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	<title>Burgstall Hattenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:37:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-02-02T12:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Hattenberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgstall Hattenberg – der etwa vier Meter hohe Frontwall der Vorburg nach Süden&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Dinkelscherben]]-Ried&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.292280&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.618054&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 560&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Hattenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt etwa 1300 Meter südlich des [[Dinkelscherben]]er Ortsteiles [[Ried (Dinkelscherben)|Ried]] und 600 Meter nördlich von [[Wollmetshofen]] kurz hinter der Grenze der [[Gemarkung]] an der Verbindungsstraße zwischen Ried und Wollmetshofen auf dem bewaldeten Hartenberg im [[Landkreis Augsburg]] in [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]]. Der Südteil der [[hochmittelalter]]lichen Burganlage wurde durch einen [[Nagelfluh]]bruch teilweise zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Hattenberg 3.jpg|miniatur|hochkant=1.35|Die Nordseite der Hauptburg. Grabentiefe ungefähr fünf Meter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Hattenberg 2.jpg|miniatur|hochkant=1.35|Blick in den Ringgraben mit dem Nordosteck des Hauptburgkegels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg]] wurde bereits im 12. Jahrhundert durch die Kämmerer von Kemnat errichtet. Das Geschlecht war von den [[Staufer]]n mit der [[Vogt|Untervogtei]] über Besitzungen des [[Bistum Augsburg|Bistums Augsburg]] in diesem Gebiet [[Lehen|belehnt]] worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf Hattenberg ansässige Zweig der Kemnater nannte sich in der Folge nach der [[Veste]]. Im 13. Jahrhundert erscheinen einige Namensträger in den zeitgenössischen [[Urkunde]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde jedoch bereits 1297 während einer [[Fehde]] zwischen dem Burgherren Heinrich von Hattenberg und Bischof Wolfhard von Rohr verwüstet. Das [[Hochstift Augsburg]] erwarb daraufhin die zugehörigen Herrschaftsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hattenberger wurde dennoch 1304 zum Landvogt von [[Oberschwaben]] und Stadt- und Landvogt von [[Augsburg]] ernannt. Der durch seinen Kriegsdienst im Heer [[Albrecht I. (HRR)|Albrechts I.]] von Österreich stark verschuldete [[Adel|Edelmann]] versuchte seine wirtschaftliche Lage durch einige Überfälle und Wegelagereien zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augsburger Bürgerschaft verklagte den [[Ritter]] daraufhin 1305 zusammen mit dem Bischof und dem [[Domkapitel]] bei König Albrecht. Kurz darauf wurde dem „[[Raubritter]]“ die Vogtei über die bischöflichen Güter entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1370 dürfte das Geschlecht mit Marquard von Hattenberg erloschen sein. Der [[Burgstall]] war bereits 1365 vom Hochstift verpfändet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1641 kaufte das Domkapitel zu Augsburg die Herrschaft Hattenberg. Etwa 1780 wurden die Mauerreste der Burg für den Bau des Brauhauses in [[Ustersbach]] abgetragen. Später beseitigte man den Kegel der Hauptburg teilweise durch den Abbau der hier anstehenden Nagelfluhbestände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 wurde das Burgareal durch Otto Schneider, W. Dankerl und T. Nunner vom Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte Augsburg topographisch aufgenommen. Seit dieser Aufnahme wurde das Gelände nicht mehr wesentlich beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die zweiteilige Burganlage (ca. 80 × 220 Meter) liegt etwa 40 [[Höhenmeter]] über dem Tal auf einem von West nach Ost verlaufenden Höhenrücken. Im Westen des Bergsporns lief ein [[Burggraben|Ringgraben]] um den rechteckigen Kegel der Hauptburg (ca. 25 × 45 Meter). Die Grabensohle liegt etwa zehn Meter unter dem Plateau. Im Norden und Westen begleiten Randwälle den Graben, gegen die [[Vorburg]] im Osten sind teilweise nur noch schwache Wallspuren erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden wurden der Erdkegel und ein Teil der