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	<title>Burgsinn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgsinn&amp;diff=339436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chhelp: sprachlich und R-Fehler geändert, hoffe, das passt so</title>
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		<updated>2026-04-13T14:11:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sprachlich und R-Fehler geändert, hoffe, das passt so&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Name              = Burgsinn&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Burgsinn COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/08/54/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/39/08/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Burgsinn in MSP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Main-Spessart&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Burgsinn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 190&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97775&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09356&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09677122&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GVS&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Burgweg 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://vgem-burgsinn.de/seite/vg/main-spessart/04/-/Burgsinn.html vgem-burgsinn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Robert Herold&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sinngrundallianz.de/adresse/bs/main-spessart/322/-/Robert_Herold.html |titel=Rathaus &amp;amp; Bürgerservice &amp;gt; Robert Herold &amp;gt; 1. Bürgermeister des Marktes Burgsinn |hrsg=Gemeinde Burgsinn |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = Bürgerliste Burgsinn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgsinn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Main-Spessart]] und der Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Burgsinn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der Region Main-Spessart (Nachbarlandkreis von Würzburg). Der [[Gelände|topographisch]] höchste Punkt der Gemeinde[[gemarkung]] befindet sich mit {{Höhe|509|DE-NHN}} {{Coordinate|type=landmark|text=(Lage)|NS=50.10396|EW=9.55615|region=DE-BY|name=Höchster Punkt des Marktes Burgsinn}} an der Lohrer Höhe, der niedrigste liegt an der [[Sinn (Fluss)|Sinn]] auf {{Höhe|174|DE-NHN}} {{Coordinate|type=landmark|text=(Lage)|NS= 50.12316|EW=9.65844|region=DE-BY|name=Niedrigster Punkt des Marktes Burgsinn}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Burgsinn |val=1715|zugriff=2021-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=48664226526 |objekt=Markt Burgsinn |abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Burgsinn (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Trockenbachshof]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die [[Gemarkung]] Burgsinn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 51,269&amp;amp;nbsp;km² und ist in 4351 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11783,22&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090507 |titel= Gemarkung Burgsinn (090507) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Trockenbachshof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/DN8m6 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mittelsinn]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Forst Aura]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Gemeindefreies Gebiet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OST = [[Omerz und Roter Berg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Gemeindefreies Gebiet)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;und&amp;lt;br /&amp;gt;Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wartmannsroth]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gräfendorf]]&lt;br /&gt;
| SUED = Stadt&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rieneck]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Herrnwald]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Gemeindefreies Gebiet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEST = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fellen]]&lt;br /&gt;
| NORDWEST = Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;[[Aura im Sinngrund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Das Grundwort des ursprünglichen Namens &amp;#039;&amp;#039;Sinna&amp;#039;&amp;#039; geht auf den den Ort durchfließenden Fluss [[Sinn (Fluss)|Sinn]] zurück. Der Zusatz im zeitweise verwendeten Namen &amp;#039;&amp;#039;Niedersinn&amp;#039;&amp;#039; wurde verwendet, um Niedersinn von den naheliegenden Dörfern [[Obersinn]] und [[Mittelsinn]] zu unterscheiden und wies auf die Lage im Tal hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seite=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Schreibweisen ===&lt;br /&gt;
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1001 Sinna&lt;br /&gt;
* 1303 Sinne&lt;br /&gt;
* 1317 Synne&lt;br /&gt;
* 1319 Burgsinne&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1339 Borgsinn&lt;br /&gt;
* 1346 Nydern Sinne&lt;br /&gt;
* 1467 Burgsynn&lt;br /&gt;
