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	<title>Burgstall Alling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:55:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgstall_Alling&amp;diff=1922117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luckyprof: Bild eingefügt</title>
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		<updated>2023-10-29T08:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =Burgstall Alling&lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Alling-1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Eichenau]]-[[Alling]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/8/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/17/42/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 560&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgstall Alling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] hochmittelalterliche [[Höhenburg]] auf {{Höhe|560|DE-NN|link=true}} etwa 230 Meter westlich der Pfarrkirche [[Mariä Geburt (Alling)|Mariä Geburt]] in [[Alling]] ([[Landkreis Fürstenfeldbruck]] in [[Oberbayern]]) über dem &amp;#039;&amp;#039;Starzelbachtal&amp;#039;&amp;#039;. Der ehemalige [[Adel]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;sitz ist frei zugänglich, wurde aber durch [[Kies]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;abbau teilweise zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der teilweise erhaltene Doppelgraben des [[Bodendenkmal|Geländedenkmales]] könnte auf eine [[frühmittelalter]]liche Vorgängerburg hindeuten. Vielleicht diente der Burgplatz damals als Refugium der bäuerlichen Bevölkerung. Gestaffelte Wallsysteme dieser Art werden oft als [[Ungarneinfälle|ungarnzeitlich]] interpretiert. Die [[Magyaren|magyarischen]] Bogenschützen sollten so auf Distanz gehalten werden. In der ortsgeschichtlichen Literatur wird auch die Funktion als [[Karolinger|karolingische]] [[Königspfalz|Curtis]] erwogen. Der Ort erscheint bereits 802 als &amp;#039;&amp;#039;Alingas&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühmittelalterliche Befestigungselemente wurden allerdings bis ins frühe Hochmittelalter  verwendet. Der Ortsadel &amp;#039;&amp;#039;von Alling&amp;#039;&amp;#039; wird erst um 1150 in den Schriftquellen fassbar. Die Größe der Burg lässt eine [[edelfrei]]e Herkunft der Allinger wahrscheinlich werden. Wie viele Edelfreie unterstellten sich die Dorfpatrone jedoch bald einem mächtigeren Schutzherrn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zeitgenössischen Quellen werden verschiedene Allinger als Zinspflichtige des [[Kloster Schäftlarn|Klosters Schäftlarn]] genannt, hatten sich also der &amp;#039;&amp;#039;familia&amp;#039;&amp;#039; des Klosters angeschlossen. In den Urkunden erscheinen u.&amp;amp;nbsp;a. die Herren &amp;#039;&amp;#039;Konrad&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sigboto&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arnold&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gerold&amp;#039;&amp;#039;,&amp;#039;&amp;#039; Perchtold&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Diemot&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Waldmann von Alling&amp;#039;&amp;#039; als [[Ministerialen]] des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Burgbereich lässt sich obertägig keinerlei Stein- oder Ziegelschutt feststellen. Der Burgstall wurde wohl bereits im Hochmittelalter verlassen. An der Stelle der [[Eigenkirche]] der Allinger erhebt sich seitdem die Pfarrkirche des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise wurde von der Burg aus die Straßenverbindung zwischen [[Augsburg]] und [[München]] kontrolliert. Diese Straße verlief seit dem Hochmittelalter nördlich von Alling. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1422 wurde in der Nähe die [[Schlacht bei Alling]] geschlagen. Dieser Konflikt zwischen den Herzögen von [[Bayern-München]] und [[Bayern-Ingolstadt]] soll relativ friedlich verlaufen sein. Nur wenige Krieger wurden getötet, jedoch viele Gefangene gemacht. Die Burg Alling war damals sicherlich bereits lange verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Südteil der Kernburg wurde bis in die Neuzeit durch Kiesabbau vollständig abgetragen. Hier fällt das Gelände deshalb heute sehr steil ins Starzelbachtal ab. Der Flurname Weinberg deutet auf einen ehemaligen [[Wein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;anbau an diesem Südhang hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal zwischen der Pfarrkirche und der Kernburg dient seit dem Mittelalter weitgehend als Friedhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Alling-Lageplan.PNG|mini|left|Lageplan von Burgstall Alling auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Alling-2.jpg|miniatur|Steilhang im Süden, nach Osten gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Burgstall]] liegt auf einer nach Westen laufenden Geländezunge über Alling. Nach Süden schützt ein – bis zu 30 Meter hoher – Steilhang den Burgplatz. Im Norden trennt ein [[Hohlweg]] die Burganlage vom anschließenden Hochplateau.