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	<title>Burgstall Gleiritsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:22:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Gleiritsch&amp;diff=2236730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luckyprof: Kategorien ergänzt, Link eingefügt</title>
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		<updated>2024-01-15T13:20:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorien ergänzt, Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgstall Gleiritsch&lt;br /&gt;
|Bild = Gleiritsch Burg Plassenberg 2011.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgstall Gleiritsch (2011)&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Plassenberg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = geringe Reste von Fundamenten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Rittergut&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Gleiritsch]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/29/40/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/20/06/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 598&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleiritsch Landkarte Bayern Ausschnitt 1663.JPG|miniatur|260px|Karte Bayern (Ausschnitt, 1663)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleiritsch Burg Lage.jpg|miniatur|260px|Lage der Burg Plassenberg bei Gleiritsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Gleiritsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Burg]] in dem knapp 600 Meter hoch gelegenen Waldstück &amp;#039;&amp;#039;Weider&amp;#039;&amp;#039; in der Waldabteilung &amp;#039;&amp;#039;Plassenberg&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Burgstall]] liegt im Gebiet der Gemeinde [[Gleiritsch]] im [[Regierungsbezirk Oberpfalz|Oberpfälzer]] [[Landkreis Schwandorf]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Zwei Kilometer östlich von Gleiritsch an der heutigen Gemeindeverbindungsstraße von Gleiritsch nach Schömersdorf in der Waldabteilung &amp;#039;&amp;#039;Weider&amp;#039;&amp;#039; stand früher die Burg Plassenberg. Die Waldabteilung gehört den Bayerischen Staatsforsten. Von dieser Stelle aus hatte man Blickkontakt zu den Burgen [[Burgstall Tännesberg|Tännesberg]], [[Burgruine Leuchtenberg|Leuchtenberg]], [[Burg Wildstein|Wildstein]] und [[Haus Murach|Murach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Gleiritsch ist eine slawische Gründung&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Sprache und Siedlung in Nordostbayern.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 1960, S. 312&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit dem Jahre 1031 belegt. Die Anfänge der Burg bei Gleiritsch liegen im Dunkeln. „Oudalric und Marquard von Gleurast“, sind ab 1194 auf Gleiritsch nachweisbar,&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Bestand: Kloster Reichenbach, Nr. 1 und Monumenta Boica, Band XXVII, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt; gesicherte Hinweise auf eine Burg fehlen. Auf die Gleuraster folgt von 1282 bis 1397 das Adelsgeschlecht der Zeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Nennung der Burg (1397) ===&lt;br /&gt;
In einem Kaufvertrag, datiert vom 31. Januar 1397, ist erstmals eine Burg genannt. „Frau Elspet Zellaer“ verkaufte die halbe [[Veste]] und das halbe Dorf zu „Glaweretsch“&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Bestand Bamberger Urkunden: Nr. 4556&amp;lt;/ref&amp;gt; an ihren Onkel Hans den Hachenberger. Auf die Hachenberger als Burgherrn auf Gleiritsch folgten die Muracher, Zenger, Losnitzer und Warperger. Das Verzeichnis des oberpfälzischen Adels nennt 1489 ferner das Geschlecht der Schlammersdorfer&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Plaß: &amp;#039;&amp;#039;Der oberpfälzische Adel&amp;#039;&amp;#039;, Donauwörth 1880, S. 182&amp;lt;/ref&amp;gt; als Burgherrn. Ihnen folgten die Gleissenthaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rittergeschlecht der Plassenberger ===&lt;br /&gt;
Spätestens in den Jahren 1550 bis 1651 saßen die [[Plassenberg]]er&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Köppl: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Gemeinde Gleiritsch.