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	<title>Burgstall Parsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:46:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Parsberg&amp;diff=1941667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: HC: Entferne Kategorie:Burg in Eurtopa; Ergänze Kategorie:Burg in Europa</title>
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		<updated>2023-09-06T13:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burg_in_Eurtopa&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burg in Eurtopa (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burg in Eurtopa&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burg_in_Europa&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burg in Europa (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burg in Europa&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Parsberg-2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der Hügel mit dem Burgstall von Süden&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Hoch- bis spätmittelalterlich&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Motte&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Turmhügel&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = vermutlich Edelfrei, Ministeriale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Puchheim]]-[[Germering]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/8/17&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/20/17&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 550&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Parsberg-1.jpg|miniatur|hochkant=1.3|Graben an der Südseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Parsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Höhenburg]] auf einer {{Höhe|550|DE-NN|link=true}} Hügelkuppe in der Gemarkung [[Puchheim]] auf einer [[Parsberg (Berg)|Anhöhe]] über dem Erholungsgebiet [[Germeringer See]] im [[Landkreis Fürstenfeldbruck]] in [[Oberbayern]]. Das frei zugängliche [[Bodendenkmal]] geht auf eine [[Hochmittelalter|hoch-]] bis [[spätmittelalter]]liche [[Turmhügelburg]] (Motte) zurück, von der aus möglicherweise die Salzstraße zwischen [[München]] und [[Augsburg]] kontrolliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Burganlage haben sich keine Angaben in den ortsgeschichtlichen Quellen erhalten. Die aufgefundenen [[Keramik]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bruchstücke deuten darauf hin, dass der Burgplatz mindestens bis ins 14. Jahrhundert genutzt wurde. Der noch feststellbare Ziegelschutt im Bereich des [[Motte (Burg)|Turmhügelrestes]] und der östlichen [[Vorburg]] datiert ins 12./13. Jahrhundert. Die typologischen Merkmale des westlichen Burgbereichs verweisen sogar auf das frühe [[Hochmittelalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Burg der Ansitz eines [[Edelfrei]]en oder eines [[Ministerialen]] war, ist nicht eindeutig zu entscheiden. Als [[Lehen|Lehnsherren]] wären neben den Herzögen von [[Herzogtum Bayern|Bayern]] und den Grafen von [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Andechs]] vor allem die Bischöfe von [[Bistum Freising|Freising]] denkbar. Das [[Hochstift Freising]] verfügte in dieser Region über einigen Güterbesitz und erscheint in zahlreichen zeitgenössischen Urkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso unklar ist, ob die Burgherren dem Ortsadel von Puchheim oder Germering zuzurechnen sind. In der Vergangenheit wurde das weitläufige Bodendenkmal auf dem Parsberg sogar für eine [[Kelten|keltische]] [[Viereckschanze]] gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige aufgefundene Pfeil- und Armbrusteisen könnten in Zusammenhang mit der [[Schlacht bei Alling]] stehen, die 1422 in der Nähe geschlagen wurde. Ob die Burg erst damals unterging, erscheint allerdings zweifelhaft. Zumindest scheint die hochmittelalterliche Wehranlage bis dahin nicht wesentlich verändert worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[File:Burgstall Parsberg.PNG|mini|hochkant=1.3|Lageplan von Burgstall Parsberg auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Burg wurde auf einer niedrigen Hügelkuppe über der [[Münchner Schotterebene]] errichtet. Der nur etwa 15 bis 20 [[Höhenmeter]] unterhalb gelegene [[Germeringer See]] entstand erst nach 1970 als [[Naherholungsgebiet]] der Stadt Germering  in einem ehemaligen