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	<title>Burgstall Muschenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:18:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Muschenheim&amp;diff=2815210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didionline: HC: +Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Gießen; +Kategorie:Burg in Europa; ±Kategorie:Lich→Kategorie:Bauwerk in Lich</title>
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		<updated>2021-08-31T21:05:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Niederungsburg_im_Landkreis_Gie%C3%9Fen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Gießen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Gießen&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burg_in_Europa&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burg in Europa (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burg in Europa&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Lich&quot; title=&quot;Kategorie:Lich&quot;&gt;Kategorie:Lich&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bauwerk_in_Lich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bauwerk in Lich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bauwerk in Lich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Hessengasse 33 (Muschenheim) Westwand 02.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Gewölbekeller mit Treppenaufgang und Lichtschacht&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg im Wiesengrund an der Wetter&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = verm. Ende 12., Anfang 13. Jh.&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Kellergewölbe&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Niederadel, &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchstein, Sandstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Lich]]-[[Muschenheim]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.482665&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.799352&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Muschenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, neuzeitlich auch als &amp;#039;&amp;#039;Burg im Wiesengrund an der Wetter&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walbe1933&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler im Volksstaat Hessen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kreis Gießen, Band III, Südlicher Teil ohne Arnsburg&amp;#039;&amp;#039;, S. 309&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Wasserburg]] am Südrand von [[Muschenheim]], einem Stadtteil von [[Lich]] im [[Landkreis Gießen]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Wasserburg lag am südlichen Ortsrand in einem Wiesengrund der nahe gelegenen [[Wetter (Fluss)|Wetter]]. Von der abgebrochenen Burg ist heute fast nichts mehr zu sehen, da das Burggelände größtenteils überbaut wurde. Der heutige [[Burgstall]] beinhaltet noch einen [[Gewölbekeller]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen|14330|Burg Muschenheim}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Keller ist in Privatbesitz und liegt in der &amp;#039;&amp;#039;Hessengasse 33&amp;#039;&amp;#039; vor einem Nebengebäude des Nachbarhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hessengasse 33 (Muschenheim) Portal 02.JPG|mini|links|Eingangsportal zum Gewölbekeller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hessengasse 33 (Muschenheim) 03.JPG|mini|links|Der Hügel mit dem Keller]]&lt;br /&gt;
Ob die ehemalige Wasserburg von den &amp;#039;&amp;#039;von Muschenheim&amp;#039;&amp;#039; erbaut wurde, ist nicht bekannt. Die &amp;#039;&amp;#039;von Muschenheim&amp;#039;&amp;#039; waren vermutlich [[Lehnsmann|Dienstmänner]] der [[Lehnswesen|Lehensherren]] des Ortes Muschenheim. Dieser war [[Allodialgut]] der Herren &amp;#039;&amp;#039;[[Hagen-Münzenberg|von Hagen]] und [[Burg Arnsburg|Arnsburg]]&amp;#039;&amp;#039;, kam im Erbe an die [[Münzenberger Erbschaft|Münzenberger]], später an die Herren [[Falkenstein (Hessisches Adelsgeschlecht)|von Falkenstein]] und 1423 an die Grafen von [[Solms-Braunfels]]. Die Muschenheimer waren 1198 mit &amp;#039;&amp;#039;Brunward&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Siegfried&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich, besaßen im Ort den sogenannten Entenhof (1324 „in deme ende hobe“) und starben um 1685 aus. 1314 siegelte ein &amp;#039;&amp;#039;Conrad von Muschenheim&amp;#039;&amp;#039; in den Urkunden des nahen [[Kloster Arnsburg|Klosters Arnsburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1851, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Tochter &amp;#039;&amp;#039;Dammos von Muschenheim-Burkhardsfelden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dammos&amp;#039;&amp;#039; war mindestens seit 1322 im Ort wohnhaft,&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1851, S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt; heiratete 1334 &amp;#039;&amp;#039;Kraft von Bellersheim&amp;#039;&amp;#039;. Dieser wird mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Bruder Johann von Bellersheim&amp;#039;&amp;#039; als Besitzer der &amp;#039;&amp;#039;Burg im Wiesengrund an der Wetter&amp;#039;&amp;#039; angesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walbe1933&amp;quot; /&amp;gt; 1382 wird ein &amp;#039;&amp;#039;Richard von Muschenheim&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1851, S. 638.