&amp;#039;&amp;#039; Gleiritsch 1988, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Hofmark]]sherrn auf Gleiritsch. Am 25. September 1559 belehnte Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz „Christoff Jacob von Plassenberg zu Gleuratsch“&amp;lt;ref&amp;gt;Ambronn, Karl-Otto, Die Landsassen des Fürstentums der Obern Pfalz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, München 1982, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; „mit dem burklein Plassenberg und näher bezeichneten dazugehörigen Gütern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Wille, Die Deutschen Pfälzer Handschriften des 16. und 17. Jahrhunderts der Universitäts-Bibliothek in Heidelberg, I. Codices Palatini Germanici 486, Heidelberg 1903, S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Plassenberger folgten. Hans Melchior von Plassenberg ist von 1607 bis zum Jahre 1651 als letzter Nachkomme dieses Adelsgeschlechts auf dem Rittergut Gleiritsch belegt. Unter den Auswirkungen politischer Ereignisse ([[Dreißigjähriger Krieg]] 1618–1648) und religiöser Umbrüche, eingeleitet durch die [[Reformation]], stand das Gut Gleiritsch vor dem Ruin. Hans Melchior von Plassenberg „starb anno 1652 als der Letzte seines Namens, Geschlechts, Schilds und Heims ohne Leibes Erben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Biedermann, Geschlechts-Register, Band 5, Tafel 342&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfall der Burg ==&lt;br /&gt;
1651 übernahm mit Heinrich Siegmund Portner ein Enkel des 1652 verstorbenen Hans Melchior von Plassenberg die Gutsherrschaft Gleiritsch.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Amberg, Bestand: Standbuch Nr. 351, fol. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über den Fortbestand der Burg liegen keine Quellen vor. Ein Manuskript aus dem Jahre 1845 von Benedikt Zehentmeier, der zu dieser Zeit [[Schulgeschichte (Gleiritsch)|Schullehrer]] in Gleiritsch war, berichtet: Südwestlich „von dem Markte Tännesberg, ... liegt das legendäre Rittergut Gleiritsch. … In früher Zeit hatten die Herren von Plassenberg ihre Burg eine halbe Stunde östlich von dem Orte Gleiritsch und noch jetzt findet man unter großen Buchen die verwitterten Mauern eines einst umfangreichen und massiven Gebäudes“.&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg, Benedikt Zehentmeier, Gleiritsch, Manuskript O357, 1845&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 heißt es: „Das letzte Schloß stand südlich von der [[Maria Magdalena (Gleiritsch)|Kirche]]. Das frühere Schloß aber (Burg Plassenberg) war auf der Höhe östlich vom Ort, in der Waldabteilung „Blaßenberg“. Man sieht kaum noch Spuren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Hager,  &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Oberpfalz und Regensburg, VII Bezirksamt Oberviechtach, München 1906, S. 19 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner heißt es: „Als Burgstall ist weiter zu nennen Plassenberg bei Gleiritsch“.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Hager,  &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Oberpfalz und Regensburg, VII Bezirksamt Oberviechtach, München 1906, S. 79 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verfall der Burganlage wurde die Ruine als Steinbruch genutzt. Die ehemalige, 120 × 50 Meter große Burganlage ist vollständig abgetragen. Es sind nur noch geringfügige Fundamentreste zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Gleiritsch Karte Blassenberg 1806.JPG|Karte mit Lage (1906)&lt;br /&gt;
Datei: Gleiritsch Plassenberg Uraufnahmeblatt 1836.JPG|Landvermessung 1836&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Otto Ambronn]]: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, &amp;#039;&amp;#039;Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7&lt;br /&gt;
* Johann Gottfried Biedermann, &amp;#039;&amp;#039;Geschlechts-Register Der Reichs-Frey unmittelbaren Ritterschaft Landes Francken Löblichen Orts-Gebürg&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Bamberg 1747, Tafel 342&lt;br /&gt;
* Georg Hager,  &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Oberpfalz und Regensburg, VII Bezirksamt Oberviechtach, München 1906&lt;br /&gt;
* Alois Köppl: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Gemeinde Gleiritsch.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Gleiritsch 1988, 2. Ausgabe&lt;br /&gt;
* Josef Plaß: &amp;#039;&amp;#039;Der oberpfälzische Adel&amp;#039;&amp;#039;, Donauwörth 1880&lt;br /&gt;
* Ernst Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Sprache und Siedlung in Nordostbayern.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 1960&lt;br /&gt;
* Jakob Wille, &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Pfälzer Handschriften des 16. und 17. Jahrhunderts der Universitäts-Bibliothek in Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;, I. Codices Palatini Germanici 486, Heidelberg 1903&lt;br /&gt;
* Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg, Benedikt Zehentmeier, &amp;#039;&amp;#039;Gleiritsch&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript O357, 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|6028|verschwundenes Schloss Gleiritsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Schwandorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Schwandorf|Gleiritsch Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Schwandorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Gleiritsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Gleiritsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luckyprof</name></author>
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