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	<title>Burgstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstein&amp;diff=123205&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Mehrere Bilder)</title>
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		<updated>2026-01-01T19:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Mehrere Bilder)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| Bild1       = Burgstein in V.svg&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Lage der ehemaligen Gemeinde Burgstein im Vogtlandkreis&lt;br /&gt;
| Bild2       = Wappen Burgstein.svg&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = Wappen der ehemaligen Gemeinde Burgstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Vogtlandkreis]] in [[Sachsen]]. 1994 wurde sie gebildet aus den Orten [[Geilsdorf (Weischlitz)|Geilsdorf]], [[Großzöbern]], [[Gutenfürst (Weischlitz)|Gutenfürst]], [[Heinersgrün]], [[Kemnitz (Weischlitz)|Kemnitz]], [[Krebes]] und [[Schwand (Weischlitz)|Schwand]] mit ihren jeweiligen Ortsteilen. 1999 wurde [[Dröda]] eingemeindet. Am 1. Januar 2011 wurde sie mit allen Ortsteilen in die benachbarte Gemeinde [[Weischlitz]] eingegliedert, mit der zuvor die [[Verwaltungsgemeinschaft Weischlitz]] bestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Burgstein liegt etwa 12 Kilometer südwestlich von [[Plauen]] und etwa 13 Kilometer nordöstlich von [[Hof (Saale)|Hof]]. Der Norden des Gemeindegebietes wird vom Oberlauf der [[Weiße Elster|Weißen Elster]] durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der Burgstein, nach dem die Gemeinde benannt war, ist eine der typischen Erhebungen des [[Vogtland|Vogtländischen]] Kuppenlandes. Er besteht aus einer vulkanischen Paläobasalt[[brekzie]] des [[Devon (Geologie)|Oberdevon]] ([[Erdaltzeit]]) und ist {{Höhe|546|DE-NN}} hoch. Dort sind die dicht nebeneinanderstehenden Ruinen zweier spätmittelalterlicher Kirchen erhalten. Das Wandergebiet um den Burgstein ist als [[Burgsteinlandschaft]] ein Teil des flächenmäßig größeren und gleichnamigen [[Landschaftsschutzgebiet]]es&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://www.natur.sachsen.de/landschaftsschutzgebiete-7992.html |titel=Landschaftsschutzgebiete |werk=natur.sachsen.de |hrsg=Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Referat 61: Landschaftsökologie, Flächennaturschutz |sprache=de |abruf=2020-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Teile davon befinden sich im [[Grünes Band Deutschland|Grünen Band]], dem ehemaligen [[Grenzschutz der DDR|Grenzschutzstreifen der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kemnitz 02 (RaBoe).jpg|mini|Der Ortsteil Kemnitz]]&lt;br /&gt;
Zu Burgstein gehörten folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Berglas]], {{Höhe|468|DE-NN}}&lt;br /&gt;
* [[Dröda]], 401 m&lt;br /&gt;
* [[Geilsdorf (Weischlitz)|Geilsdorf]], 448 m&lt;br /&gt;
* [[Grobau]], 552 m&lt;br /&gt;
* [[Großzöbern]], 500 m&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Gutenfürst (Weischlitz)|Gutenfürst]], 550 m&lt;br /&gt;
* [[Heinersgrün]], 510 m&lt;br /&gt;
* [[Kemnitz (Weischlitz)|Kemnitz]], 510 m&lt;br /&gt;
* [[Kleinzöbern]], 454 m&lt;br /&gt;
* [[Krebes]] mit [[Schwarzenreuth (Weischlitz)|Schwarzenreuth]], 549 m&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Pirk (Weischlitz)|Pirk]], 390 m&lt;br /&gt;
* [[Ruderitz]], 450 m&lt;br /&gt;
* [[Schwand (Weischlitz)|Schwand]], 520 m&lt;br /&gt;
* [[Steins (Weischlitz)|Steins]], 490 m&lt;br /&gt;
* [[Türbel]], 390 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Burgstein und die Burgstein-Ruinen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weischlitz Burgsteinruinen untere Kirche von Süden.jpg|mini|Untere Kirche der Burgsteinruinen in der westlichen Fluren von Ruderitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstein, obere Kirche - saxony.jpg|mini|Obere Burgsteinkirche]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1479 ist „Bruckstein“ urkundlich belegt.&lt;br /&gt;
