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	<title>Burgstall Luckenpaint - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T02:59:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Luckenpaint&amp;diff=2150189&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: (GR)  File:SchlossLuckenpaint.jpg → File:Wening S019a Luckenpaint, Schloss.jpg bessere Auflösung</title>
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		<updated>2026-03-14T14:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:SchlossLuckenpaint.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:SchlossLuckenpaint.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:SchlossLuckenpaint.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wening_S019a_Luckenpaint,_Schloss.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wening S019a Luckenpaint, Schloss.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wening S019a Luckenpaint, Schloss.jpg&lt;/a&gt; bessere Auflösung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgstall Luckenpaint&lt;br /&gt;
|Bild = Wening S019a Luckenpaint, Schloss.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Schloss Luckenpaint nach einem Stich von [[Michael Wening]] von 1721&lt;br /&gt;
|Alternativname = Schloss Luckenpaint&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. bis 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Schlosskapelle&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Thalmassing]]-[[Luckenpaint]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.894414&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12.135754&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 420&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Luckenpaint&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Luckenpaint&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Burg]] im Gemeindeteil [[Luckenpaint]] (Schlossberg 9) der Gemeinde [[Thalmassing]] im [[Oberpfalz|oberpfälzischen]] [[Landkreis Regensburg]] in [[Bayern]]. Die Anlage wird als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Thalmassing|Aktennummer D-3-7138-0031]] als „mittelalterlicher Burgstall mit der im Kern romanischen Kath. Nebenkirche und ehem. [[St. Laurentius (Luckenpaint)|Schlosskapelle St. Laurentius]] sowie dem abgegangenen Schloss Luckenpaint“ geführt. Die erhaltene Schlosskapelle ist unter der [[Liste der Baudenkmäler in Thalmassing|Aktennummer D-3-75-205-7]] als [[Baudenkmal]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
866 schenkt die adelige Witwe &amp;#039;&amp;#039;Ekkilind&amp;#039;&amp;#039; dem [[Kloster St. Emmeram]] ihren  Besitz in Luckenpaint (&amp;#039;&amp;#039;in uico qui dicitur Ucchinpiunt&amp;#039;&amp;#039;). Der bis in das 15. Jahrhundert bestehende Name &amp;#039;&amp;#039;Ucchinpiunt&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Ucko&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;piunt&amp;#039;&amp;#039; ab (abgeleitet von dem althochdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;biunta&amp;#039;&amp;#039; ab, mit dem ein eingehegtes Grundstück gemeint war).&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Boos, 1998, S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 10. Jahrhunderts kommt es zu einer weiteren Schenkung aus dem Besitz einer &amp;#039;&amp;#039;Himiltrud&amp;#039;&amp;#039;, Gemahlin des [[Freie|Freien]] &amp;#039;&amp;#039;Perinher&amp;#039;&amp;#039; unter dem Abt [[Wolfgang von Regensburg]] an St. Emmeram. Bei einer weiteren Schenkung wird der Gemahl &amp;#039;&amp;#039;Perinher von Luckenpaint&amp;#039;&amp;#039; genannt. Zwischen 1048 und 1060 erhält der adelige &amp;#039;&amp;#039;Altman&amp;#039;&amp;#039; von dem Kloster Luckenpaint als [[Lehen]]. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts werden der Kloster[[ministeriale]] &amp;#039;&amp;#039;Kuno von Luckenpaint&amp;#039;&amp;#039; und sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Irmfried&amp;#039;&amp;#039; in den Emmeramer Traditionen genannt. &amp;#039;&amp;#039;Kuno&amp;#039;&amp;#039; ist Sohn des &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Lauterbach&amp;#039;&amp;#039;, der ebenfalls schon in den Diensten des Klosters stand. Um 1212 erhält ein &amp;#039;&amp;#039;Albert von Tygingen (Teugn)&amp;#039;&amp;#039; das zurückgegebene Luckenpaint wieder als Lehen. Die Burg, von deren Erbauung keine gesicherten Datierungen vorliegen, wurde vermutlich zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert von den &amp;#039;&amp;#039;Herren von Luckenpaint&amp;#039;&amp;#039; erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1287 wird eine Befestigung in Luckenpaint erwähnt (&amp;#039;&amp;#039;municipio in Ukenpiunt&amp;#039;&amp;#039;). Die Erben des verstorbenen Vorbesitzers &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Klafschink&amp;#039;&amp;#039; haben dabei auf Vermittlung des Bayerischen Herzogs die Anlage vom St. Emmeramer Abt Wernher (1279–1292) als Lehen erhalten. In dieser Familie verbleibt Luckenpaint bis nach 1311. Danach nennt sich ein &amp;#039;&amp;#039;Ruprecht&amp;#039;&amp;#039; nach Luckenpaint. Noch 1323 tritt er als &amp;#039;&amp;#039;Ruprecht von Luckenpaint&amp;#039;&amp;#039; auf, später erscheint er als &amp;#039;&amp;#039;Ruprecht von Haidau&amp;#039;&amp;#039; (sein Bruder war früher Landrichter von [[Haidau]]). 