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	<title>Burgstall Burk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:16:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Burk&amp;diff=1684932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Burgenregion Allgäu umbenannt in Kategorie:Burgenregion Allgäu-Außerfern: laut Orci</title>
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		<updated>2024-10-24T13:00:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burgenregion_Allg%C3%A4u&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burgenregion Allgäu (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burgenregion Allgäu&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burgenregion_Allg%C3%A4u-Au%C3%9Ferfern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burgenregion Allgäu-Außerfern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burgenregion Allgäu-Außerfern&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Orci&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Orci (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Orci&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Burk.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der [[Burgstall]] von Osten&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1100 bis 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Motte&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Burghügel, Wall und Graben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Seeg]]-Burk &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.660681 &lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.621633&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Burk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt am Rand des [[Seeg]]er Ortsteils Burk im [[Landkreis Ostallgäu]] in [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/extended?lon=4396705.0&amp;amp;lat=5280938.5&amp;amp;zoom=11&amp;amp;base=951 Lage des Turmhügels im Bayern Atlas]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemalige Adelssitz gilt als eines der anschaulichsten Beispiele einer [[hochmittelalter]]lichen [[Motte (Burg)|Turmhügelburg]] (Motte) [[Bayern]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Burk 2.jpg|miniatur|Blick in den rekonstruierten Ringgraben]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Burk 3.jpg|miniatur|Die Kernburg von Südwesten]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Burk 4.jpg|miniatur|Geländeplan auf der Infotafel der &amp;quot;Burgenregion Ostallgäu-Außerfern&amp;quot;]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Seeg, Burk, Burgstall Burk.jpg|mini|links|Burgstall Burk, Luftaufnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burgstall|abgegangene]] [[Niederungsburg]] in der sumpfigen Ebene an der Lobach wurde wohl im 12. Jahrhundert als Sitz eines welfischen [[Ministerialen|Dienstmannengeschlechtes]] errichtet. Zwischen 1138 und 1147 erscheint ein &amp;#039;&amp;#039;Suuiker de Seeka&amp;#039;&amp;#039; als Zeuge im Traditionsbuch des [[Kloster Weihenstephan|Klosters Weihenstephan]] bei [[Freising]]. Wenig später werden sein Bruder &amp;#039;&amp;#039;Gerboldus de Seeke&amp;#039;&amp;#039; und dessen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Adalgoz&amp;#039;&amp;#039; mehrmals urkundlich fassbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederadelsfamilie war neben den [[Welfen]] auch dem [[Hochstift Augsburg]] verpflichtet. Als repräsentativer Ansitz der Herren von Seeg entstand eine [[Motte (Burg)|Motte]] („Turmhügelburg“) mit einer geräumigen [[Vorburg]]. Dieser Burgtyp gilt als klassisches [[Statussymbol]] des zahlreichen Dienstmannengeschlechter des Hochmittelalters. In ganz Europa lassen sich noch hunderte ähnlicher Burganlagen im Gelände nachweisen. Solche Holz-Erde Burgen konnten relativ rasch und kostengünstig erstellt werden und wurden oft bereits nach wenigen Jahrzehnten wieder aufgegeben oder überbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Burg bei Seeg wurde wohl bereits am Ende des Hochmittelalters verlassen. Der 1494–1514 nachweisbare [[Füssen]]er Ratsherr &amp;#039;&amp;#039;Andreas von Seeg&amp;#039;&amp;#039; wohnte sicherlich nicht mehr auf dem Erdhügel über der Lobach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der noch etwa 8,5 Meter hohe Erdkegel der [[Kernburg]] wird von einem [[Burggraben#Grabenarten|Ringgraben]] umlaufen. Der später verfüllte Graben wurde nach 2000 durch die Gemeinde wieder teilweise ausgehoben und geflutet. Vor dem Graben ist noch ein