Die auf dem Burgsteinfelsen errichteten [[Gotik|gotischen]] Sakralbauten sind seit 1486 als Wallfahrtsort belegt. Bereits 1520 verfiel eines der beiden Gebäude. Das höher gelegene Bauwerk auf der Diabasfelskuppe besteht aus zwei unterschiedlichen, miteinander verbundenen Körpern. Zur westlichen Seite ragt hier ein Turmfragment mit wehrhaftem Charakter und einen saalartigen Raum enthaltend empor. An dessen Ostwand schließt sich der andere Teil an, der mit einem geschlossenen und außen durch Strebepfeiler verstärkten [[Chor (Architektur)|Chor]] endet. Beide Bauwerksteile sind durch einen großen Bogen im Innern gegenseitig geöffnet und für ihre Erbauungszeit nimmt man die Jahre 1475–1476 an. Dieser Komplex wird als Obere Kirche bezeichnet. Die Untere Burgsteinkirche steht wenige Meter entfernt und seitlich versetzt auf der nach Osten hin abfallenden Felsfläche. Für die Erbauungszeit dieser noch mit senkrechten Mauern ebenso erhaltenen Saalkirche werden die Jahre 1485–1486 angenommen. An drei Seiten befinden sich gotische Spitzbogenportale aus Bruchsteinen und der Chor ist mit Strebepfeilern verstärkt, was zur Annahme eines ehemaligen Gewölbes im Innern Anlass gibt. Beide Bauwerkskörper wurden mit  Bruchsteinmauerwerk errichtet. Erste Sicherungsmaßnahmen der im ehemaligen schwer zugänglichen Grenzgebiet der DDR liegenden Bauzeugnisse fanden im Jahre 1992 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch deutscher Kunstdenkmäler]]. Sachsen II&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutscher Kunstverlag]], München / Berlin 1998, S. 873.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen des Vogtlands gelegen, waren die Orte um den Burgstein im 14. Jahrhundert im Besitz des vogtländischen [[Sack (Adelsgeschlechter)|Adelsgeschlechts von Sack]]. Auf dem Burgstein ist zumindest für die 1420er Jahre ein Adelssitz archivalisch belegt („… daß [Edel-]lewt sein gesessen zu Burckstein[,] die haben geheyßen die Pucher“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474 entstand nach einer [[Marienerscheinung]] eine [[Wallfahrt]], verbunden mit der Errichtung einer [[Wallfahrtskirche|Wallfahrtskapelle]] (heute westliche Burgsteinruine), die zur Pfarrei des Nachbarortes Krebes und als sogenannte [[Streitpfarre]] somit zum [[Erzbistum Bamberg|Bistum Bamberg]] gehörte. Nicht zuletzt die Lage unmittelbar an der Grenze der Bistümer Bamberg und [[Bistum Naumburg|Naumburg]] führte zwischen beiden zu langjährigen Streitigkeiten um die vermutlich beträchtlichen Wallfahrtseinnahmen, die 1487 vertraglich beigelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der zweiten, östlichen Burgsteinkirche ist im Zusammenhang mit der 1489 erfolgten Erhebung zur eigenständigen [[Pfarrei]] zu sehen (sie wäre demnach die Pfarrkirche der neuen Kirchgemeinde gewesen). In den Jahren 1512 und 1512 stiftete Kurfürst [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich der Weise]] (1463–1525), der zuständige Landesherr, Burgstein textile Ausstattungsgegenstände. Mit der Durchsetzung der [[Reformation]] im Vogtland und der damit verbundenen Ablehnung der katholischen Wallfahrtspraxis setzte der Niedergang der Doppelkirchenanlage ein. 1540 verfügte der sächsische Kurfürst [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich]] den Abriss beider Burgstein-Sakralbauten, die in der Folge zwar nicht vollständig abgetragen, aber dem Verfall preisgegeben wurden. Die Mitglieder der Burgstein-Pfarrgemeinde wurden an die Kirche des Nachbarortes Geilsdorf verwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Bundszus: &amp;#039;&amp;#039;Neue Dokumente zum alten Burgstein – Eine Wallfahrtskirchenanlage im Spannungsfeld territorialer Interessen&amp;#039;&amp;#039;. In: Das Vogtland. Schrift zu Kultur und Geschichte des Vogtlandes, Heft 2006, Plauen 2006, S. 9–57. ISBN 3-928828-37-1. - Martina Bundszus: &amp;#039;&amp;#039;Weiteres zum Burgstein. Ein Nachtrag zum Artikel „Neue Dokumente zum alten Burgstein – eine Wallfahrtskirchenanlage im Spannungsfeld territorialer Interessen“; (Heft 3/2006) &amp;#039;&amp;#039;. In: Das Vogtland, Schrift zu Kultur und Geschichte des Vogtlandes, Heft 2009, Plauen 2009, S. 30–35. ISBN 978-3-928828-48-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der [[Grundherrschaft]] gehörte der Burgstein in der Flur von Ruderitz zum [[Rittergut]] Geilsdorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.xn--sachsens-schlsser-c0b.de/index.php/component/content/article/29-w/556-weischlitz-schloss-Geilsdorf |text=Das Schloss Geilsdorf auf Sachsens-Schlösser.de |wayback=20170404175606}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Plauen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch das Burgsteingebiet verlief bis ins 19. Jahrhundert die vogtländische Amtsgrenze. Während die nördlichen Orte Geilsdorf, Grobau, Gutenfürst, Kemnitz, Krebes mit [[Schwarzenreuth (Weischlitz)|Schwarzenreuth]], Ruderitz, Schwand