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	<title>Burgwall Wust - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:39:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgwall_Wust&amp;diff=2259771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Lage */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-04-02T20:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgwall Wust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Slawischer Burgwall]] in der Gemeinde [[Wust-Fischbeck]] im [[Landkreis Stendal]] in [[Sachsen-Anhalt]] und ein eingetragenes [[Bodendenkmal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wust 4.JPG|mini|Burgwall Wust von Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wust 1.JPG|mini|Blick auf den Wall vom Trüben (aus dem Osten)]]&lt;br /&gt;
Der Wall befindet sich etwa zwei Kilometer nordwestlich vom Ortsteil [[Wust (Wust-Fischbeck)|Wust]] in den „Burgwall-Wiesen“ im Niederungsgebiet „Der Trüben“. Seine Konturen sind auch heute noch in der Landschaft gut sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wust 2.JPG|mini|Auf dem Wall, westlicher Teil]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wust 3.JPG|mini|Der Wallhang, Westseite]]&lt;br /&gt;
Der Durchmesser der Anlage beträgt etwa 90 Meter. Der Wall ist 4 bis 5 Meter hoch.{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paul Grimm]] beschrieb die Anlage 1958 so: Der Rundwall mit einem Durchmesser vom 45 Metern ist teilweise noch bis zu einer Höhe von 3 Metern erhalten. Im Norden, Osten und Süden sind noch Reste eines konzentrisch verlaufenden Vorwalles zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm-Burgwälle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der am besten erhaltene Rundwall der Gegend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reischel-1930&amp;quot; /&amp;gt; Er stand bereits in der Mitte des 20. Jahrhunderts als Bodendenkmal unter Schutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider-1986&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Albert Voß]] führte um 1896 mehrfach Untersuchungen und oberflächliche Grabungen durch. Demnach besteht die Hauptmasse des Walles aus Sand von grauer Farbe, der nicht aus dem sumpfigen Boden vor Ort entnommen sein kann. Das Innere des Walles liegt etwa 2 Meter höher, als der umgebende Sumpf. Sein Boden besteht ebenfalls aus Sand. Auf diesen folgt nach außen eine dünne kohlige Schicht und darauf Ton, der den Wall wie eine Haut überzieht. Die Schicht ist rot oder gelbrot gebrannt. Auf der Krone unter dem Rasen, der den Wall jetzt bedeckt, liegen rotgebrannte, fast kopfgroße, rundliche Tonklumpen. An den Klumpen waren Eindrücke von Holz und Stroh erkennbar. Es war wohl so, dass man auf die Krone des Walles, außer der Tonbedeckung, Tonklumpen packte, Holz dazwischen steckte und darüber legte und das Ganze anzündete und brannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voß 1896&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung ==&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde in den Zeitraum 8./9.–10. Jahrhundert anhand geborgener Funde datiert: mittelslawische Scherben, [[Urnenfelderkultur|kammstrichverzierte]] Scherben, [[Spinnwirtel]] und urgeschichtliche Keramik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Corpus 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Funde werden aufbewahrt im [[Kreismuseum Jerichower Land]] und im [[Landesmuseum für Vorgeschichte (Halle (Saale))|Landesmuseum für Vorgeschichte]] in Halle (Saale).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urkundliche Erwähnung ==&lt;br /&gt;
Albert Voß schrieb: Zweimal wird in Urkunden, 1159 und 1172, ein Hof erwähnt, der im „alten Wall im Burgward Kabelitz oder Marienburg“ liegt. Aus dem Text geht hervor, dass er im Burgward [[Kabelitz (Wust-Fischbeck)|Kabelitz]] gelegen habe. Es ist auffallend, dass der Wall zu der Zeit schon der „alte“ Wall genannt wird, und es wird an einer Stelle der „Hof“ im alten Wall nebst dem „Moor“ genannt. Es erschien Voß ziemlich wahrscheinlich, dass mit diesem alten Wall der 3,7&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich von Kabelitz gelegene Burgwall Wust gemeint sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Urkunde von 1159 steht: „curtem de burwardo Kobelitz, que et Marienburgk dicitur“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel-3, S. 83&amp;quot; /&amp;gt; in der von 1172: „curtem infra vallum antiquum Kabelitz positam.“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel-3, S. 338&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Wust-Fischbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Herrmann (Prähistoriker)|Joachim Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Slawen in Deutschland. Geschichte und Kultur der Slawischen Stämme westlich von Oder und Neiße vom 6. bis 12. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://slawenburgen.hpage.com/sachsen-anhalt.html Slawische Wallanlagen in Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Corpus 1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bezirke Rostock (Westteil), Schwerin und Magdeburg. Textteil. |Hrsg=Joachim Herrmann und Peter Donat |Reihe=Corpus archäologischer Quellen zur Frühgeschichte auf dem Gebiet der DDR |BandReihe=Lieferung 1 |Ort=Berlin |Datum=1973 |DNB=740209957 |Seiten=356 |Fundstelle=34/65 Wust}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;[https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp6/drs/d4829gak.pdf Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerium 25. Februar 2016 Drucksache 6/4829 (KA 6/9061) &amp;#039;&amp;#039;Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039; S.101] bei padoka.landtag.sachsen-anhalt.de abgerufen am 25. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm-Burgwälle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Paul Grimm]] |Titel=Handbuch der vor- und frühgeschichtlichen Wall- und Wehranlagen |Reihe=Schriften der Sektion für Vor- und Frühgeschichte |BandReihe=Band 6 |TitelErg=Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg |Ort=Berlin |Datum=1958 |ZDB=1410760-0 |Seiten=355–356 |Fundstelle=Nr. 878}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reischel-1930&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gustav Reischel]] |Titel=Wüstungskunde der Kreise Jerichow I und Jerichow II |Reihe=Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und des Freistaates Anhalt |BandReihe=9 |Datum=1930 |Seiten=316}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel-3, S. 338&amp;quot;&amp;gt;{{CodexDiplBrandenbgTeilA |Band=3 |Seite=338}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel-3, S. 83&amp;quot;&amp;gt;{{CodexDiplBrandenbgTeilA |Band=3 |Seite=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider-1986&amp;quot;&amp;gt;Johannes Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die geschützten Bodendenkmale des Bezirkes Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 69, 1986, S. 112 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jsmv/article/view/52467/46117 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voß 1896&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albert Voß]] |Titel=Untersuchungen beim Dorfe Kabelitz, Kreis Jerichow II. |Reihe=Nachrichten über deutsche Altertumsfunde |Datum=1896 |BandReihe=Band 7, Heft 6 |Seiten=85–89 |Online=[https://digi.evifa.de/viewer/image/1609946959441/99/ online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.567276|EW=12.089124|type=landmark|dim=25|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Sachsen-Anhalt|Wust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wust-Fischbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawischer Burgwall|Wust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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