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	<title>Burgstall Rottenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Rottenstein&amp;diff=659728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2024-09-02T20:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Mittelalterlich&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen, Ministeriale&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Quader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Aidhausen]]-Rottenstein&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/10/28.2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/30/24.48/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 410&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Rottenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Spornburg]] östlich des gleichnamigen Dorfes [[Rottenstein (Aidhausen)|Rottenstein]], einem Gemeindeteil von [[Aidhausen]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Haßberge]]. Die [[Veste]] wurde nach ihrer Zerstörung im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] nicht wieder aufgebaut, und ist heute bis auf den [[Halsgraben]] und Geländespuren verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruine befindet sich etwa 440 Meter östlich der Ortsmitte von Rottenstein, im Wald bei {{Höhe|410|DE-NN|link=true}} auf einem nach Süden gerichteten Bergsporn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?E=4393571.5&amp;amp;zoom=10&amp;amp;N=5560796.5&amp;amp;bgLayer=tk Lage des Burgstalles im Bayern Atlas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute führt ein Wanderweg zur &amp;#039;&amp;#039;[[Schwedenschanze (Haßberge)|Schwedenschanze]]&amp;#039;&amp;#039;, einem frühgeschichtlichen Ringwall mit Aussichtsturm, durch den Halsgraben der ehemaligen Burg. Der Burgplatz selbst wird nur selten besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg gehörte ursprünglich den [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Henneberg]]. &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth von Henneberg&amp;#039;&amp;#039; war die Gemahlin des Grafen [[Eberhard II. (Württemberg, Graf)|Eberhard von Württemberg]], der die Herrschaft 1354 an das [[Hochstift Würzburg]] verkaufte. Der Rot(t)enstein diente in der Folge als Sitz des Würzburgischen [[Verwaltungsgliederung des Hochstifts Würzburg#Unmittelbare Hochfürstliche Landämter|Amtes Hofheim und Rottenstein]], der 1525 während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] durch die Aufständischen zerstört wurde. Nach der Niederschlagung der Revolte errichteten die Würzburger unterhalb des Burghügels ein neues Amtshaus. Die Burg wurde aufgelassen und als Steinbruch ausgebeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ministeriale|Dienstmannen]] saßen im Mittelalter die [[Zollner von Rottenstein]] auf der geräumigen Veste. [[Konrad Zöllner von Rotenstein]], ein Angehöriger dieser wohlhabenden Familie war sogar von 1382 bis 1390 [[Hochmeister]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde auf einem nach Süden gerichteten Vorberg der [[Haßberge]] angelegt, der an drei Seiten durch die natürlichen Steilabfälle gut geschützt war. Nur nach Norden musste der Burgplatz durch einen zehn Meter breiten und fünf Meter tiefen [[Halsgraben]] vom ansteigenden Hinterland geschützt werden. An der West- sowie an der Ostseite des Bergspornes geht dieser in einen [[Burggraben#Grabenarten|Hanggraben]] über, er ist noch drei Meter breit, an der Südseite sogar noch bis zu sechs Meter, und bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;Meter tief, an seiner Außenseite ist ihm zusätzlich ein Außenwall vorgelegt. An der Südseite mündet in den sechs Meter breiten aber hier stark verflachten Grabenabschnitt möglicherweise eine alte Auffahrt. Als zusätzlichen Schutz wurde an der West- und an der Ostseite ein zweiter kleinerer Hanggraben mit Außenwall auf halber Höhe zwischen dem Burgplateau und dem unteren Graben angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgfläche maß etwa 80 mal 50&amp;amp;nbsp;Meter. Ein Schutthügel in der Mitte der Nordseite der Kernburg deutet auf den Standort eines quadratischen [[Bergfried]]es hin,&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle bis hierhin: Björn-Uwe Abels: &amp;#039;&amp;#039;Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens.&amp;#039;&amp;#039; S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; der mit etwa sechs Meter Seitenlänge eher zu den kleineren Vertretern seines Typs gehört haben dürfte. Im Halsgraben befinden sich noch geringe Mauerreste,&amp;lt;ref&amp;gt;Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern.&amp;#039;&amp;#039; Band 28: &amp;#039;&amp;#039;Bad Kissingen, Fränkische Saale, Grabfeld, Südliche Rhön.&amp;#039;&amp;#039; S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgehendes Mauerwerk hat sich allerdings nicht erhalten, jedoch zeugen noch einige Sandsteinquader von der verschwundenen Innenbebauung.&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung erfolgte vermutlich über eine [[Zisterne]] im Burghof und vom „Eselsbrunnen“ am [[Rennweg (Haßberge)|Rennweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das Bodendenkmal als mittelalterlichen Burgstall unter der Denkmalnummer D 6-5829-0001.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege:  {{Webarchiv|text=Eintragung |url=http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c27941f38f1de6bb232540714760dc0621552ffed5f3a9e658e6d9251a04db3c388f86304bb8a3b1a5fbe709e0418029b6dfd7d1d9a87b67226fa10cbe27ebfb2dcb722fc72e619b29ce764cb60f6b41cdcb6acdf6f861184e9b28ac8cda1c205266020a61f32843b0cb6acdf6f861184e054394d9ec11d975eb063c5d3fe241db24cc64867940e1bdec08f839e707704700c6b9023aec206efa77beeac0b4489bd1c9c1cd97ab4ec549c98a6be49ade1fa5d382c6cf15c9752004926184a517b841fa170cdd7ff042eb6b50189788a69437a2bde225c2f11ae39623fe8ec4839a75cc330084fec2b7097f3db105e1cd4000727382bd3f3e0f26637423363120ae8cfe3db3be68a1ce74ed9e0a94e383f16bff6ca41b39314515830de499f19c0e7457eabe3944cacd0605b06fcd6a8814f44521a6d2010978661db79f77773a9550dceb19b90dc604 |wayback=20160114002910 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Burgstall Rottenstein&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgstall Rottenstein 10.jpg|Nordwestlicher Wallgraben&lt;br /&gt;
Burgstall Rottenstein 17.jpg|Südspitze&lt;br /&gt;
Burgstall Rottenstein 2.jpg|Nördlich des Burgplateaus&lt;br /&gt;
Burgstall Rottenstein 7.jpg|Auf dem Burgplateau&lt;br /&gt;
Informationstafel Burgstall Rottenstein.jpg|Informationstafel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Sörgel: &amp;#039;&amp;#039;Die Zollner von Rotenstein und ihre Stammesgenossen Lantman, Dinstman, von Fuchsstadt in den Haßbergen&amp;#039;&amp;#039;. Hofheim 1999.&lt;br /&gt;
* Paul Sörgel: &amp;#039;&amp;#039;Rotenstein – Burg und Amt in den Haßbergen&amp;#039;&amp;#039;. Hofheim 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler von Bayern|Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern]], III. Regierungsbezirk Unterfranken, 5: Bezirksamt Hofheim&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Georg Lill und Felix Mader. München 1912. (Nachdruck: München 1983, ISBN 3-486-50459-2, S. 84&amp;amp;nbsp;f.)&lt;br /&gt;
* [[Björn-Uwe Abels]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens&amp;#039;&amp;#039;. (= Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte. Reihe B, Band 6). Verlag Michael Lassleben, Kallmünz 1979, ISBN 3-7847-5306-X, S. 91.&lt;br /&gt;
* Römisch-Germanisches Zentralmuseum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern.&amp;#039;&amp;#039; Band 28: &amp;#039;&amp;#039;Bad Kissingen, Fränkische Saale, Grabfeld, Südliche Rhön&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Philipp von Zabern]], Mainz 1975, S. 104–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Haßberge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Haßberge|Rottenstein Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Unterfranken|Rottenstein Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Aidhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haßberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1354]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Deutschen Bauernkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aidhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rottenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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