und Steins zum Amt Plauen gehörten, wurden die südlichen Orte Berglas, Großzöbern, Kleinzöbern, Dröda, Heinersgrün mit [[Markusgrün (Weischlitz)|Marxgrün]], Pirk und Türbel vom [[Amt Voigtsberg]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/orte/ Historisches Ortsverzeichnis Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1856 wurde Ruderitz mit dem Ortsteil Burgstein dem [[Gerichtsamt Plauen]] und 1875 der [[Amtshauptmannschaft Plauen]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Plauen im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241123062914/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm |archiv-datum=2024-11-23 |abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitalter der [[Romantik]] wurde im 19. Jahrhundert der Burgstein mit seinem beiden Ruinen wiederentdeckt. Ein 1875/77 auf dem Burgstein erbautes [[Gasthaus]] erhöhte die Attraktivität des Ortes bis Anfang der 1950er Jahre beträchtlich und war vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts Treffpunkt eines illustren Künstlerkreises um den vogtländischen Maler und Grafiker [[Hermann Vogel (Maler, 1854)|Hermann Vogel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Ketzel, &amp;#039;&amp;#039;Die Burgsteinwirte und ihre Gäste&amp;#039;&amp;#039;, Plauen 2004. ISBN 3-928828-30-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Einrichtung des [[Sperrgebiet#DDR|Sperrgebiets]] an der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] wurde das bis dahin touristisch beliebte Burgsteingebiet nicht mehr zugänglich. Die letzte Wirtsfamilie auf dem Burgstein wurde 1952 [[Aktion Ungeziefer|zwangsausgewiesen]]. Erst mit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] endete für das Burgsteingebiet die Lage im Sperrgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinde Burgstein ===&lt;br /&gt;
Benannt nach dem Burgstein mit seinen markanten Kirchenruinen bildete sich im Jahr 1994 die Gemeinde Burgstein aus den Orten [[Geilsdorf (Weischlitz)|Geilsdorf]], [[Großzöbern]], [[Gutenfürst (Weischlitz)|Gutenfürst]], [[Heinersgrün]], [[Kemnitz (Weischlitz)|Kemnitz]], [[Krebes]] und [[Schwand (Weischlitz)|Schwand]] mit ihren jeweiligen Ortsteilen. 1999 wurde [[Dröda]] eingemeindet. Am 1. Januar 2011 wurde die Gemeinde Burgstein mit allen Ortsteilen in die benachbarte Gemeinde [[Weischlitz]] eingegliedert, mit der zuvor die [[Verwaltungsgemeinschaft Weischlitz]] bestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten der einzelnen Ortsteile von Burgstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geilsdorf 04 03.jpg|mini|Die Reste des Schlosses in Geilsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann-vogel-haus.jpg|mini|Wohnhaus von [[Hermann Vogel (Maler, 1854)|Hermann Vogel]] im Ortsteil Krebes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krebes&amp;#039;&amp;#039;: im Ort Krebes befindet sich neben einer kleinen Museumsstube das Haus von Hermann Vogel (1854–1921), der in der Nachfolge von [[Ludwig Richter]] durch seine Buch- und Märchenillustrationen, vor allem im [[Verlag Braun &amp;amp; Schneider]], München, bekannt geworden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Weiß, &amp;#039;&amp;#039;Malerei im Vogtland. Bildwerke und Maler aus neun Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 2002) S. 35–36. ISBN 3-363-00775-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Haus befindet sich eine Außenstelle des [[Vogtlandmuseum Plauen|Vogtlandmuseums Plauen]] mit einer Dauerausstellung zu Leben und Werk von Hermann Vogel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruderitz&amp;#039;&amp;#039;: Vom Burgstein führt ein Weg durch das [[Kemnitzbach (Weiße Elster)|Kemnitzbachtal]] zur Kienmühle, einer im 17. Jahrhundert erbauten Mahl- und Schneidmühle. Im Ort Ruderitz befindet sich ein restaurierter Gasthof aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geilsdorf&amp;#039;&amp;#039;: in Geilsdorf sind die restaurierte Ruine eines Wasserschlosses und nahe dem Zusammenfluss von Kemnitz- und Fliegenbach die [[Artesischer Brunnen|artesische]] [[Thermalquelle Neumühle]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinersgrün&amp;#039;&amp;#039;: Auf einer Anhöhe über dem Dorf Heinersgrün steht St. Clara, die weithin sichtbare Grabkapelle der [[Feilitzsch (Adelsgeschlecht)|Familien von Feilitzsch]] und von [[Pölnitz|Pöllnitz]] aus dem späten Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Gutenfürst|Gutenfürst]]&amp;#039;&amp;#039;: Während der [[Teilung Deutschlands]] gab es in Gutenfürst einen [[Grenzübergang]].  