* 1695 Burgsinn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Ein in Burgsinn gefundenes, aus dem ausgehenden  [[Münchshöfener Kultur|Neolithikum]] stammendes Steinbeil (um 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) ist das älteste Zeugnis menschlicher Anwesenheit im Ortsgebiet. In einer Urkunde des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] aus dem Jahr 812 ist der Sinngau („Sinnahgeuue“) erwähnt. Aus dem Jahr 1001 stammt der erste schriftliche Beleg für die Existenz des Ortes, das damalige würzburgische Dorf Sinna. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum [[Herzogtum Franken]]. 1303 ist von Burgmannen des „Gotzo, Aplo et Her (mannus) de Sinne“ als Besatzung der Grenzfestung Sinna die Rede. 1334 verlieh Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig der Bayer]] „dem Dorf zu Synne“ auf „ewiglich“ das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]]. 1338 wurde Dietz von [[Haus Thüngen|Thüngen]] Erbburgmann und Herr von Burg und Ort Sinna. Dietz von Thüngens Sohn Wilhelm erwarb im Jahre 1405 für 10.000 [[Gulden]] die Herrschaft Burgsinn mit allem Dazugehörigen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Alte Burg (Burgsinn)|titel1=Alte Burg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 gehörte Burgsinn mit Zeitlofs und den Zubehörungen Eckarts, Trübenbrunn, Rupboden, Roßbach, Weißenbach, Detter, Heiligkreuz, Völkersleier, Dittlofsroda, Weikersgrüben, Gräfendorf und Höllich den Freiherrn von Thüngen. Sie lagen als enklavierte Besitzungen im Landgerichts- und Rentamtsbezirk Gemünden des Fürstentums Würzburg in Kurpfalzbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 kam Burgsinn als enklavierter Thüngener Patrimonialort in das Districtscommissariat Wolfsmünster des Großherzogtums Würzburg. Bürgermeister für die Lutzische Linie der Freiherren von Thüngen war Heinrich Alsheimer und Friedrich Heilmann. Für die Andreasische Linie waren Georg Köhler und Johann Schmitt die Bürgermeister. Schullehrer war Johann Dünkel. Damals gingen wöchentlich montags Boten von Burgsinn nach Würzburg und von Würzburg nach Burgsinn ab. In Würzburg kehrten sie im Goldenen Schiff ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Pariser Vertrag (1814, Bayern)|Pariser Vertrages vom 3. Juni 1814]] kam Burgsinn mit dem Großherzogtum Würzburg im Juni 1814 zur Krone Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1862 wurde das [[Bezirksamt Gemünden am Main]] gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Burgsinn lag. 1872 wurde das Bezirksamt Gemünden ins [[Bezirksamt Lohr am Main]] eingegliedert. Erst 1902 wurde das Bezirksamt Gemünden wieder neu gebildet. 1939 wurde wie überall im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Burgsinn war nun eine der 27 Gemeinden im [[Landkreis Gemünden am Main]]. Mit der Auflösung des Landkreises Gemünden am Main kam Burgsinn am 1. Juli 1972 zum neu gebildeten Landkreis Mittelmain, der zehn Monate später seinen endgültigen Namen [[Landkreis Main-Spessart]] erhielt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgsinn-MSP-029.JPG|mini|Bergfried, am Zugang der Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über Burgsinn.JPG|mini|Blick auf die Dächer von Burgsinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Die Pfarrei St. Michael Burgsinn gehört zum Dekanat Karlstadt der [[Diözese Würzburg]]. Die auch „Sinntaldom“ genannte katholische Pfarrkirche war bis zur Einweihung der evangelisch-lutherischen Dreieinigkeitskirche 1955 [[Simultankirche]] für die katholischen und evangelischen Christen Burgsinns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Novemberpogrome 1938|November 1938]] wurde die Synagoge geschändet. Die letzten Gemeindemitglieder wurden 1942 [[Holocaust|deportiert und ermordet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BurgsinnTor.JPG|mini|Rienecker Tor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 2682 auf 2366 um 316 bzw. um 11,8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:450 height:200&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:50 top:30 right:50&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:3200&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:1000 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:200 start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:sfondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  bar:1961 text:1961&lt;br /&gt;
  bar:1970 text:1970&lt;br /&gt;
  bar:1987 text:1987&lt;br /&gt;
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  bar:2000 text:2000&lt;br /&gt;
  bar:2005 text:2005&lt;br /&gt;
  bar:2010 text:2010&lt;br /&gt;
  bar:2015 text:2015&lt;br /&gt;
  bar:2020 text:2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:barra width:40 align:center&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  bar:1961 from:0 till:2833&lt;br /&gt;
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  bar:1987 from:0 till:2626&lt;br /&gt;
  bar:1995 from:0 till:2697&lt;br /&gt;
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  bar:2005 from:0 till:2672&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:0 till:2518&lt;br /&gt;
  bar:2015 from:0 till:2436&lt;br /&gt;
