der Pelze]]&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag der „Neuen Pelzwaren-Zeitung und Kürschner-Zeitung“&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1911&lt;br /&gt;
 |Seiten=587-588}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass 1925&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Emil Brass]]&lt;br /&gt;
 |Titel=[[Emil Brass#Aus dem Reiche der Pelze|Aus dem Reiche der Pelze]]&lt;br /&gt;
 |Auflage=2., verbesserte&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag der „Neuen Pelzwaren-Zeitung und Kürschner-Zeitung“&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1925&lt;br /&gt;
 |Seiten=696-697}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fränkel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Christian Franke, Johanna Kroll&lt;br /&gt;
 |Titel=[[Jury Fränkel]]’s Rauchwaren-Handbuch 1988/89&lt;br /&gt;
 |Auflage=10., überarbeitete und ergänzte&lt;br /&gt;
 |Verlag=Rifra-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Murrhardt&lt;br /&gt;
 |Datum=1988&lt;br /&gt;
 |Seiten=175}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pelzarten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pelzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kürschner</name></author>
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