Anfang Oktober 1989 passierten täglich mehrere [[Flüchtlingszüge aus Prag|Sonderzüge mit DDR-Bürgern]] diesen Grenzbahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de: [https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2014-10/dresden-unruhen-hauptbahnhof-stasi-1989-mauerfall/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;DDR-Bürger entern die Züge in die Freiheit&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Ankunft in [[Westdeutschland]] fand viel mediale Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/vogtland/lok-fluechtlingszug-gutenfuerst-100.html mdr.de vom 29. September 2019: &amp;#039;&amp;#039;Lok des ersten Flüchtlingszugs noch immer im Einsatz&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wüstung|Verschwundene Orte]] im ehemaligen Grenzgebiet&amp;#039;&amp;#039;: auf dem einstigen Gemeindegebiet von Burgstein existierte bis in die 1960er Jahre das Dorf [[Ramoldsreuth]], ein [[Platzdorf]] mit [[Waldhufendorf|Waldhufenflur]], das 1968 nach Großzöbern eingemeindet und infolge des Baus der [[Talsperre Dröda|Feilebachtalsperre]] abgebrochen, [[Devastierung|devastiert]] wurde. Der zu Heinersgrün gehörige Ortsteil [[Markusgrün (Weischlitz)|Markusgrün]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.world-qr.com/inhalte/new/qr-fuehrer/de/sachsen/vogtlandkreis/ortsfuehrer/grenztouren_oelsnitz/oelsnitz_wuestung_markusgruen?lat=0&amp;amp;lng=0 Die Geschichte der Siedlung Markusgrün]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde infolge der [[Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze|Zwangsaussiedlungen an der Grenze]] beseitigt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliges [[Sperrgebiet#DDR|Sperrgebiet]]&amp;#039;&amp;#039;: Neben dem devastierten Markusgrün lag der zu Krebes gehörende Weiler [[Schwarzenreuth (Weischlitz)|Schwarzenreuth]] im Sperrgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Schwarzenreuth|Schwarzenreuth}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Religionen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;(jeweils zum 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1998: 2169&lt;br /&gt;
* 1999: 2160&lt;br /&gt;
* 2000: 2168&lt;br /&gt;
* 2001: 2161&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2002: 2151&lt;br /&gt;
* 2003: 2076&lt;br /&gt;
* 2004: 2053&lt;br /&gt;
* 2007: 1996&lt;br /&gt;
* 2008: 1987&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
: Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Politik == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[[Freie Demokratische Partei|FDP]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[[Freie Wähler|FW]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[[Die Republikaner|REP]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ortspartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
*  Auf dem Friedhof des Ortsteiles Großzöbern befinden sich die Grabstätten und am Ortsausgang von Pirk erinnert ein Gedenkstein an fünf [[Judentum|jüdische]] [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]], die im April 1945 bei dem [[Todesmarsch]] aus dem [[KZ Außenkommando Sonneberg]], einem [[Liste der Außenlager des KZ Buchenwald|Außenlager]] des [[KZ Buchenwald]], in Pirk von [[Schutzstaffel|SS-Männern]] ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Burgsteinruinen ===&lt;br /&gt;
Die Ruinen der Wallfahrts- und Pfarreikirche sind Kulturdenkmale und beliebte Wanderziele. Im Auftrag der Stadt Plauen wurden sie in den 1990er Jahren restauriert. Dabei wurde das Mauerwerk mit Mörtel verstrichen und die Mauerkronen erhielten abgerundete Betonköpfe. Im Areal in und um den Ruinen wurde der Baumbewuchs beseitigt. Der Innenraum ist durch verzinkte Gitterstabtüren gesichert. Nur bei Veranstaltungen ist der Zutritt möglich. Es besteht seit 2008 eine Vereinigung namens Burgstein-er-Leben e.