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	<title>Burgstall Kalham - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:29:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Kalham&amp;diff=2780870&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: bessere koord</title>
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		<updated>2025-04-04T21:06:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bessere koord&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgstall Kalham&lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Kalham - Burgberg (Eugendorf).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgberg des Burgstalls Kalham bei Eugendorf&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Hofkalham&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = erste urkundliche Erwähnung 1260; 1275 zerstört&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall mit einzelnen Mauerresten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Gemeinde [[Eugendorf]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.848064&lt;br /&gt;
|Längengrad = 13.15853&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-5&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Kalham&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in dem Ortsteil Reitberg der Gemeinde [[Eugendorf]] im [[Land Salzburg]]. In seiner Nähe liegt das Bauerngut Hofkalham (Reitberg 14). Etwas unterhalb dieses Gehöfts führt östlich ein Weg auf der anderen Straßenseite durch ein Waldstück zu den Resten der ehemals beachtlichen Burganlage. Seit 2016 steht der Burgstall unter {{BDA Objekt Ref|130655|WD-Item=Q1015806|Eugendorf|text=Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kalhamer waren ein wichtiges Salzburger [[Ministeriale]]ngeschlecht. Ihr Sitz war ursprünglich [[Burg Altenkalham]], die sich westlich und etwas oberhalb des Weilers Hofkalham auf einem Abhang des [[Heuberg (Salzburg)|Heuberges]] befand. Erste Berichte aus dem Jahr 1123 erwähnen das Brüderpaar Tagino und Wichpoto von Kalham. Letzterer hatte sechs Söhne (Pernger, Konrad, Heinrich, Hartwig, Otto und Ulrich), von denen einer namens Pernger im Erzbistum Salzburg eine angesehene Stellung erreichte. 1147 wird von einem Pilgrim von Kalham berichtet, der ritterlicher Eigenmann ist. Im 13. Jahrhundert erhielten die Kalhamer die Gerichte Eugendorf und Kalham vom Salzburger Erzbischof zum Leben. Konrad von Kalham wird 1219 bei einem Streitfall zwischen [[Eberhard von Regensberg|Erzbischof Eberhard II.]] und [[Leopold VI. (Österreich)|Herzog Leopold VI.]] von Österreich zum Schiedsrichter bestellt. Er war zeitweise auch mit dem Amt eines erzbischöflichen [[Truchsess (Hofamt)|Truchsesses]] betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof Ulrich verlieh 1259 einem anderen Konrad von Kalham mehrere Lehen im Raum von [[Thalgau]]-Egg, die zuvor seinem Schwiegervater Konrad von Steinkirchen zugefallen waren. Er durfte mit diesem die [[Ruine Wartenfels (Thalgau)|Burg Wartenfels]] erbauen. Als Ministerialen verliehen die Kalhmer ihrerseits Lehen weiter und konnten sich eine ritterliche Gefolgschaft aufbauen. In ihrer Abhängigkeit standen weitere Ritter, so etwa die Knutzinger, die Pabenschwandter und wahrscheinlich auch die Mühlberger. Ein Ulrich von Kalham war einer der bedeutendsten Dienstmänner im Erzbistum Salzburg. Die Brüder Kuno, Konrad und Heinrich erbauten 1260 ohne Erlaubnis der damals schwachen [[Ulrich von Seckau|Erzbischöfe Ulrich]] und [[Wladislaw von Schlesien|Wladislaus]] die neue Burg Hofkalham. Dies hatte zur Folge, dass die Brüder Kuno und Konrad zu [[Raubritter]]n erklärt wurden. 1269 wurden beide gefangen genommen, aber der Salzburger [[Dompropst]] Friedrich von Walchen und weitere angesehene Ministerialen verbürgten sich für die beiden und der Zwist konnte beigelegt werden. Die Kalhamer bemühten sich weiter um Ansehen und Macht und erwarben – nach Ansicht des Erzbischofs widerrechtlich – die [[Schloss Lichtenberg (Österreich)|Burg Lichtenberg]] oberhalb von [[Saalfelden]]. Die folgenden Jahre waren durch Kämpfe und Überfälle der Kalhamer auf das Erzbistum gekennzeichnet. [[Friedrich II. von Walchen|Erzbischof Friedrich II. von Walchen]] versuchte vergeblich, die Ordnung wiederherzustellen. Letztendlich belagerte er 1275 Burg Kalham, eroberte sie und machte sie dem Erdboden gleich. Kuno und Konrad verloren alle ihre Besitzungen und Würden, sie wurde exkommuniziert und auch über ihre Helfer wurde der [[Kirchenbann]] ausgesprochen; sie behielten aber ihr Leben. Der Bruder Heinrich geriet 1291 in Konflikt mit dem Erzbischof und wurde 1296 gefangen genommen. 