Moor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlich ist die dreiteilige Anlage des Bodendenkmals. Im Zentrum erhebt sich noch der Westteil eines stattlichen, etwa sechs bis sieben Meter hohen Turmhügels, dessen Ostteil wohl zu Materialgewinnung abgegraben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen schützt eine kleine [[Vorburg]] den Turmhügel. Auch dieses – vollständig erhaltene – Vorwerk hat die Gestalt eines annähernd quadratischen Turmhügels, der etwa fünf Meter über die Grabensohle aufsteigt. Der Innenraum liegt etwa anderthalb Meter tiefer als die Ränder des Erdkegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Burgteile werden von einem, zwei bis drei Meter tiefen [[Burggraben#Grabenarten|Sohlgraben]] mit Randwällen umlaufen und durch einen [[Halsgraben]] getrennt, der offenbar zum – vielleicht älteren – Grabensystem des westlichen Burgteils gehört.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Osten läuft eine geräumige Vorburg hinunter zum Hügelfuß. Hier ist nur im Norden und Osten ein Grabensystem von ungefähr zwei Metern Tiefe erkennbar, der Südteil scheint nicht vollendet worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt umfassen die [[Burggraben|Burggräben]] ein Areal von ungefähr 150&amp;amp;nbsp;× 50 bis 60&amp;amp;nbsp;Meter. Im Bereich des zentralen Turmhügels greifen die Randwälle bogenförmig nach Süden aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das Bodendenkmal als  „[[Burgstall]] des hohen und späten Mittelalters (&amp;quot;Parsberg&amp;quot;)“ unter der Denkmalnummer D-1-7834-0003.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege:  {{Webarchiv|text=Eintragung |url=http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c2bf41a22fd4389a892540714760dc0621cf6c8a9b6b1b69356bfc3cc1752a6fbeed0ac16a83aa96ebd5f351e0b0e4266b95ff7e0ef56923ecbc4d6ee32290f84d85d855b832d1424f48c429936f41cce01bb9cd931ed7b8d6f49eed802c823b1f5c1c5d8c9996cc741bb9cd931ed7b8d676a3d4b0a0fc3987ef49e52b1b48585b9c951a5576eaf86b7dbf808c57407db4c357f4b91366f04ad950582d26cb3a9de091133590225ab7a3d162929bddb677601aa0fbcab29ec93569fdb7dfc24ef0445515e0e8d581b4b69fbb806c28fbc8ffe4d1ebfcca27ba814b7418b328cd2acb6ce341c7180727a7820cebbada265524c0379346b890c8011aded3fce72a2a734b51c9f8f5c13d74ed9e0a94e383f1c8db4ed0e77096394faec6cca422b9fd12debef68e70f9bc571e648516a96b1af44521a6d2010978661db79f77773a9550dceb19b90dc604 |wayback=20160121010800 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Konrad Föringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Burgstall bei Buchheim am Parsberg im königlichen Landgerichte Starnberg als römische Fortifikation nachgewiesen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberbayerisches Archiv]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1 (1839), S. 1–14. [https://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10370552.html?pageNo=13&amp;amp;prox=true&amp;amp;context=neubeuern&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=neubeuern&amp;amp;mode=simple] &lt;br /&gt;
* Werner Leitz: &amp;#039;&amp;#039;Puchheim-Parsberg: Der Burgstall auf dem Parsberg am Germeringer See&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland (48): Landkreis Fürstenfeldbruck – Archäologie zwischen Ammersee und Dachauer Moos&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2007, S. 182–184.&lt;br /&gt;
* Volker Liedke, Peter Weinzierl: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Fürstenfeldbruck&amp;#039;&amp;#039; (Denkmäler in Bayern, Band I.12). München 1996, ISBN 3-87490-574-8.&lt;br /&gt;
* Hans H. Schmidt (Arbeitskreis für Ortsgeschichtsforschung der Würmregion): &amp;#039;&amp;#039;„Versunkene Burgen“ im Fünf-Seen-Land zwischen Ammersee und Isar – Historisch-archäologische Rekonstruktionen&amp;#039;&amp;#039;. Gauting 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|4242|verschwundene Burg Parsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Fürstenfeldbruck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Fürstenfeldbruck|Parsberg, Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte|Parsberg, Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Puchheim|Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Fürstenfeldbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Puchheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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