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	<title>Burmester Werft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burmester_Werft&amp;diff=1562884&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W. am 5. September 2024 um 07:01 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burmester Werft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine bedeutende Yacht- und Bootswerft in [[Bremen]] mit zwei Zweigwerften während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in [[Swinemünde]] (Ostswine) für den Großserienbau von [[Minenabwehrfahrzeug|Räumbooten]] und [[Kriegsfischkutter]]n (KFK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burmester Werft wurde 1920 von [[Ernst Burmester (Unternehmer)|Ernst Burmester]] (1893–1965) in Bremen-[[Burglesum|Burg]] gegründet. Auf Grund einer verstärkten Nachfrage für [[Yacht]]en in den 1920er-Jahren wuchs die Firma – ab 1925 &amp;#039;&amp;#039;Yacht- und Bootswerft Burmester GmbH&amp;#039;&amp;#039; – erheblich. 1935 wurde nach einer [[Liquidation]] Ernst Burmester Alleininhaber der Bootswerft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren baute die Werft vorwiegend [[Rettungsboot (Ausrüstung)|Rettungsboot]]e und kleine Boote, wie unter anderem [[Minenabwehrfahrzeug|Räumboote]] und Seefahrtkreuzer-Yachten für die [[Kriegsmarine]]. 1941 wurde in Swinemünde (Ostwine) speziell für die Kriegsproduktion zwei Zweigwerften eingerichtet, die &amp;#039;&amp;#039;Yacht- und Bootswerft Burmester Räumbootswerft&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Ernst Burmester Schiffswerft KG&amp;#039;&amp;#039; für den [[Kriegsfischkutter|KFK]]-Bau. Als Rüstungsbetrieb beschäftigten die Burmester-Werften im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auch niederländische, französische und polnische [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F013260-0009, Kieler Woche, Schoner &amp;quot;Ashanti IV&amp;quot;.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ashanti IV&amp;#039;&amp;#039;, im Baujahr 1954 die größte deutsche Segelyacht]]&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 wurde die Verlagerung der Swinemünder Werften nach [[Travemünde]] eingeleitet. Für ca. 80 % des Materials gelang dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werften in Bremen und Travemünde überstanden den Krieg und führten danach Reparatur- und Räumarbeiten aus. Etwa 200&amp;amp;nbsp;Mitarbeiter bauten zudem von 1945 bis 1948 in Bremen-Burg zehn [[Fischkutter]] der sogn. &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kriegsfischkutter (Nachkriegsbau)#Serie Nord der Yacht- und Bootswerft Burmester, Bremen-Burg (1945–1948)|Serie Nord]]&amp;#039;&amp;#039; mit Rümpfen nach KFK-Muster aus nun von Travemünde nach Bremen überführten Swinemünder Material. Danach wurden auf beiden Werften je acht ehemalige KFK zu Fischkuttern konvertiert. Ab 1948 baute die Werft auch wieder [[Yacht]]en sowie [[Motorboot]]e für verschiedene dienstliche Zwecke. Auch Marineboote wurden wieder erstellt und teilweise exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der Werft blieb jedoch der Bau von privaten [[Segelyacht|Segel-]] und [[Motorboot|Motoryachten]], insbesondere von „Hochseeyachten internationaler Klasse“ wie bereits vor dem Krieg. Zu den bekanntesten Yachtbauten der Werft gehören, außer vielen Yachten für die „Reichen der Welt“, zum Beispiel die erste &amp;#039;&amp;#039;[[Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“#Besondere Reisen der SKWB|Roland von Bremen]]&amp;#039;&amp;#039;, Siegerin des [[Ozean-Wettfahrt Bermuda-Cuxhaven 1936|Transatlantik-Rennens im Jahr 1936]], und – im Eigenbesitz von Ernst Burmester – die [[Aschanti IV]] von 1954, damals die größte deutsche Segelyacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mächtigste jemals auf der &amp;#039;&amp;#039;Burmester Werft&amp;#039;&amp;#039; gebaute Schiff ist der damalige Prototyp für eine neue Klasse von Hochseeminensuchbooten der [[Deutsche Marine|Deutschen Marine]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Walther von Ledebur]]&amp;#039;&amp;#039; von 1966, die nach späterem Umbau ab 1995 als Minentaucherboot &amp;#039;&amp;#039;[[Mühlhausen (Schiff)|Mühlhausen]]&amp;#039;&amp;#039; im Einsatz war. Bis zur Außerdienststellung 2007 war sie mit 63&amp;amp;nbsp;Metern Länge das größte Kriegsschiff der Welt im aktiven Dienst mit einem [[Holz|hölzernen]] [[Schiffsrumpf]] in Nur-[[Leimholz|Leimbauweise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Werftmitarbeiter stieg bis 1959 auf 750; sie sank dann bis Anfang 1970 auf rund 220. 1965, nach dem Tod von Ernst Burmester, übernahm ein Schwiegersohn Ernst Burmesters, der Hamburger Unternehmer und Segler [[Hans-Otto Schümann]] die Werft. Ab 1971 hatte die Werft deutliche Verluste zu verzeichnen. 1979 wurde die Burmester Werft von der [[Lürssen]]werft in Bremen-[[Vegesack]] übernommen und der Standort in Bremen-Burg aufgegeben. Auf dem Werftgelände in Burg richtete sich 1994 die &amp;#039;&amp;#039;Yachtwerft Meyer GmbH&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Auf dem Garten: &amp;#039;&amp;#039;Yacht- und Bootswerft Burmester, Bremen: 1920–1979. Ein bedeutendes Kapitel deutscher Bootsbau- und Segelsportgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. [[Hauschild Verlag]], Bremen 2002, ISBN 3-89757-141-2.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X. &lt;br /&gt;
* Helmut Dachale: &amp;#039;&amp;#039;Als der Tag noch 24 Stunden hatte&amp;#039;&amp;#039;. Aufsatz im [[Weser-Kurier]] vom 29.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;2009, S.&amp;amp;nbsp;31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Werft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fr. Lürssen Werft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burglesum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1979]]&lt;/div&gt;</summary>
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