&amp;amp;nbsp;V. die sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Umgebung zu beleben; dort werden bei Voranmeldung Führungen angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchen wurden von den Bistümern Bamberg und Naumburg gebaut, dies wurde durch die Lage nahe der Bistumsgrenzen ermöglicht und von Kasper Sack zu Geilsdorf unterstützt. Aufgrund einer Marienerscheinung bei zwei Bergleuten wurde dort zuerst eine Wehrkirche errichtet, diese wurde später erweitert. Als das Bistum Naumburg von den hohen Besucherzahlen erfuhr, wurde die zweite Kirche in Auftrag gegeben. Im Zuge der [[Reformation]] wurden die Kirchen niedergebrannt und vergessen. Erst in den Zeiten der Romantik wurden sie unter Hermann Vogel und seinen Freunden wieder neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Sperrstreifen im [[Innerdeutsche Grenze|Grenzgebiet der DDR]] zur Bundesrepublik Deutschland war der Burgstein erneut verschlossen. Für den größten Teil der Bevölkerung war der Zugang unmöglich. Dies änderte sich erst mit der [[Berliner Mauer#Mauerfall|Grenzöffnung]] am 9. November 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; caption=&amp;quot;Burgsteinruinen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Burgstein anlage.jpg|Anlage Ruine Burgstein&lt;br /&gt;
 Weischlitz Burgsteinruinen obere Kirche Turm.jpg|Ruine der oberen Burgstein-Kirche&lt;br /&gt;
 Burgstein innen.jpg|Ruine Burgstein, innen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elstertalbruecke.jpg|mini|[[Elstertalbrücke (Autobahn)|Elstertalbrücke]] (A 72) bei Pirk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutenfuerst bahnhof.jpg|mini|Bahnhof in Gutenfürst, ehemaliger stark gesicherter Grenzbahnhof zwischen DDR und BRD]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Gemeinde verläuft die [[Bundesautobahn 72|Autobahn A 72]] mit der Anschlussstelle in Pirk sowie mit der bekannten [[Elstertalbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet wird von Nordost nach Südwest von der [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]] durchquert. Haltepunkte gibt es in Grobau und Gutenfürst. Der [[Bahnhof Gutenfürst]] war zu Zeiten der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]]/[[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bedeutend als Grenzbahnhof für die [[Interzonenzug|Interzonenzüge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Vogel (Maler, 1854)|Hermann Vogel]] (1854–1921), Maler, gelebt und gestorben in Krebes&lt;br /&gt;
* [[Paul Hartwig (Admiral)|Paul Hartwig]] (1915–2014), der [[Vizeadmiral]] der [[Bundesmarine]] und [[Befehlshaber der Flotte]] wurde am 14. September 1915 in [[Steins (Weischlitz)|Steins]], einem Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Burgstein, geboren, die heute in die Gemeinde [[Weischlitz]] eingegliedert ist&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Rudert]] (1932–1980), Maschinenbauingenieur und [[Professor]] für [[Automatisierungstechnik]]/[[Regelungstechnik]], geboren in [[Großzöbern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Mocker]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Register für die Kirchenbücher]] des Pfarramtes Großzöbern 1642–1912. Kopie des [[Kirchenbuchverkartung|Manuskripts]].&amp;#039;&amp;#039; Plauen 1987, laut Bestandsverzeichnis Teil IV der [[Deutsche Zentralstelle für Genealogie|Deutschen Zentralstelle für Genealogie]], S. 542&lt;br /&gt;
* [[Eduard Johnson]]: Geschichtliches über Burgstein im Vogtland und seine Umgebung. Wieprecht, Plauen 1897. Reprint: Vogtländischer Heimatverlag Neupert, Plauen 1990, ISBN 3-929039-03-6.&lt;br /&gt;
* Bodendenkmal „Burgstein“/„Alte Kapellen“ ([[Burgstall]] der vermuteten Gipfelburg) in Krebes-Ruderitz (S. 55), in [[Volkmar Geupel]]: Die geschützten Bodendenkmale im [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]]. Hrsg. [[Heinz-Joachim Vogt]], Kleine Schriften des [[Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden|Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden]], Heft 3, Dresden 1983, {{ISSN|0232-5446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Geilsdorf}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Heinersgrün}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Gutenfürst}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Schwand}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Pirk (Vogtland)}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.3d-rekonstruktionen.de/burgstein Bilder der Ruinen sowie von der 3D-Rekonstruktion der Kirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Weischlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/25/9.01/N |EW=11/59/6.90/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=105211895X|VIAF=308747887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogtlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weischlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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