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	<title>Burgstall Sandau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgstall Sandau&lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Sandau.PNG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Lageplan von Burgstall Sandau auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Motte&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Turmhügel&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Nagelfluh, Tuffsteinquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Landsberg am Lech]]-Sandau &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/3/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/52/47/E&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 601&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Sandau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Höhenburg]] vom Typus einer [[Turmhügelburg]] (Motte) auf {{Höhe|601|DE-NN|link=true}} etwa 375 Meter nördlich der ehemaligen [[Kloster Sandau|Benediktinerklosterkirche]] des [[Landsberg am Lech|Landsberger]] Stadtteiles Sandau ([[Oberbayern]]) auf der [[Lechleite]]. Der gut erhaltene [[Hochmittelalter|hochmittelalterliche]] Turmhügel wird von der Lokalforschung als Ansitz einer [[Welfen|welfischen]] [[Ministeriale|Dienstmannenfamilie]] interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Neolithikum|Neolithische]] Bodenfunde belegen die vorgeschichtliche Nutzung des Burgareales als Siedlungsplatz. Das steile Hochufer und eine nördliche [[Bodenerosion|Erosionsrinne]] boten willkommenen Schutz vor [[Hochwasser|Hochwässern]] und Feinden, der unterhalb fließende [[Lech]] reichhaltige Fischgründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hochmittelalterliche [[Veste]] über dem ehemaligen [[Benediktiner]]kloster entstand wohl im 12. Jahrhundert als Sitz der Herren von Sandau, die um diese Zeit erstmals in den Schriftquellen erscheinen (Engelschalk und Heinrich von Sandau). Zwischen 1146 und 1170 ist ein Uldaricus de Santowe belegbar, der als „famulus Henrici Ducis Saxoniae“ bezeichnet wird. Sandau dürfte damals also zum Besitz Herzog [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Sandau verschwinden nach 1302 aus den Urkunden. Möglicherweise war der 1370 erwähnte Konrad der Sandauer (Pfarrer von Schwabhausen) ein Nachfahre dieser Ministerialenfamilie. Nach der Verlegung der wichtigen Salzstraße und dem Ausbau der Burgsiedlung Landsberg durch [[Herzog]] Heinrich war die Burg Sandau wohl entbehrlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1372/73 und 1388 während des „[[Städtekrieg 1387-1389|Schwäbischen Städtekrieges]]“ wurde der Ort Sandau weitgehend zerstört und aufgegeben. Die Bewohner sollen sich in der Angervorstadt des nahen Landsberg neu angesiedelt haben. Die Burg auf der Lechleite dürfte damals bereits verlassen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der mächtige Turmhügel der [[Motte (Burg)|Motte]] wird im Norden durch eine breite Erosionsrinne geschützt, die etwa 30 Höhenmeter zum Lechufer abfällt. Nach Süden und Südwesten trennt ein bis zu 10 Meter breiter bogenförmiger [[Halsgraben]] den Burgplatz von der [[Hochebene]] ab. Die Grabentiefe beträgt im Süden ungefähr vier, gegen die Erosionsrinne ungefähr sieben bis acht Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der annähernd quadratische [[Kernburg|Hauptburgkegel]] (ca. 40 × 40 m) wurde mit dem Grabenaushub teilweise etwa drei Meter über das Geländeniveau aufgeschüttet. Nach Norden markiert eine bis zum natürlichen Bodenniveau abfallende große Grube den Standort eines Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südwestliche Grabenauslauf war möglicherweise durch eine Mauer gesichert. Hier überspannt ein kleines Felsentor aus [[Nagelfluh]] den Graben, das ein ideales Fundament einer solchen Sperrmauer gewesen wäre. Ein einzelner [[Tuffstein]]quader auf dem Burghügel könnte durchaus von der mittelalterlichen Anlage stammen, wurde aber sicherlich erst in der Neuzeit hier platziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der sicherlich vorhandenen [[Vorburg]] haben sich obertägig keine Geländespuren erhalten. Das Areal unmittelbar südlich des [[Burgstall]]s ist teilweise modern bebaut und eingezäunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das [[Bodendenkmal]] als „Burgstall des hohen und späten Mittelalters (&amp;quot;Sandau&amp;quot;)“ unter der Denkmalnummer D 1-7931-0023.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: [http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c27941f38f1de6bb232540714760dc0621dc7af4c1cd72d458c072c27d30d9c3a471a5b72379b20854fbe709e0418029b6dfd7d1d9a87b67226fa10cbe27ebfb2dcb722fc72e619b291232960538e5d662789cb3fa273ed8da78403e18d55c82365355794d11e3b52e789cb3fa273ed8dac76c0f917e8be553eb063c5d3fe241db63a021ff8f8ad716026f54d69958272600c6b9023aec206ed7c78ad8f5c5612ad1c9c1cd97ab4ec549c98a6be49ade1fa5d382c6cf15c9752004926184a517b841fa170cdd7ff042d4e8bc0e56e2dc1142518e45b1c63d4c3fe53f8bbd08594c508ffd8e46398cf38ac9347eac81aaba25d944442be9128742518e45b1c63d4cfa8002ef506f0bfae50159660bf32069c6a91b826165f1a96a90694cb2bbeadebec8c0971b199f5b9d1ddb73aa950c1fa7acf3b58b9bb01b671e7bddd3f74585986dab678426d6e5c893fe862891698459092fbf38b8513d Eintragung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Petzet]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Neue Folge 5: &amp;#039;&amp;#039;Landsberg am Lech&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Vorstadtbereiche und eingemeindete Dörfer&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München 1999, ISBN 3-422-00574-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|4302|Turmruine Sandau, Lueginsland, Hexenturm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Landsberg am Lech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte|Sandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Landsberg am Lech|Sandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Landsberg am Lech]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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