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 14. Jahrhundert besaß eine Linie derer [[Bellersheim (Adelsgeschlecht)|von Bellersheim]] die Burg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Görlich517&amp;quot;&amp;gt;Paul Görlich: &amp;#039;&amp;#039;Muschenheim.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die weitere Burggeschichte ist nichts näheres bekannt. 1818 verzog der letzte Bellersheimer Besitzer, Carl Friedrich Philipp von Bellersheim, nach [[Münzenberg]], wo er neun Jahre später verstarb. Schon 1821 wurden Burg und [[Hofgut|Hofgebäude]] abgebrochen,&amp;lt;ref&amp;gt;Weigel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Kreis Gießen.&amp;#039;&amp;#039; 2000, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach seinem Tod der Besitz geteilt und veräußert. Die Kirchenchronik aus dem Jahr 1858 berichtet, dass „die Freiherrliche Familie von Bellersheim hier in Muschenheim eine schöne Burg und ein Gut vom 324 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] nebst einem Hof besaß“. Die Muschenheimer Einwohner, die das Gut erwarben, wurden die „von Bellerheim’schen Gutskäufer“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Görlich517&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte [[Gewann]]name &amp;#039;&amp;#039;Alteburg&amp;#039;&amp;#039; verweist auf das westlich von Muschenheim gelegene römische [[Kastell Arnsburg]]. Der Flurname &amp;#039;&amp;#039;sprechende burg&amp;#039;&amp;#039; (1354) bzw. &amp;#039;&amp;#039;sprechindinburg&amp;#039;&amp;#039; (1356) kann nicht zugeordnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walbe1933&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der sechs mal zehn Meter große rechteckige Gewölbekeller ist nicht mehr überbaut und verläuft leicht schräg zur Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Gießen I.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 522.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt unter einem bewachsenen Hügel und befindet sich bis zur Hälfte der Raumhöhe im Boden. In der südwestlichen Raumecke führt ein 12-stufiger Treppenaufgang zu einem Portal ohne Türblatt, das mit [[Sandstein]]quadern eingefasst ist und von einer [[Bruchstein]]mauer eingerahmt wird. An der Nordseite (Straßenseite) des Kellers führen zwei kleine Lichtschächte im Gewölbe schräg nach oben ins Freie. Die quadratischen Öffnungen wurden in der Neuzeit durch Beton gesichert. Ein schräger Schacht an der Südseite sowie ein schräger Schacht an der Ostwand sind am Ausgang geschlossen. An der Westwand steigt ein kleinerer Schacht senkrecht nach oben und ist ebenfalls am Ausgang geschlossen. Unter dem westlichen Schacht über dem Boden etwas nach links versetzt befindet sich eine Nische. Eine weitere Nische liegt an der Westseite des Treppenaufgangs. Der Gewölbekeller ist aus geschichtlichen Gründen hessisches [[Kulturdenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Gießen I.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals mit der Wetter verbundenen [[Burggraben|Burggräben]] sind vollständig eingeebnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hessengasse 33 (Muschenheim) Treppe 06.JPG|Treppe&lt;br /&gt;
Hessengasse 33 (Muschenheim) Schacht NO 02.JPG|Nordöstlicher Schacht&lt;br /&gt;
Hessengasse 33 (Muschenheim) Ostwand 04.JPG|Blick nach Osten&lt;br /&gt;
Hessengasse 33 (Muschenheim) Treppe 04.JPG|Nische&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Burgstallrest ist nicht [[Erschließung (Grundstück)|erschlossen]] (Strom) und ungenutzt. Eine Besichtigung des in Privatbesitz befindlichen Gewölbes muss erfragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Lich#Muschenheim|Liste der Kulturdenkmäler in Lich-Muschenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Görlich: &amp;#039;&amp;#039;Muschenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: Magistrat der Stadt Lich (Hrsg.), Paul Görlich (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Licher Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Lich 1989, S. 515–517.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6, S. 309.&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen]] (Hrsg.); Karlheinz Lang (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Hessengasse 33, Erdkeller&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Gießen I. Hungen, Laubach, Lich, Reiskirchen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;). Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2177-0, S. 522–523.&lt;br /&gt;
* Karl Ebel, [[Heinrich Walbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Gießen. Band 2. Kloster Arnsburg mit Altenburg&amp;#039;&amp;#039;, Hessisches Denkmalarchiv, Hessischer Staatsverlag, Darmstadt 1919&lt;br /&gt;
* Karl Ebel, Paul Helmke, Heinrich Walbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Gießen. Band III. Südlicher Teil ohne Arnsburg&amp;#039;&amp;#039;, Hessisches Denkmalarchiv, Hessischer Staatsverlag, Darmstadt 1933, S. 309&lt;br /&gt;
* Sven Weigel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Kreis Gießen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Emil Winter, Heuchelheim 2000, ISBN 3-926923-28-8, S. 74 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hessengasse 33 (Muschenheim)}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=48438|titel=Erdkeller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Gießen|Muschenheim, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Gießen|Muschenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Muschenheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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