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	<title>Burgstall Dasing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:29:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Dasing&amp;diff=1164847&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Snoopy1964: /* Beschreibung */ Archivlink aktualisiert (http -&gt; https)</title>
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		<updated>2023-03-16T14:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Wikipedia:Defekte_Weblinks&quot; title=&quot;Kategorie:Wikipedia:Defekte Weblinks&quot;&gt;Archivlink&lt;/a&gt; aktualisiert (http -&amp;gt; https)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Dasing.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgstall Dasing – Gesamtansicht von Südosten&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Mitte des 13. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Hügellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Dasing]]-Sankt Franziskus&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.375472&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11.058696&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 497.5&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hoch- bis nachmittelalterliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Dasing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt etwa 200 Meter nordwestlich des [[Dasing]]er Ortsteiles Sankt Franziskus (Gemarkung Wessiszell) auf einem niedrigen Hügelsporn im [[Landkreis Aichach-Friedberg]], [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]]. Von der mittelgroßen [[Burg]]anlage haben sich nur Erdwerke und ein Gewölbekeller erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Dasing 2.jpg|mini|Rekonstruktion der Burg auf der Infotafel vor dem Kellergewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Dasing 3.jpg|mini|Topographischer Geländeplan auf der Infotafel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Dasing 4.jpg|mini|Die Reste des Wallsystems der Nordseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Dasing 5.jpg|mini|Der erhaltene Gewölbekeller nach Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Dasing 6.jpg|mini|Gegenblick nach Osten mit den beiden Zugängen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Dasing 7.jpg|mini|Die Anhöhe der ehemaligen Burg vom Hofbauern aus betrachtet]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoch- und Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Veste]] entstand um die Mitte des 13. Jahrhunderts unter Arnold I. von Massenhausen, einem Gefolgsmann Herzog [[Ludwig der Strenge|Ludwigs II. des Strengen]]. 1334 erscheint ein Ortlieb von Taesingen in den Schriftquellen. 1352 stifteten die fünf Söhne (alle &amp;#039;&amp;#039;genat die Mezzenhuser von Tesingen&amp;#039;&amp;#039;) eine Kaplanstelle für die Burgkapelle. 1397 und 1400 wurden Friedrich Massenhauser von Dasing und sein Vetter Wilhelm als letzte ihres Stammes urkundlich&lt;br /&gt;
erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ritterbürtige [[Burgmann]]en dienten den Massenhausern die Kärpf (Kerpf) von Dasing, deren redendes Wappen einen [[Karpfen]] zeigte. 1324 bezeichneten die Brüder Arnold III. und Ortlieb von Massenhausen Johann von Taesingen als „vnsern [[Ritter]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Herren von Massenhausen kam die Herrschaft Dasing im Erbgang an Arnold Ebran von Wildenberg, dem Gemahl der Elisabeth I. von Massenhausen. 1424 verkauften dessen Erben, die Töchter Arnolds VI. von Massenhausen, ihre Anteile (die halbe Burg) an Hans Fraunberger zu Massenhausen. Die [[Fraunberg (Adelsgeschlecht)|Fraunberger]] ließen die Anlage durch einen [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] verwalten, wohnten also nicht selbst auf der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Reichskrieg gegen Herzog Ludwig IX. den Reichen von [[Bayern-Landshut]] verwüsteten ungefähr 400 Augsburger Reisige den Ort Dasing. Ob damals auch die Burg erstürmt wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hans Fraunperger 1477 verstarb, verkaufte seine Witwe Anna von Pappenheim ihre Ansprüche gegen eine Leibrente an Herzog Ludwig IX. 1478 fochten die beiden Töchter des Erblassers das Testament ihres Vaters erfolgreich vor dem [[Reichskammergericht]] an. 1482 bzw. 1490 gaben die Damen ihre Anteile an den kaiserlichen Kämmerer und Hofmarschall Siegmund Prüschenk weiter, dessen Bruder Heinrich bereits im Februar 1490 als Pfleger auf der Burg amtierte. Im Oktober dieses Jahres jedoch forderten die Erben der Schwestern des Fraunbergers den Besitz erfolgreich ein. Die Neuburger Landtafel nennt Johannes von Gegenberg, Marquard von Schellenberg und Jörg Pienzenauer als neue Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1490 bezeichnete sich Sigmund Prüschenk – [[Hardegg (Adelsgeschlecht)|Hardegg]] als „Newer haußwirt Zü Täsing“. Die Brüder Sigmund und Heinrich Prüschenk hatten die 1492 die Anteile des Schellenbergers und 1494 den Teil des [[Schongau]]er Pflegers Jörg von Pienzenau erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frühe Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts befand sich die Herrschaft im Besitz des Grafen Heinrich von [[Hardegg (Adelsgeschlecht)|Hardegg]]. Der Graf verkaufte die Burg wiederum an den Augsburger [[Patrizier]] Georg [[Ilsung (Patrizierfamilie)|Ilsung]], der die Veste an den reichen Kaufmann [[Philipp Adler]] weitergab. Der kaiserliche Rat und Finanzier der [[Habsburg]]er veräußerte Dasing anschließend an Wolf II. [[Weichs (Adelsgeschlecht)|von Weichs]] zu [[Schloss Obergriesbach|Griesbach]], der ab 1518 den Beinamen „zu Dasing“ führte. Die Herren [[Weichs (Adelsgeschlecht)|von Weichs]] hielten die Herrschaft über fünf Generationen, bis der Ansitz schließlich 1632 während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] durch schwedische Truppen zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vormünder der Erbin Eva Maria von Weichs mussten die [[Hofmark]] deshalb infolge  des „feindtlich beschehenen einfahls vnnd hierauf eruolgten landtruins“  1644  an Abt Ulrich Hertfelder ([[Kloster Sankt Ulrich und Afra Augsburg|Kloster St. Ulrich und Afra zu Augsburg]]) verkaufen. Als Kaufpreis wurden 19 000 rheinische Gulden festgesetzt. Für den Vertragsabschluss berechnete man zusätzlich 400 Gulden Trink- und Zehrgeld (Leikauf). Der Vertrag wurde allerdings erst 1656 nach vollständiger Bezahlung der Kaufsumme quittiert. Das Reichsstift St. Ulrich und Afra blieb anschließend bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] im Besitz der Hofmark Dasing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18. bis 21. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kupferstecher [[Michael Wening]] dokumentierte auf seiner Ansicht von 1701 einen geplanten Schlossbau auf dem Gelände der zerstörten Burg. Der unter Abt Willibald Popp projektierte Neubau konnte jedoch nicht verwirklicht werden. Damals wurde das Untergeschoss des [[Palas]] der Burg noch von einem Gärtner bewohnt. Dieses „Gärtnergütl“ kaufte 1877 der Hofbauer, dessen Besitz unmittelbar an den Burgstall angrenzte. Eine alte Fotografie (um 1904, Abb. bei Rischert) zeigt ein zweigeschossiges Kleinbauernanwesen mit winkelförmig angebautem Stadel, das wohl um 1910 abgebrochen wurde. Die letzten Bewohner sollen an einer Grünspanvergiftung verstorben sein. Der Hofbauer entnahm der Burgruine zahlreiche Steine als Baumaterial, so dass heute nur noch das gemauerte Kellergewölbe des Hauptgebäudes erhalten ist. 1889 erwarb der Hofbauer das „Jägergütl“ auf der ehemaligen [[Vorburg]] hinzu. 1938 brannte dieses Anwesen ab und wurde abgebrochen. Bei dieser Gelegenheit verebnete man den Innenraum der Vorburg und füllte den alten Burgbrunnen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Tag des offenen Denkmals]] 2005 wurde eine Informationstafel vor dem erhaltenen Kellergewölbe der Hauptburg aufgestellt. Später errichtete die Gemeinde über diesem Zugang ein hölzernes Schutzdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der [[Burgstall]] der [[Höhenburg]] liegt auf einem niedrigen Hügelsporn zwischen dem „Hofbauer“ und St. Franziskus. Das Plateau der Hauptburg erhebt sich nur etwa 13 Meter über dem Talboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stattliche Burganlage bestand aus dem ovalen [[Hauptburg]]kegel (ca. 23 × 25 Meter) und der nördlich und östlich vorgelagerten [[Vorburg]] mit dem Wirtschaftshof. Durch den ehemaligen [[Halsgraben]] führt heute die Ortsverbindungsstraße nach St. Franziskus. Das Gelände der Vorburg wurde 1938 nivelliert, der etwa 38 Meter tiefe Burgbrunnen vollständig eingefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Nordostseite des Burgstalles haben sich die Reste des Wallgrabens mit seinem Vorwall erhalten. Im Nordwesten ist das Wallsystem durch eine große Materialgrube zerstört. Nach Westen fällt das Areal in einer steilen Geländestufe ab, die Befestigung der Südseite ist weitgehend verebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude auf dem Kernwerk war wahrscheinlich dreigeschossig. Im Osten war eine [[Söller|Altane]] vorgelagert. Im Südwesten erhob sich ein quadratischer Turmbau, wohl der [[Bergfried]].  Eine kleine Abbildung auf der Landtafel [[Philipp Apian]]s (1568) zeigt diesen Turm mit einigen Fensteröffnungen und einem Zinnenkranz. Um das Plateau lief eine [[Ringmauer]], von der im Westen noch geringe Reste feststellbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist der gut erhaltene Gewölbekeller des ehemaligen [[Palas]] auf dem Hauptburgplateau. Von Süden führten zwei Eingänge hinab. Der nördliche Treppenabgang ist noch benutzbar, der südliche nur in Resten erhalten. Der Keller wurde vollständig aus [[Backstein]]en aufgemauert. Der originale Bodenbelag ist noch weitgehend vorhanden. Der gewölbte Raum diente auch dem späteren „Gärtnergütl“ als Lagerkeller. Im Oberteil der Westwand durchbricht ein rechteckiger Lichtschacht das Mauerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer kleiner Gewölbekeller aus späterer Zeit – wohl dem 19. Jahrhundert – liegt unter der ehemaligen Altane auf der Ostseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das Bodendenkmal als mittelalterlichen Burgstall unter der Denkmalnummer D-7-7632-0003.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?koid=148934&amp;amp;objtyp=boden&amp;amp;top=1 |autor=Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege |werk=geoportal.bayern.de |titel=Mittelalterlicher Burgstall |abruf=2023-03-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Hiereth: &amp;#039;&amp;#039;Die Landgerichte Friedberg und Mering&amp;#039;&amp;#039;. (Historischer Atlas von Bayern / Teil Schwaben, 1; 1.) München: Kommission für bayerische Landesgeschichte, 1952.&lt;br /&gt;
* Helmut Rischert: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen von Dasing&amp;#039;&amp;#039;. Dasing 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Aichach-Friedberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Aichach-Friedberg|Dasing, Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Schwaben (Bayern)|Dasing, Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Dasing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Snoopy1964</name></author>
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