  bar:2020 from:0 till:2362&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  bar:1961 at:2833 fontsize:S text:2833 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:1970 at:2949 fontsize:S text:2949 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:1987 at:2626 fontsize:S text:2626 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:1995 at:2697 fontsize:S text:2697 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2000 at:2696 fontsize:S text:2696 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2005 at:2672 fontsize:S text:2672 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2010 at:2518 fontsize:S text:2518 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2015 at:2436 fontsize:S text:2436 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2020 at:2362 fontsize:S text:2362 fontsize:M shift:(2,5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:S pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:&amp;quot;Einwohner auf dem Gebiet der Gemeinde Burgsinn“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit Mai 2014 Robert Herold (Bürgerliste Burgsinn). Er wurde am 15. März 2020 mit 69,0 % der Stimmen wieder gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 1990–2014: Franz Schüßler&lt;br /&gt;
* seit 2014: Robert Herold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Marktgemeinderat]] Burgsinn besteht aus 15 Mitgliedern, die sich seit der Kommunalwahl 2020 wie folgte zusammensetzten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Partei / Liste&lt;br /&gt;
!2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sinngrundallianz.de/seite/bs/main-spessart/04:1542/-/Kommunalpolitik.html |titel=Sinngrundallianz - Internetpräsenz der Verwaltungsgemeinschaft Burgsinn |abruf=2023-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#eeeeee&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürger-Liste Burgsinn / Freie Bürger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#eeeeee&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] – Unabhängige Bürger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#eeeeee&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Initiative Burgsinn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#eeeeee&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[BayernSPD|SPD]] – Freie Liste Burgsinn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Gesamt&lt;br /&gt;
!15&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Voit von Rieneck Siebmacher103 - Franken.jpg|mini|Wappen der Familie [[Voit von Rieneck]] nach [[Johann Siebmacher|Siebmachers]] Wappenbuch]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Burgsinn&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Ein rotes Widderhorn auf goldenem Grund.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ|9677122}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Widderhorn kann weder dem Wappen der Freiherren von [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|Thüngen]] noch dem der [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Grafen von Rieneck]] entnommen sein, obwohl beide Familien eng mit der Geschichte von Burgsinn verbunden sind. Während mit dem Aussterben der Rothenfelser Linie der Rienecker 1333 die Hälfte des Schlosses Burgsinn, das die Grafen von Rieneck als Lehen hatten, an Würzburg zurückfiel und 1405 die Freiherren von Thüngen das ganze Schloss von Würzburg kauften, waren die [[Voit von Rieneck]], welche lange Zeit Vögte zu Rieneck waren, noch bis ins 15. Jahrhundert Inhaber eines Teils des Zehnt und des Gerichts zu Mittelsinn. Als [[Kurmainz]] 1630 die Exekution gegen die Thüngen durchführte, wurde das Gericht zu Burgsinn durch den [[Keller (Amt)|Keller]] von Rieneck abgehalten – die Grafen von Rieneck waren bereits in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ausgestorben. Nach der Wiedereinsetzung der Thüngen in Burgsinn im Jahre 1697 wurde neben verschiedenen anderen Abmachungen der Gemeinde ausdrücklich die Belassung „ihres alten Dorfsiegels“ zugesichert. Welcher Art dieses Siegel war und aus welcher Zeit es stammte, wird zwar nicht gesagt, da aber die Voit von Rieneck einen Widder in ihrem Wappen führten, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass das Wappen von Burgsinn das geminderte Wappen der Voit von Rieneck ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Burgsinn|Liste der Bodendenkmäler in Burgsinn}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Das alte Schloss&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Burgsinn-MSP-037.JPG|Eingang Burgpark&lt;br /&gt;
  Burgsinn-MSP-036.JPG|Die Anlage&lt;br /&gt;
  Burgsinn-MSP-035.JPG|Der Wassergraben&lt;br /&gt;
  Burgsinn-MSP-032.JPG|Seitlich der Ort&lt;br /&gt;
  BurgsinnSchlossWest.jpg|Westseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Burg, auch Altes Schloss genannt, ist wie ein typisches Wasserschloss angelegt. Die Anlage ist trapezförmig ausgelegt, mit jeweils einem Turm an den vier Ecken. Am Zugang der Burg befindet sich ein gewaltiger Bergfried von 22 Metern Höhe. Seine Mauern haben eine Seitenlänge von 2,50 Meter und sind 2,60 Meter stark. Die Errichtung des Turmes wird auf das 12. Jahrhundert datiert. Die übrigen Gebäude wurden im 16. oder 17. Jahrhundert umgebaut oder erneuert.&lt;br /&gt;