flacher, bis zu eineinhalb Metern hoher Wall oder [[Damm (Wall)|Damm]] zu erkennen, der wohl ehemals eine [[Palisade]]nreihe oder einen Flechtwerkzaun trug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ebene Gipfelplateau mit seinem Durchmesser von ungefähr 25 Metern wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem stattlichen Wochenendhaus bebaut. Ursprünglich stand hier ein hölzerner Turm oder ein Wohngebäude. Später ersetzte man dieses Bauwerk durch einen teilweise steinernen Neubau. Auf statischen Gründen dürfte nur das Erdgeschoss massiv ausgeführt gewesen sein. Die Zangenlöcher und Sägespuren auf einigen um 1900 aufgefundenen [[Tuffstein]]quadern belegen, dass dieser Neubau nicht vor das frühe 13. Jahrhundert zu datieren ist. Die damaligen Ausgrabungen wurden unsachgemäß durchgeführt und sind schlecht dokumentiert. Damals und während einer erneuten Untersuchung von 1932 fand man auch einige [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] wie einen Truhenschlüssel, Becherkacheln und ein [[Brakteat]]. Diese Funde werden in das 13. Jahrhundert datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vorburg]] lag leicht erhöht südöstlich der Kernburg. Im Gelände sind hier, bedingt durch die landwirtschaftliche Nutzung des Areals, nur noch geringe Spuren sichtbar. Auf [[Luftbildarchäologie|Luftbildaufnahmen]] erkennt man die ehemalige Gesamtausdehnung gut an den unterschiedlichen Bodenfärbungen. Die umlaufenden Gräben beider Burgteile wurden von der Lobach, einem Nebenfluss der [[Wertach (Fluss)|Wertach]], gespeist. Das sumpfige Gelände bot zusätzlich Schutz vor Überraschungsangriffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das Bodendenkmal als mittelalterlichen Turmhügel unter der Denkmalnummer D-7-8329-0004.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: {{Webarchiv|text=Eintragung |url=http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c27941f38f1de6bb232540714760dc062195a58067dd6e0c69c66ca4f4057bcb9c79ee71a2bcba2fc0d5f351e0b0e4266b95ff7e0ef56923ecbc4d6ee32290f84d85d855b832d1424f729b177f0b050b62a50284e7cb03f71b1df9befe4bc775dfe98622f1e7d1e761a50284e7cb03f71b4b81763a9667a676ef49e52b1b48585bc44dfd1ca2c3d9ea7dbf808c57407db4dca59ed8bd4911ccc9e1626f0734c2f6e091133590225ab7a3d162929bddb677601aa0fbcab29ec93569fdb7dfc24ef0445515e0e8d581b451a54586a6fbf7d332ef6531227b63c1ad14ddd481665e83fe368a22ada49b32ae21106b456320c0b90999c106f6d5de1f26727d84daa7e9387915ecc70961c05b673cadf3b674fdbec8c0971b199f5b9d1ddb73aa950c1f1536c8125f48dd2657e41fdac0d584165939841529baae52 |wayback=20160117095619 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Burgstall]] wurde vor der Jahrtausendwende in die [[Burgenregion Ostallgäu-Außerfern]] einbezogen und mit einer Informationstafel vor dem Bodendenkmal ausgestattet. Ab 2004 fasste man 38 Burg- und Schlossanlagen im Allgäu zur [[Burgenregion Allgäu]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turmhügel kann nur von außen besichtigt werden, da das Plateau nicht öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Petzet]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landkreis Füssen&amp;#039;&amp;#039;. (Bayerische Kunstdenkmale, Kurzinventare, VIII). München 1960.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Zeune]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgenführer Ostallgäu und Außerfern/Tirol&amp;#039;&amp;#039;. Marktoberdorf 1998.&lt;br /&gt;
* Joachim Zeune: &amp;#039;&amp;#039;Salierzeitliche Burgen in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst Wolfgang Böhme (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Salierzeit&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4134-9, S. 196f.&lt;br /&gt;
* Joachim Zeune: &amp;#039;&amp;#039;Seeg – Bayerns schönste Motte&amp;#039;&amp;#039;. In: Klaus Leidorf, Peter Ettel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen in Bayern – 70000 Jahre Burgengeschichte im Luftbild&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1999, ISBN 978-3806213645.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenregion.de/01_burgen/02_burgstall/02_seeg_burk.html Burgenregion Allgäu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ostallgäu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Ostallgäu|Burk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte|Burk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Seeg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgenregion Allgäu-Außerfern|Burk]]&lt;/div&gt;</summary>
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