1299 gab er seinen Besitz an dem öden Burgstall Kalham und den Anspruch auf das Gericht zu Kalham auf. 1333 verkaufte ein Konrad von Kalham dem Erzbischof Burgstall und Gericht. Damit hört das Geschlecht der Kalhamer in der Geschichtsschreibung im Salzburger Gebiet zu existieren auf; allerdings soll die Familie bis heute noch vorhanden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manfredhiebl.de/Leserbriefe/leserbriefe_genealogien.htm Genealogie und Geschichte der Kalhamer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; caption=&amp;quot;Burgstall Kalham&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgstall Kalham - Burgstallgraben-1 (Eugendorf).jpg|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Burgstallgraben&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgstall Kalham - Mauerwerk (Eugendorf).jpg|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Mauerwerk&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgstall Kalham - nördlicher Wall (Eugendorf).jpg|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Nördlicher Wall&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgstall Kalham - westlicher Wehrgraben (Eugendorf).jpg|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Westlicher Wehrgraben&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgstall Kalham heute ==&lt;br /&gt;
Der [[Burgstall]] Kalham liegt auf einer Geländekuppe mit etwa 30&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;45&amp;amp;nbsp;Meter Durchmesser. Im Osten ist sie durch einen steil zum Burgstallbach im sogenannten Burgstallgraben abfallenden Abhang geschützt. Der Graben ist gut zu erkennen. Die Schlucht des Burgberges ist heute durch eine Hochwasserverbauung gesichert. Heute wie damals ist Wasser reichlich vorhanden, kürzlich wurde dort eine Trinkwasserquelle gefasst. Im Westen befindet sich ein breiter, im halbrund verlaufender Wehrgraben, der eine breite von bis zu 25&amp;amp;nbsp;Meter und eine Tiefe von 11&amp;amp;nbsp;Meter aufweist. Er durch einen im Zuge von rezenten Bauarbeiten geschaffenen Weg besonders hervorsticht. Nördlich ist der Kuppe noch ein flacher Wall vorgelagert. Insgesamt dürfte die Anlage Ausmaße von 110&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;180&amp;amp;nbsp;Meter umfasst haben. An den Rändern der Kuppe kann der Verlauf der einstigen [[Ringmauer]] noch nachvollzogen werden. Mehrere Eintiefungen im Bereich des Burgstalles lassen auf frühere Gebäudestandorte und [[Raubgrabung]]en schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausgrabungen im Jahre 1973 wurden Reste der in Schalenbauweise errichteten Ringmauer mit einer Mauerstärke von 1,20&amp;amp;nbsp;Meter gefunden. Beiderseits liegen Schuttberge, im Inneren Brandschutt mit einer Holzkohlenschicht; ein detaillierter Plan der ehemaligen Burganlage konnte aber nicht erstellt werden. Neben Tierknochen aus der Burgküche, vor allem von [[Hausschaf|Schaf]] und [[Hausziege|Ziege]], wurde bei den Grabungen fragmentierte Keramik, ein [[Gotik|gotischer]] Schlüssel, zwei [[Armbrust]]bolzen, ein [[Ortband]] einer Schwertscheide sowie Fragmente von Glasgefäßen und [[Messer]]n gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Huber: &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Schutz von Rupert und Virgil – Die Burgen und Befestigungsanlagen im Erzstift Salzburg. Band 1: Flachgau – Oberösterreich&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist heute von Wald überwachsen und von Gebüsch überzogen. Sie liegt auf keinem strategisch besonders markanten Felskegel, sondern ist eher versteckt und neugierigen Blicken entzogen. Die Aussicht ins Land wird heute durch den Baumbewuchs verdeckt, früher reichte der Blick vermutlich weit ins Land hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Huber: &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Schutz von Rupert und Virgil – Die Burgen und Befestigungsanlagen im Erzstift Salzburg. Band 1: Flachgau – Oberösterreich&amp;#039;&amp;#039;. Österreichischer Milizverlag, Salzburg 2018, ISBN 978-3-901185-65-6, S.&amp;amp;nbsp;57–64.&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]]&lt;br /&gt;
|Titel = Burgen und Schlösser in Salzburg. Band 2: Flachgau und Tennengau&lt;br /&gt;
|Auflage = &lt;br /&gt;
|Verlag = Birken-Reihe&lt;br /&gt;
|Ort = Wien&lt;br /&gt;
|Jahr = 1992&lt;br /&gt;
|ISBN = 3-85326-957-5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Burg Kalham&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 112/113, S.&amp;amp;nbsp;265–276 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MGSL_112_113_2_0265-0276.pdf |KBytes=1300}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=09ccaf1e-d009-4d0e-8bb8-381f9255dc68 Ruine Kalham auf geocaching.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Österreich|Kalham]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eugendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Land Salzburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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