* Das Neue Schloss der Familie [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|Thüngen]] wurde 1590 bis 1620 im [[Renaissance]]stil am Waldrand östlich der [[Sinn (Fluss)|Sinn]] erbaut.&lt;br /&gt;
* Drittes Schloss in Burgsinn ist das sogenannte Fronhofer Schlösschen, 1607 ebenfalls durch das Haus Thüngen als Witwensitz errichtet.&lt;br /&gt;
* Der ortsbildprägende Bau der katholischen Pfarrkirche St. Michael in [[neobarock]]en Formen wurde 1907–1908 unter Einbeziehung älterer Bauteile errichtet.&lt;br /&gt;
* Die evangelische Dreieinigkeitskirche mit ihrem freistehenden Glockenturm entstand ab 1952 aus rotem [[Mainsandstein]] unweit der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit ===&lt;br /&gt;
Burgsinn hat ein relativ großes (Frei-)Schwimmbad mit einem 50-Meterbecken inkl. Sprungturm (ein, drei und fünf Meter), einem Nichtschwimmerbecken mit Rutsche sowie einem Kinderbecken. Zur Anlage gehören auch zwei Beachvolleyball-Felder. Es gibt im Ort eine Parkanlage und die Radwege um Burgsinn herum führen von Würzburg bis nach Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportvereine ===&lt;br /&gt;
Mehrere ansässige Sportvereine bieten den Bürgern und Urlaubern die Möglichkeit der aktiven Freizeitgestaltung. Nachfolgende Sportvereine engagieren sich besonders in der Jugendarbeit.&lt;br /&gt;
Angelsportverein Burgsinn, SG 1920 Burgsinn, Tennisclub 1970 Burgsinn e.&amp;amp;nbsp;V., TV Burgsinn sowie die Feuerwehr Burgsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikvereine ===&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist der Männer-Gesangverein-Burgsinn sowie der die Rhönies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 123 und im Bereich Handel und Verkehr 117 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 33 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1059. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 2016 14 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 391&amp;amp;nbsp;ha, davon waren 30&amp;amp;nbsp;ha Ackerfläche und 361&amp;amp;nbsp;ha Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Medizin ===&lt;br /&gt;
Die medizinische Versorgung wird von drei im Ort niedergelassenen Allgemeinärzten, einem Zahnarzt, einer Apotheke, zwei Physiotherapeuten sowie von den jeweils etwa knapp 30 Kilometer entfernt liegenden Krankenhäusern in Lohr, Schlüchtern oder Bad Brückenau gesichert.&lt;br /&gt;
Zudem befindet sich in Burgsinn eine Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes. Sie ist mit einem RTW ausgestattet. Die Wache ist rund um die Uhr besetzt, sieben Tage die Woche. Die Feuerwehr Burgsinn kann als &amp;#039;&amp;#039;First Responder&amp;#039;&amp;#039; kontaktiert werden und teilweise rasch reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2021):&lt;br /&gt;
* 1 Kindertageseinrichtung: 116 Kindergartenplätze mit 91 betreuten Kindern&lt;br /&gt;
* 2 Grund- bzw. Mittel-/Hauptschulen: 12 Lehrer, 175 Schüler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Burgsinn liegt an der [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]] und der [[Bahnstrecke Flieden–Gemünden]]. Am [[Betriebsbahnhof Burgsinn]] ist ein Wechsel zwischen beiden Bahnstrecken möglich. Der [[Burgsinntunnel]] liegt ebenfalls auf dem Gebiet der namensgebenden Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rundfunk ===&lt;br /&gt;
Burgsinn ist Standort eines [[Sender Burgsinn|Füllsenders des Bayerischen Rundfunks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*  [[Ludwig Julius Traugott von Thüngen]] (* 1794 in Burgsinn; † 1872 in Würzburg), Jurist, Bezirksgerichtsdirektor&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Wilhelm Dittmar]] (* 1801 in Pappenheim; † 1877 in Bayreuth), evangelisch-lutherischer Theologe und Politiker, war Pfarrer in Burgsinn&lt;br /&gt;
* [[Fritz Fuchsenberger]] (* 1876 in Würzburg; † 1945 in München), Architekt und Hochschullehrer, entwarf die Erweiterung von St. Michael in Burgsinn&lt;br /&gt;
* [[Florian Köhler (Maler)|Florian Köhler]] (* 1935 in Frankfurt am Main; † 2013 in Hamburg), Maler, Zeichner und Grafiker, besuchte die Volksschule in Burgsinn&lt;br /&gt;
* [[Anja Rützel]] (* 1973 in Würzburg), Journalistin, in Burgsinn aufgewachsen&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Rützel: &amp;#039;&amp;#039;Wie mir Corona mein ungelebtes Leben vor Augen führte.&amp;#039;&amp;#039; In: SZ-Magazin 27/2021, 8. Juli 2021. Online: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/leben-und-gesellschaft/stadt-oder-land-leben-entscheidungen-90400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sinngrundallianz.de/seite/vg/main-spessart/04/-/Burgsinn.html Gemeindeverwaltung]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9677122}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/spulenfabrik-lieferte-strom-fuer-das-dorf-art-5415999 Industrie in Burgsinn (Mainpost 2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Main-Spessart}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4215902-7|LCCN=no2019035738|VIAF=246596269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Main-Spessart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgsinn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Main-Spessart]]&lt;/div&gt;</summary>
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