Vorburg durch den Nagelfluhbruch weitgehend zerstört. An der Abbruchkante zum [[Steinbruch]] markiert eine kreisrunde Grube den Standort des ehemaligen [[Bergfried]]es. Am westlichen Berghang wurde der Grabenaushub zu zwei [[bastion]]sartig ausspringenden Grabenköpfen aufgeschüttet, die sicherlich durch [[Palisade]]n oder Zäune gesichert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr 120 Meter östlich der Kernburg riegelt der bogenförmige Wallgraben der Vorburg das Burgareal gegen den Hügelrücken ab. Der Innenwall ist auf der Feldseite noch etwa vier Meter hoch, der Randwall vor dem ungefähr zwei Meter tiefen Spitzgraben weitgehend verflacht. Das Wallsystem läuft auf der Südseite als Hangsicherung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte östliche Befestigungsabschnitt erinnert stark an frühmittelalterliche Befestigungssysteme. Die genaue Zeitstellung kann jedoch nur durch eine fachkundige [[Archäologie|archäologische]] Untersuchung ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das [[Bodendenkmal]] als mittelalterlichen Burgstall unter der Denkmalnummer D 7-7729-0006.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege:  {{Webarchiv|text=Eintragung |url=http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c22e1277e4d7ef4e782540714760dc06217519348a96c9cd92e6d9251a04db3c38505bebe5c89febb2fbe709e0418029b6dfd7d1d9a87b67226fa10cbe27ebfb2dcb722fc72e619b29046d113a9a009a62cb6acdf6f861184ee899e2792dc02d34ed537e931c5a8324cb6acdf6f861184e5cce76f6fa875e79eb063c5d3fe241db9ed43bd43043e623b7ec464ec95706a900c6b9023aec206e515de891059fef2dd1c9c1cd97ab4ec549c98a6be49ade1fa5d382c6cf15c9752004926184a517b841fa170cdd7ff0424f388da0245ec18f3481d016c686849af301f08e9e0b81361d26def063e2b3a57da07b08fcc7c21bae21106b456320c09dea61c7fdf3d20d1dff761912f2ea8beebe852813efb77e516da920e49bcf14ba2e044ef3897bbc15830de499f19c0ee22c16887f170a350e943d5fb74bd18653607ecce1176b14 |wayback=20130413092349}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr 400 Meter südöstlich des Burgstalles sind am Südhang des Hartenberges einige Trichter- und Materialgruben sowie [[Grabhügel]] unbekannter Zeitstellung erkennbar (BLfD: Denkmalnummer D 7-7729-0009).&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege:  {{Webarchiv|text=Eintragung |url=http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c22e1277e4d7ef4e782540714760dc0621d15d1fb24f702e9b224bb7377e334c99a3dbdcce75732839fbe709e0418029b6dfd7d1d9a87b67226fa10cbe27ebfb2dcb722fc72e619b29046d113a9a009a62cb6acdf6f861184ee899e2792dc02d34ed537e931c5a8324cb6acdf6f861184e5cce76f6fa875e79eb063c5d3fe241db04fd017b0727d968b7ec464ec95706a900c6b9023aec206e8eedfe41651624ecd1c9c1cd97ab4ec549c98a6be49ade1fa5d382c6cf15c9752004926184a517b841fa170cdd7ff0426f98531c67672b8f04aee5efd4554450c254e0fd73cb3d286ee245d9b00a6bedca053af6e8bf379e16eaf246982dae4ec6a91b826165f1a96a90694cb2bbeadebec8c0971b199f5b9d1ddb73aa950c1fa7acf3b58b9bb01b671e7bddd3f74585986dab678426d6e5c893fe862891698459092fbf38b8513d |wayback=20130413092423}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Gutmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgstall Hattenberg nördlich Wollmetshofen&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann Endrös (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Schwaben, Band 1: Archäologische Wanderungen um Augsburg&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart und Aalen 1977, ISBN 3-8062-0185-4, S. 64–66.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Neu, Frank Otten: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Augsburg&amp;#039;&amp;#039; (Bayerische Kunstdenkmale XXX, Kurzinventar). München 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Topographische Geländeaufnahme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Horst Gutmann: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Wanderungen um Augsburg&amp;#039;&amp;#039;, S. 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Augsburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Augsburg|Hattenberg, Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Schwaben (Bayern)|Hattenberg, Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Dinkelscherben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Hattenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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