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ungewöhnliche Größe der Gesamtanlage spricht für eine edelfreie Herkunft der Herren von Alling. Insgesamt war die Burg etwa 300 Meter lang und wurde wohl im Osten durch einen [[Abschnittsgraben]] geschützt, der jedoch vollständig einplaniert ist. Auf der Ostspitze des Geländesporns lag die Eigenkirche der Allinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hauptburg]] lag über der südwestlichen Hangkante. Durch den Kiesabbau hat sich nur der Nordwestteil erhalten. Ungewöhnlich ist die Verdoppelung des nördlichen [[Burggraben|Grabensystems]]. Der Außengraben ist bis zu vier Meter tief, der Innengraben etwa einen Meter. Zwischen den Gräben wurde eine Erdrippe aufgeschüttet bzw. stehen gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Alling-4a.jpg|miniatur|hochkant|Lourdesgrotte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen des Hauptburgkegels fehlt der Zwischenwall, der Graben ist hier dementsprechend über 15 Meter breit. Mit dem Grabenaushub wurde der Erdkegel der Kernburg in der Art einer [[Motte (Burg)|Motte]] aufgeschüttet. Das Plateau überragt das Umland um etwa zwei Meter. Der Burghügel war wohl ursprünglich quadratisch oder rechteckig. Ob hier im Hochmittelalter ein Turm oder Haus bzw. Turmhaus stand, ist spekulativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitläufige [[Vorburg]]  mit der ehemaligen Eigenkirche wurde durch die Umnutzung zum Friedhof und teilweise als landwirtschaftliche Nutzfläche stark verändert und planiert. Eindeutige Geländemerkmale einer Bebauung oder Befestigung sind hier nicht mehr feststellbar. Der nördliche Hohlweg ist asphaltiert und ermöglicht die Auffahrt zum Parkplatz der Pfarrkirche und des Friedhofs. Der Friedhofsweg führt durch den Gottesacker zum Burgstall, der vollständig bewaldet ist und eine kleine [[Lourdesgrotte]] trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das Bodendenkmal als mittelalterlichen [[Burgstall]] unter der Denkmalnummer D-1-7833-0087 als „Burgstall des hohen oder späten Mittelalters (&amp;quot;Römerschanze&amp;quot;)“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?koid=143603&amp;amp;objtyp=boden&amp;amp;top=1 |autor=Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege |werk=geoportal.bayern.de |titel=Burgstall des hohen oder späten Mittelalters (&amp;quot;Römerschanze&amp;quot;) |abruf=2023-03-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich des Tales liegt auf dem [[Parsberg (Berg)|Parsberg]] der hochmittelalterliche [[Burgstall Parsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeinde Alling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Alling: 802–2002&amp;#039;&amp;#039;. Alling 2002.&lt;br /&gt;
* Volker Liedke, Peter Weinzierl: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Fürstenfeldbruck&amp;#039;&amp;#039; (Denkmäler in Bayern, Band I.12). München 1996, ISBN 3-87490-574-8.&lt;br /&gt;
* Hans H. Schmidt (Arbeitskreis für Ortsgeschichtsforschung der Würmregion): &amp;#039;&amp;#039;„Versunkene Burgen“ im Fünf-Seen-Land zwischen Ammersee und Isar – Historisch-archäologische Rekonstruktionen&amp;#039;&amp;#039;. Gauting 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|963|verschwundene Burg Alling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Fürstenfeldbruck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Fürstenfeldbruck|Alling, Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Alling|Burgstall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Alling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Fürstenfeldbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Oberbayern|Alling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Alling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luckyprof</name></author>
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