1332 lässt er sich das Leibrecht für das &amp;#039;&amp;#039;Gesäzze zu Uchkenpeunt&amp;#039;&amp;#039; für sich, seine Frau und seinen Sohn bestätigen. Dieser &amp;#039;&amp;#039;Ruprecht&amp;#039;&amp;#039; scheint um 1341 verstorben zu sein, da seine Witwe damals eine [[Seelgerät]]stiftung für ihren verstorbenen Gatten macht. 1380 ist hier ein &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schick zu Luckenpaint&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1390 wird die &amp;#039;&amp;#039;Veste Ukchenpeunt&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, als sich ihr damaliger Besitzer &amp;#039;&amp;#039;Ulreich der Schikch von Ukchenpeunt&amp;#039;&amp;#039; mit den Regensburgern Bürgern über die Beschädigung seiner Burg einigt. Wodurch es zu dieser Beschädigung gekommen ist, scheint nicht klar zu sein; eventuell hat &amp;#039;&amp;#039;Ulreich der Schikch&amp;#039;&amp;#039; gegen die Regensburger Krieg geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 14. Jahrhunderts kommt Luckenpaint an die &amp;#039;&amp;#039;Pfeffenhauser&amp;#039;&amp;#039;. 1581 wird es an &amp;#039;&amp;#039;Georg von und zu Wichsenstein&amp;#039;&amp;#039; verkauft. Von 1629 bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist Luckenpaint im Besitz der [[Lerchenfeld (Adelsgeschlecht)|Lerchenfelder]]. Im 17. Jahrhundert wurde [[Schloss (Architektur)|Schloss]] neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 kam Luckenpaint im Zuge der staatlichen Neuorganisation zum Landgericht Stadtamhof. 1857 kam es von dort zum Landgericht Regensburg, ebenso vom [[Rentamt]] Stadtamhof zum Rentamt Regensburg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Luckenpaint.PNG|mini|Lageplan von Burgstall Luckenpaint auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thalmassing-Luckenpaint-Kirche-Sankt-Laurentius.jpg|mini|[[St. Laurentius (Luckenpaint)|Kirche Sankt Laurentius in Luckenpaint]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luckenpaint.PNG|mini|Luckenpaint, Ausschnitt aus Philipp Apian’s Bairische Landtafeln von 1568]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Luckenpaint einst und jetzt ==&lt;br /&gt;
Der Stich von [[Michael Wening]] von 1721 zeigt ein Doppelgiebelhaus mit einem [[Treppengiebel]], daneben ist ein Wirtschaftsbau erkennbar; beide sind mit einer Mauer, durch die ein einfacher Torbau führt, umfangen. Außerhalb der Mauer des Schlosses steht die [[Schlosskapelle]], damals mit einem [[Zwiebelturm]] versehen. Auf einer Landkarte von [[Philipp Apian]] ist unter Luckenpaint eine Burg mit einem Turm, [[Palas]] und [[Ringmauer|Bering]] eingezeichnet. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts gilt die Burg bzw. das Schloss als zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ehemaligen Burganlage ist nichts mehr erhalten. 1833 soll auf der Westseite der Burgruine noch ein tiefer Graben gewesen sein, vermutlich der Rest einer diese Burg umfassenden Schutzanlage. Letzte Mauerreste sollen 1954 beseitigt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem späteren Schlossbau ist die Schlosskapelle Sankt Lorenz erhalten. Diese enthält [[Romanik|romanische]] Bauteile, wurde aber im 18. Jahrhundert umgestaltet. In der Kirche befindet sich das [[Epitaph]] des 1606 verstorbenen &amp;#039;&amp;#039;Georg von und zu Wichsenstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Boos: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Süden der Oberpfalz. Die früh- und hochmittelalterlichen Befestigungen des Regensburger Umlandes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Regensburger Studien und Quellen zur Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 5). Universitätsverlag Regensburg, Regensburg 1998, S. 273–275, ISBN  3-930480-03-4 (Dissertation Universität Regensburg 1993, unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die früh- und hochmittelalterlichen Burgen im Süden der Oberpfalz&amp;#039;&amp;#039;, 471 Seiten).&lt;br /&gt;
* Diethard Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Regensburg I. Das Landgericht Stadtamhof, die Reichsherrschaften Donaustauf und Wörth.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas von Bayern,&amp;#039;&amp;#039; Teil: &amp;#039;&amp;#039;Altbayern,&amp;#039;&amp;#039; Heft 41). [[Kommission für bayerische Landesgeschichte]], [[Michael Laßleben]], München 1976, ISBN 3-7696-9904-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|6208|Schloss Luckenpaint}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Regensburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Regensburg|Luckenpaint]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Thalmassing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Thalmassing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Luckenpaint]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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